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Harte Kamelle

Harte Kamelle
Harte Kamelle mussten die Leserinnen und Leser unserer Festschrift kauen. Es galt, 11 Fragen zu lösen. Hier kommen die Lösungen:

1. In Worringen gibt es eine Straße, die inoffiziell nach nicht regierenden Nachkommen bestimmter hochadeliger Häuser benannt wird. In dieser Straße wohnt ein solch „adliger“ Mann, der in seinem Titel eine „IV“ trug. Wie lautet sein Vorname? Gesucht wurde der 3. Buchstabe: PETER

2. Ein Ölgemälde, das heute im fernen Düsseldorf zu bestaunen ist, zeigt eine Szene, die recht wenig mit Karneval zu tun hat. Der Maler dieses Gemäldes trägt jedoch einen Nachnamen, der in Worringen recht häufig vorkommt, trugen doch auch mehrere Prinzen diesen Namen – allerdings um einen Konsonanten gekürzt! In welcher Stadt ist der Maler des Ölgemäldes geboren? Gesucht wurde der 4. Buchstabe: DÜSSELDORF

3. Addiert man das Gründungsjahr der Großen KG mit der Anzahl der Prinzen, die die Große KG gestellt hat (einschließlich Dominik I.), und der Anzahl der Präsidenten, die an der Spitze der Großen KG standen und noch stehen, erhält man das Gründungsjahr einer im Worringer Karneval berüchtigten Tanzgruppe. Um welche Tanzformation handelt es sich? Gesucht wurde der 1. Buchstabe: FUNKENKORPS

4. Jedes Jahr rollt der Rosenmontagszug durch die Worringer Straßen. Es gibt jedoch Jahre, da fällt der Rosenmontagszug aus. In einem solchen Jahr wurde ein Verein deutscher Fußballmeister, der heute nicht mehr am Spielbetrieb eines deutschen Fußballverbandes teilnehmen könnte. Aus welcher Stadt stammt dieser Fußballverein? Gesucht wurde der 2. Buchstabe: WIEN

5. Die Straßen des Neubaugebietes „Krebelsweide“ sind nach Worringer Persönlichkeiten benannt. Einer dieser Männer war sogar einmal Prinz in Worringen. Darüber hinaus war er auch „Chef“ einer ganz wichtigen Worringer Institution. Welchen Beruf übte die gesuchte Person aus? Gesucht wurde der 9. Buchstabe: DACHDECKER

6. Die Funken haben ihr „Jedöns“, die Hofnarren ihren Peijass, die Prinzen ihr Zepter. Eine Worringer Tanzgruppe, deren Namen von einem Offiziersrang hergeleitet wird, hat jedoch etwas ganz Besonderes. Mit diesem gesuchten Gerät, das meistens aus Leichtmetall besteht, wurde früher der Takt vorgegeben. Welches französisch klingende Gerät wird gesucht? Gesucht wurde der 4. Buchstabe: BÂTON

7. Es gab einen Seefahrer, einen Löwen, einen mehrfach verheirateten König, einen Kölner Erzbischof und eine ganze Reihe von Worringer Prinzen, die diesen Namen trugen. Der letzte Worringer Prinz mit diesem Namen kam aus den Reihen der KG Löstige Junge. Welcher Vorname wird gesucht? Gesucht wurde der 2. Buchstabe: HEINRICH

8. Der Worringer Karneval ohne Prinzenorden wäre nicht vorstellbar. Die Motive dieser Orden sind vielfältig. Ein Worringer Gebäude wird dabei sehr häufig abgebildet. Benannt ist es nach einer Person, dessen Name „Der alles Beherrschende“ bedeutet. Welche Person wird gesucht? Gesucht wurde der 4. Buchstabe: PANKRATIUS

9. Eine Gemeinde in Südwestfinnland und ein Kurort in Oberösterreich haben eine Gemeinsamkeit: In ihrem Wappen befindet sich ein Gegenstand, der für manche Interpreten auf einer Kostümsitzung unerlässlich ist. Um was für einen Gegenstand handelt es sich? Gesucht wurde der 3. Buchstabe: BÜTT

10. Neben der Großen Karnevalsgesellschaft gibt es noch eine weitere Karnevalsgesellschaft, die im gleichen Jahr ihre Gründung feiern konnte. Diese Gesellschaft geht aus einem Verein hervor, der mit Karneval eigentlich nichts am Hut hatte – außer dass am Rosenmontag eine längere Strecke zu Fuß gelaufen werden muss. Wie hieß dieser Verein? Gesucht wurde der 5. Buchstabe: MORGENROT

11. Ein ehemaliges Worringer Lokal und ein Wellnesshotel im nördlichen Ruhrgebiet, das durch einen schlimmen Unfall in der Silvesternacht 2016 in die Schlagzeilen geriet, tragen diesen Namen, der eher an eine traurige Gebirgssenke erinnert. Im Worringer Karneval gab es eine Gesellschaft, die ebenfalls diesen Namen trug. Wie hieß diese Gesellschaft? Gesucht wurde der 3. Buchstabe: JAMMERTAL

Aus den gesuchten Buchstaben ließ sich dann per Anagrammbildung das Lösungswort bilden:
F E S T K O M I T E E

Die beiden Eintrittskarten für unsere Kostümsitzung in der kommenden Session gehen an Frau Stephanie Schmitz aus Worringen. Herzlichen Glückwunsch!

Karnevalsdienstag am 28.02.2017

Rosenmontagsball am 27.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Rosenmontagszug am 27.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Karnevalssonntag am 26.02.2017

Karnevalssamstag am 25.02.2017

Karnevalsfreitag am 24.02.2017

Wagenbaufete der GKG am 24.02.2017
Staunender Prinz Dominik I.

„Nach getaner Arbeit ist gut ruhen“, sagt der Volksmund. Oder man lässt es ordentlich krachen, wie die Wagenbauerinnen und Wagenbauer. Sie ist eine inzwischen liebgewordene Tradition, die Wagenbaufete am Karnevalsfreitag aus Anlass der Fertigstellung des Wagens. In diesem Jahr galt es ja einen besonderen Wagen zu bauen. Stellt die GKG mit Prinz Dominik I. doch den diesjährigen Prinz Karneval zu Worringen. Das hatte die Wagenbauerinnen und Wagenbauer um Wagenbauchef Michael Pleißner besonders angestachelt. Und so würdigte der Leiter des Wagen- und Bühnenbau in bewegenden Worten die herausragende Leistungen seiner Frau- und Mannschaft. Man hätte eine Stecknadel im rappelvollen Zint Tünnes zu Boden fallen hören können, als ein sichtlich gerührter Michael Pleißner, allen dankte, die klaglos Stunde um Stunde ihrer Freizeit geopfert hatten, um dieses Prachtexemplar eines Prinzenwagen zu schaffen. Hartmut Warnke brachte mit einigen Daten und Fakten zur Entstehung des Wagens Prinz Dominik I. mit seinem Gefolge zum Staunen. So berichtete er, das etwa 350 Arbeitsstunden geleistet wurden. In dieser Zeit wurden 4 m³ Balken, 600 lfdM Holz und 40 m² Spanplatten zugesägt und verschraubt. Gefühlte unendliche Meter von rotem und weißem Stoff zugeschnitten und plessiert. Zigtausende von Tackernägeln wurden versenkt und sehr viele davon wieder herausgeholt. Und was sonst noch alles so an Material für die Gestaltung eines Prinzenwagen nötigt war, wurde bearbeitet und installiert. Bezüglich der Verbrauchswerte von Glühwein, Kölsch und anderer für das Gelingen des Werkes unabdingbaren alkoholischen aber auch nicht alkoholischen Getränke waren keine verlässlichen Angaben zu erhalten. Schaut man sich aber dies herrliche Gefährt an, scheint es wohl an nichts gemangelt zu haben. Denn, so berichteten heimliche Beobachter, es war nie auch nur eine einzige Wagenbauerin oder ein Wagenbauer durstig nach dem Arbeitseinsatz heimgekommen. Und an diesem Freitagabend schon mal garnicht, denn dass Wagenbauerinnen und Wagenbauer feiern können ist nun wahrlich kein Geheimnis.

Text: Dieter Trojahn
Wie schön et wor luurt he!

Möhneball des Festkomitee am 23.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch beim ASB am 23.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Empfang bei der Sparkasse Köln Bonn am 23.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Eröffnung des Strassenkarnevals am 23.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Schulsitzung GGS am 22.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Karnevalsnachmittag der Senioren am 21.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch der Flüchtlingsunterkunft am 21.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch Kita Rheinpiraten am 21.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

GKG Kindersitzung am 19.02.2017
Volles Haus bei der Kindersitzung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen

Die letzte Karnevalssitzung der diesjährigen Session war etwa nicht die Abschlusssitzung des Festkomitees Worringer Karneval am Samstagabend, sondern die Kindersitzung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln Worringen tags darauf. Und diese Sitzung wollten mehr als 350 gut gelaunte Kinder, Eltern, Onkel, Tanten, Omas, Opas, Freunde und Bekannte besuchen. Volles Haus im Vereinshaus! Sitzungsleiterin Andrea Jansen, die zusammen mit Marika Pilz auch für die Programmzusammenstellung verantwortlich war, konnte mit einem bunt gemischten Programm aufwarten. Unterstützt wurde Andrea Jansen von den beiden Kindern Yasmin Gezer und Henri Niebes.

Gleich zu Beginn marschierte Prinz Dominik I. mit seinem Hofstaat in den Saal hinein und stellte nach einer kurzen Begrüßung durch die Sitzungsleiterin gleich die Frage, wer denn von den Kindern später einmal im Hofstaat die Rolle der Hofdamen, des Hofnarren, der Prinzenschlagersängerin, des Standartenträgers und des Prinzen übernehmen wolle. Und in der Tat meldeten sich viele Kinder. Bei so einem Engagement braucht man sich um den karnevalistischen Nachwuchs keine Sorgen zu machen.

Anschließend gaben die 17 Kinder des Kindertanzkorps der Großen KG (Leitung: Claudia Hund und Claudia Thüren) ihre Tänze zum Besten. Und gerade die Tänze der verschiedenen Tanzgruppierungen ließen die Herzen der Kinder im Saal höher schlagen. Weitere tänzerische Darbietungen boten die Dilldöppcher (Leitung: Marion Ameis, Katrin Ameis und Daniela Miebach), die Majorettengarde (Leitung: Anna-Maria Pilz und Saskia Pleißner) und das Funkenkorps (Leitung: Kommandant Thomas Bochem) mit dem Tanzpaar Joeline Piegsa und Oliver Wendling. Vor allem das Tanzpaar hinterließ ein Glänzen in den Augen der kleinen Jungen und Mädchen im Publikum. So manch ein Mädchen oder ein Junge hätte gerne mit den beiden auf der Bühne tauschen wollen. Und wer weiß: Vielleicht sehen wir das ein oder andere Kind in naher Zukunft auch einmal auf der Bühne.

Aber auch gesanglich wurde viel geboten. Celina Genzikowski, die zum ersten Mal auf der Bühne stand, sang zusammen mit Fiona Ameis das Lied „Steh auf, mach laut“, ein Motto, das für die gesamte Kindersitzung Geltung hatte. Antonia Kircher, Larissa Thüren und Lisa Thüren trugen den Karnevalshit „Ohne Dom, ohne Ring, ohne Sunnesching“ vor. Leider war die Vierte im Bunde, Jana Leuffen, erkrankt. Nicht fehlen durften die drei „Pappnasen“ Gabi Neurath, Inge Schwickart und Margret Warnke, die ihren Klassiker, das „Pappnasenlied“ (Original: „Dat es Karneval“ von Wicky Junggeburth), einstimmten. Und was ist eine Kindersitzung ohne das Bundestambourkorps Frisch Auf (Leitung: Siegfried Weigl)? Zu bekannten Karnevalsmelodien sangen alle im Saal kräftig mit.

Und auch Zwiegespräche durften auf dieser Sitzung nicht fehlen. Antonia Kircher und Larissa Thüren, die kurzfristig für die erkrankte Jana Leuffen eingesprunen ist, erzählten als „Zwei Schülerinnen“, was so alles in der Schule passiert ist, und die „Drei Freundinnen“ Yasmina Liazrhi, Isabelle Martinez und Nina Schwörbel versuchten die drei Flaschengeister „Wer“, „Was“ und „Weiß ich nicht“ auseinander zu halten, was natürlich daneben ging.

Musikalisch unterstützt wurde die Kindersitzung traditionell von der Haus- und Hofkapelle der Großen KG (Bass: Armin Brischke; Keybord: Hans-Peter Hemmersbach; Posaune: Hans-Peter Klösges; Klavier: Michael Ligocki; Schlagzeug: Holger Miebach; Akkordeon: Frank Sandmeier; Trompete: Ralf Schweren).

Nach über zweieinhalb Stunden jedenfalls hieß es Abschied nehmen bis zum nächsten Jahr, auch wenn viele noch länger geblieben wären.

Wie schön et wor luurt he!

Festkomitee Abschlusssitzung am 18.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch Wagenabu der Feuerwehr am 18.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Wageneinweihung am 18.02.2017
Doppelpremiere bei der Wageneinweihung in Feldkassel

"Das ist ein richtig, richtig geiles Gerät" sprudelte es aus Prinz Dominik I. heraus. Hatte er doch soeben die Begutachtungsrunde auf seinem Prinzenwagen hinter sich gebracht. Die helle Freude stand ihm und seinen Hofdamen ins Gesicht geschrieben. Und auch Präsident Holger Miebach sparte nicht mit Lobesworten. Denn dieser von Jürgen Schlimgen entworfene Prinzenwagen war der erste einer neuen Baureihe. Robert Schneider, der sonst immer für den Entwurf verantwortlich war, konnte nur noch mit himmlischem Beistand unterstützen. Die Wagenbauerinnen und Wagenbauer der GKG hatten wieder keine Mühen gescheut, um dieses äußerst ansehnliche Gefährt auf die Räder zu stellen. Und vor dem geistigen Auge aller anwesenden Personen rollte der Wagen am Rosenmontag bei herrlichstem Sonnenschein durch Worringen.

Doch bevor Prinz Dominik I. seine Repräsentationskarosse besteigen konnte, gab es eine kurze Irritation. Man verwehrte ihm den Zutritt. Statt seiner erklommen ein knappes Dutzend Wagenbauer der GKG unter Leitung von Wagenbauchef Michael Pleißner das Gefährt. Ein großes Fragezeichen stand im Gesicht von Prinz, Hofstaat und vielen Besucherinnen und Besuchern. Hans-Josef Dittebrand griff zum Mikrofon und Konstrukteurschef Jürgen Schlimgen zur Gitarre. Und man erklärte dem verdutzten Publikum, dass es nun Zeuge einer Welturaufführung würde. Der Wagenbauersong erblickte das Licht der Welt. Erstmals wurde der Öffentlichkeit der brandneue Text des Wagenbauersongs zu Gehör gebracht. Kannte man seit vielen, vielen Jahren zwar schon in Worringen und Umgebung den Refrain "Wir sind die Wagenbauer", so war das Lied aber über den obligatorischen Lala-Text noch nicht hinaus gekommen. Doch das Jammern hatte nun ein Ende. Auch hierfür stand Jürgen Schlimgen, der offensichtlich nicht nur tolle Wagen entwerfen kann, sondern auch eine Begabung als Singer- Songwiter in den Adern hat.

Nachdem die Wagenbauerinnen und Wagenbauer unter dem Jubel der Anwesenden ihr neues Lied vorgetragen hatten, ließen sie quasi die Hüllen fallen. Sie enthüllten den Wagen und luden Prinz Dominik I. nebst Gefolge zur Besichtigung und Abnahme ein.

Text: Dieter Trojahn
Wie schön et wor luurt he!

Funkenkorps Prinzenabend am 17.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Karnevalisticher Abend Matheisen am 17.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch City Center Chorweiler am 17.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch Familiencentrum am Chorbusch am 17.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch Bistro Pur Live am 16.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch Tambourcorps Frisch Auf am 16.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch Kegelclub Holzwürmer am 15.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch kath. Frauen am 15.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch AWO am 15.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch Gabriels Pinte am 14.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Herrensitzung KG Änze Kääls am 12.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Sitzung KG Immerfroh am 11.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch Blumenberger Gänseblömcher am 11.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Gremienabend Majoretten Garde und Funkenkorps am 10.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch Gabriels Sportbistro am 09.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Stippvisite beim Kirchenchor am 09.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch Brandkamps Bürgerstube am 08.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch Heimatarchiv am 08.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch Zint Tünnes am 07.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Kolping Sitzung am 05.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Kindersitzung Löstige Junge am 05.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch Ev. Sonntagskaffee am 05.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch Jecke vom Berg am 05.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Schmückgemeinschaft St.Tönnisstr. am 04.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Schmückgemeinschaft In der Lohn am 04.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Schmückgemeinschaft Breiter Wall am 04.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

MGV Sitzung am 03.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Bierprobe Worringer Getränkemarkt am 03.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Gremienabend Senat und Vorstand am 01.02.2017

Wie schön et wor luurt he!

Einladung von Inge und Robert Hecker am 29.01.2017

Wie schön et wor luurt he!

2'te KKK Sitzung am 29.01.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch 6 bei Rosi am 29.01.2017

Wie schön et wor luurt he!

Sitzung KG Löstige Junge am 28.01.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch KIKA Wagenbau am 28.01.2017

Wie schön et wor luurt he!

Empfang am Hit Markt am 28.01.2017

Wie schön et wor luurt he!

Änze Kääls Sitzung am 27.01.2017

Wie schön et wor luurt he!

Gremienabend Wagenbau und Interpreten am 25.01.2017

Wie schön et wor luurt he!

KKK Sitzung am 22.01.2017

Wie schön et wor luurt he!

Sitzungsball Närrische Grielächer am 21.01.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch Wagenbauer Löstige Junge am 21.01.2017

Wie schön et wor luurt he!

Empfang Freunde und Nachbarschaft am 20.01.2017

Wie schön et wor luurt he!

Besuch Taverne Worringer Hof am 19.01.2017

Wie schön et wor luurt he!

Überraschung !

„Same procedure then every year“ darauf hatte sich das Publikum der Prunk- und Kostümsitzung eingestellt. War es doch gewohnt, dass ihre Zugaberufe nach der immer mitreißenden Präsentation der Majorettengarde mit stets der gleichen Tanznummer beantwortet wurde. Die Ersten waren schon aufgestanden und bereiteten sich vor „Party zu schieben“, wie es bei den Jüngeren heute heißt. Doch der wie immer souveräne Sitzungsleiter Holger Miebach vertröstete auf später. Mehr als drei Fragezeichen erschienen auf vielen Gesichtern. Majorettengarde plus Zugabe ergibt doch La Sorella; seit über 20 Jahren. Was sollte das denn? Doch die jecken Besucherinnen und Besucher beruhigten sich schnell. Besonders die langjährigen, der GKG in Treue fest verbundenen Personen vertrauten darauf, dass es wie in jedem Jahr wieder manches, überraschende Highlight geben würde. Und sie wurden wahrlich nicht enttäuscht. Saskia Pleißner und Annamaria Pilz, die Trainerinnen dieser sympathischen Tanzformation zauberten nämlich ein Ass aus dem Ärmel, dass die Anwesenden förmlich von den Sitzen riss.

Holger Miebach kündigte die versprochene Zugabe an. Aber Moment mal, wer marschierte denn da auf die Bühne? Die sechs aktiven Majoretten war klar, aber da waren doch noch...... Ja richtig, das waren doch ehemalige Majoretten und dann saß plötzlich Prinz Dominik I. mit seinem Hofnarr ganz allein in der Garage. Seine Hofdamen, alles ehemalige Majoretten hatten sich auch aufgestellt und erwarteten freudig die ersten Takte der Musik. Natürlich wussten spätestens nach dem zweiten Takt alle im Saal: Das ist doch La Sorella. Und dann explodierte der Saal. Als ob die 14 jungen Frauen mit Feenzauber in Berührung gekommen waren, so spiegelte sich eine unbändige Freude in ihren Gesichtern. Dieser Zauber sprang von der Bühne ins Publikum und rollte wie eine Lawine über alle hinweg. Frenetisch, ja fast ekstatisch wurden die Vierzehn bejubelt. Und das Erstaunliche war: keine von Ihnen hatte auch nur einen Tanzschritt verlernt. Prinz Dominik I. und sein anwesendes Narrenvolk waren hingerissen. Und was war die Folge? Genau, nicht enden wollende Zugaberufe, denen die jungen Damen auf der Bühne gern nachkamen, mit?...... Na logisch, La Sorella!

Dieses war nur ein feiner Baustein in der sehr gelungenen Sitzung der GKG und am Ende setzte sich die Sitzung aus vielen Facetten zu einem wunderschönen Diamant zusammen, mit einem vor Freude und Glück strahlenden Prinz Dominik I. an der Spitze. Lautet doch sein Prinzenmotto; „ Mer trecke all an einem Streck – dröm ben ich Prinz för jede Jeck!“

Text: Dieter Trojahn
Wie schön et wor luurt he!

Familiennachmittag KG Immerfroh am 15.01.2017

Wie schön et wor luurt he!

Neujahrsempfang Roggendorf-Thenhoven am 15.01.2017

Wie schön et wor luurt he!

Kostümsitzung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen am 13.01.2017
Heimspiel für Prinz Dominik I.

Prinz Dominik I. genoss sichtlich erfreut sein „Heimspiel“ bei der Prunksitzung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen, war es doch „sein“ Verein, der ihn hochleben hieß. Und nicht nur dass: Ein kurzweiliges Programm unter der souveränen Leitung von Sitzungs-präsident Dr. Holger Miebach sorgte dafür, dass Prinz Dominik I. und das zahlreich erschienene Publikum einen unvergesslichen Abend mit vielen Höhepunkten im Vereinshaus erleben durften.

Ein solcher war sicherlich der Auftritt der „Majorettengarde special“: Mit Unterstützung sechs ehemaliger Majoretten legte das Tanzkorps mit ihrer Hymne „La Sorella“ einen fulminanten Auftritt hin. Aber auch die anderen Tanzgruppierungen brauchten sich nicht zu verstecken. Neben den Majoretten (Leitung: Anna-Maria Pilz, Saskia Pleißner) zeigten auch die anderen Tanzgruppen der Großen Karnevalsgesellschaft ihre hervorragend einstudierten tänzerischen Darbietungen: Das Kindertanzkorps (Leitung: Claudia Hund, Claudia Thüren), „De Dilldöpp-cher“ (Leitung: Katrin Ameis, Marion Ameis, Daniela Miebach) und auch das Funkenkorps standen der Majorettengarde in nichts nach. Eine besondere Ehre wurde an diesem Abend Kommandant Thomas Bochem sowie dem Tanzpaar Joeline Piegsa und Oliver Wendling zuteil. Sie wurden vom Präsident des Festkomitees, Klaus Dittgen, mit dem Verdienstorden in Gold bzw. in Silber ausgezeichnet. Ebenfalls ausgezeichnet mit dem Verdienstorden in Gold wurde Andrea Jansen, die sich als Literatin schon seit vielen Jahren für das Programm der Kostümsitzung verantwortlich zeigt.

Aber auch mit den Gesangsbeiträgen konnte die Große Karnevalsgesellschaft ihr Publikum begeistern. So traten Wolfgang Jansen mit seiner Tochter Silke, Sabine Christian, die Schwägerinnen Claudia Hund und Marika Pilz, Marietta Wirtz und Sarah Steven auf. Nach jahrelanger Pause standen auch wieder die Pappnasen Gabi Neurath, Inge Schwickart und Margret Warnke auf der Bühne, und natürlich durfte an diesem Abend das „Pappnasenlied“ („Dat es Karneval“) nicht fehlen. Alle Sängerinnen und Sänger verstanden es, mit ihren Beiträgen die Stimmung im Vereinshaus zu heben.

Ein Garant für gute Stimmung war Herbert Meutd als „Ne drüje Pitter, der mit seinem trockenen Humor schon seit vielen Jahren die Besucher begeistert. Das Publikum von den Stühlen holten die zwei Schichtije Wolfgang Esser und Helmut Wasserberg, die anstelle einer alt bewährten Moritat dieses Jahr einen Rap zum Besten gaben. Weitere Redebeiträge boten Willi Thoma als Nachrichtensprecher vom „Sender Freies Worringen“, Christian Gaugler als „Ne fädije Student“ und Literatin Andrea Jansen mit einem „ruhigen Wortbeitrag“. Und zu guter Letzt zeigte das Funkenkorps als „Funkenchor“, dass es nicht nur tanzen kann. Als Backgroundsänger unterstützen die Funken Jacqueline Sieben bei ihrer Gesangsnummer „Funkemarieche“.

Text: Peter Schmidt
Bilder Norbert Rosendahl
Wie schön et wor luurt he!

Wagenübergabe Autohaus Dirkes 14.01.2017


Wie schön et wor luurt he!

Prinzenempfang im Haus Schlösser am 10.01.2017

Bilder Norbert Rosendahl
Wie schön et wor luurt he!

Prinzenempfang der Vereinsfamilie mit Prinz Dominik I. am 08.01.2017

Bilder Norbert Rosendahl
Wie schön et wor luurt he!

Prinzenempfang VIP in der Kreissparkasse mit Prinz Dominik I. am 08.01.2017

Bilder Ralf Loesch
Wie schön et wor luurt he!

Proklamation unseres Prinzen Dominik I. am 07.01.2017

Was lange währt wird endlich wahr. Genau 652 Tage nach der Wahl von „seiner“ Gesellschaft zum Prinzenanwärter für die Session 2017 wurde Prinz Dominik I. am Samstag, den 08. Januar 2017 vor stimmungsvoller Kulisse im Vereinshaus in sein Amt als Worringer Narrenherrscher inthronisiert. Damit geht für Dominik Jansen ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, denn der Worringer Fastelovend ist für ihn etwas ganz Besonderes. Er zeigt, dass es ganz egal ist, ob man Mann oder Frau, alt oder jung, weiß oder schwarz, Christ, Moslem oder Atheist, Mensch mit oder ohne Handicap, In- oder Ausländer, hetero, schwul oder lesbisch ist. Diese Vielfalt, so Dominik I. in seiner Rede, mache den Worringer Karneval aus. Drum lautet auch sein Motto: „Mer trecke all an einem Streck – dröm ben ich Prinz för jede Jeck!“ Eine besondere Ehre ist Kaspar Dick zuteil geworden, durfte er doch endlich – nach fünfjähriger Amtszeit als Worringer Bürgervereinsvorsitzender – einen Prinzen aus „seiner“ Gesellschaft den Schlüssel über die Worringer Narrenherrschaft überreichen.

Im Anschluss an die Proklamation präsentierte Festkomiteepräsident Klaus Dittgen eine kurzweilige Sitzung. Aus unseren Reihen trat Marietta Wirtz beim Einzug der Fahnenabordnungen mit einem Potpourri der Büttenmärsche sämtlicher Worringer Karnevalsgesellschaften einschließlich des Männergesangvereins auf. Wolfgang „Wuschel“ Jansen, der vor sechs Jahren als Prinz Wuschel I. über die Worringer Narrenschar herrschte, sang zusammen mit Michael Ligocki den Büttenmarsch des Festkomitees. Das Funkenkorps unter der Leitung von Kommandant Thomas Bochem hob wie immer gekonnt ihre Beine „kniehoch“ zu dem neu einstudierten Marsch, und das Tanzpaar mit Mariechen Joeline Piegsa und Tanzoffizier Oliver Wendling zeigte, dass es wahrlich ein Meister seines Faches ist. Beide traten dann noch einmal am Ende der Sitzung mit den allen Worringer Tanzpaaren auf.

Der Auftritt von Sarah Steven, ihres Zeichens Prinzenschlagersängerin seiner Tollität Prinz Dominik I., zusammen mit den beiden Hofdamen Anna-Maria Pilz und Ilona Kircher unter der musikalischen Leitung von Michael Ligocki war dann sicherlich ein Höhepunkt der Sitzung. Sie interpretierten das Lied „Kölle, du bes bunt“ von Brings. Dem einen oder anderen Besucher schossen dabei sichtlich gerührt ein paar Tränen in die Augen.

Text: Peter Schmidt
Bilder Ralf Loesch
Wie schön et wor luurt he!

Neuer Fixstern am Worringer Narrenhimmel entdeckt

Beobachtungen rund um die Prinzenproklamation – ein Bericht von Dieter Trojahn

Die Herren des MGV bewiesen Einfühlungsvermögen, als sie - vom Publikum lautstark zu einer Zugabe aufgefordert - noch einmal die Stääne am Himmel danze ließen. War doch kurze Zeit zuvor mit der Proklamation von Prinz Dominik I. ein neuer Fixstern am Worringer Narrenhimmel entdeckt worden. Und der strahlte und strahlte von Minute zu Minute heller. Ein Traum ging nach seinen eigenen Worten für ihn am heutigen Tag in Erfüllung. Unter tosendem Applaus im rappelvollen Saal des Vereinshauses nahm er die Insignien des Worringer Narrenherrschers in seinen Besitz. Das Festkomitee Worringer Karneval huldigte ihm mit einer herausragenden Prunksitzung. Und so wurde der Grundstein gelegt für eine, so wünschten es alle im Saal, tolle, närrische Session 2017.

Zugegeben, der Wettergott hatte sich an diesem Tag etwas ganz besonderes ausgedacht. Hatte er doch einige Stunden vor Beginn der Veranstaltung Blitzeis regnen lassen, das Straßen und Bürgersteige in Sekundenschnelle in gefährliche Rutschbahnen verwandelte. Aber das wettererprobte Worringer Narrenvolk und insbesondere Prinz Dominik I. ließen sich doch von derlei Unbill nicht in ihrer Freude beeinträchtigen. Echte Wurringer Jeckinnen und Jecke stehen fest mit beiden Beinen auf der Erde, sind sie doch in Worringen verwurzelt. Klar mit Prinzenschühchen an den Füßen galt es für Prinz Dominik I. besonders aufzupassen. Doch diese Herausforderung meisterte er souverän. Und so konnten sich viele Mitglieder der GKG, die eigentlich ihren Prinzen mit einem kleinen Umzug abholen und zu seiner Proklamation begleiten wollten, überzeugen, dass er auch auf rutschigstem Parkett einen sicheren Stand hat. Denn er war stattdessen kurzerhand in die Gaststätte Zint Tünnes gekommen, um die dort versammelte Gesellschaft zu seiner Proklamation abzuholen. Wie sagte doch Präsident Dr. Holger Miebach so richtig: „Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, dann kommt eben der Prophet zum Berg“. Und so nahmen die Getreuen ihren Prinzen in die Mitte und geleiteten ihn sicher ins Vereinshaus.

Dort erlebte er einen wunderbaren Auftakt seiner Session. Die Krönung des Abends war ohne Zweifel, was nach Mitternacht geschah. Prinz Dominik I. wurden zu seinem Geburtstag zwei Programmpunkte geboten, die nicht nur ihn, sondern auch das berührte Publikum begeisterten. Die Prinzenschlagersängerin Sarah Steven hatte gemeinsam mit den Hofdamen Seiner Tollität und dem Funkenkorps heimlich ein zu Herzen gehendes, kölsches Lied einstudiert und trugen es nun vor. In vielen Augen sah man Tränen der Rührung blitzen. Aber das war noch nicht alles. Sitzungsleiter Klaus Dittgen kündigte ein im Worringer Sitzungskarneval sehr seltenes Ereignis an. Die Tanzpaare aller im Festkomitee Worringer Karneval vereinten Gesellschaften tanzten gemeinsam zu Ehren von Prinz Dominik I. Der Saal tobte ob dieses wunderschönen Bildes, und der. Prinz strahlte und strahlte. Hätte man das Licht im Saal gelöscht, wäre es vermutlich niemanden aufgefallen. Mit solch strahlendem Prinzen, das wurde an diesem Abend allen Anwesenden klar, müssen sich die Wurringer Jecke um die Session 2017 und den Wurringer Fasteleer keine Sorge machen.

Bilder Norbert Rosendahl
Wie schön et wor luurt he!

Fahnenhissen an der Hofburg am 04.01.2017

Wie schön et wor luurt he!

Kaffeeklatsch der Damen am 20.11.2016

Wie schön et wor luurt he!

„Nä, wat es dat jeck“ 11.11.Feier des Festkomitee am 12.11.2016

Wie schön et wor luurt he!

Funken parat für die Session

Am 05.11.2016 fand in der Gaststätte "Zint Tünnes" der diesjährige Funkenappell statt. Zur Überprüfung des Erscheinungsbildes sowie zur Feststellung der tänzerischen und humoristischen Leistungsfähigkeit der Truppe haben sich alle Funken und Reservisten zum Appell für die bevorstehende Session einzufinden.

Und wie es auch im Funkenmarsch lautet:
Seht üch nur die staatse Pooschte an,
se ston en Reih un Jlied, et blink de Funkefahn.
Et Wöbche wed stets rein jemat,
de Botze sin adrett un en d'r Fahl.
Un dat Jedöns es immer blank jeputz,
de Feddere am Hot op richtich Moß jestutz.
konnte der Kommandant nicht viel beanstanden am Erscheinungsbild der Funken.
Auch in diesem Jahr konnten wir mit dem Funkeneid, welcher mit Kölsch und halven Hahn an der Funkenfahne gesprochen werden muss, einen neue Funken vereidigen.

Der Funkeneid:
Bei Kölsch un halven Hahn
stonn ich he an dr Fahn
und verspreche met ming Wööd
su laut dat ihr dat all och höört
em Funkenkorps dr GKG
zo danze bis dat de Föös dunn wieh.
Wurringe Alaaf.

Der Appell nahm ansonsten seinen gewohnten Lauf und endete zu später Stunde.
Text: Thomas Bochem
Bilder: Bianca Kiss
Wie schön et wor luurt he!

Abschluß der Sessionsvereinbarung am 03.11.2016

Jetzt gibt es für unseren kommenden Prinzen kein zurück mehr. Die Sessionsvereinabrung mit dem Festkomitee Worringer Karneval wurde abgeschlossen.

Wie schön et wor luurt he!

Bayrischer Abend am 24.09.2016

Schee san mia, fesch san mia, Spass han mia...

Wie schön et wor luurt he!

Man muss nicht verrückt sein um Mitglied der Grossen Karnevalsgesellschaft zu sein,
aber es erleichtert die Sache ungemein...

Oder anders gesagt: Fototermin für die Festschrift am 27.08.2016 bei 32°C im Schatten...

Wie schön et wor luurt he!

Funkengrillen, Petrus war und gewogen...

Wir hatten mal wieder Glück mit dem Wetter als wir am 20.08.16 uns zum diesjährigen Funkengrillen bei unserem Reservisten Dieter Pilz einfinden durften. Nach ausgiebiger Stärkung an leckeren Gegrillten und kühlen Getränken gab es wie im letztem Jahr eine Runde Bingo. Die Frau des Kommandanten, Bianca Kiss, hatte sich wieder bereit erklärt ein Bingo mit gespendetem Preisen zusammenzustellen. An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei folgenden Spendern bedanken: Kreissparkasse Köln, Volksbank, Worringer Grill, Peter Mohrs Getränkefachmarkt, Edika, Friseur - by Ferid in Style, Hotel Restaurant Flora Dormagen. Nach 3 Runden Bingo wurde der Abend langsam und gemütlich ausklingen lassen. Es war mal wieder ein rund um gelunges Funkengrillen.

Text und Bilder: Thomas Bochem
Wie schön et wor luurt he!

Fußballgolf, Grillen und Chillen mit dem Funkenkorps

Am 6.8. um 12:30 Uhr trafen sich die Funken zu ihrer Funkentour welche sie nach Inden und an den Alsdorfer Weiher führen sollte. In Inden spielten wir zunächst Fußballgolf. Fußballgolf ist die Kunst, einen Fußball mit möglichst wenigen Schüssen ins Loch zu kicken. Im Gegensatz zum Golfen braucht man zum Fußballgolfen keinen Schläger. Und anstatt auf einen Golfball zu schlagen, kickt man einen normalen Fußball ins Loch.

Dabei hat der Freizeitspaß viele faszinierende Seiten. Beim Golfen träumt jeder von einer perfekten Runde. Beim Fußballgolf ist es nicht anders. Doch auch wenn man noch so hart trainiert, auf 18 Löchern perfekt zu spielen ist noch keinem gelungen - weder beim Golf noch beim Fußballgolf. So erging es auch uns, wir stellten uns mehr oder weniger Geschickt an und so mancher Ball rollte auch bei leichtestem Schuss nicht dahin wo er sollte.

Nach der sportlichen Aktivität ging es zum Grillen und Chillen an den Alsdorfer Weiher. In BBQ-Booten schipperten wir über den Alsdorfer Weiher.

Das BBQ-Boot bietet eine völlig neue Art und Weise, Grillspaß auf dem Wasser zu genießen.

Das erste runde Boot der Welt, auf dem gegrillt werden kann. Der Grill ist mittig in einem formschönen Tisch integriert und der raucharme Holzkohlegrill ist das Herzstück der Grilltischplatte. Für sicheren Halt von Getränken, Tellern und Besteck sorgen integrierte Mulden im Tisch. Vor der Sonne oder kurzen Schauern schützt ein Schirm, der dem runden Boot die Krone aufsetzt. Fächer für flexible Kühlboxen und sonstiges Partygepäck, wie persönliches Wurstlager, Getränkelager befinden sich jeweils unter den ergonomisch geformten Sitzen 8-10 Personen. Es besteht die Möglichkeit, sich während des Grillens elektrisch angetrieben auf dem Wasser fortzubewegen oder mitten auf dem See fest zu machen, um dort ein besonderes Grillvergnügen zu genießen.

Gegen 21:30 waren das Grillgut und die Getränke geleert und es ging wieder zurück in die Heimat. Alles in allem wieder mal eine schöne Tour des Funkenkorps.

Text und Bilder: Thomas Bochem
Wie schön et wor luurt he!

Sommerfest, wer nicht dabei war hat was verpasst!

Das Sommerfest der Vereinsfamilie fand auch in diesem Jahr wieder am Evangelischen Jugendheim statt. Petrus war und gewogen und so konnten wir uns bei herrlichem Wetter draußen mit leckerem Gegrilltem und kühlen Getränken stärken. Im Laufe des Abends wurde dann natürlich nur Vereinsintern das Best behütetste Worringer Geheimnis gelüftet. Alle anwesenden waren sichtlich Angetan und freuen sich auf die kommende Session. Als wir dann gegen 22:00 Uhr das Fest in das Jugendheim verlegen mussten tat das der Stimmung keinen Abbruch.

Text und Bilder: Thomas Bochem
Wie schön et wor luurt he!

Schlammschlacht am Erdweg...

Beim diesjährigen Fußball Blitzturnier haben wir uns nicht mit Ruhm sondern mit Schlamm bekleckert. Auf dem eigentlich unbespielbarem Platz waren unsere Leistungen nicht ausreichend. 4 Spiele gingen verloren, und zu 3 Unentschieden hat es gereicht. Wir hoffen im nächsten Jahr auf besseres Wetter und ein quentchen mehr Glück!

Text und Bilder: Thomas Bochem
Wie schön et wor luurt he!

Karten verkaufen, Vizepräsidenten finden
Generalversammlung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen von 1926

Karten verkaufen, Vizepräsidenten finden! Mit diesen markigen Worten fasste Robert Hecker zu später Stunde die Generalversammlung der Großen Karnevalsgesellschaft KölnWorringen von 1926 zusammen. Und in der Tat: Neben der Vorbereitung der bevorstehenden Prinzengestellung sind dies die wichtigsten Baustellen, die die Große KG noch abarbeiten muss. Aber der Reihe nach.

Rund die Hälfte der aktiven Mitglieder fand den Weg zur diesjährigen Generalversammlung ins Vereinshaus. Neuwahlen standen dieses Jahr nicht auf dem Programm, wurde doch der Vorstand um Präsident Holger Miebach auf der letztjährigen Generalversammlung für zwei Jahre gewählt, um in Ruhe die kommende Prinzengestellung vorbereiten zu können.

Neben den üblichen Berichten der einzelnen Gremien, deren Aufzählung hier an dieser Stelle nicht lohnt, ragte ein Ereignis heraus: Die Ehrung zwei verdienter Mitglieder. Hartmut Warnke, ehemaliger Schatzmeister und Präsident der Gesellschaft (2001 - 2005), wurde für seine 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Ein minutenlanger Applaus hallte dann durch den Saal des Vereinshauses, als Präsident Holger Miebach Rudi Michel, mittlerweile stolze 90 Jahre alt, für seine 70-jährige Mitgliedschaft ehrte. Legendär waren seine Auftritte in der Bütt als "Stommeler Buur", ein Typus, den es so heute nicht mehr im Worringer Fastelovend gibt. Auch Rudi Michel kann auf eine vierjährige Präsidentschaft zurückblicken (1970 - 1974). Höhepunkt seiner karnevalistischen Laufbahn war jedoch sicherlich die Session 1979/80, in der er als Prinz Rudi I. über die Worringer Narrenschar herrschte.




Still wurde es dann, als Vizepräsident Markus Hund aus persönlichen Gründen seinen soforti-gen Rücktritt als Vizepräsident bekanntgab. Er versicherte jedoch der Versammlung, seine Tätigkeiten im Rahmen der Prinzengestellung - so engagiert er sich im Redaktionsteam der Festschrift - weiter ausüben zu wollen. Holger Miebach bedankte sich herzlich bei Markus Hund für seine geleistete Arbeit, betonte im Anschluss jedoch, dass es für eine Karnevalsge-sellschaft äußerst unglücklich sei, ohne einen Vizepräsidenten ins kommende Prinzenjahr zu gehen. Nach langer Diskussion konnte jedoch kein Mitglied für diesen verantwortungsvollen Posten gewonnen werden, so dass dieser Punkt auf einer weiteren außerordentlichen General-versammlung diskutiert werden muss.

Ein weiterer heiß diskutierter Tagesordnungspunkt war die Frage, ob die Große KG im Prinzenjahr zwei Kostümsitzungen durchführen solle. Die Versammlung kam schließlich zu der Auffassung, zwei Kostümsitzungen anzubieten, wobei dann jedoch der Auftrag an alle Mit-glieder eindeutig ist: Möglichst viele Sitzungskarten an den Mann bzw.an die Frau zu bringen. Die Große KG hat jedoch in der zurückliegenden Session nach einhelliger Meinung Werbung in eigener Sache betrieben, kann die Gesellschaft doch auf eine sehr schöne Kostümsitzung zurückblicken. Dies sei, so Präsident Holger Miebach, Ansporn genug, im Prinzenjahr zwei kurzweilige Sitzungen den Gästen präsentieren zu können. Und so fand dann Robert Hecker am Ende einer fast vierstündigen Generalversammlung die oben schon zitierten Worte, die nicht besser den Abend hätten beschließen können: Karten verkaufen, Vizepräsidenten finden!

Peter Schmidt

Standarte erstrahlt in neuem Glanz

Die Vorstandsmitglieder wunderten sich schon, wo denn in den letzten Wochen unsere kleine Vereinsstandarte abgeblieben sei. Auf der Vorstandsversammlung vom 15.03.2016 wurde dann das Geheimnis gelüftet. Senatspräsident Wolfgang Annas überreichte dem sichtlich gerührten Präsidenten Holger Miebach die frisch restaurierte Vereinsstandarte, die nun in neuem Glanz erstrahlt. Die Kosten der Generalüberholung übernahm dankenswerterweise der Senat.

Aber warum ist nun eine Standarte so wichtig? Die freie Enzyklopädie Wikipedia gibt bei der Beantwortung dieser Frage einen möglichen Hinweis: "Offizielle Standarten sind Hoheitszeichen eines Staatsoberhauptes (...). Sie zeigen der Öffentlichkeit an, wo sich diese Person befindet und dürfen somit nicht von jedermann genutzt werden. Ein bekanntes Beispiel sind Autostander an Staatskarossen, die hohe Repräsentanten eines Staates (...) führen."

Und da Präsident Holger Miebach bekanntermaßen das "Staatsoberhaupt" unserer Gesellschaft ist, hat er das Anrecht auf eine Standarte. Sie zeigt auf den Vorstands-, Mitglieder- und Generalversammlungen an, wo sich unser Präsident befindet.

Und wieder war alles gut!
Wagenbaufete 2016 begeistert

"Nur Mut, nur Mut, bestimmt wird alles gut" mit dem Refrain ihres diesjährigen Liedes hatte Marietta Wirtz unbewusst das Motto für die Wagenbauerfete 2016 ausgegeben. Denn Mut galt es an diesem Abend manchmal zu beweisen. Sei es beim Verzehr von Willis Zaziki, oder wenn man der dicken Trumm der Ihrefelder Zigeuner zu nah kam, oder wenn die Polonaise auf die St.-Tönnies-Str. hinauszog, oder wenn man sich an die Moderation des Abends wagte, oder wenn man den Prinzenschlager mitsang, oder wenn der Text beim Liedvortrag plötzlich fehlte, oder wenn das geordnete Chaos drohte, oder, oder. Doch eines konnten am Ende dieser wieder so eindrucksvollen Fete der feierwütigen und -mutigen WagenbauerInnen mit Fug und Recht gesagt werden: "Es war wieder alles gut".

Wagenbauchef Michael Pleißner stand die helle Freude ins Gesicht geschrieben, dass seiner Einladung wieder so viele Menschen gefolgt waren. Das Gasthaus Zint Tünnes platzte aus allen Nähten, und als Prinz Reinhard I. seine Aufwartung machte, musste man schon sehr zusammenrücken. Aber das störte niemanden wirklich. Da der Prinz ein Mann zum Anfassen ist, machte es auch nichts, dass keine Stecknadel mehr zu Boden fallen konnte. Waren kurz vor ihm doch schon die Ihrefelder Zigeuner eingetroffen und hatten mit klingendem Spiel und ordentlichem Getöse dafür gesorgt, dass die Stimmung schon zu explodieren drohte. Es bedurfte nur noch eines winzigen Funkens, und schon kochte die Stimmung über. Diesen Funken schlug der Hofnarr seiner Tollität mit dem Vortrag des Prinzenschlagers. Das Publikum tobte, und vier Explosionen zeigten wahrhaftig an, wie es um die Stimmung im Zint Tünnes stand. Silke Jansen, Annamaria Pilz, Saskia Pleißner, Marietta Wirtz, Claudia Hund und Marika Pilz sorgten mit ihren Liedern dafür, dass die Stimmung kontinuierlich am Siedepunkt blieb. Und das über eine lange, lange Zeit, denn wer etwa wegen eines einsetzenden Hungergefühls schlapp zu machen drohte, labte sich an dem feinen Buffet, dass die WagenbauerInnen vorbereitet hatten. Oder wenn die Kehle auszudörren drohte, griff man zum Kaltgetränk, dass reichlich vorhanden war. Solchermaßen gestärkt, wagte man sich auch an schwierigste Schrittkombinationen und extravagante Hüftschwünge zur fetzigen Musik, die DJ Axel seinem Laptop entlockte.

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Dieter Trojahn/Markus Skodzek
Wie schön et wor luurt he!

Funkenkorps Prinzenabend mit Prinz Reinhard I.

An alter Wirkungsstätte des Funkenkorps im Zint Tünnes, hielten die Funken ihren obligatorischen Prinzenabend mit dem Amtierenden Worringer Prinzen ab. Durch die kürze der Session fand der Prinzenabend dieses mal an einem Sonntag statt. Prinz Reinhard I und sein Hofstaat ließ sich aber trotzdem nicht lange bitten und folgte nur allzu gerne der Einladung des Funkenkorps. Nach der Begrüßung und Vorstellung des Hofstaates wurde natürlich der Prinzenschlager von Hofnarr Helmut gesungen. Anschließend konnten sich alle zuerst am Buffet stärken ehe es im Programm weiterging.

Das Lied Nemm ich in der Ärm, welches von Saskia, Anna Maria und Silke vorgetragen wurde nahmen alle wörtlich und so wurde ausgiebig geschunkelt.

Das Anschließende Prinzenspiel wurde von Markus Hund geleitet. Der Prinz musste einige knifflige Aufgaben lösen, was er aber mit Bravour und Unterstützung seines Hofstaates meisterte. Sara sang im Anschluss noch das schöne Lied Jeck op kölsche Junge. Nach dem obligatorischen Stippeföttche und dem singen des Funkenmarsches wurde der offizielle Teil des Abends beendet was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. So wurde noch ausgiebig gefeiert und alle freuen sich nun gespannt auf den Beginn der tollen Tage.

Bericht: Thomas Bochem
Bilder: Bianca Kiss
Wie schön et wor luurt he!

Große Augen bei den Kleinen? - Kindersitzung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen von 1926

Da hatten die ganz Kleinen ganz große Augen, als das Funkenkorps der Großen Karnevalsgesell-schaft mit seinem Originaltanz das Publikum von den Stühlen riss. Da wurden Mariechen und Ex-Mariechen durch die Lüfte geschmissen, da zeigten aktive Funken und Reservisten, dass sie nicht nur zu gemäßigter Marschmusik tanzen können und da zogen Mariechen Joeline Piegsa und Tanz-offizier Oliver Wendling eine Show ab, bei der Olivia Newton-John und John Travolta blass vor Neid werden dürften. Jedenfalls tanzten sich die Funken und einige Reservisten, darunter die ehe-maligen Mariechen Inge Hecker, Michaela Hoche und Maria Hecker, zu einem Potpourri, u. a. mit Liedern von Elvis Presley ("Jailhouse Rock"), Michael Jackson ("Thriller"), den Backstreet Boys ("Everybody") oder Bruno Mars ("Uptown Funk") in die Herzen der Zuschauer.

Aber auch die anderen Darbietungen zeigten, wie hervorragend die Große Karnevalsgesellschaft aufgestellt ist. Viele junge Nachwuchskünstler zog es auf die Bühne und das zahlreich erschienene Publikum dankte es ihnen mit großem Beifall. Die beiden Literatinnen Andrea Jansen, gleichzeitig auch Sitzungsleiterin, und Marika Pilz konnten jedenfalls mit einem bunt gemischten Programm aufwarten.

Gleich zu Beginn marschierte Prinz Reinhard I. mit seinem Hofstaat in den Saal hinein und so man-cher Junge und so manches Mädchen träumte da sicherlich, in späteren Jahren auch einmal als Prinz bzw. Prinzessin über die Worringer Narrenschar herrschen zu dürfen. Als Gast hatte Prinz Reinhard I. das Kindertanzkorps seiner Gesellschaft KG Immerfroh mitgebracht, die mit ihren Tänzen sofort das Eis im Vereinshaus brachen. Anschließend traten die drei Mädchen Yasmina Lyazrhi, Nina Schwörbel und Isabelle Martinez mit einer kleinen Rede auf und hatten die Lacher auf ihrer Seite. Danach zeigten die 15 Kinder des Kindertanzkorps der Großen KG (Leitung: Claudia Hund, Marika Pilz und Claudia Thüren) ihr Können. Weitere tänzerische Darbietungen boten die Dilldöppcher (Leitung: Kathrin Ameis, Marion Ameis und Daniela Miebach), die Majorettengarde (Leitung: Anna-Maria Pilz und Saskia Pleißner) und nochmals das Funkenkorps (Leitung: Kommandant Thomas Bochem). Vor allem das Tanzpaar mit Joeline Piegsa und Oliver Wendling hinterließ ein Glänzen in den Augen der kleinen Jungen und Mädchen. So manch ein Junge oder ein Mädchen hätte gerne mit den beiden auf der Bühne tauschen wollen. Und wer weiß: Vielleicht sehen wir das ein oder andere Kind in naher Zukunft auf selbst einmal der Bühne.

Mit dem Bundestambourkorps Frisch Auf unter der Leitung von Siegfried Weigl wurde es dann so richtig voll auf der Bühne. Claudia Hund und Marika Pilz sangen Willi Ostermanns Lied "Die Mö-sch", das vor allem die älteren Sitzungsbesucher zum Mitsingen animierte. Die FC-Hymne, vorge-tragen von Kim Christian, Antonia Kirchner, Jana Leuffen, Larissa Thüren und Lisa Thüren kam sicherlich bei den meisten Besuchern gut an. Selbst der Hofnarr seiner Tollität Reinhard I., Helmut Steinfeld, sang mit, und das, obwohl er bekennender Schalke-Fan ist. Und zu guter Letzt stellten Marika Pilz und Fiona Ameis mit ihrem Lied "Kumm loß mer einmol noch zusammestonn" fest, worauf es beim Fastelovend im Allgemeinen und bei der Kindersitzung der Großen Karnevalsge-sellschaft im Besonderen ankommt.

Musikalisch unterstützt wurde die Kindersitzung traditionell von der Haus- und Hofkapelle der Großen KG (Bass: Armin Brischke; Klavier: Eckard Isenberg; Keybord: Hans-Peter Hemmersbach; Trompete: Ralf Schweren; Posaune: Hans-Peter Klösges; Schlagzeug: Präsident Holger Miebach).

Nach über zweieinhalb Stunden jedenfalls hieß es Abschied nehmen bis zum nächsten Jahr, auch wenn viele gerne noch länger geblieben wären.

Bericht: Peter Schmidt
Bilder: Bianca Kiss
Wie schön et wor luurt he!

Famoser Auftritt des Funkenkorps bei der Kostümsitzung der Großen Karnevalsgesell-schaft Köln-Worringen

Dass die Funken nicht nur bis acht zählen können (Anm.: Dies ist die Takt gebende Zahl, bei der die Funken ihre enorm komplizierten Schritte ausführen müssen!), beweisen sie alle paar Jahre mit ihrem sogenannten Originaltanz. Und dieses Jahr war es wieder soweit. Zu einem Potpourri, u. a. mit Liedern von Elvis Presley ("Jailhouse Rock"), Michael Jackson ("Thriller"), den Backstreet Boys ("Everybody") oder Bruno Mars ("Uptown Funk"), tanzten sich die Funken und einige jung gebliebene Reservisten, darunter die drei ehemaligen Mariechen Maria Hecker, Michaela Hoche und Inge Hecker, zu später Stunde in die Herzen der Zuschauer. Der Tanz begann mit einem Charleston, und dies hat seinen Grund: Das Gründungsjahr der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen vor genau 90 Jahren fällt in die Zeit dieses recht schnellen Tanzes. Aber auch die anderen Musikrichtungen wurden hervorragend interpretiert. Spektakuläre Flugeinlagen mit dem aktiven Mariechen Joeline Piegsa und dem ehemaligen Mariechen Maria Hecker rundeten diese eindrucksvolle Showeinlage ab. Eine Zugabe war da natürlich Pflicht und diese stieß bei einigen Funken an die Grenzen der körper-lichen Belastbarkeit (Der immense Flüssigkeitsverlust wurde jedoch nach der Sitzung wieder ausgeglichen!).

Das 90-jährige Vereinsjubiläum spielte insgesamt zwar nur eine untergeordnete Rolle auf dieser Sitzung, blitzte aber hin und wieder auf. So trugen die beiden Schwägerinnen Claudia Hund und Marika Pilz den bekannten Evergreen "Die Mösch" von Willi Ostermann vor. Und was hat dieses Lied mit dem Gründungsjahr der Großen KG zu tun? Richtig, es fällt in die Entstehungszeit des Liedes.

Ansonsten bewies die Große KG, dass sie es auch nach 90 Jahren immer wieder versteht, die zahlreich erschienenen Gäste, darunter auch der amtierende Narrenherrscher Prinz Reinhard I. mit seinem Gefolge, mit ihren Darbietungen zu begeistern. Verantwortlich dafür waren über 60 Interpretinnen und Interpreten, die für ein kurzweiliges Programm, zusammengestellt von den beiden Literatinnen Andrea Jansen und Marika Pilz, sorgten.

Neben den Funken zeigten auch die anderen Tanzgruppen der Großen Karnevalsgesellschaft ihre erstklassig einstudierten tänzerischen Darbietungen: Das Kindertanzkorps (Leitung: Claudia Hund, Marika Pilz und Claudia Thüren), die Dilldöppcher (Leitung: Kathrin Ameis, Marion Ameis und Daniela Miebach) und die Majorettengarde (Leitung: Anna-Maria Pilz und Saskia Pleißner) standen dem Funkenkorps in nichts nach.

Musikalisch zeigten die Interpretinnen und Interpreten einen Querschnitt durch 90 Jahre Kar-nevalsmusik: Mit Liedern von Willi Ostermann, Karl Berbuer, Jupp Schmitz, Marie-Luise Nikuta, den Domstürmern und Helene Fischer war für jede Altersklasse etwas dabei. Ob im Terzett (Silke Jansen, Anna-Maria Pilz und Saskia Pleißner), im Duett (Wolfgang "Wuschel" Jansen" und Michael Ligocki, Claudia Hund und Marika Pilz) oder solo (Marietta Wirtz, Sa-bine Christian, Sarah Steven, Anna-Maria Pilz), alle verstanden es, mit ihren Beiträgen das Publikum im Vereinshaus zu begeistern.

Im Zwiegespräch standen Kevin Eschweiler und Dominik Jansen als "Zwei Verrückte" und Wolfgang Esser und Helmut Wasserberg als "Zwei Schichtije" auf der Bühne. Als Redner konnten Christian Gaugler, Willi Thoma und Herbert Meudt überzeugen.

Nicht zu vergessen das Mäusesextett, das stark an Monty Pythons "Mäuseorgel" erinnerte, wobei jedoch die armen Nager nicht mit einem Hammer geschlagen wurden. Aus deren Mün-der erklangen stattdessen Karnevalslieder, die man erraten musste. Ein netter Einfall.

Dass Karneval eine erste Sache ist, wurde dann mit den vielen Ehrungen an diesem Abend bestätigt. Der Vizepräsident Markus Hund, die Geschäftsführerin Gerti Kircher und die Schatzmeisterin Gabi Jansen bekamen aus den Händen des Festkomiteepräsidenten Klaus Dittgen den Verdienstorden in Gold. Willi Thoma und Uschi Kircher wurden mit dem Ver-dienstorden in Silber ausgezeichnet.

Aber wieder zurück zum Funkenkorps. Bei ihrem Tanz zum Lied "Es gibt nur Wasser, Wasser, Wasser überall, doch wir haben nichts zu trinken" der norddeutschen Band Santiano konnten die Funken wieder ihr wahres Gesicht zeigen: Bis acht zählen! Aber auch dies verstanden sie, hervorragend umzusetzen.

Bericht: Peter Schmidt
Bilder: Bianca Kiss
Wie schön et wor luurt he!

Jugenddisco der GKG

Am 13.11.2015 fand die Jugenddisco der GKG statt. Diesmal stand die Disco unter dem Motto " Karneval". Es waren ca. 35 Kinder anwesend die bunt verkleidet kamen, voller Vorfreude auf die diesjährige Session waren wie auch auf den Abend. Die Stimmung war ausgelassen, die Kinder hatten viel Spaß. Neben dem obligatorischen Spielen wie "Stopp Tanz" wurde auch Limbo, und "Mörder in der Disco" gespielt. Es konnten sich auch Kinder schminken lassen…. Nach einiger Zeit klopfte es an der Tür und der St. Martin stattete uns einen Besuch ab, die Kinder waren sehr erstaunt, ob der St. Martin mittanzen wollte?!.......schnell wurde klar, dass er gekommen war um uns eine wichtige Botschaft zu übermitteln " Gibt Personen, denen es nicht so gut geht, etwas ab. Teilen ist in der heutigen Zeit sehr wichtig", sagte uns St Martin. Für jedes Kind hatte er einen Weckmann dabei und ließ uns danach fröhlich weiter feiern. Später am Abend gab es dann Hotdogs, und dann neigte sich die Kinderdisco auch schon fast dem Ende zu. Es wurden noch ein paar Runden getanzt, gelacht und mitgesungen und dann standen um 21.00 Uhr schon die ersten Eltern im Raum… Als kleine Überraschung beschloss die Majorrettengarde spontan, ihren diesjährigen Sessionstanz zum Besten zugeben, dies sorgte für viel Jubel. Nach einem kräftigen Applaus und den erleichterten Gesichtern der Betreuer im Hintergrund war klar: Der schöne Abend ist zu Ende…

Wie jedes Jahr, hat es sehr viel Spaß gemacht.

Vielen Dank bei:
* Danny für die Deko
* Claudia, Marion und Andrea für die Arbeit in der Küche,
* Stephan für die Fotos

und last but not least Holger und Markus die das Vertrauen in mich haben, diese Aktionen Organisieren und durchführen zu lassen.

Vielen DANK !
Bis nächstes Jahr
Anne Jansen
Wie schön et wor luurt he!

Et jeht widder los…

Wie jedes Jahr Startet für das Funkenkorps die Session so richtig mit dem Funkenappell.

Der Appell fand in diesem Jahr am 07.11.2015 im Zint Tünnes statt. Die Uniformen der Funken und der Reservisten wurden begutachtet und auf Vollständigkeit geprüft. Ein "alter" Funke, Rainer Linnig hat den Reservistenstatus bekommen und wir konnten glücklicherweise mit Denis Waßenberg und Alexander Wild zwei neue Funken in unsere Reihen aufnehmen.

Da es in der letzten Session keinen Funken gab der positive herausragende Leistungen erbracht hat wurde auf die Ernennung des Funkenprimus verzichtet. Auf die Vergabe der Funkenwildsau konnten wir jedoch leider nicht verzichten und somit wurde Kevin Eschweiler zur Wildsau des Jahres gekürt.

Zum guten Schluss wurde nach dem Traditionellen Stippefötchen und dem Funkenmarsch der offizielle Teil des Abends beendet und bis in die frühen Morgenstunden ausgiebig gefeiert.

Text: Thomas Bochem
Bilder: Bianca Kiss
Wie schön et wor luurt he!

GKG Damen op Jöck...

Pünktlich um 10.00 Uhr am Samstagmorgen den 24.10.15 trafen sich 25 Damen der Gesellschaft um die Muttertagstour anzutreten. In der Einladung stand wir würden am Ende des Tages ein Oktoberfest besuchen. Dem entsprechend waren wir alle in Dirndl, Lederhosen oder Wien'n ähnlicher Bekleidung unterwegs. Rudi, unser Busfahrer empfing uns in seiner netten ruhigen und geduldigen Art. Auch er freute sich den Bus mal wieder richtig voll zu haben und fuhr uns alsbald an unser erstes Ziel. Zuvor wagten sich 2 Herren doch unter die feierfreudige Damenrunde und spendierten uns eine erste Runde Sekt und wünschten uns eine gute Fahrt und einen schönen Tag. Mit dem ersten Prinzensekt und der zweiten Präsidentenrunde gestärkt fuhr uns Rudi nach Knechtsteden. Dort sollte es erstmal ein anständiges Frühstück geben. Es wurde vom feinsten aufgetischt. Frische Brötchen, Kaffee, Tee, Milch, O-Saft, Wurst, Mett, Käse, Marmelade, Honig, Frühstückseier... Alles da, ebenso die Kleinigkeiten wie Salz, Zucker, Remoulade, Tassen, Löffel, Messer, Teller, Servietten... Es war einfach an alles gedacht worden. Ein erstes grosses Lob an die Organisatoren. Nach dem gemütlichen Frühstück brauchten wir erstmal einen Sekt und einen Schnaps zu Verdauung und stiegen um 12.00 Uhr wieder in den Bus um nach Brüggen an den Niederrhein zu fahren. Gut gestärkt sangen wir fröhlich und laut unseren Büttenmarsch und weil es so schön war sangen wir gleich weiter.... unser Damentourlied. Flaschen unterschiedlichen Inhalts drehten ihre Runden durch den Bus und so lag die Fahrstrecke im nu hinter uns. In Brüggen angekommen konnten wir uns die Beine vertreten und schauten uns das Städtchen an. Ein Teil von uns enterte die Läden, ein anderer Teil trank gemütlich einen Cappuccino oder Kaffee. Wieder im Bus drehten nicht nur die Flaschen ihre Runden sondern auch nochmal Brötchen, Käsehäppchen, Wurst.... Der nächste Stopp brachte uns zum Genholter Hof wo es Kaffee und richtig leckeren Kuchen gab. Im Hofladen konnte man frische Bioprodukte kaufen und man sollte meinen da seien wir Frauen die richtigen Ansprechpartner. Aber nee, nicht die Bioäpfel und die wahrscheinlich leckere Marmelade zog uns in den Bann sondern der hauseigene Liköre. Was ist denn da los mit uns Frauen.... Wehe wenn wir losgelassen...??????? Ab 18.00 Uhr war nun der Tisch im Oktoberfestzelt gebucht. Also, nix wie in den Bus und ab nach Grevenbroich, doch o Gott, die Eintrittskarten liegen in Worringen. Da war unser Präsident der Retter in der Not. Kaum fuhr Rudi unseren Bus auf den Parkplatz, kam der braune Bus und mit ihm der Präsident der uns die Eintrittskarten brachte und sich von der fröhlichen ausgelassenen Stimmung im Bus überzeugen konnte.

Trotz der 40 Flaschen Sekt??, 13 Litern Schnaps ??unterschiedlichster Art, 15 Flaschen Bier ??und 6 Flaschen Wein?? war der Verlust der Muttersprache noch lange nicht erreicht. Unsere Retter waren sicher die 6 Kilo Käse??, 5 Kilo gewürfelter Fleischwurst und Salami und Mettwürstchen ?? sowie jede Menge Brötchen und Laugenbrezeln ??.

Selbstverständlich hatten wir auch Sprudelwasser ??dabei, man muss ja schliesslich mal einen Fleck aus der Kleidung waschen oder ein Glas spülen....??

Nun ging es also ins Festzelt, wir nahmen unsere Plätze ein. Mit dem Eintritt gab es 2 Getränkemarken im Wert von 2,70€. Dieser Wert kann zu einem enormen Hindernis werden wenn eine Flasche Wein zum Preis von 17,00 € zu haben ist. Die junge Kellnerin hatte enorme Schwierigkeiten die Anzahl der Wertmarken zu berechnen und schon hatten die Damen der GKG Spass. Schadenfreude ist halt auch schon mal schön. Wahrscheinlich hat man zu der Eintrittskarte nur 2 Verzehrmarken gegeben und der Rest wurde in bar kassiert, weil die Bedienung einfach zu hübsch war. Bei manchen Frauen trifft das schon mal zu, je Höher die Absätze umso kürzer die Hauptsätze. Die Maß zu 8,50 € war für die Damen kein Problem zu berechnen. Die Band aus Reit im Winkel spielte auf. Teilweise sehr laut aber sie brachten eine tolle Stimmung ins Zelt. Hier geht die Meinung der mitfahrenden Damen auseinander. Die Einen fanden es toll, den Anderen war es zu laut. So traten wir um 23.00 Uhr gemeinsam wieder den Rückweg an. Die Einen fanden es eine schöne Zeit im Zelt, die Anderen waren Dankbar aus dem Krach raus zu sein. Einen Trost an die Damen die vielleicht noch hätten bleiben wollen, um 23.00 Uhr hat die Band ihre Sachen gepackt und hat Schluss gemacht, ab 23.30 gab es dann einen DJ. Also nix verpasst. ???? Um 23.45 Uhr erreichten wir wieder unsere Heimat und wurden im Zint Tünnes von unseren Männern erwartet. Der Bus wurde sauber und ordentlich an Rudi übergeben, der uns wiedermal mit einer Engelsgeduld durch die Gegend kutschierte. Wir verabschiedeten uns von Rudi, nicht ohne ihm das Versprechen abzunehmen, auch im nächsten Jahr Nervenstärke zu beweisen und uns wieder zu fahren. Ein toller Tag, Daumen hoch an die Damen der Organisation. Danke für Eure Arbeit.

Andrea, Renate, Gabi, Tina, Gerti, Trudi, Marie Luise, Bianca, Saskia, Anna Maria, Inge, Marika, Karin, Danny, Anette, Marianne, Birgitt, Beate, Petra, Beate, Steffi, Rosi, Erika, Iris und Uschi

Bayrischer Abend der GKG.

Auch in diesem Jahr wurde wieder ein zünftiger Bayrischer Abend abgehalten. Dieses Mal wurde im Zint Tünnes bei leckeren Bayrischen Spezialitäten gefeiert. Bei einem Quiz und anschließendem Geschicklichkeit Spiel wurde die Glockenträger des Jahres gekürt. Die Glocken sind quasi der Wanderpokal und so freuen wir uns auch auf den nächsten Bayrischen Abend im nächstem Jahr.

Text und Bilder: Thomas Bochem
Wie schön et wor luurt he!

So sehen dritte aus...

Nach Jahren der Fußballerischen Bedeutungslosigkeit in denen dabei sein alles war, hat das Funkenkorps es in diesem Jahr endlich mal wieder geschafft aufs Treppchen zu kommen. Nach einer durchwachsenen Vorrunde in der wir froh waren die Endrunde erreicht zu haben, konnten wir im Viertelfinal gegen die Altherrenmannschaft taktisch glänzen. Aus einer soliden Abwehr konnten wir mit schnellem Kontern 3:0 gewinnen und standen im Halbfinale. Im Halbfinal unterlagen wir dem späteren Turniersieger den "Worriger Fründen" im Elfmeter schießen. Beim Spiel um Platz 3 konnten wir dann nochmals durch solide Abwehrarbeit glänzen und einen schnellen Konter setzen welcher unser Siegtor zufolge hatte und uns mit dem Pokal für den dritten Platz beim Dorfturnier belohnte.

Text und Bilder: Thomas Bochem
Wie schön et wor luurt he!

Sommerfest der Grossen KG

Wann wird's mal wieder richtig Sommer, dachte ich als ich zum Aufbauen für das diesjährige GKG Sommerfest im Evangelischen Jugendheim fuhr. Es hat geschüttet wie aus Eimern und als erstes wurde ich von unserem "Pudelnassen" Vize-Präsidenten Markus Hund begrüßt der mit dem ebenfalls nicht mehr ganz trockenen Vize Kommandant Dominik Jansen und Robert Hecker den Bierwagen aufgestellt hatte. Meine erste Frage ans Organisationskomitee war: Ist am Wochenende etwa Sängerfest? Denn alle Worringer wissen, wenn der MGV Sängerfest hat sollte man am besten nichts planen denn dann Regnet es garantiert.

Wahrscheinlich weil dieses nicht der Fall war hatte Petrus mit uns ein Einsehen und das Wetter wurde zum späten Nachmittag richtig schön. Für die Pänz wurde kurzerhand eine Hüpfburg aufgebaut, und für das leibliche Wohl der Grill angeschmissen. Nach und nach kamen unsere Mitglieder und nach dem unser Präsident Dr. Holger Miebach alle Begrüßt hatte und uns eine schönen gemütlichen Abend wünschte wurde geklönt, gegrillt und das ein oder andere Bierchen getrunken.

Zu etwas vorgerückter Stunde wurde dann Markus Ameis und Thomas Schindler für ihre 25 jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Wir hoffen auf die nächsten 25 Jahre mit den beiden denn sie haben sich in Vergangenheit sehr für die Grosse Karnevalsgesellschaft verdient gemacht.

Nachdem wir unserem Senatspräsident noch zum 75 jährigem Geburtstag ein Ständchen gesungen haben, stellte Anne Jansen noch ein Quiz vor, bei welchem alle natürlich gerne mitmachten.

Gegen 22:00 Uhr mussten wir uns dann in das Jugendheim zurückziehen, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Es wurde noch viel gesungen, getanzt, gelacht und wie es sich gehört bis in den frühen Morgen gefeiert.

Text: Thomas Bochem
Bilder: Thomas Bochem
Wie schön et wor luurt he!

Generalversammlung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen von 1926 e.V.

"Habemus Principem" oder "Habemus codices", das ist hier die Frage

"Habemus Principem!" Wir haben einen Prinzen! Eigentlich haben wir keinen Prinzen, sondern nur einen Prinzenanwärter für die Session 2016/17. Und dieser wurde auf der diesjährigen Generalversammlung der Großen KG von den 84 anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern gewählt. Aber viel verraten dürfen wir nicht, nur dass er männlich ist und in Worringen wohnt. Offiziell wird er erst auf der 11.11.-Feier im kommenden Jahr vorgestellt. Bis dahin müssen wir uns jedoch in den Mantel des Schweigens hüllen.

Neben dem Prinzenanwärter wurde auf der Generalversammlung auch der Vorstand gewählt. Hier gab es erwartungsgemäß keine großen Änderungen. Mit der eingespielten Mannschaft bereitet die Große KG das Prinzenjahr in zwei Jahren vor: Holger Miebach steht nach wie vor als Präsident an der Spitze der Gesellschaft. Unterstützt wird er vom geschäftsführenden Vorstand um die Mannen und Frauen Markus Hund (Vizepräsident), Gabi Jansen (Schatzmeisterin), Gerti Kircher (Geschäftsführerin), Thomas Gaugler (Schriftführer), Andrea Jansen (Literatin), Wolfgang Annas (Senatspräsident), Thomas Bochem (Kommandant des Funkenkorps) und Michael Pleißner (Leitung Wagen- und Bühnenbau), wobei letztgenannter den langjährigen Leiter des Wagen- und Bühnenbaus, Markus Skodzek, abgelöst hat.

Neben den vielen Berichten der einzelnen Gremien und Arbeitskreise, die im Einzelnen nicht aufgezählt werden müssen, ragte folgendes Ereignis - neben der Wahl des Prinzenanwärters - auf der Generalversammlung heraus. Senatspräsident Wolfgang Annas wurde für seine 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Wolfgang Annas konnte dann auch die Verstärkung des Senats mit acht Neuaufnahmen, darunter erstmals auch drei Frauen, vermelden.

Und auch etwas Lustiges gab es zu berichten, nicht umsonst ist die Große KG ein Karnevalsverein. Dass die Geschäftsführerin Gerti Kircher schon früh die Gesellschaft mit etlichen Arbeitslisten konfrontiert, ist kein Geheimnis. Aber dieses Jahr war sie besonders früh dran, wollte sie doch schon für die Sitzungen 2016/17 diverse Posten besetzt sehen. Gedanklich war sie da bestimmt schon im Prinzenjahr. Aber anstelle von "Habemus Prinzipem" kann man da nur sagen: "Habemus codices!" Wir haben Listen! Und die gilt es bis zur Prinzengestellung in zwei Jahren abzuarbeiten.

Text: Peter Schmidt
Bilder: Thomas Bochem
Wie schön et wor luurt he!
GKG übt sich in Demokratie
Wahl des Prinzenanwärters für die Session 2016/2017

Alle sechs Jahre gibt es eine besondere Generalversammlung. In diesem Jahr war es wieder so weit. Berichte der Gremien, Kassenbericht und Wahl des Vorstands wurden schnell abgehakt. Man hatte es so eilig, dass der Vorstand sogar en bloc gewählt wurde. Hier der guten Ordnung halber der Vorstand, der wegen des besonderen Ereignisses für zwei Jahre ins Amt gewählt wurde.

Präsident: Holger Miebach
Vizepräsident: Markus Hund
Geschäftsführerin: Gerti Kircher
Schatzmeisterin: Gabi Jansen
Literatin: Andrea Jansen

Von der Versammlung wurden für diesen Zeitraum bestätigt als Kommandant des Funkenkorps: Thomas Bochem Leiter des Wagen- und Bühnenbau: Michael Pleißner Senatspräsident: Heinz-Wolfgang Annas

Was war denn nun der Grund, die ersten 10 Tagesordnungspunkte im Schweinsgalopp zu meistern? Schließlich waren doch, wie alle sechs Jahre wieder, überdurchschnittlich viele Mitglieder erschienen. Es hätte doch die Chance bestanden................ Alles Quatsch, denn mit Betreten des Versammlungslokals kreisten die Gedanken aller nur um den Tagesordnungspunkt 11. Der hatte es allerdings in sich. Ging es doch um nicht mehr oder weniger als die Wahl des Prinzenanwärters der Session 2016/2017. Turnusgemäß wird dann das Amt des Worringer Narrenherrschers durch ein männliches Mitglied unserer Gesellschaft bekleidet. Es hatten zwei Mitglieder ihre Bewerbung abgegeben. Weil aber nur ein Mensch dieses Amt bekleiden kann, bat der Vorstand die Mitglieder zur Wahl. Holger Miebach erklärte, dass auf Grund der Bewerbungsgespräche beide Bewerber geeignet seien, das Amt im Sinne der Vereinsfamilie auszuüben. Er stellte beider Lebensläufe vor und gab jedem Kandidaten Gelegenheit, sich unmittelbar an die Vereinsfamilie zu wenden und für sich zu werben - wovon beide auch gern Gebrauch machten. Dann wurde es zum ersten Mal spannend. Der Vorstand hatte sich ein faires Wahlverfahren ausgedacht. Stimmzettel wurden verteilt und ausgefüllt in die bereit stehende Wahlurne geworfen. Dann erfolgte die Auszählung. Der Saal vibrierte vor Anspannung. Schließlich wollte jeder und jede seinen Kandidaten vorne sehen. Als Holger Miebach dann das eindeutige Ergebnis verkündete, brandete einerseits lauter Jubel auf und andererseits machte sich blankes Entsetzen breit, je nach Präferenz. Nachdem der Unterlegene sich gefasst hatte, gratulierte er dem frisch gebackenen Prinzenanwärter und wünschte ihm Gottes Segen für die vor ihm liegende Aufgabe. Gleichzeitig rief er die Gesellschaft auf, geschlossen hinter dem frisch gewählten Prinzenanwärter zu stehen

Text: Dieter Trojahn

GKG-Jugend

Am 22.03.2015 trafen wir uns gegen 12:30 Uhr am Dom zu Worringen um uns dann auf den Weg in den Lentpark zu machen. 13 Kinder des Kindertanzkorps, sowie der Dilldöppcher und 4 Betreuer sind mitgefahren. Es herrschte eine super Stimmung, als wir angekommen sind, denn es wurde schnell festgestellt, das im Lentpark das Schlittschuhfahren ganz neu definiert wird. Bahnen auf zwei verschieden Etagen- die Kinder waren hell auf begeistert. So war es nicht verwunderlich, das die Kinder nach dem Eintritt sehr schnell auf den Bahnen zu sehen waren. Oben auf der Bahn sowie unten, sah man in freudestrahlende Gesichter.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, es gab verschiedenes Gemüse, sowie Brötchen mit Wurst. Das Team des AK - Jugend hat sehr viel Zeit in die Organisation gesteckt um am Ende zufrieden festzustellen, das es sich ausgezahlt hat. Denn alle Kinder hatten eine Menge Spaß im Lentpark und waren sehr freudig gestimmt, als es hieß "dieses Erlebnis wird wiederholt".

Gegen 16:00 Uhr haben wir uns wieder auf den Weg nach Worringen gemacht.

In diesem Sinne möchte ich mich bei allen Helfern des AK-Jugend bedanken, sowie bei den Betreuern vor Ort.

Text: Anne Jansen
Bilder: Andrea Jansen
Wie schön et wor luurt he!

Funkenkorpsversammlung

Das Funkenkorps hat sich zum Abschluss der alten uns zum Start der neuen Session versammelt. Im Rückblick wurde nochmal alle vergangenen Aktivitäten des Funkenkorps Revue passieren lassen. Wenn es auch natürlich immer etwas zu verbessern gibt, konnten wir mal wieder auf eine schöne Session zurückblicken. Bei den anschließenden Wahlen, die in der kommenden Session für 2 Jahre gelten, wurden fast alle Ämter mit den alten Amtsträgern wieder besetzt. Thomas Bochem wurde wieder zum Kommandanten gewählt. Mit Joeline Piegsa als Mariechen und Oliver Wendling als Tanzoffizier können wir uns wieder auf hervorragende Darbietungen unseres Tanzpaares freuen. Für die kommende Session sind auch wieder einige Aktivitäten geplant und die Funken sind wie immer gespannt auf das was so kommen mag.

Text: Thomas Bochem

"Kritik ist kein abwertendes Werteurteil, sondern nur Hilfe für das Werdende."

Unter dieses deutsche Sprichwort lässt sich die diesjährige Manöverkritik der Vereinsfamilie stellen, welche nach einem Jahr Pause wieder in den Versammlungskalender aufgenommen wurde. So traf man sich am Freitag, 06. März 2015 im St. Tönnis Haus in kleiner, ruhiger und familiärer Atmosphäre um auf die vergangene Session zurück zu blicken. Leider lässt sich festhalten, dass die Anzahl der anwesenden Vereinsmitglieder sich an 2x2 Händevoll abzählen lies und somit wirklich sehr klein war. Da stellt sich einerseits die Frage, ob die GROSSE Karnevalsgesellschaft Köln Worringen von 1926 e.V. nicht kritikfähig ist und andererseits ob es wirklich Sinn macht, eine solche Veranstaltung den Mitgliedern anzubieten, wenn sie eine solch schlechte Resonanz erfährt wie in diesem Jahr. Doch man stellt mit Fug und Recht fest, dass es gut ist und auch gut tut, sie "alljährlich" kurz nach den Tollen Tagen stattfinden zu lassen. Auch wenn es meist dieselben Gesichter sind, in die man bei solchen Veranstaltungen blicken kann. Aber es sind genau die Gesichter, die auch was zu sagen haben. So wurde nach der Begrüßung durch den Präsidenten intensiv über die diversen Veranstaltungen der Großen KG sowie des Festkomitee Worringer Karneval gesprochen. Es gab an vielen Stellen Lob, aber auch Tadel. So wurde z. B. über den Kartenvorverkauf zu unserer Kostümsitzung gesprochen, wie man diesen verbessern kann? An der Qualität des Sitzungsprogramms kann es kaum liegen, denn die war, so die einhellige Meinung, durchaus gut.

Gleichzeitig wurde aber auch über unsere Kindersitzung gesprochen, welche in diesem Jahr einmal mehr wieder AUSVERKAUFT war. Da stellt man sich die berechtigte Frage, wieso klappt es dort aber nicht bei der Kostümsitzung? Dieser Frage wurde nachgegangen und es wurden einige Lösungsvorschläge erarbeitet, mit denen sich der neue Vorstand nach der Generalversammlung beschäftigen wird. Dann konnte festgehalten werden, dass wir ALLE wunderschöne Karnevalstage erleben durften, wobei das Wetter natürlich eine wichtige Rolle gespielt hat. Was leider nicht so positiv in der vergangenen Session war, war die Abnahme der Karten zur 11.-im-11.-Feier und zur Proklamation durch die GKG-Mitglieder. Es waren sich alle anwesenden einig, dass daran ebenfalls was getan werden muss. Abschließend kann man aber dennoch sagen, dass die Manöverkritik einen berechtigen Platz im Versammlungskalender erhält. Man sollte Sie auf alle Fälle bei behalten, denn wie sagt schon ein deutsches Sprichwort:

"Kritik ist kein abwertendes Werteurteil, sondern nur Hilfe für das Werdende."

In diesem Sinne sehen wir uns alle zur Manöverkritik im Jahr 2016.
Text: Dominik Jansen

Wagenbau, einfach unverwüstlich!

Es gibt Traditionen, die sind unverwüstlich. Hierzu gehört mit Sicherheit die Wagenbauerfete am Karnevalsfreitag. Selbst ein neuer Veranstaltungsort hielt die Wagenbauerinnen und Wagenbauer nicht davon ab, es wieder ordentlich krachen zu lassen. Prinz Wolfgang II. der mit seinem gesamten Hofstaat zur Visite kam, war schwer beeindruckt. Vermutlich wäre er sehr gern länger geblieben, aber Termine, Termine, Termine. Diesen Termindruck hatten die Wagenbauerinnen und Wagenbauer um Markus Skodzek nicht mehr. Sie genossen einfach den Abend mit zahlreichen Gästen, darunter auch etliche Wagenbauerinnen und Wagenbauer anderer örtlicher Vereine. Marika und Anna-Maria Pilz sowie Sarah Steven erfreuten mit ihren Liedbeiträgen. DJ Axel bewies wiederum ein sicheres Händchen bei der Musikauswahl und brachte das Gasthaus "Zum Anker" ordentlich in Wallung. Manch ein Disco King und manche Dancing Queen erlebte animiert durch den Klasse Hit Mix sein Coming out. Und als endlich zu fast mitternächtlicher Stunde der Wagenbauerhit erschallte, gerieten die Frauen und Männer in helle Verzückung. "Wir sind die Wagenbauer" dröhnte es aus dem Anker über die Alte Neusser Landstraße bis hinauf zu den Sternen. Und sie bewiesen wiederum, dass sie nicht nur tolle Wagen bauen, sondern auch richtig jeile Feten feiern können.

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Dieter Trojahn
Wie schön et wor luurt he!

Et rüch noh Karneval

Als ich an diesem Donnerstagmorgen vor das Hoftor trat, schob ich witternd meine Nase in den Wind. Irgendetwas roch anders als sonst. Es wollte mir aber partout nicht einfallen. Achselzuckend machte ich mich auf den Weg zum Bäcker. Doch je näher ich dem Zillickensplätzchen kam, desto intensiver wurde der Geruch. Plötzlich geschahen zwei Dinge nahezu zeitgleich, und es traf mich der Blitz der Erkenntnis: Et rüch noh Karneval!. Hatte ich doch soeben quasi mit dem linken Auge die Zeltbühne erblickt und zeitgleich mit dem rechten Auge bunt kostümierte Wiever. Dank einer für diese frühe Stunde erstaunlich akrobatischen Hirnleistung gelang es mir, diese Augenblicke zu vereinen und daraus einen Satz zu formulieren: Heute ist Wieverfastelovend. Schon breitete sich Freude in mir aus. Und ein Blick zum Himmel ließ nur das Beste für die Eröffnung des Worringer Straßenkarnevals erwarten.

Und so kam es dann auch. Ein bestens aufgelegter Prinz Wolfgang II. konnte es angesichts der munteren, bunten Menge vor der Bühne kaum erwarten, den Startschuss zum närrischen Treiben zu geben. Gott sei Dank hatte es die Uhr von Moderator Manfred Pesch wohl auch eilig, und so entsprach das Worringer Elf-Uhr-Elf nur sehr vage dem Braunschweiger Original. Was soll's. Das in der Karnevalszeit die Uhren und auch viele Menschen in Worringen etwas anders ticken, dürfte ja hinlänglich bekannt sein. Und so konnte es nicht wirklich verwundern, dass sich beispielsweise die aktive Reihe unseres Funkenkorps gegen den allgemeinen Trend nicht verjüngt sondern "veraltet" hatte. Verdutzt rieb sich manche Betrachterin und mancher Betrachter die Augen, wen das Funkenkorps zum Tanze aufgeboten hatte. Besonders hervorzuheben wäre hier sicher Hans-Josef Dittebrand, der im zarten Alter von 62 Jahren wibbelte und tanzte, wie zu seinen jüngsten Jahren. Eines deutlicheren Beweises, dass der Karneval nur etwas mit dem Spaß und nichts mit dem Alter zu tun hat, hätte es nicht bedurft. Chapeau Juppela!

Text: Dieter Trojahn

Wo ist der Bimmelmann?

Die letzte Karnevalssitzung der Session 2014/15 war etwa nicht die Abschlusssitzung des Festkomitees Worringer Karneval am Samstagabend, sondern die Kindersitzung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln Worringen tags darauf. Und diese Sitzung wollten mehr als 350 gut gelaunte Kinder, Eltern, Onkel, Tanten, Omas, Opas, Freunde und Bekannte besuchen. Und man darf im Nachhinein sagen: Ihr Kommen mussten sie nicht bereuen. Literatin und Sitzungsleiterin Andrea Jansen konnte mit einem bunt gemischten Programm aufwarten. Gleich zu Beginn marschierte Prinz Wolfgang II. mit seinem Hofstaat in den Saal hinein und stellte nach einer kurzen Begrüßung durch die Sitzungsleiterin gleich die Frage, wer denn von den Kindern einmal Prinz werden möchte. Und in der Tat meldeten sich einige Kinder, darunter der kleine Fabio, der auch gleich feststellte, dass der Hofstaat nicht komplett sei. Auf die Frage, wer denn fehle, antwortete er: Der Bimmelmann! Gemeint war natürlich der Hofnarr mit den Glöckchen an seiner Narrenkappe. Da jedoch ein Worringer Hofstaat aber nur mit einem Hofnarr so richtig komplett ist, musste dieser von allen Kindern in den Saal hineingerufen werden. Und sie wurden erhört: "Bimmelmann" Wolfgang Montag hüpfte fröhlich ins Vereinshaus hinein und komplettierte den Hofstaat.

Anschließend gaben die 18 Kinder des Kindertanzkorps der Großen KG (Leitung: Claudia Hund und Marika Pilz) ihre beiden Tänze zum Besten. Und gerade die Tänze der verschiedenen Tanzgruppierungen ließen die Herzen der Kinder im Saal höher schlagen. Weitere tänzerische Darbietungen boten die Dilldöppcher (Leitung: Marion Jertzimbeck und Daniela Miebach), die Majorettengarde (Leitung: Julia Jansen und Saskia Pleißner) und das Funkenkorps (Leitung: Kommandant Thomas Bochem) mit seinem Tanzpaar Joeline Piegsa und Oliver Wendling. Vor allem das Tanzpaar hinterließ ein Glänzen in den Augen der kleinen Jungen und Mädchen im Publikum. So manch eine/r hätte gerne mit den beiden auf der Bühne tauschen wollen. Und wer weiß: Vielleicht sehen wir das ein oder andere Kind in naher Zukunft auch einmal auf der Bühne. Einen besonderen Tanz führten die vier Mädchen Laura Hannebach, Michéle Hannebach, Antonia Kircher und Jana Leufen auf. Sie tanzten zum Titellied des Films "Bibi und Tina". Bemerkenswert: Sie studierten den Tanz ganz alleine ein. Bei so viel Nachwuchs freut sich das Karnevalistenherz. Aber auch gesanglich wurde viel geboten. Erstmals auf der Kindersitzung sangen Thomas und Michaela Schönenberg. Eigentlich wollte Michaela alleine auf der Kindersitzung singen, dann jedoch bekam sie im Vorfeld der Sitzung angesichts der großen Bühne weiche Knie, so dass der Papa mit auf die Bühne musste. Zweimal auf die Bühne durfte Marika Pilz, einmal zusammen mit Fiona Jertzimbeck mit dem Lied "Echte Fründe ston zesamme" und ein anderes Mal zusammen mit ihrer Tochter Anna-Maria mit einem Potpourri. Nicht zurückstehen wollten da auch Michéle Hannebach, Antonia Kircher und Yasmina Lisiaric mit dem Lied "Hey Kölle" und Anne und Julia Jansen mit dem Lied "Mer jevve Jas". Mit ihren Vorträgen verstanden sie es, das kleine und große Publikum auf ihre Seite zu ziehen.

Mit dem Bundestambourkorps Frisch Auf unter der Leitung von Siegfried Weigl wurde es dann so richtig voll auf der Bühne. Und so manch einer im Saal staunte nicht schlecht, als sich Prinzengattin Sonja, ihre beiden Kinder Tamara und Svenja sowie die beiden Hofdamen Melanie und Verena mit ihren Querflöten dazugesellten. Die Lösung: Alle sind begeisterte Musiker und Mitglieder des Tambourkorps.

Und auch ein Zwiegespräch durfte auf dieser Sitzung nicht fehlen. Herbert Meudt, altgedienter Interpret auf den Sitzungen der Großen Karnevalsgesellschaft, trat zusammen mit der zehnjährigen Isabel Martinez auf. Beide brachten den Saal mit ihren Witzen und Ankedötchen zum Lachen. Musikalisch unterstützt wurde die Kindersitzung traditionell von der Haus- und Hofkapelle der Großen KG (Bass: Armin Brischke; Klavier: Eckard Isenberg; Keybord: Hans-Peter Hemmersbach; Trompete: Ralf Schweren; Posaune: Hans-Peter Klösges; Schlagzeug: Holger Miebach).

Nach über zweieinhalb Stunden jedenfalls hieß es Abschied nehmen bis zum nächsten Jahr, auch wenn viele noch länger geblieben wären.

Text: Peter Schmidt
Bilder: Bianca Kiss
Wie schön et wor luurt he!

Der Wagen ist fertig!

So entspannt hat man unsere Wagenbauerinnen und Wagenbauer bei der Wageneinweihung selten gesehen. Statt eines Pinsels, Akkuschraubers oder anderes Werkzeugs umschließt die Faust je nach Gemütslage ein Kalt- oder Heißgetränk. Der Grund dafür ist so banal, wie naheliegend: Es gibt nichts anderes mehr zu tun. Der Wagen ist fertig und wartet nun auf die wohl wollende Inaugenscheinnahme des Prinzen und der bedauerlicherweise nicht so zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher. Und der Prinz ist sichtlich zufrieden mit dem Werk des Teams Skodzek. Mit, wie es aussieht, Kennerblick umkreist er den wundervollen Wagen. Man sieht ihm an, dass er sich freut, dass dieser Wagen am Rosenmontag bei seinem Triumpfzug durch Worringen dabei ist. Gern verweilt er in der Runde der rot-weißen handwerklichen Kreativkräfte. Diese wiederum freuen sich, dass der Prinz offensichtlich Zeit mitgebracht hat, und die Arbeit gebührend würdigt.

Dieses tut er nicht nur bei uns, sondern bei allen Wagenbauerinnen und Wagenbauern egal welcher Colör. Die Wageneinweihung in der Wagenbauhalle in Rheinkassel hat sich zu einem respektablen Event in der langen Reihe der Veranstaltungen im Wurringer Fasteleer entwickelt. Schon beim betreten der Halle wird der Geruchssinn bis auf's äußerste gereizt und verwöhnt. Hier duftet es verführerisch nach frischen Waffeln, dort nach Bratwurst vom Grill, weiter hinten nach frischem Rievkooche und, und, und...... Möglicherweise sollen diese Wohlgerüche ja den Duft nach frischer Farbe und Terpentin überdecken. Doch so ist es nicht! Die Wagenbauerinnen und Wagenbauer sind einfach nur gute Gastgeberinnen und Gastgeber. Und weil das so ist, deshalb ist es so, so Schade, dass trotz des wunderschönen Wetters viel zu wenige Jeckinnen und Jecken den kurzen Weg von Worringen nach Rheinkassel gefunden haben.

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Dieter Trojahn
Wie schön et wor luurt he!

"Of jroß of klein, of noh of fän, mir fiere Fastelovend jän"

Unter diesem Motto stand auch der diesjährige Funkenkorps Prinzenabend mit dem amtierenden Worringer Narrenherrscher Prinz Wolfgang II. Zum mittlerweile 20'sten Mal wurde der amtierende Worringer Prinz von den Funken zu einem gemütlichen Abend eingeladen. Prinz Wolfgang II und sein Hofstaat folgte gerne dieser Einladung. Nachdem der Prinz vorgestellt und sein Schlager von den Prinzenschlagersängern Birgit Wirtz und Hajo Baumann gesungen wurde, konnten sich der Hofstaat und alle Anwesenden erstmal am Buffet stärken. Bevor das legendäre Prinzenspiel begann sagen uns vorher Marika und Anna Maria Pilz ein schönes Potpourri. Das Prinzenspiel wurde im diesem Jahr von Peter Schmidt geleitet. Der Prinz musste 6 verschiedene Cola Sorten probieren und im Anschluss den richtigen Flaschen zuweisen. Das gelang Ihm nach mit Hilfe seines Hofnarren zwar nicht immer im ersten Anlauf aber am Ende konnte er alle 6 Sorten richtig zuordnen. Hiermit erspielte er sich 6 Beutel Kamelle für Rosenmontag und ein mit allen Unterschriften des Funkenkorps versehenes Cola T-Shirt.

Nach dem Spiel sangen Anne und Julia Jansen "Mer jevve Jas" und das taten sie auch. Bevor mit dem obligatorischen Stippefötche der offizielle Teil beendet wurde sang uns Juppelar noch den Funkenmarsch welcher natürlich lautstark von allen Anwesenden Mitgesungen wurde. Zu später Stunde ging auch dieser Prinzenabend zu Ende und wir können behaupten das Prinz Wolfagang II und sein Hofstaat wirklich jän Fastelovend fiert.

Text: Thomas Bochem
Bilder: Bianca Kiss
Wie schön et wor luurt he!

Kostümsitzung der Großen KG

Am Ende der Sitzung fand Sarah Steven mit ihrem Lied "Mer sache Dankeschön" die passenden Worte und Sitzungspräsident Holger Miebach gab zu, dass er sich beim Publikum für die gute Stimmung im Vereinshaus nicht besser hätte bedanken könne. Bedanken konnte er sich aber auch bei den über 70 Interpretinnen und Interpreten, die für ein kurzweiliges Programm gesorgt haben.

Verantwortlich dafür waren u. a. die vielen hervorragenden tänzerischen Darbietungen, sei es vom Kindertanzkorps (Leitung: Claudia Hund, Marika Pilz), von den Dilldöppcher (Leitung: Marion Jertzimbeck, Daniela Miebach), von der Majorettengarde (Leitung: Julia Jansen, Saskia Pleißner) oder vom Funkenkorps, das mit seinem Tanz auf das Lied "Es gibt nur Wasser, Wasser, Wasser überall, doch wir haben nichts zu trinken" der norddeutschen Band Santiano begeisterte. Damit die Funken aber nicht verdursten müssen, überreichte Sitzungspräsident dann nach ihrem "kräftezehrenden" Auftritt das passende Getränk - eine Flasche Rum. Aber verdurstet sind die Funken ohnehin noch nie.

Auch musikalisch kam das Publikum nicht zu kurz. Erstmals auf der Bühne standen Michéle Hannebach (11 Jahre), Antonia Kirchner (9 Jahre) und Yasmina Lisiaric (10 Jahre). Der "Nachwuchs hoch drei" begeisterte zu Beginn der Sitzung mit seinem Lied "Hey Kölle". Silke Jansen als "Dat ahle Ströppche", Marietta Wirtz mit dem Lied "Mer halde zesamme" und die schon eben angesprochene Sarah Steven überzeugten gewohnt souverän als Solosängerinnen. Michael Ligocki trug das von ihm getextete und komponierte Sessionslied "Die Welt der Melodie" vor. Dass die Mädchen der Majorettengarde nicht nur tanzen, sondern auch stimm-gewaltig singen können, beweisen sie seit einigen Jahren auf unseren Sitzungen: Hanna Brischke, Julia Jansen, Silke Jansen, Anna-Maria Pilz, Saskia Pleißner sangen "Mir sin jung, mir sin frei". "Mer jevve Jas" war das Motto der "Drei jecken Wiever" Anne Jansen, Julia Jansen und Julia Weingarten. Und nicht zu vergessen Marika und Anna-Maria Pilz. Beide harmonierten mit einem Potpourri ihrer in den letzten Jahren gesungenen Lieder. Im wahren Leben harmonieren beide übrigens als Mutter und Tochter.

Im Zwiegespräch standen jeweils Herbert Meudt und Willi Thoma, erstmals in dieser Zusammensetzung Kevin Eschweiler und Dominik Jansen als "Zwei Funken auf Abwegen", Andrea Jansen und Marika Pilz sowie Wolfgang Esser und Helmut Wasserberg auf der Bühne. Letztere begeisterten als "Die zwei Schichtije" zu später Stunde das Publikum.

Und als Sitzungspräsident Holger Miebach nach viereinhalb Stunden die Sitzung beenden konnte, waren sich alle einig: Ne, wat wor dat schön…

Text: Peter Schmidt
Bilder: Norbert Rosendahl
Wie schön et wor luurt he!

Das erste Mal auf der Bühne...
Erlebnis mit dem Kindertanzkorps

Hallo, ich heiße Maria. Ich bin vier Jahre alt. Und ich tanze im Kindertanzkorps der Großen Karnevalsgesellschaft. Ich habe eine schicke rot-weiße Uniform, rote Tanzstiefelchen und einen dreieckigen schwarzen Hut mit weißem Fell umrahmt. Unter dem Rock habe ich noch ein Spitzenbötzje, aber das sieht man nur ganz selten. Achja, und eine weiße Strumpfhose habe ich noch unter dem Bötzje. Und einen Orden tragen ich auch noch um den Hals. Meine Mama hat immer ganz schön zu tun, bis ich komplett angezogen bin. Aber dann finde ich mich tot chic, so dass ich mich am Liebsten gar nicht mehr ausziehen möchte. Aber die Uniform, so heißt das alles zusammen darf ich nur zu besonderen Gelegenheiten anziehen. Und wie das beim ersten Mal war, dass muss ich unbedingt erzählen. Das war so aufregend.

Bevor man bei uns in der Uniform auftreten darf, muss man ganz viel üben. Das ist nicht einfach. Im Gleichschritt zum Takt der Musik marschieren, sich drehen, die Beine abwechselnd nach oben werfen, die Arme bewegen, die Hände bewegen und noch vieles mehr. Puuuh, das ist ganz schön schwierig, sich alles zu merken. Die Frau Hund und die Frau Pilz die passen genau auf, ob wir das auch alles richtig machen. Und ich gebe mir auch ganz viel Mühe. Aber so alles will doch noch nicht in meinen Kopf hinein. Deshalb wollte ich auch erst Mal gar nicht mitmachen bei meinem ersten Auftritt. Einige Tag zuvor hatten wir nämlich auf der großen Bühne geübt. Und da waren viele Leute die guckten, ob ich auch alles richtig mache. Aber irgendwie ging es an diesem Tag nicht, immerzu kam mir ein anderes Mädchen in die Quere. Da wurde ich ganz traurig. Ich habe geweint und wollte auch garnix mehr von meinem ersten Auftritt wissen. Aber Frau Hund und meine Mama haben mich getröstet, und gesagt, dass es gar nicht schlimm wäre, mit all den anderen Kindern auf die Bühne zu gehen. Da hatte ich beschlossen, es mir noch mal zu überlegen.

Am nächsten Tag hatte ich all meinen Kummer und die Angst schon wieder vergessen. Ich bestürmte meine Mama, dass ich auch ja rechtzeitig fertig sei für meinen Auftritt. Naja, und als meine Mama mich so ganz fertig angezogen hatte, und ich in den Spiegel schaute, da war ich total begeistert. Ich konnte es kaum erwarten, bis wir ins Vereinshaus gingen. Es war ja schon ganz schön spät, sonst darf ich abends so spät nicht mehr auf die Straße. Es war schon aufregend in dieser tollen Uniform zum Vereinshaus zu gehen. Dort warteten schon all die anderen. Und alle waren irgendwie aufgeregt. Frau Hund und Frau Pilz redeten noch viel mit uns, aber ich hatte soviel zu gucken, dass ich gar nicht richtig zu hören konnten. Dann plötzlich mussten wir uns alle hintereinander aufstellen. Alle waren so aufgeregt. Da ging die Tür auf und wir marschierten los. Doch kaum war ich durch die Tür, musste ich erst Mal stehen bleiben. So was hatte ich noch nie gesehen. Der Saal sah ja ganz anders aus, als noch vor einigen Tagen. Und alle Menschen guckten mich an. Meine Hinterfrau stupste mich an, da erwachte ich und marschierte weiter.

Es war gar nicht so leicht, mit meinen kurzen Beinchen die Treppe hinaufzugehen. Doch jetzt wohin? Was hatten Frau Hund und Frau Pilz doch gleich noch gesagt. Achja, ich sollte mich ja da hinstellen. Plötzlich ging die Musik los. Aber ich war doch noch gar nicht fertig mit gucken. Eins, zwei, drei, vier, marschieren. So war das glaube ich. Ja, die anderen machen das ja auch. Moment, die machen ja schon wieder was anderes. Jetzt wusste ich nicht mehr so genau, was ich eigentlich machen sollte. Denn ich musste ja auch in diesen großen Raum gucken. Denn von dort kam ja ein Riesengetöse. Ich wollte doch auch alles ganz genau Begucken. Und plötzlich sah ich die beiden Männer mit den schönen, langen Federn am Hut. Einer saß ganz weit oben und der andere auf der Bühne an der Seite.Der warf aber viel prächtiger, als der da oben. Aber beide freuten sich so sehr, wie ich mich im Kreis drehte, und da dachte ich, dreh dich noch ein bisschen mehr, dann freuen die sich auch noch viel mehr. Denn Erwachsene sind ja immer so ernst. Aber plötzlich stupste jemand an meinen Hut, so dass ich nichts mehr sehen konnte. Ich schob meinen Hut wieder richtig auf den Kopf. Da fiel mir auch wieder ein, wie der Tanz geht. Aber irgendwie war heute alles so schnell, und so gar keine Zeit zum Gucken. Doch auf einmal war die Musik aus. Und lauter Jubel klang aus dem Saal. Und ich sah, dass die beiden Männer mit den Federn am Hut aber auch alle anderen ringsumher sich ganz doll mit uns freuten. Da war ich richtig stolz

Wir mussten dann noch alle zu dem prächtigen Mann gehen und bekamen etwas in die Hand gedrückt. Ich habe das Geschenk dann ganz fest mit meinem Fäustchen umschlossen. Schließlich musste ich ja unbedingt meiner Mama und meinem Papa die Belohnung zeigen. Nachdem auch noch die Großen aus unserer Gruppe getanzt hatten marschierten wir wieder von der Bühne. Und Mama nahm mich am Ausgang in Empfang. Puuuh, geschafft! Aber nächstes Jahr bin ich wieder dabei. Es hat mir nämlich ganz großen Spaß gemacht.

Text: Dieter Trojahn

Halloween
Am 31.10.2014 fand, die Halloweendisco im ev. Jugendheim statt.
35 Kinder sind gekommen und haben sich wie jedes Jahr sehr gefreut.......

Das Jugendheim war nicht mehr wieder zu erkennen, ein großes Gespenst, Spinnen, sowie andere kleine Gespenster hingen von der Decke. Gruselig waren auch die Kostüme der Kinder, von Hexen, bis hin zu Skelette über Vampire, war alles vertreten. Mit passenden geschminkten Gesicht, war der ein oder andere nicht mehr wieder zu erkennen.

Neben den aktuellen Charts, wurden auch Spiele gespielt, wie unter anderem "Mörder in der Disco". Die Zeit raste wie im Flug, Abends gab es dann noch eine Kleinigkeit zu Essen und um 21.00 Uhr wurden die kleinen Vampire,Gespenster und Hexen von ihren Eltern abgeholt.

Die Halloweendisco war ein voller Erfolg.... Warum, das seht ihr anhand der Bilder.... Vielen Dank, an alle die, die an dem Tag mitgewirkt haben!

Text und Bilder: Anne Jansen
Wie schön et wor luurt he!

Mer sin die Ruut un Wiesse Worringer Funke..

Zur Überprüfung des Erscheinungsbildes sowie zur Feststellung der tänzerischen und humoristischen Leistungsfähigkeit der Truppe haben sich alle Funken und Reservisten zum Appell für die bevorstehende Session einzufinden.

Auch in diesem Jahr konnten wir mit dem Funkeneid, welcher mit Kölsch und halven Hahn an der Funkenfahne gesprochen werden muss, glücklicherweise wieder 4 neue Funken vereidigen. Das ist nicht so selbstverständlich in der heutigen schnell lebigen Zeit.

Der Funkeneid:
Bei Kölsch un halven Hahn
stonn ich he an dr Fahn
und verspreche met ming Wööd
su laut dat ihr dat all och höört
em Funkenkorps dr GKG
zo danze bis dat de Föös dunn wieh.
Wurringe Alaaf.

Der Appell nahm ansonsten seinen gewohnten Lauf und endete zu später Stunde.
Text: Thomas Bochem
Bilder: Bianca Kiss
Wie schön et wor luurt he!

Mc Funkenkorps bei den Highlandgames

Trotz typischen Highland Wetter hat das Funkenkorps es sich nicht nehmen lassen, ein drittes Mal in Pulheim bei den Highlandgames dabei zu sein um den Wanderpokal zu verteidigen.

Eine Disziplin wurde wegen dem feuchten Wetter für 2 Funken zu einer kleinen Rutschparty, alle anderen Disziplinen wurden von unseren Funkenkorps mit viel Anstrengungskraft und starkem Ehrgeiz gemeistert. Zum Schluss haben sich die Jungs es sich nicht nehmen lassen und sich ein leckeres Kölsch gegönnt.

Dieses Jahr hat es leider nur für den 2. Platz gereicht, aber das sehen die Funken nicht so wild, denn einfach nur dabei zu sein und Spaß an der ganzen Sache zu haben ist das was Zählt. Vielleicht klappt das mit dem Wanderpokal wieder im nächsten Jahr.
Bis dahin, On the rope und 3-mal Worringen Alaaf

Text und Bilder: Bianca Kiss
Wie schön et wor luurt he!

"Loor nit in d´r Atlas
un drieß op dinge Kompass
denn mer sin ohne Zweifel
midden in d´r Eifel"

Am Samstag den 13.09.2014 machten sich die Funken nach 2 Jähriger Abstinenz mal wieder eine Funkentour. Da uns die letzte Funkentour so gut gefallen hat und noch immer lebhaft in Erinnerung ist, wurde auch dieses Jahr eine Tour in die Eifel geplant. Am frühen Morgen machten wir uns nach einem reichhaltigen Frühstück bei unserem Spieß Lukas Rösgen auf den Weg in die Eifel.

Als erste Etappe war ein Besuch an der legendären Nordschleife des Nürburgrings geplant. Leider machte uns und dem VLN Langstrecken Rennen der Wettergott in Form vom dicken Nebel einen Strich durch die Rechnung. Nach kurzem Aufenthalt am Ring machten wir uns auf den Weg zur nächsten Etappe.

Eine Brauereibesichtigung der Vulkanbrauerei in Mendig stand auf dem Programm. Nach einer kleinen Stärkung im Brauhaus nahmen wir an der Besichtigung teil. Die Brauerei hat immerhin den tiefsten Bierkeller der Welt vorzuweisen.

Hier ein kurzer Auszug aus der Geschichte des Bierkellers:
"Die tiefsten Lager- und Gärkeller der Welt"
Beim Ausbruch des Wingertsberg Vulkans vor ca. 200.000 Jahren ist ein großflächiger Lavastrom ausgeflossen. Der in mächtigen Säulen erstarrte Basalt wurde seit dem Mittelalter im Untertagebau abgebaut. Beim Ausbruch des Laacher - See - Vulkans vor ca. 13.000 Jahren entstanden die Bimslagerstätten im Neuwieder Becken. Bis in das 19. Jahrhundert diente der Lavastrom überwiegend der Mühlsteingewinnung. Seit dieser Zeit wurden die Basaltgewölbe von den bis zu 28 in Mendig ansässigen Brauereien als Kühl- und Lagerhallen genutzt. Das einzige noch betriebsfähige Kühllager befindet sich hier unterhalb der Vulkan Brauerei. Auch noch heute wird dieser Felsenkeller für die Lagerung ganz besonderer Edelbiere in original Bourbon-Holzfässern aus den USA genutzt. Der "Felsenkeller" zeigt den Aufbau eines Lavastromes und stellt ein kultur- und technikgeschichtliches Denkmal dar.
Quelle: http://vulkan-brauerei.de/de/

Nach der Führung machten wir uns auf den Weg nach Honerath um bei unserem "ausgewanderten Vereinsmitgliedern" Monika und Dieter Trajahn den Rest des Tages zu verbringen. Es wurde viel gelacht, das ein oder andere Bierchen getrunken und Wagenrad große Pizzen verspeist.

Nach einer Nacht ohne viel Schlaf ging es am frühen Sonntagmorgen wieder nach Hause.

Bericht und Bilder: Thomas Bochem
Wie schön et wor luurt he!

"Endlich wieder zurück"

Das dachte sich wohl auch das Sommerfest der Grossen Karnevalsgesellschaft. Nach einem 2-jährigen Päuschen kam es am Samstag, 23.08.2014 wieder zurück. So traf sich die gesamte Vereinsfamilie, von jung bis "erfahren" - alt wollen wir ja nicht sagen, bei tradiotionellem GKG-Sommerfestwetter im Vereinsheim des hiesigen Kleingartenvereins. Man muss nämlich dazu sagen, dass es bis kurz vor Beginn noch geregnet hatte. Aber psst, das interessiert ja niemanden. Pünktlich um 17.00 Uhr ( 17.30 Uhr ;-) ) wurde unter mitsingen des Vereinsliedes, die Vereinsfahne von unserem Vize-Präsidenten Markus Hund gehisst. Somit konnte das Sommerfest nun offiziell beginnen. Kurz darauf roch es auch schon sehr verführerich nach gegrilltem. Das Buffet wurde eröffnet und es wurde lecker gemüffelt und natürlich auch gesüffelt. Die Stunden verstrichen, alle standen nett bei nem Bierchen, Sektchen oder Weinchen zusammen, bis auf einmal der Senat in heller Aufruhe war. Sie zogen sich an den Stammtisch des Vereinsheimes zurück und schlossen sogar den Vorhang. Denn es standen die Ehrungen und die Neuaufnahmen in den Senat an. Unser Präsident Holger Miebach griff zum Mikrofon und kündigte nun die Ehrungen und die Neuaufnahmen an. Für 25-jährige Vereinsmitgliedschaft wurden Inge Hecker und Ute Miebach geehrt. Für seine 40-jährige Mitgliedschaft im Verein wurde Jürgen Miebach geehrt. Im Anschluss folgten die Neuaufnahmen in den Senat. Was an sonsten ganz natürlich ist, war dieses mal nicht so natürlich, denn es wurden erstmals Frauen in den Senat aufgenommen. Bisher gab es bereits die Ehrensenatorinnen, aber noch keine "ordentlichen" weiblichen Senatmitglieder. In den Senat wurden feierlich durch unseren Senatpräsidenten Heinz-Wolfgang Annas aufgenommen - Inge Hecker, Ute Miebach, Inge Schwickkart, Manfred Schwickkart, Willi Schindler, Hartmut Warnke, Robert Hecker und unser amtierender Prinz Wolfgang "Wuschel" I. Jansen. Nach dem obligatorsichen Gruppenfoto wurde noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert, getanzt und das ein oder andere Bierchen getrunken. Ein ganz besonderer Dank gilt allen die das Fest vorbereitet haben, die an diesem Tag/Abend geholfen haben und all denjenigen, die am nächsten Morgen alles wieder aufgeräumt haben. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass das Sommerfest keine weitere Pause einlegt und wir uns alle im kommenden Jahr wiedersehen.

Bericht: Dominik Jansen
Bilder: Thomas Bochem
Wie schön et wor luurt he!

Sommer Aktion.
Am 12.07.2014 fand, der Spielenachmittag der AK Jugend statt.

4 Kinder aus dem Kindertanzkorps, 3 Mädels aus der Majorrettengarde, sowie zwei Rhingdüvel trafen sich gegen 15 Uhr am INEOS Parkplatz ein.

Die Sommeraktion stand unter dem Motto: Straßenspiele

Wir haben ganz klassische Straßenspiele gespielt, wie z.B. "Plumpsack", "Hüpfe Kästchen" oder auch ein Hindernis Parcours wurde aufgebaut. Aber auch die größeren hatten Spaß, gegen die Betreuer im Volleyball anzutreten.

Bei angenehmen 20 Grad, war das Wetter wie für diesen Tag geschaffen. Nach dem Lebensgroßen "Mensch ärgere dich nicht- Spiel", waren alle froh das Süßigkeiten in Form von Keksen und Maoam vorhanden waren. Nach dieser kleinen Stärkung, wurden noch andere Kinder auf das Bunte Treiben neugierig und kamen aus den angelegenen Häusern hervor.

Aus dem anfänglich kleinen Hindernis Parcours, wurde jetzt ein großer, mit Rollern, Skateboards, oder auch Kettcars.

Die Zeit verging wie im Fluge.... Zum Tagesabschluss, gab es dann Seifenblasen-Döschen für alle und zufrieden und glücklich haben wir festgestellt: "Die Mühe, die investierte Zeit und Arbeit haben sich mal wieder gelohnt!

In diesem Sinne möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die an dem Tag mitgewirkt haben!

Text und Bilder: Anna Jansen

Nachruf
Robert Schneider

In der Session 1973/74 bestieg ein Karnevalist den Worringer Narrenthron, der wie kaum ein anderer die Geschicke unseres geliebten Worringer Heimatfestes maßgeblich beeinflussen und prägen sollte. Das Zugmotto des damaligen Rosenmontagszuges lautete: "Vill Freud un Tamtam em 11. Programm".

Dies hätte auch das Motto für seine zahlreichen Tätigkeiten rund um den Worringer Fastelovend sein können. Robert war ein Karnevalist, dem die Freude der Menschen am Herzen lag. Und dafür opferte er einen Großteil seiner freien Zeit. Sein Herz schlug für den Karneval, und das mit viel Tamtam.

Seine Heimat war die Große Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen von 1926 e.V. Dort wurde er groß, dort bestimmte er für viele Jahre den Kurs der Gesellschaft. Zahlreich sind seine Verdienste für die Rut-Wieße.

Als Büttenredner, solo oder im Duett, war Robert ein Garant für tiefgründigen Humor. Selbst im hohen Alter von 74 Jahren stieg er noch zusammen mit seinem Enkel Simon in die Bütt und begeisterte das Publikum.

Als Zuggestalter war er nicht nur für die Rosenmontagszuggruppe der Gesellschaft, sondern vor allem auch für die Wagenentwürfe verantwortlich. Aber auch seine Bühnenentwürfe für die sogenannten Kulissensitzungen sind legendär: Weinkeller, Hotelrezeption oder der alte Worringer Bahnhof prägten sich ins Gedächtnis der Sitzungsbesucher ein. Schier unerschöpflich schienen seine Ideen zu sein.

Er brachte somit viele Voraussetzungen mit, um ab dem Jahr 1974 als Präsident die Große Karnevalsgesellschaft zu führen. In seine Amtszeit fielen eine Vielzahl Neuerungen, die die Gesellschaft zukunftsfähig machten. Um musikalisch auf eigenen Füßen zu stehen, gründete die Große Karnevalsgesellschaft 1977 ein Tambourcorps, das mittlerweile unter dem Namen Frisch Auf als eigenständiger Verein den Worringer Karneval und auch so manches Schützenfest bereichert. Und auch der Senat der Großen Karnevalsgesellschaft wurde 1978 auf Roberts Initiative hin gegründet. Der Senat, so seine damaligen Überlegungen, unterstützt den Vorstand bei der Vereinsführung, verfügen doch alle Senatoren über einen reichen Erfahrungsschatz aufgrund ihrer langjährigen Mitgliedschaft in der Großen Karnevalsgesellschaft. Er selbst wurde dann selbstverständlich auch Mitglied des Senats. In die Zeit seiner Präsidentschaft fielen darüber hinaus so entscheidende Ereignisse wie die Gründung der Mädchentanzgruppe "De Dilldöppcher" 1980 und des Kindertanzkorps 1985. Unter seiner Ägide fiel auch ein für die Zukunft der Gesellschaft entscheidender Beschluss: Die Aufnahme von Frauen als offizielle aktive Mitglieder. Nach 15 Jahren Amtszeit stellte Robert Schneider schließlich 1989 das Amt des Präsidenten der Großen Karnevalsgesellschaft zur Verfügung und wurde aufgrund seiner bis dahin schon enormen Verdienste zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Damit war aber sein Wirken für den Worringer Karneval noch nicht beendet. 1993 übernahm er das Amt des Festkomiteepräsidenten. Und auch hier zeichnete er für manche Veränderung verantwortlich. So wurde 1994 die Proklamation des Worringer Prinzen, die bis dato immer erst wenige Tage vor dem Straßenkarneval stattfand, auf die erste Januarwoche vorgezogen. Somit kann der Prinz seitdem mit seinem Hofstaat alle Termine bis Aschermittwoch im Ornat bestreiten. 1998 ließ man sich beim Amtsgericht Köln in das Vereinsregister eintragen und führt seitdem den Namen Festkomitee Worringer Karneval von 1886 e.V. Auch die Fertigung der bis heute beliebten Sessionsanstecker und der Sessionsbiergläser geht maßgeblich auf die Ideen und die Gestaltung von Robert Schneider zurück. Zu guter Letzt wurde unter seiner Ägide der Ausschuss für den Kinderkarnevalszug, kurz KiKa, gegründet und als Mitglied ins Festkomitee aufgenommen, der dafür Sorge trägt, dass der Kinderzug am Karnevalssonntag weiterhin durch die Worringer Straßen ziehen kann. Robert Schneider gab sein Amt als Festkomiteepräsident 2002 ab, und auch hier folgte die Ernennung zum Ehrenpräsidenten auf dem Fuße.

Aber auch dann konnte (und wollte) Robert sich nicht in den eigentlich wohlverdienten karnevalistischen Ruhestand verabschieden. So blieb alles künstlerisch-kreative bis zum Schluss seine große Leidenschaft, sei es als Gestalter (und oft auch ausführender Maler) für den Wagen- und Bühnenbau der GKG oder als Ideengeber für das Layout der Festschriften, für die Entwürfe der Prinzenwagen, für die Gestaltung der Prinzenorden - ohne sein Wirken wären die letzten Prinzengestellungen der GKG kaum vorstellbar gewesen.Und auch seine Entwürfe für Sessionsanstecker, die Sessionsbiergläser oder die Amtskette des Prinzen blieben nach wie vor und bis zuletzt gefragt.

Wie schwer fiel es ihm, dass er aufgrund seiner fortschreitenden Krankheit nicht mehr so aktiv am Geschehen rund um den Worringer Karneval teilnehmen konnte. Seine Auftritte und sein persönliches Erscheinen wurden rarer, aber sein Wissen und seine Erfahrung brachte Robert bis zuletzt immer gerne bereichernd ein, sowohl in seiner Gesellschaft, als auch im Komitee, dessen Ehrenrat er als Ehrenpräsident vorstand..

Am Montag, den 11. August 2014 verstarb Robert Schneider im 80. Lebensjahr nach langer schwerer Krankheit. Dass er nicht mehr unter uns weilt, schmerzt. Wir trauern um diesen großartigen, großherzigen Mann und großen Karnevalisten.

Holger Miebach / Peter Schmidt

Fußballturnier am 28.Juni 2014

Auch in diesem besonderem WM-Jahr ließen es sich die Funken natürlich nicht nehmen, erneut eine Mannschaft für das Fußballturnier der Sportgemeinschaft Worringen zu stellen. Im Vergleich zum letzten Jahr wurde im Vorfeld auch intensiv und ambitioniert trainiert und daher waren die Erwartungen hoch, unsere Statistik des letzten Jahres ein wenig aufzubessern: 1 Sieg, 2 Tore. Doch die Funken, unterstützt von weiteren willigen Hobbykickern, kamen mit dem "Fritz-Walter-Wetter", welches den ganzen Tag vorherrschte, nicht so gut klar. Denn die feinen Technikern und schnellen Läufern konnten während dieser Schlammschlacht auf dem regennassen Aschenplatz ihre Vorteile nicht ausspielen, sodass es nur bei einem einzigen Ehrentreffer für das Funkenkorps blieb. Zum Glück ließen sich die Funken weder durch das Wetter noch durch die entmutigenden Spielergebnisse die Stimmung verdüstern und es wurde trotzdem ein, im wahrsten Sinne des Wortes, feucht-fröhliches nettes Beisammensein. Im unserem letzten Spiel bekamen wir sogar noch spielerische Unterstützung von unseren treuen Fans, die den ganzen Tag über tapfer ausharrten, um uns anzufeuern. Leider überstanden wir nicht die Vorrunde, befinden uns damit allerdings international wohl in bester Gesellschaft (Spanien, England, Italien). Dennoch werden die Funken auch weiterhin ihre Tanzbeine durch sportliche Aktivitäten in der trainingsfreien Zeit in Schwung halten, um gut trainiert die kommende Session zu beginnen.

Bericht: Lukas Rösgen
Bilder: Thomas Bochem
Wie schön et wor luurt he!

Generalversammlung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln Worringen von 1926 e.V.

The same procedure as every year. Mit dem bekannten Spruch aus dem Sketch Dinner for one könnte man das Motto der diesjährigen Generalversammlung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln Worringen von 1926 e.V. umschreiben: Berichte des Vorstandes und der Gremien, Ehrungen, Neuwahlen, Termine und Verschiedenes. Man meinte, die Geschäftsführung hätte die Tagesordnungspunkte der Generalversammlung aus dem letzten Jahr einfach übernommen. Und doch hatte der Abend einiges zu bieten.

Das letzte Jahr im Allgemeinen und die Karnevalssession im Besonderen verliefen harmonisch und rund. So sah es auch Präsident Dr. Holger Miebach, der sich für die geleistete Arbeit im Verein herzlichst bedankte. Und weil alle Mitglieder auch mit der Arbeit des Vorstandes zufrieden waren, wurden alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt:

Präsident: Dr. Holger Miebach
Vizepräsident: Markus Hund
Schatzmeistern: Gabi Jansen
Geschäftsführerin: Gerti Kircher
Schriftführer: Thomas Gauckler
Senatspräsident: Wolfgang Annas
Funkenkorpskommandant: Thomas Bochem
Leiter Wagen- und Bühnenbau: Markus Skodzek

Einzig und allein die Literatin Andrea Jansen trat aus persönlichen Gründen nicht mehr an. Dieses Amt bleibt vorerst vakant. Es laufen jedoch von Seiten des Vorstands schon Gespräche um die Nachfolge dieses für eine Karnevalsgesellschaft wichtigen Postens. Auch für das Amt des Pressesprechers konnte sich kein Vereinsmitglied erwärmen, allerdings hat sich hier ein Arbeitskreis gebildet, der die vielfältigen Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit in Zukunft übernehmen wird.

Geehrt wurden an diesem Abend Karl-Heinz Ameis, der viele Jahre lang die Leitung des Wagen- und Bühnenbaus inne hatte, für 40-jährige und Annette Bündgen-Poltner für 25-jährige Mitgliedschaft.

Spannend wurde es dann doch noch, stand doch mit einer neuen Vereinsordnung, die die aktuell gültige Satzung der Gesellschaft um wichtige Aspekte wie z.B. Gliederung der Gesellschaft, Aufgaben der Vorstandsmitglieder, Tätigkeitsfelder der Gremien oder Rechte und Pflichten der Mitglieder ergänzen soll, ein nicht alltäglicher Tagesordnungspunkt auf dem Programm. Nach langen, jedoch immer sachlichen Diskussionen wurde die Vereinsordnung letztendlich einstimmig verabschiedet.

Und wie jedes Jahr schloss der Präsident die Generalversammlung mit dem traditionellen Ruf "dreimohl Rut-Wieß Alaaf". The same procedure as every year.

Bericht: Peter Schmidt

Schlittschuh - Aktion

Am 09.03.2014 fand, das Schlittschuh fahren der AK Jugend statt. 15 Kinder und 6 mutige Betreuer aus den Gremien Kindertanzkorps und Dilldöppcher, sowie die Literatin des Vereins, haben sich gegen 11.30 Uhr am Dom zu Worringen eingefunden.

Das Wetter lud eigentlich nicht zum Schlittschuh fahren ein, denn draußen waren es 22 Grad, währenddessen es drinnen um die 0 Grad waren. Kaum zu glauben, aber zwischendurch musste man sich mit einem warmen Cappuchino aufwärmen. Um das leibliche Wohl hatte sich Danny Miebach sehr liebevoll gekümmert, eine Vielzahl von Süßigkeiten, standen zur Auswahl.

Natürlich gab es auch gesunde Sachen, wie z.B Möhrensticks, Gurken, oder auch Würstchen mit Brötchen. Das Highlight, waren natürlich die übrig gebliebenen Kamelle von Karneval, somit war der Tag zumindest ein bisschen Karnevalistisch angehaucht. Der Tag bot großen und kleinen, jede Menge Spaß, selbst Kinder, die noch keine Erfahrung mit Schlittschuh fahren gemacht hatten, konnten am Ende des Tages, ohne Hilfe, fahren. Wenn das mal kein Erfolgserlebnis war. Insgesamt war der Tag, mehr als nur ein Sonntags - Ausflug, es wurden neue Kontakte Gruppenübergreifend geknüpft, sowie der Spaß zwischen den Alten Hasen und den jungen Küken blieben nicht aus.

Ganz nach dem Motto " Ävver et Hätz bliev he in Kölle, ejal wohin et Dich och trick" ging es gegen 16.00 Uhr von der Neusser Schlittschuh - Halle, wieder in Richtung Heimat. Das nächste Treffen ist Anfang Mai geplant. An diesem Tag werden wir bei gutem Wetter in die Zonser Heide fahren. Da wir faul sind, fahren wir natürlich mit dem Auto dort hin. Wenn Ihr neugierig geworden seid und Lust habt, einen Nachmittag mit uns zu verleben, ganz nach dem Motto; " Spiele, Spaß und Spannung", dann seid ihr herzlich dazu eingeladen!

Für Anregungen oder Ideen bin ich gerne offen! Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die an dem Tag mitgewirkt haben!

VIELEN DANK!
Bericht und Bilder: Anne Jansen

Wie schön et wor luurt he!

Wir stehen zusammen!

"Prächtig, prächtig, prächtig" brachte es ein begeisterter Zuschauer des Worringer Rosenmontagszuges auf den Punkt. Und so sah es auch Präsident Holger Miebach am Ende des Zuges nach dem Eindruck befragt, den seine Gesellschaft hinterlassen hat. Und wirklich wahr, die Originalgruppe und der tolle Wagen boten wieder ein harmonisch abgestimmtes Bild. Es fiel keinem der zahlreichen kleinen und großen Zuschauerinnen und Zuschauern schwer sich vorzustellen, dass die putzigen Kloninnen und Klone hinten aus dem Wagen fielen. Die einzige Frage die unbeantwortet blieb: Wo kamen denn bloß die Kamellen und Blumen und Bützjer her, die so reichlich geworfen und verteilt wurden? Doch im Eifer des Klaubens und manchmal leider auch Raubens suchte niemand wirklich nach der Antwort.

Hatte die Wetterfee auch seit Tagen Schlechtwetter prognostiziert, so hielten die vielen Gutwetterwünsche bei der Prinzengratulation und natürlich die vielen Gebete am Karnevalssonntag in St- Pankratius die Himmelsschleusen fest verschlossen. Hände und Füße waren zwar am Aufstellort ein wenig kalt geworden, aber ein Blick in die vor Freude glühenden Gesichter der Zugteilnehmer zeigte, dass sich alle mental und kostümal oder uniformal auf das große Schaulaufen vorbereitet hatten. Da walzte ein riesiger Knubbel geballter rot-weißer Freud' durchs Dorf und wurde überall begeistert empfangen. Hände und Füßen wurden schnell warm, denn allen ging das Herz auf, als sie die vielen, vielen bunt kostümierten Jeckinnen und Jecken, am Zugweg stehen sahen. Und wem es noch ein klein wenig fröstelte, der griff kurzerhand zu einem reichlich am Zugweg angebotenen Erwärmungstrunk. Oder im umgekehrten Falle zu einem Kaltgetränk, um die aufsteigende Hitze ein wenig zu dämpfen. Wie schön, dass man im Dorf zusammen hält. Und egal welcher Colör Mann oder Frau ist, es wird kein Unterschied gemacht. Denn im Wurringer Fasteleer gilt noch unverfälscht egal ob als Zugteilnehmerin oder Zugteilnehmer, ob Zuschauerin oder Zuschauer: Wir stehen zusammen wie eene Jott und Pott!

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

In Worringen tobt der Wahnsinn!

Mitternachtsshopping in Worringen? Oder was war am Karnevalsfreitag zu später Stunde auf der St.-Tönnis-Str. los? Friedliche Ruhe herrschte in Worringens Prachtstraße. Die braven Bürgerinnen und Bürger Worringens lagen in ihren Betten und schliefen. Plötzlich schreckten sie aus dem Schlummer hoch, denn.....ein Knubbel Mensch walzte rhythmisch und lautstark die Straße ein Stück auf und ab. Und schon war er wieder verschwunden. Man drehte sich um und schloss mehr oder weniger beruhigt die Augen. Doch da, schon wieder. Nun war natürlich nicht mehr an Schlaf zu denken; aber jetzt war der Spuk vorbei. Und da kam endlich die Erinnerung: Vergangenes Jahr hatte es das doch schon einmal gegeben. Da war es doch, da war es doch gleich?? Richtig, die Polonaise der Wagenbauerinnen und Wagenbauer der GKG mit ihren Gästen. Ihnen allen war es zu eng und zu heiß geworden in ihrer Feierstätte, und so waren sie flugs, während die Löcher aus dem Käse flogen, mal eben zum frische Luft schnappen ins Freie geströmt. Hatten sich fröstelnd wieder ins Warme verzogen, um kurz drauf nachzusehen, ob man nicht jemanden draußen vergessen hatte.

Die traditionelle und inzwischen legendäre Wagenbauerfete der GKG war auch in diesem Jahr wieder das Ereignis während der tollen Tage. Erstmals hatte Wagenbauchef Markus Skodzek auch die Kolleginnen und Kollegen befreundeter Worringer Gesellschaften eingeladen, so dass neben dem gewohnten Rot und Weiß auch viele andere Farben gesichtet wurden. Und alle, die zum ersten Mal dabei waren, urteilten unisono: Das war eine tolle Party. Mit Ausnahme derer, die erstmals nachts durch die Polonaise aus dem Schlaf schreckten.

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Dieter Trojahn/ Michael Pleißner

Wie schön et wor luurt he!

Jaaaah, da kommt Freude auf!

"Von hier sieht der Wagen ziemlich gut aus" sprach eine fachkundige Besucherin zu ihrem Begleiter in der Wagenbauhalle in Rheinkassel. "Von hier auch; und von hier auch" setzte sie ihren anerkennenden Rundgang fort. Sie hätte auch sagen können, dass es ein rundum gelungener Wagen ist, den Wagenbauchef Markus Skodzek mit seinen Frauen und Männern gezaubert hat. Alle haben wiederum ganze Arbeit geleistet. Und im Gesicht von Prinz Thomas I. zeigte sich die pure Freude, als er das Werk unserer Wagenbauer anlässlich der Wageneinweihung besichtigte. Nicht zu vergessen, all die anderen schönen Wagen, die es ebenfalls zu bewundern gab.

Jedefrau und jedermann verließ die Wagenbauhalle mit der Gewissheit, dass der Worringer Karnevalszug wieder zum Fest des Frohsinns wird. Die Vorstellung, die beeindruckenden Wagen, begleitet von einer bunt kostümierten Narrenschar, klingendem Spiel der Musikkapellen und einem strahlendem Prinzen, am Rosenmontag durch Worringens Straßen ziehen zu sehen, trug sicherlich zu ausgelassenen Stimmung der Besucherinnen und Besucher der Wageneinweihung bei. Die Wagenbauer erwiesen sich wieder als perfekte Gastgeber. So roch es verführerisch nach Grillwurst, Rievkooche, Chili con carne, frischen Waffeln und, und. Keine und keiner musste hungrig oder durstig nach Hause gehen.

Die Wageneinweihung, inzwischen zu einer festen Einrichtung im Veranstaltungskalender des Worringer Karnevals geworden, ist noch ein Geheimtipp. Denn wo sonst, können die interessierten Besucherinnen und Besucher so hautnah einen Eindruck bekommen, mit wieviel Herzblut, Engagement und Tatkraft der Gedanke des Worringer Heimatfests umgesetzt wird. Und, nirgendwo können sie dem Prinzen und seinem Gefolge in der närrischen Zeit so nah sein, wie hier.

Bericht: Dieter Trojahn
Bilder: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Die Hölle morgen früh ist mir egal.

Der Funkenkorpsprinzenabend am 21.02.14 wollte auch in diesem Jahr nicht zu ende gehen und in einer Hölle am nächsten Morgen ist er zum Glück auch nicht geendet. Prinz Thomas I. und sein Hofstaat hatte sichtlich Spaß im Kreise der Funken. In einem kurzweiligen Programm, welches durch Gesangsbeiträge von Marika und Benny Pilz und Sarah Steven bereichert wurde, muss Prinz Thomas I. seine Präsente erspielen. Die Aufgaben meisterte er mit Bravour und Unterstützung seines Hofstaates. Das obligatorische Stippeföttche durfte natürlich nicht Fehlen und nach dem gemeinsamen Singen des Funkenmarsches ging das Programm zuende nur der gemütliche Teil noch lange nicht. Es war mal wieder Schön und die Funken freuen sich nun auf die tollen Tagen mit Prinz Thomas I. und eine schönen Sessions Abschluss.

Bericht: Thomas Bochem
Bilder: Wolfgang Langel

Wie schön et wor luurt he!

Kindersitzung der GKG am 02.02.2014

Mehr als 400 gut gelaunte Kinder, Eltern, Onkel, Tanten, Omas, Opas, Freunde und Bekannte sind am Sonntagnachmittag zum Vereinshaus an der St. Tönnis-Straße gekommen, um die Kindersitzung der Großen KG zu besuchen. Und man darf sagen: Ihr Kommen hat sich gelohnt. Literatin und Sitzungsleiterin Andrea Jansen konnte mit einem bunt gemischten Programm aufwarten. Unterstützt wurde sie dabei von Silke Jansen und Benedikt Pilz.

Schon zu Beginn der Sitzung folgte der erste Höhepunkt, als Seine Tollität Prinz Thomas I. zusammen mit den Kindertanzkorps der KG Änze Kääls und der Großen KG aufmarschierte. Die 17 Kinder des Kindertanzkorps der Großen KG unter der Leitung von Claudia Hund und Marika Pilz durften dann auch direkt loslegen und ihre beiden Tänze zum Besten geben.

Anschließend trat Marika Pilz zusammen mit ihrem 11-jährigen Sohn Benedikt auf. Passend zu den Vereinsfarben der Gesellschaft sangen sie die Hymne "Rut un Wieß wie lieb ich dich". Da wollte Michelle Hannebach nicht zurückstehen und eroberte mit dem Lied "Denn wenn et Trömmelche jeht" die Herzen der kleinen und großen Gäste.

Es folgte die Majorettengarde (Leitung: Julia Jansen), die im Zusatztanz ihren Evergreen "La Sorella" von James Last präsentierten. Emilia Sortino und Luisa Laurenzana strapazierten dann die Lachmuskeln der Gäste. Als "Zwei Schulfreundinnen" erzählten die beiden Mädchen Witze rund um Schule, Familie und Freunde.

Gesanglich ging es dann weiter mit dem Lied "Stammbaum", vorgetragen von Jasmina Bouyalaoui und Antonia Kircher. Laut, aber schön, wurde es dann mit dem Bundestambourcorps Frisch Auf (Leitung: Siegfried Weigl), das nicht nur Karnevalslieder, sondern auch den ein oder anderen Kinderhit vorspielte. Und dass die Majoretten nicht nur tanzen, sondern auch singen können, bewiesen sie auf der Sitzung mit dem Lied "Sach niemols nie" (Silke Jansen, Julia Jansen, Katharina Piedboef, Hanna Brischke, Anna-Maria Pilz, Stefanie Schulz, Saskia Pleißner). Auch Dennis Grün, ein gern gesehener Gast auf den Sitzungen der Großen KG, verstand es, das Publikum mit seinen Ge-sangbeiträgen auf seine Seite zu ziehen.

Die Dilldöppcher (Leitung: Marion Jertzimbeck, Daniela Miebach) wirbelten gewohnt souverän über die Bühne, was man auch von dem Funkenkorps sagen konnte. Vor allem das Tanzpaar mit Offizier Oliver Wendling und Mariechen Joeline Piegsa hinterließ ein Glänzen in den Augen der kleinen Jungen und Mädchen im Publikum. So manche eine/r hätte gerne mit den beiden auf der Bühne tauschen wollen. Und wer weiß: Vielleicht sehen wir das ein oder andere Kind in naher Zukunft auch einmal auf der Bühne.

Musikalisch unterstützt wurde die Kindersitzung traditionell von der Haus- und Hofkapelle der Großen KG (Klavier: Eckard Isenberg; Keybord: Hans-Peter Hemmersbach; Trompete: Ralf Schweren; Posaune: Hans-Peter Klöskes; Schlagzeug: Holger Miebach). Nach über zweieinhalb Stunden jedenfalls hieß es Abschied nehmen bis zum nächsten Jahr, auch wenn so manch ein Mäd-chen oder Junge noch länger geblieben wäre.

Text: Peter Schmidt
Bilder: Robert Hecker

Wie schön et wor luurt he!

Kostümsitzung der GKG am 01.02.2014

Umwerfend war die Sitzung der Großen Karnevalsgesellschaft, und das im wahrsten Sinne für Hans-Josef Dittebrand. Das Urgestein der Großen KG fiel nämlich als Elferratsmitglied vom Stuhl und sorgte somit für ganz viele Lacher im gut besuchten Worringer Vereinshaus. Für Lacher sorgten auch die Büttenreden und Zwiegespräche, so u.a. beim Zwiegespräch zwi-schen Christian Gaugler und Dominik Jansen, wobei Dominik zum ersten Mal als Redner auf den Brettern, die die Welt bedeuten, stand. Andrea Jansen konnte gewohnt souverän mit einer Reimrede als "Lehrer Welsch" glänzen. Zum dritten Mal traten Dieter Pilz und Stefanie Schulz in einem Zwiegespräch als "Pflegefall und Schnalle" auf. Ein Höhepunkt der Sitzung war sicherlich der Auftritt von Helmut Wasserberg und Wolfgang Esser als "Zwei Schichtije". Helmut Wasserberg ist in unserer Gesellschaft groß geworden und begeisterte schon vor sage und schreibe 24 Jahren das Publikum mit seinen Büttenreden. Nach langer Pause stand er zusammen mit seinem Partner Wolfgang Esser wieder auf der Bühne. Nicht vergessen werden sollte das Zwiegespräch "Herr und Frau Bauchmüller" (Herbert Meudt, Willi Thoma), die von ihrem Ehealltag berichteten.

Aber auch musikalisch kam das Publikum nicht zu kurz. Michael Ligocki trug zu Beginn der Sitzung das von ihm getextete und komponierte Sessionslied: "Dodrop han mer uns ald lang jefreut" vor. Anschließend durfte man sich auf den Empfang und die Begrüßung Seiner Tolli-tät Prinz Thomas I. mit seinem Gefolge freuen. Dass die Majoretten nicht nur tanzen, sondern auch stimmgewaltig singen können, beweisen sie seit einigen Jahren auf unseren Sitzungen (Silke Jansen, Julia Jansen, Katharina Piedboef, Hanna Brischke, Anna-Maria Pilz, Stefanie Schulz, Saskia Pleißner). Zusammen mit ihrer Tochter Anna-Maria trug Marika Pilz das Lied "Mer sin immer noch do" vor. Als Urgestein auf unseren Sitzungen darf man auch die erst 19-jährige Sarah Steven und die 16-jährge Silke Jansen bezeichnen. Seit vielen Jahren begeistern die beiden mit ihren Gesangsbeiträgen das Publikum. Schon 30 Jahre Bühnenerfahrung hat Marietta Wirtz. Mit ihrem stimmungsvollen Lied "Heimweh" animierte sie wie immer das Publikum zum Schunkeln.

Der Vortrag von Wolfgang "Wuschel" Jansen und Jörg "Schummel" Schumacher wurde als "Krätzchesjesang" angekündigt. Doch was die beiden dann auf der Bühne ablieferten, hat Stoff zur Legende. Zur bekannten Melodie "Sound of Silence" von Simon and Garfunkel trugen die beiden die Kölsche Version "Dat ahle Kölle" vor. Stehende Ovationen, tränengerührte Gesichter, beredtes Schweigen im Saal. Eine Zugabe war das Mindeste, was von den beiden Interpreten verlangt wurde. Den gesanglichen Abschluss machte Dennis Grün mit den Liedern "Et jit kei Wood" und "Ich han die Musik bestellt". Auch er kam nicht an einer Zugabe vorbei.

Schon Tradition bei der Großen KG sind die hervorragenden tänzerischen Darbietungen. Ob Kindertanzkorps (Leitung: Claudia Hund, Marika Pilz), Dilldöppcher (Leitung: Marion Jertzimbeck, Daniela Miebach), Majorettengarde (Leitung: Julia Jansen) oder das Funkenkorps mit dem Kommandanten Thomas Bochem, dem Koch Fabian Kirchner, dem Tanzoffizier Oliver Wendling und dem bezaubernden Mariechen Joeline Piegsa, alle Tanzgruppen zeigten tolle Leistungen. "Back to the roots" hieß es übrigens bei dem Funkentanz "Stars and Strips". Dieser Tanz war in den 70er und 80er Jahren jahrelang der Paradetanz des Funkenkorps. Von den jetzigen aktiven Funken hat allerdings keiner diesen Tanz miterlebt. Nebenbei sei angemerkt, dass alle "Reservisten", auch die ganz Alten, den Tanz immer noch im Repertoire haben und jederzeit einspringen könnten. Wahrscheinlich hielt es Hans-Josef Dittebrand deswegen nicht mehr auf seinem Stuhl…

Text: Peter Schmidt
Bilder: Robert Hecker

Wie schön et wor luurt he!

Mer sin die Rut un Wieße Worringer Funke,
bei uns do jit et nix zo unke,
un kütt dat Funkekorps doher,
jit et Freud em Fasteleer,
bei uns do wed noch Spaß jemat,
jo dat es Worringer Eijenaat.

Nach alter Tradition fand auch in diesem Jahr wieder vor dem 11.11. das Funkenkorpsappell statt. Eine an und für sich trockene Angelegenheit, doch wer die Funken kennt weiß das es im wahrsten Sinne des Wortes nie trocken bleibt.

Seht üch nur die staatse Pooschte an,
se ston en Reih un Jlied, et blink de Funkefahn.
Et Wöbche wed stets rein jemat,
de Botze sin adrett un en d'r Fahl.
Un dat Jedöns es immer blank jeputz,
de Feddere am Hot op richtich Moß jestutz.

Und so wurde Lukas Rösgen zum Spiess ernannt, die Uniformen der Funken kontrolliert und Beförderungen ausgesprochen, mit Stephan Nosbüsch ein neuer Funke vereidigt, gesungen getanzt und viel gelacht.

Han mer Fastelovend he am Rhing,
dann jon mer op de Bühn,
vun uns hät keiner Ping.
Et wed jebütz un kommandet,
dä Fastellovend, dä wed he jefeet.
Met Freude fiere mer us Heimatfeß,
mer danze dann su lang bis Aschermettwoch es.

Die frisch renovierte Funkenfahne blinkte den ganzen Abend und gegen die Trockenheit wurde der ein oder andere Gerstensaft getrunken und so der Abend nach dem offiziellen Teil ausklingen lassen.

Doch et schönste vun d'r Kompanie,
su lurt doch all ens her, dat es doch us Marie.
E` su nem nette leeve Puut
jit jeder jähn e Bützje op de Schnut.
Danz dat Marie met singem staatse Jung,
dann röf dä janze Saal: die zwei,
die han Fazung!

Text und Bilder: Thomas Bochem

Wie schön et wor luurt he!

Bei der Kirmes wieder mitten drin statt nur dabei.

GKG Jugend macht Strassenrally

Zum Ferienabschluss traf sich ein Teil der GKG-Jugend zu einer Strassenreally im Bereich kath. Kirche, Breiter Wall, Schmaler Wall, St.-Tönnis-Str. bis zum Langeler Weg und zurück. Wir teilten uns in 2 Gruppen auf und derweil die Einen loszogen um herauszufinden welche Hausnummer denn der Arbeitsplatz unseres Präsidenten hat, was eine Krabbeldecke Namens "Esel" kostet oder welcher Garten in den Vereinsfarben am Langeler Weg bepflanzt wurde, lösten Gruppe 2 knifflige Aufgaben in Form von Geschicklichkeitsspielen und logischem Denken. Auch allgemeine Fragen wurden gestellt und manch einer wunderte sich das die Olympischen Ringe A: nur 5 statt 6 sind und B: das die Farben auch eine Bedeutung haben. Da wir die Aufgaben nicht mit Zeitdruck lösen mussten, kam der Spaß mit jeder beantworteten Frage mehr auf. Nach 2 1/2 Stunden trafen alle wieder am St-Tönnis-Platz ein und da wir nicht so viele waren, hatten wir bei der Auflösung der Fragen noch eine letzte schwere Aufgabe, die nur alle zusammen lösen konnten.... EIS ESSEN.... und mehr als die Mami manchmal erlaubt. Wenn man nämlich für viele Kinder einkauft und nur wenige kommen, haben die Wenigen irgendwie richtig Glück. Auch für die Zukunft konnten wir schon mal überlegen was wir denn machen wollen. Auf die Frage, wer denn Schlittschuh laufen kann, konnte nur Mary den Finger heben und Larissa ein bisschen. Auf die Frage wer es denn trotzdem mal versuchen wolle, waren sich alle einig, dass das doch alle mal probieren wollen. So wurde ein neuer Termin grob bekannt gegeben und zwar so das auch unser jüngstes Teammitglied Tom (4 Jahre) eine Vorstellung davon hat wann das sein wird... nämlich erst nach St.-Martin. Alle werden aufmerksam das e-mail-Postfach der Eltern überwachen oder diese dazu bewegen, denn wir hatten richtig Spaß.

Auch die Literatin hat sich eingemischt und ihre Finger nach dem Rednernachwuchs ausgestreckt. 2 Mädels haben sich für einZwiegespräch gemeldet und für eine kleine Überraschung im Dezember sind wohl auch Gespräche geführt werden. Das bedeutet... haltet die Augen auf, die Jugend hat mehr drauf als so manch einer von uns glaubt.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Start ins neue Schuljahr und ich/wir freuen uns auf die nächste Runde.

Bericht: Anne Jansen

Operation Titelverteidigung erfolgreich!
Da ist das Ding, Klappe die 2'te.

Tja wer hätte das gedacht, das Funkenkorps hat auch in diesem Jahr die Highlandgames in Pulheim bei den Hobbyteams für sich entscheiden können. Am Sonntag den 15.09.2013 fanden die 2'ten Pulheimer Highlandgames bei zum Glück trockenem Wetter statt. Da wir im letzten Jahr den Wanderpokal für die beste Hobbymannschaft gewonnen haben konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen auch in diesem Jahr bei den Highlandgames anzutreten. Wofür hat "Mann" auch sonst einen Rock im Schrank hängen.

Wir wollen uns aber an dieser Stelle nicht mit fremden oder besser gesagt falschen Federn schmücken. Wir haben zwar wieder bei allen Disziplinen unser Bestes gegeben, konnten uns aber leider nicht an anderen Gegnern bei den Hobbyteams messen, denn wir waren leider die einzige Hobbymannschaft die angetreten ist. Und so hatten wir den Wanderpokal schon vor dem absolvieren der ersten Disziplin gewonnen.

Die Disziplinen waren: Stein weit Wurf, Gewicht weit Wurf, Gewicht hoch Wurf, Strohsack hoch Wurf, Hufeisen werfen, Baumstamm ziehen im einzeln und in der Mannschaft, Baumstamm überschlag, Baumstammslalom in der Mannschaft und die alte Reifeprüfung Stone of Manhood bei der man eine Art Betonball mit einem Gewicht von bis zu 110 kg auf einen Holzblock heben muss. Zum guten Schluss gab es noch das Tauziehen. Beim Tauziehen wurden wir weil wir ja quasi Gegnerlos waren unter die Profi Mannschaften gemischt. Dort haben wir unter allerhöchster Anstrengung den ersten Pull mit 2:1 für uns entscheiden können. Sichtlich erschöpft hatten wir dann im Halbfinale gegen die Wildboars Cologne keine Chance.

Die Teilnahme an den Highlandgames hat mal wieder großen Spaß gemacht und eines ist sicher, nächstes Jahr werden wir wieder antreten um den Pokal zu Verteidigen und ihn dann ganz nach Worringen zu holen.

Text: Thomas Bochem
Bilder: Ellen und Peter Vollmer
Wie schön et wor luurt he!

GKG op Jöck oder
"Die Anziehungskraft des fließenden Wassers"

Am 13.07.2013 kurz nach 10.00 Uhr war es soweit. Bei herrlichem Sommerwetter fuhren die beiden kleinen Busse los. Der Präsident, Fahrer des einen Busses, hatte vorher eine konkrete Bitte ausgesprochen. "Die Frauen zu mir, die Männer zu Jürgen Kircher, der Lenker des zweiten Busses. Aus "Männersicht" eine weise Entscheidung. So fuhren wir, mit einer bereits entleerten Dose Bier sowie einigen Flaschen der Sorte o,o2 Ltr. Richtung Goch .Lustig ist es allemal bei den Wagenbauern, die den 2. Bus bevölkerten. Aber als die Aktion "Frikadellen" anlief, war die Heiterkeit nicht mehr zu toppen. Herrmann (Name geändert, aber bekannt) hatte Frikadellen vom Metzger Otto. Juppela stand nicht nach und kredenzte hausfraulich gefertigte Frikadellen. Und zur Überraschung aller setzte Willi T. dem noch einen drauf, indem er mit und ohne Knoblauch angereicherte Frikadellen anbot. Dabei hatte doch Danni zur Sicherheit noch vor der Fahrt gesagt: "Freut euch auf den Höhepunkt der Fahrt! Es gibt von mir selbst gemachte Frikadellen!" Diese Kumulation der Fleischklopse veranlasste ein Mitglied der Busbesatzung am Ende der Reise zu der Bemerkung: "In der nächsten 6 Wochen esse ich nichts mehr aus Hackfleisch."

Außer, dass es zu einer Floßfahrt gehen sollte, hatten wir keine konkreten Anhaltspunkte.

So war die Überraschung groß, als wir einen Zwischenstopp an der "Viller Mühle" in Goch-Hommersum einlegten. Das war wohl einmal eine Wassermühle im herkömmlichen Sinne, aber jetzt völlig entartet. Der Eigentümer, drittreichste Bewohner des Ortes, vollbrachte eine ungemein lustige und pfiffige Führung durch die Anlage mit ihren Raritäten, alten Läden und versetzte uns dabei in eine Welt, von der wir dachten, dass es sie nicht mehr gibt. Die fünfziger Jahre wurden zur Gegenwart. Die Erinnerung an die eigene Kindheit (sofern diese in diesen Jahren lag) wurde erweckt. Wortfetzen wie: "Och, das hatte die Oma auch…. Wie bei uns….Daran kann ich mich noch erinnern" füllten die mit alten Erinnerungen über und über gefüllten Räume. Ein tolles Erlebnis und ein Auftakt für mehr.

Das kleine Flüsschen Niers hat in Goch vielleicht eine Fließgeschwindigkeit von 10 km/h und ist ca. 15 m breit. Das Floß was ausgestattet mit Tischen und Bänken für 16 Personen. Es sollte unser Domizil für den Nachmittag werden. Die Verpflegung (auch die bereits angesprochenen Frikadellen) einschließlich der gekühlten Getränke wurden auf das Floß gebracht, die Plätze eingenommen und dann………Leine los.

Hier an dieser Stelle ein herzliches "Dankeschön" an die Organisatoren. Ein hervorragendes Buffet über Pasteten und Salate bis hin zu den berüchtigten Frikadellen, kalte Getränke…. alles war da; sogar Brause für die (aus unserer Sicht) bedauernswerten Fahrer, die unseren sittlichen Verfall nüchtern mit ansehen mussten. In dem "Dankeschön" sind diese beiden natürlich mit eingeschlossen.

Zwei 3m lange Balken und ein Flaschenöffner waren nun das hauptsächlich benutzte Handwerkszeug. Harald und Dominik wurden nach kurzer Zeit zu Flusskapitänen ernannt und wurden diesen Titel bis zum Ende der Reise nicht mehr los.

Eine sehr beschauliche und ruhige Fahrt auf dem Floß bei herrlichem Sonnenschein begann. Die allgegenwärtige Hektik wurde hinter uns gelassen. Es wurde gelacht, gegessen, getrunken und gesungen sowie die beruhigende Flusslandschaft bewundert. Der Satz: "Och, ist es nicht schön" wurde in allen Variationen ausgesprochen und es hätte auch für einige ein schöner Nachmittag werden können, wenn nicht………….!?

Ja wenn es nicht den allgemeinen Hinweis gegeben hätte:
Keine Toilette an Bord.

Schon im Anschreiben des Herren Präsidenten hieß es beruhigend wörtlich:" Für während der Floßfahrt auftretende menschliche Bedürfnisse können allerdings Zwischenstopps am Ufer eingelegt werden."

Ich will hier einfach mal unterstellen, dass der Herr Präsident nicht jeden Meter des Flussverlaufes in der Gegend von Goch kennt. Und so waren wir auch alle zuversichtlich, dass das mit den Zwischenstopps auch klappen würde. Wenn nicht die Ufergestaltung ausgesprochen dagegen gewesen wäre. Und so begann der Kampf: Hier irgendwie anlegen / ach nein, ich halte es noch aus. Irgendwann musste es aber sein. Da sprang zu unser aller Überraschung Harald ins Wasser und lenkte geschickt das Floß ans Ufer und jeder der konnte und musste tat es. Nach dieser heroischen Tat war Platz geschaffen für weiteren flüssigen Nachschub. Die kühlen Getränke und die heiße Sonne sorgten bei einigen für besonders lustige Stimmung. Es begann die Zeit der Wasserspiele noch dem Motto: "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder".

Becher und sonstige Behältnisse sorgten mit Flusswasser gefüllt für Abkühlung. Jeden, der nicht schnell genug war, traf es. Aber die Wetterlage ermöglichte schnelles trocken. Die kalten Getränke wurden weniger, der Drang zum Zwischenstopp erhöhte sich zusehend.

Zwei namentlich bekannte Herren wurde gegen die Unwirren des grausigen Ufers zweiter Sieger. Einer blieb im Uferschlamm stecken (samt Schuhwerk) und der andere vollführte nur mit Hose bekleidet einen Sprung vom Floß ans Ufer. Er rutschte aber aus und mit einem geschickten Abrollen sank er zwischen den hohen Brennnesseln ins Wasser. Für beide gab es die "B"-Note 5,9 für die künstlerische Ausführung. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß, die Betroffenen wohl eher nicht. Aber auch hier sorgte der Sonnenschein für trockene Sachen und später sah man sie auch wieder mit einem bezaubernden Lächeln im Gesicht.

Weit über 4 Stunden fuhren wir auf dem Floß. Die Getränke gingen zu Ende, das Anlegeziel wurde erreicht. Ein herrlicher Tag neigte sich dem Ende.

Kurz noch zwei Kaltgetränke in dem Restaurant an der Anlegestelle, dann ging es heimwärts nach Worringen.

Ausstieg war am Markt, wo es doch noch einige schafften, dem "Sängerfest" einen nachhaltigen Besuch abzustatten.

Ein toller Ausflugstag fand sein ende und alle sind froh und glücklich nach Hause gegangen. Ich auch.

Text: Hans Moers
Wie schön et wor luurt he!

Fußballblitzturnier "Teilnahme im neuen Glanz und alter Stärke"

Das Funkenkorps hat die Grosse KG in diesem Jahr mal wieder beim 27. Blitzturnier der Fußballabteilung der SG Köln-Worringen vertreten. Sie spielten im neuen Glanz und kamen zu alter Stärke. Der neue Glanz wurde durch einen neuen Trikotsatz ausgelöst, welcher dankeswerterweise vom Senat gespendet wurde und nun dem Verein zur Verfügung steht falls mal außer karnevalistische Aktivitäten anstehen. Die alte Stärke bestand in dem Leitsatz "Dabei sein ist alles" denn die Spiele unserer Mannschaft gingen bis auf eines allesamt Verloren. Aber der Olympische Gedanke war für unsere Mannschaften beim Blitzturnier schon immer ausschlaggebend. Hauptsache es hat Spaß gemacht und alle haben das Turnier unbeschadet überstanden.

Text und Bilder: Thomas Bochem

Wie schön et wor luurt he!

Nachrichten vom Funkengrillen…

Wetterbericht für Samstag den 18.05.2013: Vormittags bewölkt bis Regnerisch, ab 16 Uhr Sonnenschein, örtlich vereinzelnd Niederschlag in der 0,2l Klasse möglich, der Niederschlag tritt meist in Kölsch Stangen auf und ist einer großen Verdunstungsgefahr ausgesetzt. Begleitet wird der Niederschlag von Rauchwolken welche mit heftigem Grillgeruch geschwängert sind. Die Stimmung ist durchgehend heiter und lässt sich auch von kühleren Temperaturen zum Abend hin nicht beeinträchtigen.

Funken, Reservisten, Freunde und Gönner des Funkenkorps konnten zusammen mit Prinz Gerd I. beim traditionellen Funkengrillenim Garten unseres Reservisten Klaus S. und seiner Gattin Birgit einen schönen Tag verleben. Prinz Gerd I. löste die "Leihgebühr" für das Jedöns ein mit dem er bei der Abschlusssitzung auf die Bühne marschiert ist. Alles in allem konnten wir wiedermal einen schönen Tag im Kreise des Funkenkorps verleben.

Text und Bilder: Thomas Bochem

Wie schön et wor luurt he!

Mitglied heißt auch mit dabei sein!
Generalversammlung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen

Damit hatte nun wirklich keine gerechnet, aber Präsident Holger Miebach las den anwesenden Mitgliedern ordentlich die Leviten. Anlass war der von Gabi Jansen vorgetragene Kassenbericht. Die Gesichter der Anwesenden anlässlich der Generalversammlung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen verhielten sich kongruent zum Bericht der Schatzmeisterin. Je länger sie vortrug, desto länger die Gesichter. Wies die Jahresbilanz der abgelaufenen Session doch ein beträchtliches Minus aus. Und manchem im Saal dämmerte es, dass kann auf Dauer nicht gut gehen.

Vielleicht hatte gut die Hälfte der aktiven Mitglieder seherische Fähigkeiten und war deshalb gar nicht erst erschienen, um sich die mahnenden Worte ihres Präsidenten anzuhören. Denn mit eindringlichen Worten appellierte er an die aktiven Mitglieder seiner Gesellschaft, sich mehr zu engagieren. Insbesondere die außerhalb der Session angebotenen Veranstaltungen zur Förderung des Familienzusammenhalts hatten stets zu einem Abbau des Kassenbestands geführt. Das Fazit von Holger Miebach lautete: "Das Plaisier hat immer nur gekostet". Ein weiterer Kritikpunkt war der Kartenverkauf für die eigenen Sitzungen und die des Festkomitees Worringer Karneval. Hinzu kamen noch die gestiegenen Kosten für Mieten und Musik, und damit waren die wesentlichen Gründe für den Kassenschwund genannt.

Nach reiflicher Überlegung, so Holger Miebach, sei der Vorstand zu der Ansicht gelangt, der Generalversammlung eine moderate Beitragserhöhung vorzuschlagen. Dieses Ansinnen wurde von den Anwesenden lebhaft diskutiert und letztlich akzeptiert.

Vorausgegangen waren die turnusmäßigen Wahlen. In diesen drückte sich die große Zufriedenheit der Anwesenden mit der Arbeit des Vorstands aus. Bis auf den Pressesprecher Dieter Trojahn, der aus gesundheitlichen Gründen seinen Abschied erklärte, hatten sich alle Vorstandsmitglieder zr Wiederwahl gestellt und wurden einstimmig bestätigt. Und so wird der bei seiner Wiederwahl mit sehr großem Applaus bedachte Präsident Holger Miebach auch in der kommenden Session mit seinen bewährten Mitstreiterinnen und Mitstreitern die Geschicke der GKG leiten.

Präsident: Dr. Holger Miebach
Vizepräsident: Markus Hund
Geschäftsführerin: Gerti Kircher
Schatzmeisterin: Gabi Jansen
Schriftführer: Thomas Gaugler
Literatin: Andrea Jansen

Ein neuer Pressesprecher wurde nicht gefunden, so dass diese Funktion vorerst vakant bleiben muss. Von der Generalversammlung bestätigt wurde der Präsident des Senats Heinz-Wolfgang Annas, der Kommandant der Funken Thomas Bochem, der Leiter des Wagen- und Bühnenbaus Markus Skodzek sowie das Tanzpaar Joeline Piegsa und Oliver Wendling.

Für 25 Jahre Treue zu seinen Rot-Weißen wurde Manfred Schwickart geehrt. Holger Miebach würdigte seine Verdienste um den Wagenbau.

Text: Dieter Trojahn

Da sin mer dabei!

Einmal im Jahr trifft sich die Vereinsfamilie, um ihre Zukunft zu gestalten. Bei diesem Treffen geht es ausnahmsweise nicht ums Feiern. Ganz im Gegenteil! Die Sache ist ernst und deshalb ist dies eine Pflichtveranstaltung für jedes aktive Mitglied der Großen Karnevalsgesellschaft. Nicht nur weil es in der Satzung steht, ist die Teilnahme an der Generalversammlung ein Muss.

Die Generalversammlung, ein vermeintlicher Langweiler unter den Veranstaltungen, ist das ganze Gegenteil davon. Sie geht nun wirklich jeden Rot-Weißen etwas an. So werden während dieser Veranstaltung zwei ganz wesentliche Vereinsfragen beantwortet. Erstens, was kostet mich der Spaß; und zweitens, wer gibt das Geld aus. Oder in Tagesordnungspunkten gesagt: 1. Beiträge; 2. Wahlen. Nun wird zwar dieses Mal kein Prinz gewählt, stattdessen aber der komplette Vorstand angefangen beim Präsidenten (dem Chefgeldausgeber sozusagen) bis zum Schatzmeister oder der Schatzmeisterin (die zugenähten Taschen sozusagen). Wer also mitbestimmen möchte, bei wem er sein Geld abgeben darf, bei wem Beschwerden einzureichen sind, welche Charakterköpfe die Familie nach innen und außen vertreten sollen, auf wen hinter vorgehaltener Hand geschimpft werden darf, der muss sich am Freitag, 22. März um 20.00 Uhr im Saal des Vereinshauses Köln-Worringen einfinden.

Text: Dieter Trojahn

Und alles war gut......

naja, fast alles. So lautet zumindest das Fazit der Manöverkritik der GKG vom 01.03.2013. Über Sinn oder Unsinn dieser Veranstaltung wird innerhalb der Vereinsfamilie hin und wieder gestritten. Doch mit Fug und Recht lässt sich feststellen, dass es gut ist und gut tut, dass sie alljährlich kurz nach Ende der tollen Tage stattfindet. Meist sind es die gleichen Gesichter in die Präsident Holger Miebach blickt, aber die haben auch immer etwas zu sagen. Sie beobachten genau und tragen durch mehr oder weniger lange Redebeiträge zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Doch dieses Jahr konnten die ca. 30 Anwesenden eine Novität bestaunen. Hatte sich unter die Krittlerinnen und Krittler doch ein nach eigenem Bekunden "gemeiner" am Worringer Karneval interessierter Zuschauer eingefunden.Und so bekam die GKG auch mal ein Feedback der Empfindungen eines voreingenommenen Zuschauers. Oder war er unvoreingenommen? Das ließ sich manchmal aus seinen Beiträgen nicht so genau heraushören. Zumindest belebten diese Beiträge heftig die Diskussion und sorgten für manchen Farbwechsel in einigen Gesichtern. Die Ideen jedoch, die daraus geboren wurden, sorgten für viel Heiterkeit und Amusement. So sahen sich die Funken im Fackelzug schon mit Laserschwertern marschieren, was der Illumination förderlich sein sollte. Zur Überbrückung der Pausen, die die Musikkapellen während des Rosenmontags schon mangels Puste mal einlegen müssen, sahen sich einige Mitglieder schon mit dem Ghettoblaster auf der Schulter durch den Zug geistern. Und so wurde viel gelacht und die Stunden vergingen wie im Flug.

Ach ja natürlich wurde auch intensiv über die diversen Veranstaltungen der Session 2013 gesprochen. Es gab Lob und Tadel. So berichtete beispielsweise ein strahlender Präsident, dass die Kostümsitzung der GKG durch zwei Aussagen geadelt worden sei. Der Ehrenpräsident der GKG Robert Schneider bezeichnete sie als beste Sitzung der GKG, die er seit langem gesehen habe. Eine andere maßgebliche Stimme im Worringer Karneval gratulierte zur besten Sitzung, die er in dieser Session besucht habe. Die diesjährige Wagenbauerfete am Karnevalsfreitag erhielt das Prädikat "Karnevalistischer Höhepunkt" der GKG-Veranstaltungen in der Session. Bedauert wurde der schwache Besuch der Prinzenproklamation durch die GKG-Mitglieder. Dies führte zu einem nennenwerten Fehlbetrag in der Vereinskasse, da die Gesellschaft zur Kartenabnahme verpflichtet war.

Ausführlich wurde auch über die Veranstaltungen gesprochen, die vom Festkomitee Worringer Karneval ausgerichtet wurden. Hier hatte der Präsident viel aufzuschreiben, so dass sein Vortrag bei der noch anstehenden Manöverkritik des Festkomitees sicher lang sein wird.

Text: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Von der Welle der Begeisterung getragen

-Mir ist nicht kalt!- Dieser Satz eines Wagenbauers am Donnerstag auf dem Zillikensplätzchen gesprochen, war das Erste, was mir an diesem Montagmorgen einfiel. Hatte ich doch gerade auf dem Thermometer das Minuszeichen entdeckt. Und ich erinnerte mich wehmütig an jenem Rosenmontag, an dem ich freudig in mein Eisbärenkostüm schlüpfte und dem Thermometer meine kalte Schulter zeigte. Okay, okay, dass ging diesmal nicht. Aber, wie sich zeigte, es war gut, dass ich mein Rosenmontagskostüm 2013 zwei Nummern größer gewählt hatte. Und so zog ich glücklich ein warmes Wäschestück nach dem nächsten an. Aaaaaah, wohliges Schauern rieselte den Rücken herab. Doch plötzlich überkamen mich wahre Hitzewallungen. Ja, was war denn passiert?

Nun, ich hatte mich im Spiegel entdeckt. Da stand ich im voller Schönheit. Und da kam ich auf den Trichter. Nur noch wenige Viertelstunden und dann ging es wieder los. Das Schaulaufen im jecksten Dorf der Welt stand an. Die Vorfreude trieb den Adrenalinspiegel in die Höhe und die Körpertemperatur stieg auch kontinuierlich. Schwupps, schon stand ich am Aufstellplatz in einem Rudel Gleichgetrichterter, und wir bewunderten unseren Mottowagen, der mal wieder allererste Sahne geworden war. Was wir auf unserem Flug durchs Dorf vielhundertfach bestätigt bekamen. Oft war es nicht das Säuseln des Windes, der unsere Kopfpropeller ins rotieren brachte, sondern das vielstimmige begeisterte Ah-Rufen der am Zugweg Stehenden. Denn die Kombination Mottowagen und den Kostümen der Originalgruppe war außerordentlich gut gelungen. Und so beflügelt rotierten die Rot-Weißen auf dem gesamten Weg des Rosenmontagzugs, dass es eine reine Freude war. Das war selbst dem kritischen Augen unseres Präsidenten nicht entgangen. So dass er seine Vereinsfamilie am Ende des Zuges in den höchsten Tönen lobte.

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Jecker Bazillus schlug erbarmungslos zu!

"Ja, was ist denn jetzt los?" mag sich mancher am Freitagabend in und vor der Gaststätte Zint Tünnes in Worringen gedacht haben. Denn plötzlich sprang die Tür auf und eine Horde außer Kontrolle geratener Wagenbauerinnen und Wagenbauer, Bühnenbauerinnen und Bühnenbauer nebst Gästen strömte in wilder Polonaise auf den Gehweg. Wie gut, dass Petrus die Temperaturen schon auf Eisschrankniveau gesenkt hatte, denn als der eisige Wind die Nasen der raderdollen Jeckinnen und Jecken streifte, ging es im Geschwindschritt wieder zurück in die aufgeladene Atmosphäre des Zint Tünnes. So konnte Beträchtliches an Ordnungsgeld gespart werden und die Krankenkassen ebenfalls entlastet werden, da ein Anwachsen des Krankenstandes nicht zu erwarten ist. Aber wie kam es denn nur dazu? Dass die Wagen- und Bühnenbauerinnen sowie die Wagen- und Bühnenbauer der Großen Karnevalsgesellschaft zu feiern verstehen, ist ja hinlänglich bekannt. Aber so, dass war doch vielen neu!

Nun, die Recherchen führten zu keinem eindeutigen Ergebnis. Wahrscheinlich war es die Summe aller Ereignisse dieses Abends, die denn Stopfen explosionsartig aus der Flasche trieb.

Vielleicht lag es daran, dass Markus Skodzek den Beginn des Festes schon auf 18.00 Uhr terminiert hatte. Damit war ausreichend Zeit gegeben, zum gegenseitigen Begrüßen, Büffet plündern, Vorglühen und was der Mensch sonst noch so braucht um anzukommen. Vielleicht war es die Freude, dass die Freunde vom Cometato Italiano und den Grielächern der Einladung gefolgt waren. Schließlich arbeitet man zusammen, schwitzt und friert zusammen, hat gemeinsam Spaß am Entstehen der schönen Festwagen, warum also sollte man nicht auch gemeinsam feiern. Vielleicht war es auch Prinz Gerd I. der mit seinem Hofstaat seine Aufwartung machte und nochmals den tollen Wagen der GKG-Wagenbauerinnen und Wagenbauer lobte. Vielleicht war es das Gardekorps Grün-Weiß Ehrenfeld, dass Freund Theo mitgebracht hatte, und dass mit klingendem Spiel überzeugen konnte. Vielleicht waren es auch die Ihrefelder Zigeuner, die als quasi Stammgäste die Stimmung weiter steigen ließen. Vielleicht war es Sarah Steven, die mit dem Lied "Wenn Du denkst Du denkst, dann denkst Du nur Du denkst" für Furore sorgte. Denn da deutete sich schon was an. Die Anwesenden konnte einfach nicht genug bekommen von diesem Gassenhauer und so blieb Sarah keine andere Wahl, als die Wiederholung. Vielleicht lag es auch an Marika und Anna-Maria Pilz oder an Marietta Wirtz, die mit ihren Liedbeiträgen dafür sorgten, dass sich alle in den Arm lagen, schunkelten und sangen was das Zeug hielt.

Es lag aber sicher an den feierwütigen Wagenbauerinnen und Wagenbauer, Bühnenbauerinnen und Bühnenbauer mit ihren Gästen die mit sensationellen Tanzeinlagen, lustigen Einfällen und teils derben Scherzen dafür sorgten, dass der Kessel überhitzte. Und DJ Axel brachte ihn mit einer passenden Musikauswahl zur Explosion. So war es wirklich kein Wunder, dass die Polonaise mal eben vor die Tür zog, um sich ein wenig abzukühlen. Derart auf optimale Betriebstemperatur gebracht wurde noch lange gefeiert, mit dem Fazit, dass es wieder eine wunderschöne Party war.

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Prinz Gerd I. inspiziert jecken Nachwuchs
Viele junge Talente begeistern bei der Kindersitzung der Großen Karnevalsgesellschaft

"Das Wichtigste sind unsere Kinder, denn sie sind unsere Zukunft, weil sie die Karnevalisten von morgen sind" sagte Prinz Gerd I. anlässlich seines Besuchs der Kindersitzung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen. Als er obendrein sagte, dass die Kindersitzung seine wirkliche Abschlusssitzung sei, und er beim Einmarsch auch schon eine Kostprobe leckerster Kamellen unters kindliche, närrische Volk warf, da hatte er alle Herzen im Saal gewonnen. Der Grundstein war gelegt für eine wunderschöne Sitzung. Sitzungsleiterin Andrea Jansen führte unterstützt von Silke Jansen und Benedikt Pilz durch ein schwungvolles Programm, so dass die Zeit wie im Flug verging. Prinz Gerd I. war voll des Lobes und das Publikum zeigte mit der letzten Rakete des Nachmittags seine Zufriedenheit. Ein deutliches Zeichen, dass auch die 22. Auflage der Kindersitzung der GKG nichts an Frische verloren hat.

Schunkeln, Klatschmarsch, Wurringe Alaaf und Prinz Kamelle, dass mussten die fantasievoll bunt kostümierten Kinder sehr schnell lernen, stand doch, so Sitzungsleiterin Andrea Jansen, Prinz Gerd I. bereits vor der Tür und langweilte sich. Was aber gar nicht stimmte, wie sich herausstellte. Denn als der Prinz begleitet vom Kindertanzkorps seiner Gesellschaft und seinem Hofstaat in den Saal einzog, da war er sichtlich aufgekratzt und wäre am liebsten bei den Kindern im Saal geblieben. Aber, das ging ja nicht. Ordnung muss sein. Und nachdem Prinz Gerd I. mit seiner Gattin und den Hofdamen in der Ehrenloge Platz genommen hatte, konnte Andrea Jansen mit ihren reizenden Assistenten Silke Jansen und Benedikt Pilz den ersten Programmpunkt ankündigen. Doch die Bühne belebte sich nicht rot-weiß sondern blau-weiß. Denn das Kindertanzkorps seiner Tollität eröffnete den tänzerischen Reigen. Sie machten ihre Sache ausgezeichnet; das Publikum war begeistert. Die erste Rakete donnerte an die Decke des Vereinshauses. Das Vereinshaus bebte.

Jetzt musste schon etwas außergewöhnliches folgen, um die Stimmung nicht abflauen zu lassen. Vorausahnend schon hatte Andrea Jansen die geeignete Maßnahme parat. Ein echtes "Wurringer Mädche" in Person von Marietta Wirtz betrat die Bühne. Und schon offenbarte sich dem Publikum, warum die Kindersitzung bei den kleinen aber auch großen Interpretinnen und Interpreten der GKG so beliebt ist. Denn vor solch einer ausgelassenen Besucherschar werden auch die Großen schnell zu Kleinen. In Mariettas Augen war die pure Freude zu erkennen. Als die ersten Takte des von ihr vorgetragenen Liedes erklangen, verstanden auf einmal alle im Saal, warum Andrea Jansen als Aufwärmübung zu Beginn der Sitzung das Schunkeln gewählt hatte. Und so schunkelte das ganze Vereinshaus so heftig, dass falls jemand zu diesem Zeitpunkt draußen vorbeigegangen wäre, er das erste schunkelnde Gebäude Worringens erblickt hätte. Wer auch noch auf den von Marietta selbst geschriebenen Text achtete, der erhielt die Erklärung für sein "Da sein". Wie lautete doch der Text "Jo do jon mer all hin; denn et es esu schön;...., un e herrlich Programm; un et weed vill jelaach". Donnernder Applaus und selbstverständlich eine Rakete waren ihr verdienter Lohn.

Ihr folgte das Kindertanzkorps der Großen Karnevalsgesellschaft. Das mit zwei gekonnten Vorträgen begeisterte. In den Augen vieler Mütter und Väter, Omas und Opas, Tanten und Onkel schimmerten Freudentränen angesichts dieses "süßen" Püngel Flüh. Und Prinz Gerd I. stand es ins Gesicht geschrieben, dass er um die Zukunft des Wurringer Fasteleer nicht bange ist. Tja, als das Kindertanzkorps nunmehr die Bühne verlassen hatte, um entweder im Elferrat Platz zu nehmen oder im Saal dem weiteren Geschehen zu folgen, machte Andrea Jansen eine Entdeckung. Vor lauter Begeisterung über ihren tollen Erfolg, hatte man das Maskottchen vergessen. Was aber eigentlich kein Wunder war, galt es doch zwei Mädchen aus den eigenen Reihen den Rücken zu stärken, die den Mut gefunden hatten, mit einem Gesangsbeitrag aufzutreten. Und so begleiteten Larissa Thüren und Mary Joana Sauer alle guten Wünsche. Das Maskottchen war beim Prinz ja gut aufgehoben und konnte sicher noch ein bisschen warten. Wegen der Aufregung zwar noch ein wenig blass um die Nase gelang es den Beiden aber schnell, mit dem bekannten Karnevalslied "In der Kayjass Nr. 0" ihre Aufregung zu überwinden und das Publikum zum Mitsingen zu animieren. Ein Einstand nach Maß. So gaben sie gern das Versprechen, im nächsten Jahr wieder zu kommen.

Schwupps hatte Prinz Gerd I. beide Hände voll. Zum Maskottchen des Kindertanzkorps gesellte sich auch noch das Maskottchen von de Dilldöppcher. Die Jugendtanzgruppe ist seit Jahren lieber Gast bei der Kindersitzung und für ihrem flotten Tanz erhielten sie wieder die Höchstnote: stürmischen Applaus und Rakete. De Dilldöppcher vergaßen ihr Maskottchen nicht, denn schließlich brauchte der Prinz ja eine freie Hand für das Narrenzepter. Galt es dies doch bei einem der folgenden Programmpunkte kräftig zu schwingen.

Doch erst einmal konnte er ein wenig Verschnaufen und sich wohligen Gefühlen hingeben. Anna Maria Pilz hatte ihre Mutter Marika mitgebracht. Beide sangen das Lied "He föhl ich mich zehus". Und wer während des Vortrags nicht nur die beiden anschaute, sondern mal zum Prinzen und seiner Begleitung blickte, der sah: Es stimmt! Solcherart eingestimmt zog das Bundestambourcorps Frisch-Auf Worringen mit klingendem Spiel auf die Bühne; da wurde das Narrenzepter in der Hand des Prinzen schnell zu einem Dirigentenstab. Als seit Jahren treuer und gern gesehener Gast bei der Kindersitzung konnte das Musikcorps mit gängigen Melodien überzeugen. So war es nur folgerichtig, dass die Musiker sich mit dem Lied "Echte Fründe" verabschiedeten.

Vermutlich hatte Siegfried Weigelt es nicht gewusst, aber so gelang es ihm und seinen Musikerinnen und Musikern die Bühne für ein liebreizendes Quartett vorzubereiten. Anna Hannebach, Michele Hannebach, Emilia Sortino und Luisa Laurenzana hatten sich für ihr Bühnendebüt genau dieses Lied ausgesucht. So waren sie und das Publikum optimal eingestimmt, um dieses schöne Lied zu singen. Weil die Anna erst 5 Jahre ist, aber schon über den Mut der viel älteren Mitsängerinnen verfügt, gab es plötzlich ein Problem. Es fehlte ein altersgerechter Mikrofonständer; doch Andrea Jansen schritt rasch zur Tat. Sie hob Anna ein wenig in die Höhe, überbrückte so die wenigen Zentimeter und schon war Annas Gesang genauso deutlich wie der der anderen zu hören. Das Publikum war hingerissen, und so fiel es den vier Mädchen auch nicht schwer, die Zusage für nächstes Jahr zu geben.

Getragen von der Woge der Begeisterung war es für die Majorettengarde ein Leichtes, die Stimmung weiter an zu heizen. Besonders angetan waren die jungen Besucher von der Tatsache, dass es gelingen kann, zu tanzen und dabei auch noch einen Stock zu drehen. Und so war viel verständiges Nicken zu sehen, als Andrea Jansen auf diese Besonderheit der Darbietung aufmerksam machte. Kaum war die Majorettengarde von der Bühne, stand schon wieder ganz junges Volk auf der Bühne. Karnevalistischer Nachwuchs der Rut-Wiesse im Dreierpack. Valentina Laurenzana, Nina Schwörl und Yasmina Bouyalaouie präsentierten das Lied "Achterbahn" der Bläck Fööss. Sie machten ihre Sache einfach super, denn nach ihrem Liedvortrag tobte der Saal. Dies vor Augen ließ sich Andrea Jansen gleich die Verpflichtungserklärung für die nächste Kindersitzung bestätigen. Doch zum Entsetzen der Besucherinnen und Besucher kündigte sie schon den letzten Programmpunkt der Sitzung an. Die Zeit war wie im Fluge vergangen. Aber bevor Andrea ihr herzliches Dankeschön an alle beteiligten an dieser gelungenen Sitzung für us Pänz sagte, machten die Funken der GKG ihre Aufwartung. Sehr zum Entzücken der kleinen und großen Besucherinnen und Besucher kommandierte Thomas Bochem seine Mannen, die sich erst um einen Tanz drücken wollten; aber der Saal bestand auf ihre Darbietung. Und so waren neben dem tollen Mariechentanz auch noch die Kerls in Aktion zu sehen. Einen schöneren Abschluss einer Sitzung kann es nicht geben.

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he! Teil1

Wie schön et wor luurt he! Teil1

Dä Prinz jitt Jas un die Funke han Spaß.
Funkenkorps Prinzenabend am 01.02.2013

Das in dieser Form etwas abgewandelte Motto von Prinz Gerd I. war das Motto des diesjährigen Prinzenabends des Funkenkorps. Man könnte auch sagen der Prinz kam sah und siegte, denn beim Prinzenspiel sahnte Prinz Gerd I. ebenfalls ab und gewann weiteres Wurfmaterial für Rosenmontag. Er beantwortete die Ihm gestellten Fragen sicher, wenn auch manchmal etwas Souffliert wurde und stellte sich der Herausforderung im Rennen mit einem Ferngesteuerten Auto gegen das Mariechen des Funkenkorps Joeline Piegsa. Auch die Gesangsübungen mit den Büttenmärschen der Worringer Karnevalsgesellschaften bereiteten Ihm wenig Mühe, denn er konnte sich der Unterstützung der Anwesenden Funken und Gästen sicher sein. Nach dem üblichen Stippefötchen und dem Funkenmarsch ging der offizielle Teil des Abends zu Ende was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Die Funken durften sich och lange an der Anwesenheit von Prinz Gerd I. und seinem Hofstaat erfreuen und so wurde noch einige Stündchen ausgelassen gefeiert.

Was braucht es mehr, um glücklich zu sein?
Sehenswerte Kostümsitzung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen

Sicher ahnte Sitzungsleiter Holger Miebach nicht, dass er mit diesem Satz fast zu Beginn der Kostümsitzung der Großen Karnevalsgesellschaft schon das Fazit von nahezu fünf Stunden kunterbuntem Programm zog. Die Literatin der GKG, Andrea Jansen hatte wieder tief in die Trickkiste gegriffen, und ein Programm auf die Beine gestellt, dass dem Publikum im ausverkauften Saal des Vereinshauses im wahrsten Sinne des Wortes einiges an Stehvermögen abverlangte. Selbst ein grippegeschwächter Prinz Gerd I. und sein Hofstaat freuten sich sichtlich über diesen gelungenen Abend und gingen begeistert mit. Und erst weit nach Mitternacht strömte ein des Lobes volles Publikum aus dem Saal des Vereinshauses. Die letzten Rot-Weißen wurden dem Vernehmen nach in der Bäckerei Schüler beim gemeinsamen Frühstück gesichtet. Sie wollten wohl angesichts dieses grandiosen Erfolges überhaupt nicht auseinandergehen.

Los ging es, für viele überraschend, mit dem Einzug von Prinz Gerd I. mit seinem Gefolge. Ihm bereitete das Publikum einen dem Narrenherrscher angemessenen Empfang. Mit dem Satz: "Ich will die Kinder sehen" lieferte er auch gleich die Erklärung für sein frühes Erscheinen. Offensichtlich musste ihn jemand heimlich informiert haben, denn was folgte, riss nicht nur ihn vom Sitz. 23! in Worten dreiundzwanzig kleine Funken und Mariechen marschierten auf die Bühne und tanzten und wibbelten so herrlich, dass der Saal einfach nur toben konnte. Und hätten die Kleinen nicht ins Bett gemusst, hätte man sie garantiert nicht so schnell von der Bühne gelassen. Tja, und in diesem Zusammenhang entschlüpfte Holger Miebach der eingangs erwähnte Satz. Und das mit so stolz geschwellter Brust, dass die Knöpfe seiner Uniformjacke abzuspringen drohten. Marika Pilz und Claudia Hund als Trainerinnen konnten zu recht Stolz auf diesen Püngel Flüh und ihre Arbeit sein. Damit hatte das Stimmungsbarometer schon ungeahnte Höhen erreicht.

Und es blieb im roten Bereich. Dafür sorgten Julia Jansen und Steffi Schulz die erstmals gemeinsam im Zwiegespräch als "Zwei Freundinnen" auftraten. Gefolgt von Silke Jansen die sich in einem Lied- und Potpourrivortrag Gedanken machte, ob es denn immer so laut sein müsse. Einem herrlichen Sketch: "Könglisch für Anfänger" in dem VHS-Lehrerin Andrea Jansen mit Unterstützung von Marika Pilz, Anna-Maria Pilz, Julia Jansen, Silke Jansen und Daniela Miebach die nahe Verwandtschaft zwischen us Muttersproch Kölsch und dem Oxford-Englisch erklärte. So entstand beispielsweise aus den englischen Wörtern -fair, peace, dish, drag, suck- ein typischer kölscher Männerfernhaltesatz. Der Saal quittierte diesen Könglischkurs mit lang anhaltendem, herzlichen Beifall. Doch dann war es Zeit für das Publikum, wieder auf die Beine zu kommen. Sarah Steven als Gesangsinterpretin und danach die Jugendtanzgruppe de Dilldöppcher mit zwei super vorgetragenen Tänzen sorgten dafür, dass niemand auf dem Stuhl sitzen blieb. Mit Wehmut hieß es dann, Abschied zu nehmen. Die Trainerinnen von de Dilldöppcher Tina Stamm und Ilona Kircher beenden aus beruflichen und privaten Gründen ihre Tätigkeit. Und irgendwie passte auch das Folgende. Wolfgang Jansen und Jörg Schumacher, als Wuschel und Schummel trafen mit ihrem sentimentalen Lied der Bläck Fööss "Ich han 'nen Deckel" genau den richtigen Nerv. Und die echten Worringer, der ja auch echte Kölner sind, verstanden das in dem Lied apostrophierte Heimweh nach Kölle ganz genau. Gänsehautgefühl pur im Saal, wenn der vielhundertfache Chor in das Heimweh nach Kölle einfiel.

Doch damit genug der Rührseligkeit, galt es doch nun das Funkenkorps der Grossen Karnevalsgesellschaft zu empfangen, dass hieß für jedem im Saal neugierig den Hals zu recken.

In ganz Worringen hatte es sich schon rumgesprochen: Die Große hat ein neues Tanzpaar. Glücklicherweise trug der neue Tanzoffizier Oliver Wendling seine Marie Joeline Piegsa auf Händen in den Saal. Da brauchten die Anwesenden nicht lange zu suchen. Und sie sahen schon auf den ersten Blick: Das passt! Diese Feststellung fanden sie beim Mariechentanz bestätigt. Maria Hecker und Thomas Müller als Trainerin und Trainer dieses sympathischen Paares hatten ganze Arbeit geleistet und jeder war beeindruckt, was die beiden in so kurzer Zeit schon gelernt hatten. Das Publikum raste. Und die Funken strahlten um die Wette, fanden sie sich doch bestätigt, dass sie die richtige Wahl getroffen hatten.

Damit wurde es Zeit für eine kurze Verschnaufpause, bevor es mit der Majorettengarde weiterging. Die 10 jungen Frauen hatten unter der Leitung von Julia Jansen fleißig trainiert. So begeisterten sie das Publikum mit einer sehr schön anzuschauenden Choreografie zum Lied "Hück weet et jot" von den Paveiern. Und wie gut, dass sie so fleißig trainiert hatten, denn ohne Zugabe ließ das Publikum sie nicht von der Bühne. Sie machten Platz für Marietta Wirtz, die seit nunmehr 29 Jahren mit ihren Schunkelliedern Garantin für rut-wiesse Worringer Sitzungskultur ist. Kaum dass der begeisterte Beifall verklungen war, zogen zwei Herren auf die Bühne, die bei alteingesessenen Kostümsitzungsbesuchern zu einem verwunderten Augenreiben führten. Irgendwie kamen ihnen die Beiden bekannt vor. Und richtig, nach 24 Jahren Sitzungsabstinenz bei den Rot-Weißen haben Helmut Wasserberg und Wolfgang Esser wieder Spaß am Auftritt gefunden. In einem fulminanten Zwiegespräch mit eingebundener Moritat zeigten die "Zwei Schichtigen", dass sie wirklich nichts verlernt haben. Vom ehemaligen Literaten der GKG Dieter Gruben hervorragend vorbereitet, agierten sie frisch wie eh und je. Ein Klassebeitrag, der vom Saal entsprechend honoriert wurde.

Mutter Marika und Tochter Anna-Maria Pilz sangen danach das Höhner-Lied "He föhl ich mich ze Hus" und am Engagement des Publikums war abzulesen, dass es für alle so stimmte. Damit war der Boden bereitet für Willi Thoma und Herbert Meudt, die als Ehepaar Bauchmüller für viele Brüller bei ihrem herzerfrischenden Zwiegespräch sorgten. An der sehenswert herausgeputzten Frau Bauchmüller (Herbert Meudt) hatte das Publikum seine besondere Freude. Spätestens mit diesem Vortrag stieg der Druck auf den Kessel der Karnevalseuphorie so stark, dass es ein Segen war, dass Literatin Andrea Jansen mit Dennis Grün einen jungen aber schon sehr erfahrenen Gesangsinterpreten auf die Bühne schickte. Mit seinen gekonnt vorgetragenen, gängigen Karnevalhits schlug er das Publikum in den Bann. Er traf den richtigen Ton. Und so lag sich der Saal in den Armen und sang lautstark mit und schunkelte wie besessen. Was wiederum zur Folge hatte, dass ordentlich Druck abgebaut wurde. So vorbereitet empfing das Publikum als letzten Programmpunkt noch einmal die Funken, die mit ihrem Tanz wiederum für viel Jubel sorgten.

Auf und vor der Bühne sah man nur in fröhliche, glückliche Gesichter. Solchermaßen bewahrheitete sich der Satz von Holger Miebach: Was braucht es mehr, um glücklich zu sein? Und das Schönste für alle die dabei waren und als Trost, die nicht dabei waren: Auch im nächsten Jahr gibt es eine Kostümsitzung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen.

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Robert Hecker / Ralf Loesch

Wie schön et wor luurt he! Teil1

Wie schön et wor luurt he! Teil2

Der Countdown läuft!

Heute in Worringen....... Trotz Eis und Schnee ging ich mal gucken, ob mir irgendjemand von de Rut-Wiesse über den Weg läuft. Niemand! Naja, nahezu niemand. Als ich die Hoffnung schon aufgeben wollte, lief mir doch noch einer über den Weg. Obendrein ein ausgemachtes Schwergewicht in unserem Verein. Nun wollte ich ja nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen, von wegen ob der letzte Rut-Wiesse auch das Licht ausgemacht hat, oder so. Also fingen wir mit dem unverfänglichsten Thema an, dass Männer in unserem Alter haben können. Wir sprachen über unsere Krankheiten. Angesichts unseres Alters hätten wir uns auch sehr lange dran aufhalten können. Doch plötzlich sagte Heinz-Hermann: "Sehen wir uns denn am Freitag bei unserer Kostümsitzung?" Da plötzlich klärte sich mein trübes Auge. Ja richtig, ich konnte ja niemand vom Verein treffen. Die eine Hälfte bereitet sich als Interpreten oder auf andere in vielerlei Hinsicht wichtige aktive Tätigkeiten vor. Und die andere Hälfte? Nun, die holen die Kostüme vom Speicher oder aus dem Keller, probieren an, erweitern was spack geworden ist, erneuern was vergilbt ist, schütteln das Konfetti vom letzten Jahr heraus oder machen was immer auch, um die Vorfreude auf die Sitzung der Großen Karnevalsgesellschaft zu steigern.

Am Freitag, 25.01.2013 um 20.00 Uhr ist es soweit. Sitzungsleiter Holger Miebach betritt unter Beifall und Jubel mit dem Elferrat die Bühne des Vereinshauses. Und wenn dann auch noch Prinz Gerd I. mit seinem Hofstaat eingetroffen ist, dann gibt es ordentlich was für die Augen und Ohren zu tun. Nicht zu vergessen auch für die Hände, denn der Applaus ist nun mal das Brot des Künstlers. Unsere Literatin Andrea Jansen hat wieder dafür gesorgt, dass reichlich Künstler und Künstlerinnen auf der Bühne stehen. Viele bekannte Gesichter, aber wie immer auch einige neue. Hier sei insbesondere das Tanzpaar unseres Funkenkorps Oliver Wendling und Joeline Piegsa genannt. Mit Spannung werden sie bei ihrem ersten "Heimspiel" erwartet.

Wer also am Freitag Lust hat, die karnevalistischen Aus- und Aufführungen der Großen Karnevalsgesellschaft zu besuchen, der ist herzlich eingeladen, sich bunt kostümiert ab 19.00 Uhr im Foyer des Vereinshauses einzufinden. Es gibt noch Eintrittskarten an der Abendkasse zum Preis von 12,50 Euro zzgl. 0,50 Euro Zuggroschen. Dieser Spottpreis beinhaltet mindestens vier Stunden Musik, Redebeiträge, Gesang, Tanz und garantiert jede Menge Spaß.

Neues vom Wagen- und Bühnenbau

Das neue Jahr hat begonnen und wir sind schon seit einiger Zeit wieder fleißig am basteln, bauen und tüfteln. Es wurde mit dem Maßstab gemessen und zügig mit der Kreissäge gearbeitet. Es wurde sogar nach freien Steckdosen gesucht um noch einen Schrauber einzustecken, damit auch die Bretter und Platten zügig zusammengeschraubt werden konnten.

In der letzten Zeit haben wir uns sogar einmal nebeneinander gestellt und gemeinsam die Hände nach vorne ausgestreckt. Warum ausgestreckt? Na, damit wir sehen können wer noch die ruhigste Hand hat, denn nun heißt es "gib mir die Farbe und ich nehm schon mal den Pinsel in die Hand".

Denn die Zeit wird immer kürzer. Es dauert nicht mehr lange und der Rosenmontag ist schon zum greifen nah. Die Proklamation für dieses Jahr ist schon vorbei und unsere Sitzung ist auch schon bald dran. Aber unser erster Höhepunkt wird nicht der Rosenmontag sein, sondern der

02. Februar 2013 ab 12:30 Uhr
An diesem Tag ist die Wageneinweihung der Gesellschaften in der Wagenbauhalle
in Rheinkassel, Amandusstr. 53.

Zu diesem Anlass kommt auch Prinz Gerd I. um ca. 13 Uhr vorbei um mit den Wagenbauer/-innen gemeinsam die Wagen der Gesellschaften einzuweihen. Auch wird für Leib und Wohlbefinden gesorgt. Und das besondere ist, das auch Besucher an diesem Tag sehr gerne gesehen sind.

Und nun grüße ich Euch noch mit einem
3 mal Rut - Weiß Alaaf
Markus Skodzek

Traditioneller Funkenappell am 03.11.2012

Et selve prozedere wie jedes Johr Miss Sophie… Nein, das Jahr ist noch nicht vorbei, es läuft auch nicht „Dinner for One“ im Fernsehen, nein es Anfang November, es ist Zeit fürs Funkenappell. Wie jedes Jahr wurde vor dem Start der neuen Session der Stellungsbefehl an alle Funken und Reservisten verschickt und die Gönner und Freunde des Funkenkorps zum Appell eingeladen.

Im Wachlokal der Funken im „Zint Tünnes“ hatte die Funkenwirtin wieder für Speis und Trank gesorgt so dass sich alle anwesenden erst mal Stärken konnten. Im Anschluss nahm der Appell seinen Lauf, bei den Funken wurde die Uniform begutachtet und kontrolliert ob keiner aus dieser Hinausgewachsen ist und zum gutem Schluss wurde die tänzerische Leistungsfähigkeit beim Stippefötchen und die musikalische Leistungsfähigkeit mit dem Singen des Funkenmarsch auf die Probe gestellt. Die Funken durften mit großem Applaus Thomas Müller als Tanzoffizier verabschieden. Oliver Wendling wurde als neuer Tanzoffizer offiziell vorgestellt und mit allem was dazugehört ausgestattet. Er wird mit Joeline Piegsa das Tanzpaar der Funken stellen. Mit Kevin Eschweiler, Pascal Kiss und Christian Gaugler konnten 3 neue Funken mit Kölsch un halven Hahn an der Fahne vereidigt werden. Das Korps der Reserve erhält mit Daniel Stetzkowski auch weiteren Zuwachs und 3 im letzen Jahr aktive Funken machen aus beruflichen Gründen eine Pause. Nach dem offiziellen Teil wurde nach lange gefeiert und der Abend gemütlich ausklingen lassen.

Kommandant Thomas Bochem

„O'zapft is! Bayrische Nacht am 29.09.2012

Wie schön et wor luurt he!

Highland Games Teil2
Funken auf Abwegen... es kann nur einen geben!!!

Das Funkenkorps der Großen Karnevalsgesellschaft begab sich auf äußerst ungewohntem Terrain. Rosenmontag 2012: nach dem Rosenmontagszug, an dem das Funkenkorps als Schotten und mit eigenem Wagen teilgenommen hatte, wurde das Funkenbiwak bei dem Verbindungsoffizier des Korps der Reserve aufgeschlagen. Es gab reichlich flüssige Nahrung an diesem schönen Rosenmontag. Denn nicht nur die Versorgung mit kühlem Gerstensaft war gesichert sondern es stand auch eine leckere Suppe für das Funkenkorps parat. Die Suppe hatte Rolf Griesberg gekocht. Im Laufe des Nachmittags kamen wir ins Gespräch und er Berichtete von geplanten Highland Games in Pulheim. Nichts ahnend was das so genau zu bedeuten hatte sagten wir unsere Teilnahme zu denn schließlich hatten wir ja nun das passende Schottenoutfit.

So vergingen einige Monate und bis endlich die Highland Games am letzten Sonntag den 16.09.2012 in Pulheim stattfanden. Wir trafen uns um 10:00 Uhr in unserem Wachlokal um kurze Zeit später nach Pulheim aufzubrechen. Am Sportpark angekommen mussten wir uns erst einen schönen Platz an der Sonne reservieren um anschließend den Parcours zu inspizieren. Bisher hatten wir die anstehenden Disziplinen nur auf dem Werbeflyer der Veranstaltung gesehen. Es erwarteten uns: Baumstammziehen und Baumstammslalom als Teamdisziplin, Eisen Hochwurf, Strohsack Hochwurf, Steinstossen und Eisen Weitwurf als Einzeldisziplinen. Die Profis unter den Teams mussten noch beim Stone of manhood eine Stein bis max. 110 kg auf einen Holzblock legen und einen Baumstamm beim Wurf zum Überschlag bringen. Die Mitglieder der Profiteams waren alle sehr nett und hilfreich und gaben uns einige Tipps wie man die einzelnen Disziplinen erfolgreich hinter sich bringt. Reichlich Zuschauer säumten die Arena und spendeten bei jeden gelungen Versuch viel Beifall.

Nach dem wir alle Disziplinen des Parcours hinter und gebracht hatten stand erst mal eine kleine Pause an. Im Anschluss daran fanden die Pulheimer Stadtmeisterschaften im Tauziehen statt. Die 8 Mannschaften der Amateurteams nahmen im KO System im Best of 3 daran teil. Nach dem wir unserer ersten beiden Gegner jeweils 2:0 geschlagen haben standen wir im Endspiel um den ersten Platz. Unser Gegner, die Mannschaft mit dem klangvollen Namen "Mc Gregory - Clan der Conti", hatte einen verletzungsbedingten Ausfall zu beklagen. Sie bekamen Unterstützung vom Organisator der Highland Games. Sichtlich ausgepowert und müde haben wir schließlich das Finale 2:0 verloren. Wir warteten gespannt auf die Siegerehrung. Bei dieser war die Olympiasiegerin Heike Henkel anwesend und überreichte die Siegerpokale. Nach dem die Profis ausgezeichnet wurden waren die Freizeitmannschaften an der Reihe. Wir waren alle Gespannt wie wir wohl abgeschnitten haben. Es wurde die Plätze 8 bis 3 der Reihe nach bekannt gegeben und ausgezeichnet und als wir auch nicht als 2'er prämiert wurden kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Erster!!! Erster bei den Highland Games und das als vollkommener Neuling bei diesem Sport. Wahnsinn!!! So muss sich Heike Henkel bei Ihrem Olympiasieg gefreut haben. Wir erhielten jeweils eine Urkunde für die Teilnehmer, einen kleinen Pokal für die Vereinsvitrine und einen riesigen Wanderpokal den wir natürlich im Anschluss mit stolz geschwellter Brust über die Worringer Kirmes zum Stand unserer Großen Karnevalsgesellschaft getragen haben. Der Wanderpokal verpflichtet uns dazu nächstes Jahr wieder an den Highland Games in Pulheim teilzunehmen und die Farben unserer Gesellschaft und Worringen dort würdig zu vertreten. Dieses werden wir auf jeden Fall gerne tun, denn schließlich sind wir ja das Funkenkorps und es kann nur eines geben!

Text: Thomas Bochem
Bilder Peter Vollmer

Wie schön et wor luurt he!

So ein Zufall

Neulich abends bei mir zu Hause. Ich war in der Küche so still am Vormichhinwerkeln. Da störte mich mit einem Mal die Stille. Was sollte ich dagegen tun? Meine Frau war nicht da, also kein nettes Gespräch unter Eheleuten. Da fiel mein Blick auf die installierte Ministereoanlage. Flugs den Einschaltknopf betätigt und hört, hört. Trotz mehrmaligen Suchlaufs gab es nichts, aber auch wirklich überhaupt nichts, was mein Ohr hätte erfreuen können. Abgenudelte Oldies, irgendwelche Sommerloch füllende Quatscherei, experimentelle Musik, und jede Menge anderes Ohren quälendes Zeug. Also habe ich den Power-off-Knopf betätigt; aber da war sie wieder diese unheimliche Stille. Was war es denn nur, was meine Ohren benötigten? Ach ja, ich habe ja noch einen Fundus an wunderschönen Silberlingen, genauer gesagt CDs. Und da die Ministereoanlage sogar über ein passendes Laufwerk verfügt, stopfte ich die Erstbeste hinein. Ich wollte mich doch mal selbst überraschen. In freudiger Erwartung hatte ich den Lautstärkeregler schon mal fast bis zum Anschlag aufgedreht (die Nachbarn sollten ja schließlich auch was davon haben). Und dann, ja dann haute es mich um! "Rut und Wieß, wie lieb ich Dich" brüllte es aus den Boxen, das mir fast das Kölschglas, das ich gerade abtrocknete, aus der Hand fiel. Hurra, jetzt war es vorbei mit der unerträglichen Stille. Kräftig brüllte ich gegen die Boxen an. Der Zufall (wirklich?) hatte mir eine CD mit Karnevalshits in die Hand gelegt. Und ich kann sagen, dass hat mich mächtig aufgemöbelt. Plötzlich war alles wieder da. Meine Jungs und Mädels von der GKG, all die Worringer Jecke, der Rosenmontagszug, die Sitzungen und, und, und.......und dann fiel mein Blick auf den Kalender und ich zählte, zählte aufs neue. Ja wirklich, es ist ja gar nicht mehr so lange hin, dann jeiht dat Trömmelche wieder und die Pappnas beendet den Sommerschlaf. Ihr Jecke (und nicht nur die Rut-Wieße) erhebt euch langsam aus den Federn, denn bald stonn mer widder zesamme wie eine Jott un Pott.

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Dieter Trojahn

Die Große trauert um einen Großen.

Mit allen Ehren und in Würde haben wir unser aktives Mitglied Dieter Jansen am 19. Juni 2012 zu Grabe getragen. Wir verlieren mit ihm ein im wahrsten Sinne des Wortes "aktives" Mitglied. Seit dem 01.04. 1979 war Dieter Jansen Mitglied der Vereinsfamilie. Von Anbeginn fühlte er sich dem Funkenkorps und den Wagenbauern verpflichtet. Beiden galt seine große Leidenschaft und seine Liebe. Wer immer ihn als Funke in der aktiven Reihe, als Koch oder zuletzt als "ewigen" Fahnenoffizier erlebt hat, erinnert sich an einen zupackenden, verlässlichen Menschen. Ob in Eiseskälte oder in tropischer Hitze; beim Wagenbau trug er zum Gelingen vieler, vieler herrlicher Festwagen maßgeblich bei. Keine Aufgabe schien ihm zu schwer und seine Bereitschaft, sich für das Wohl seiner Rot-Weißen einzusetzen, schien grenzenlos.

Seit 1986 wachte er als Vizeschatzmeister mit über die Finanzen seiner Gesellschaft. Es gibt sicherlich nur wenige in der GKG, die so tiefen Einblick in die Seele des Vereins haben, wie er ihn hatte. War er doch Teil dieser Seele. Egal ob ungeliebte Aufgaben oder repräsentatives Flagge-Zeigen, Dieter Jansen war zur Stelle. Selbst wenige Stunden vor seinem Tode trug er noch die Fahne der Großen Karnevalsgesellschaft während der Fronleichnamsprozession durch die Straßen Worringens.

Präsident Holger Miebach traf mit den Worten: "Einen wie ihn verliert niemand gern" sicherlich den Nerv der sehr zahlreich erschienenen Mitglieder. So reißt er eine Lücke, die wohl nicht mehr zu schließen ist. Er wird immer in unserer Erinnerung bleiben, als ein Mensch der für und mit der Großen Karnevalsgesellschaft und dem Worringer Heimatfest gelebt hat. Wir verneigen uns vor einem unserer Großen und sind dankbar für die vielen schönen Stunden mit ihm. Schade, dass er schon gehen musste.

Text: Dieter Trojahn

GKG op Jöck am 30.06.2012

Es dauert nicht mehr lange, dann startet nach vielen Jahren mal wieder eine Vereinstour der GKG.

Das Ziel der Tour wollte das Organisationsteam noch nicht verraten, nur soviel: Der Ausflug startet um 09.00 Uhr ab St. Tönnisplatz per eigens angemietetem Bus zu einem sicherlich abwechslungsreichem Tagesausflug auf dem für Groß und Klein und Jung und Alt "etwas dabei" ist. Mit der Rückkehr nach Worringen ist gegen 19.00 Uhr zurechnen. Im Anschluss daran kann man den Tag noch auf dem "Sängerfest am Maat" ausklingen lassen. Die Kosten für die Tour betragen 35,-€ pro Person und Kinder bezahlen einen reduzierten Betrag von 15,-€.

Wer noch Interesse hat mitzufahren, muss sich schnellstmöglich bei unserer Geschäftsführerin Gerti Kircher unter Tel.: 0221 785221 melden. Es sind nur noch wenige Plätze frei!!!

Grosse nicht kritikfähig!?

Ist die Grosse Karnevalsgesellschaft nicht kritikfähig, oder woran lag der geringe Besuch der Manöverkritik am 09.03.2012? Vielleicht gefällt es aber auch allen Mitgliedern so gut im Verein und alles ist bestens so das sich am Ende die Durchführung einer Manöverkritik gar nicht mehr lohnt. Das würde denen die immer da sind, das sind meistens der Vorstand und ein paar unentwegte Mitglieder, einen freien Abend bescheren. Was tun, sprach Zeus....

Na ja ganz so Ratlos sind die Besucher der Manöverkritik dann doch nicht. Es wurde die vergangene Session besprochen, stellenweise ausgiebig Diskutiert und daraus einige Schlüsse für die neue Session getroffen. Was sich immer wiederholte ist die alles entscheidende Frage: Wie kann man in der heutigen Zeit die Mitglieder hinter dem Ofen hervorlocken und dazu bewegen eine Versammlung, das Sommerfest oder z.B. die Weihnachtsfeier des Vereins zu Besuchen. Oder an dem eigentlichen Sinn der Grossen KG mitzuwirken und durch die Teilnahme am Rosenmontagszug das Worringer Brauchtum zupflegen. In einer Zeit, in der sich die meisten Menschen am liebsten mit dem Handy, PC oder ähnliches im World Wide Web bewegen und per Software bei Facebook, Wer kennt Wen oder in irgendwelchen Chatrooms Freunde treffen statt wie Früher ihre eigene Hardware zu benutzen um vielleicht mal eine Versammlung oder Veranstaltung der Grossen KG zu besuchen und andere Mitglieder zutreffen. Die Grosse KG ist ja mittlerweile nicht nur auf dieser Homepage sondern auch bei Facebook vertreten. Wir versuchen halt überall für unsere Mitglieder und die die es vielleicht noch werden wollen erreichbar zu sein. Wir könnten ja im nächsten Jahr versuchen unsere Sitzung Online im WWW zu übertragen und virtuelle Karten für die Sitzung zu verkaufen. Bleibt dann nur noch die Frage wie man die Stimmung der Onlinegucker aus den Wohnzimmern o.ä. zurück zu den Interpreten auf der Vereinshausbühne bekommt. Ein Interpret ohne Feedback vom Zuschauer macht sich ansonsten komplett zum Kaspar und das trägt bestimmt nicht zu besseren Leistungen bei. Genau so wenig wie vor einem halb leeren Saal aufzutreten bei dem keine Stimmung aufkommt. Muss man jedes Mitglied verpflichten 2 Karten zukaufen oder zuverkaufen? Wie bekommt man eine im Grunde schöne Sitzung besser verkauft? Fragen über Fragen, und viele dieser Fragen können nur die Beantworten die leider nie da sind und sich trotzdem "aktive Mitglieder der Grossen Karnevalsgesellschaft von 1926 e.V." nennen!

In einem Punkt waren sich die Besucher der Manöverkritik einig: Es geht nichts über den persönlichen Kontakt, das zwischen Menschliche, die Treffen der anderen Mitglieder, bei den Versammlungen oder den Veranstaltungen der Gesellschaft. Alle hoffen dass der Rest der Mitglieder das auch so sieht und die schwindende Teilnahme an diversen Veranstaltungen nur das berühmt berüchtigte "nach Prinzenjahr Loch" war.

Mal sehen ob wir nächstes Jahr wieder eine Manöverkritik durchführen werden…

Text: Thomas Bochem
So sehen Sieger aus!
Götter des Olymps im Rosenmontagszug

Wenn die Rut-wiesse in Wurringe met allem wat se han trecke, dann kann nur Rosenmontag sein. Und wie hatten sie sich wieder herausgeputzt. Und wie sehr genossen sie das "Schaulaufen". Schon seit Monaten wurde in vielen, vielen Stunden in kleinen und in großen Kreisen nachgedacht, vorgeschlagen, beraten, geplant, gezeichnet, verworfen, beantragt, abgelehnt, genehmigt, finanziert, eingekauft, gebastelt, genäht, getrennt, heißgeklebt, getackert, geschnitten, gescherzt, gelacht, geflucht, gezittert, gefroren, gemosert, gelobt und was weiß ich noch alles zur Vorbereitung auf diesen einzigartigen Höhepunkt der Session getan. Das Ergebnis konnte sich fürwahr wieder sehen lassen.

Das prächtig herausgeputzte Kindertanzkorps, führte den Zug an und gab damit die Geschwindigkeit vor. Ihnen folgten bestens aufgelegt de Dilldöppcher und die Majorettengarde. Diese drei Aushängeschilder der GKG sorgten dafür, dass sich die Aufmerksamkeit der zahlreichen am Zugweg stehenden Menschen auf den von den Göttern des Olymps beherrschten Mottowagen richtete. Es dauerte schon ein kleines Weilchen bis man entdeckte, dass es sich bei diesen "göttlichen" Wesen um zehn Wagenbauer, einer Quotenfrau sowie den Ehrenpräsidenten und Ehrenwagenbauer der GKG handelte. Die kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer am Wegesrand hatte ihre besondere Freude, überschütteten die Götter sie doch mit einem wahren Kamelleregen. Das wiederum stachelte die Wagenbesatzung an, und wenn der Treibstoff im Tank und die Kamelle an Bord bis London gereicht hätte, wären sie sicher bis dorthin gefahren. Dem "Göttergefährt" folgten die olympischen Fackeln, deren Glitzerkostüm und Kopfschmuck so besonders prächtig in der Sonne wirkte. Dahinter marschierte die Olympiamannschaft der GKG bestehend aus dem spontan gegründeten Reiterkorps und einem Häuflein Kanuten, sie trabten und paddelten ohne zu ermüden. Sie zeigten sich optimal vorbereitet für die olympischen Wettkämpfe.

Doch wo war das Funkenkorps? Man identifizierte sie als einen großen Haufen im Schottenkostüm, der einen eigengebauten Mottowagen mit Muskelkraft durch Worringens Straßen bewegte. Unwillkürlich fragte sich der unbedarfte Zuschauer, ob die Funken mit dem Kostüm auch den sprichwörtlichen Geiz übernommen hatten. Die Antwort war aber nahe liegend, wenn man bedachte, dass ein Funk immer ein Multitalent ist. Also das Geld für eine Zugmaschine ging für die Beschaffung und anschließender Leerung der Trainigsfässer für die neue olympische Disziplin des Pittermännchen Weitwurfs drauf. Das war gut, so förderte die Bewegung des Wagens den Muskelaufbau und erzeugte einen Riesendurst. Also war der Rosenmontagszug für die Funken nur ein öffentliches Training, an dem sie und die Menschen am Zugweg sichtlich gefallen hatten.

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Wagenbauerfete am 17.02.2012

Es ist schon Tradition, dass die Abteilung Wagenbau der GKG es nach getaner Arbeit am Karnevalsfreitag ordentlich krachen lässt. Es gab ja auch reichlich was zu feiern. Zum Beispiel, dass es nach zähem Ringen gelungen war, dass die Wagenbauer auf ihrem Wagen im Rosenmontagszug fahren. Oder, dass trotz widrigster Umstände wieder ein prachtvolles Gefährt geschaffen wurde. Oder, dass Markus Skodzek einen fulminanten Einstand als neuer Leiter Wagenbau und Moderator der Wagenbaufete hatte. Oder, dass sich einer einen Wolf über seine bevorstehende Pensionierung freute. Und so gab es noch jede Menge andere Gründe.

Die Gäste gaben sich die Klinke in die Hand. Prinz Bernd I. ließ es sich nicht nehmen und machte als Erster in Begleitung seines Hofstaats den "Wahren Helden des Worringer Fasteleers", wie er sie nannte, seine Aufwartung. War sein Besuch auch nur kurz, so sorgte er doch schon, dass das Stimmungsbarometer eine enorme Höhe erreichte. Dies lag sicherlich am Geschenk der Wagenbauer, die den Prinz mit neuen Beinkleidern bedachten. Prinz Bernd I., für jeden Spaß zu haben, ließ es sich nicht nehmen, diese gleich anzuprobieren. Er sah umwerfend damit aus. Allerdings erteilte er dem Wunsch der Wagenbauer, die Strümpfe an Rosenmontag zu tragen, eine Absage. Denn leider waren die Textilien nicht weiß, sondern champagnerfarben. Er versprach jedoch, das Geschenk der Wagenbauer in Ehren zu halten, und nur bei besonderen Gelegenheiten zu tragen.

Der Prinz war kaum durch die Tür, da zogen die Ihrefelder Zigeuner mit klingendem Spiel ein. Wie jedes Jahr besuchen die "alten" Freunde die Wagenbauer. Sie honorieren und bedanken sich auf diese Weise, dass sie am Karnevalsdienstag auf dem herrlichen Wagen der GKG im Ihrefelder Veedelzoch fahren. Und so bekam das von ihnen vorgetragene Lied "Echte Fründe stonn zesamme" eine wahrhafte Bedeutung. Umd man stand noch lange zusammen und tauschte Erinnerungen und Erfahrungen aus.

Im Laufe des Abends kamen noch alle Gesangsinterpretinnen der GKG vorbei und erfreuten mit ihren Liedern. Sie sind immer sehr gern gesehene Gäste und ihre Vorträge wurden mit heftigem Applaus bedacht. Zu später Stunde, als sich die Reihen der Besucher schon etwas gelichtet hatten, wurde das im Raum dominierende Rot-Weiß plötzlich durch die Farben grün und weiß nahezu überdeckt. Was passierte hier? Nun, Theo Weber aus Ehrenfeld, der seit mehr als 15 Jahren im engen Kontakt mit den Wagenbauern steht, hatte kurzerhand seine "neue Heimat" aktiviert. Er ist nun Mitglied beim Gardekorps Grün-Weiß in Ehrenfeld und wollte seine neue Truppe mal bei den alten Freunden vorstellen. Und so bebten die Wände des Zint Tünnes an diesem Abend zum zweiten Mal vom Schlagen auf die decke Trum und dem Tönen aller Instrumente eines Spielmannszugs.

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

So sehen Sieger aus!
Prinz Bernd I. gewinnt souverän die Funkenolympiade

"Funken sind schön, jung und sportlich und das beste was Worringens Männer zu bieten haben". Mit diesem Satz verblüffte Prinz Bernd I. das gesamte Funkenkorps nebst Reservisten und zahlreichen geladenen Gästen. Und dann brach ein nicht enden wollender Jubelsturm los. Spätestens zu diesem Zeitpunkt waren Prinz Bernd I. alle närrischen Worte verziehen, die er leichtsinnigerweise bei der 11. im 11. Feier in Richtung der Funken gesagt hatte.

Es ist ein schöner Brauch, dass das Funkenkorps der Großen Karnevalsgesellschaft den amtierenden Prinz Karneval kurz vor Beginn des Straßenkarnevals zu einem Prinzenabend einlädt. So trafen sich das Funkenkorps, das Korps der Reservisten und zahlreiche geladene Gäste am Sonntag, 12. Februar 2012 in der Gaststätte " Zint Tünnes", um einen närrisch, neckischen Abend mit dem Prinzen und seinem Hofstaat zu verbringen. Die Funken hatten sich allerlei einfallen lassen, um seiner Tollität einen unvergesslichen Abend zu bereiten. Vorsichtshalber bat Prinz Bernd I. in seinen Begrüßungsworten um Milde und nahm zurück, was er über die Funken gesagt hatte. Denn zuerst war es an ihm zu staunen, so hatten die Funken flugs seine etablierten Hofdamen verschwinden lassen und stattdessen mit Daniela, Chantal, Saskia und Candy respektablen und akkurat herausgeputzten Ersatz an seiner Seite platziert. In den Damenkleidern und unter den Perücken verbargen sich allerdings vier gestandene Kerls.

Der Prinz schaute erst etwas skeptisch, aber als er bemerkte, dass ihn diese "Damen" mindestens ebenso hofierten, da zog er voll mit. Und stand zu späterer Stunde sogar mit ihnen auf den Stühlen und rockte zum Karaokegesang von Olli Ecker ab. Das wiederum nötigte den Funken ordentlich Respekt ab. Überhaupt, schien der Prinz bestens vorbereitet in die "Höhle der Löwen" gegangen zu sein. Der Eindruck trog sicher nicht, dass er wohl heimlich trainiert hatte. Wie sonst war es möglich, dass er die mit Höchstschwierigkeiten gespickte Funkenolympiade im Stile eines Matadors gewann. In allen fünf Disziplinen setzte er sich souverän durch und errang jeweils den ersten Preis in Form von vielen Beuteln Kamelle. Die er allerdings mit der Auflage erhielt, sie nicht selbst zu verzehren, sondern am Rosenmontag mit vollen Händen unters närrische Volk zu bringen.

Und so stellte Spielleiter Markus Hund am Ende der Funkenolympiade fest, dass Prinz Bernd I. in den fünf Disziplinen, die ein Funk beherrschen muss (Durchsetzungsvermögen, Geschicklichkeit, Sportlichkeit, Geschmack und Gesang) hervorragend abgeschnitten hatte. Das tat er sicherlich noch unter dem Eindruck der bemerkenswerten Sangeskunst des Prinzen, der den Funkenmarsch gemeinsam mit Dieter Pilz ohne einen einzigen falschen Ton vorgetragen hatte. Der Kommandant Thomas Bochem und alle ehemaligen Funkenkommandanten hatten ebenfalls genau hingehört, und man sah auch bei ihnen nur beifälliges Kopfnicken. Da war es natürlich sonnenklar, dass solch ein Sieger gebührend gefeiert werden musste.

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Ralf Loesch

Wie schön et wor luurt he!

Zu Besuch in der Kältekammer von Rheinkassel

Zugegeben, zuerst wusste ich auch nicht so genau, warum ich die schock gefrorene Eifel gegen die tief gefrorene Wagenbauhalle in Rheinkassel tauschen wollte. Anfangs war es die Neugier. Ja und dann, war es die pure Bewunderung.

Vorsichtshalber hatte ich schon drei Lagen Unterwäsche und 2 Fleecepullis plus Thermohose gewählt, als ich das Häuflein von sieben Wagenbauer und einer Quotenfrau an jenem Mittwochabend begleitete. Ich wollte doch mal sehen, wie die Truppe gefrorene Farbe, eiskalte Schrauben, splitternden Kunststoff, quietschendes Styropor, Organza und Tüll sowie jede Menge Watte verarbeiten würde. Schließlich waren es ja nur noch wenige Tage bis zur offiziellen Wageneinweihung im Beisein von Prinz Bernd I.. Und über den Wagen hatte ich ja schließlich schon eine Menge Gutes gehört.

Doch als ich vor ihm stand, da stand mir doch erst einmal der Mund vor Staunen weit offen. Aber die Zähne wurden eiskalt, so dass ich ihn schnell wieder schloss. Und dann rauschte eine Welle heißes Adrenalin durch meinen Körper. Jetzt verstand ich. Hatte ich doch schon beim Betreten der Wagenbauhalle an meiner Begleitung festgestellt, dass diese doch innerlich erhitzt schienen. Wow, was für ein Superteil haben die Wagenbauer da wieder nach den Plänen von Robert Schneider auf die Achsen gewuchtet. Das kann einen nun wirklich nicht kalt lassen, wenn man auf diesem Wagen herumturnt und Hand anlegen darf. Und ich durfte, und wie gern habe ich es getan.

Wenn ich am Rosenmontag, hoffentlich wieder bei strahlendem Sonnenschein, vor oder hinter dem Wagen trecke, dann bin ich sicherlich genauso stolz, wie die Wagenbauer, obwohl ich ja nur ein winziges Scherflein zum Gelingen beigetragen habe. Doch ich muss sagen, jeder der sich handwerklich betätigen möchte ist hier willkommen und gehört gleich dazu. Also, wer nicht gerade in der Eifel wohnt, Bock hat schöpferisch tätig zu werden, einer verschworenen Gemeinschaft angehören will, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung sucht, Lust auf Kontakt hat, gerne mal feiert der sollte einen Schnupperkurs im rot-weißen Wagenbau besuchen. Anmeldungen sind jederzeit überall dort möglich, wo sich ein Mitglied der GKG zeigt. Ein kleiner Tipp: Der Zint Tünnes auf der St. Tönnis-Straße ist immer eine gute Anlaufadresse.

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Bilder Kindersitzung Teil2 vom 05.02.2012

Wie schön et wor luurt he!
Zum Abschluss ein gellendes Pfeifkonzert am 05.02.2012

Kindersitzung der Großen Karnevalsgesellschaft

Sie scheint sich zu einem Geheimtipp zu entwickeln, die Kindersitzung der Großen Karnevalsgesellschaft. Das erklärt das strahlende Gesicht von Präsident Holger Miebach, als ihm Schatzmeisterin Gabi Jansen "Ausverkauft" meldet. Also bei den Kindern von Karnevalsmüdigkeit keine Spur. Ganz im Gegenteil! Und vor so einem Publikum liefen die Akteure auf der Bühne zur Höchstform auf. So locker und gelöst ward selbst Prinz Bernd I. samt Gefolge selten gesehen. Am Ende eines zweieinhalbstündigen Programms, durch das Sitzungsleiterin Andrea Jansen mit Unterstützung ihrer Tochter Silke und Benjamin Pilz gewohnt souverän führte, gab es erst tosenden Beifall und dann ein gellendes Pfeifkonzert. Das letztere ergab sich, weil den Kindern als Dankeschön-Geschenk Trillerpfeifen überreicht wurden. Und die Kindern nach dieser aufregenden und mitreißenden Sitzung mal ordentlich Luft ablassen mussten.

Sonntag, 05. Februar 2012, 14.30 Uhr. Vor dem Eingang des Vereinshauses in der St. Tönnisstr. wand sich ein unendlich scheinender Lindwurm bunt kostümierter, überwiegend kleiner Jecken. Die kalte Winterluft vibrierte vor Erwartung. An Frieren war trotz der bemerkenswert niedrigen Lufttemparatur nicht zu denken. Blickte man in die Gesichter der Kinder, sah man schon die helle Freude und die Begeisterung über die Dinge, die ja noch kommen sollten. Da fror keiner, im Gegenteil mancher entledigte sich schon mal überflüssiger Kleidung. Endlich öffneten sich die Türen und es ist immer wieder erstaunlich, wie so ein Lindwurm ohne Komplikationen im Bauch, sprich Saal des Vereinshauses verschwindet. Andrea Jansen musste schon mächtig viel Stimme einsetzen, um sich Gehör zu verschaffen, als sie um 15.00 Uhr endlich die Sitzung eröffnete. Aber das kann sie ja auch richtig gut, schließlich leitete sie die Sitzung heute zum 10. Mal.

Und schon ging die Post ab. Prinz Bernd I. zog samt Gefolge in den Saal, und er strahlte ja selber wie der Sonnenschein. Naja kein Wunder: Volle Hütte und alle raderdoll, das ist es doch was ein Prinz Karneval sehen und hören möchte. Sicherheitshalber fragte er noch nach, ob die Kinder Lust auf Karneval feiern hätten. Hätte er wohl besser nicht getan. Das vielhundertstimmige Jaaaa ließ ihn fast von der Bühne purzeln. Und dann gab er den Kindern auch noch das Versprechen, Kamelle zu schmeißen. Kluger Schachzug von ihm. Damit hatte er prompt alle Kinderherzen gewonnen. Sie verziehen ihm großherzig, dass er auf den Prinzenpurzelbaum verzichtete, und stattdessen lieber mit einer Prinzenrolle vorlieb nahm.

Nachdem der Prinz sich in seiner Loge eingerichtet hatte, ging es so richtig los mit dem Programm. Ein Höhepunkt jagte den nächsten. Egal ob Tanz (Kindertanzkorps der Grielächer und der GKG, de Dilldöppcher, Majorettengarde, Funken) oder Gesang (Sarah Steven, Anna-Maria und Marika Pilz, Mitglieder der Majorettengarde und Julia Jansen, Silke Jansen, Dennis Grün) oder das Tambourkorps Frisch-Auf, jede Darbietung wurde von den Kindern mit der Höchstnote, der Rakete bedacht. Die Zeit verging, wie im Flug. Und schon war alles vorbei. Aber für alle, die dabei waren oder gern dabei wären, gibt es ja einen Trost. Im nächsten Jahr veranstaltet die Große Karnevalsgesellschaft wieder eine Kindersitzung.

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Robert Hecker

Wie schön et wor luurt he!

Bilder Kostümsitzung Teil2 vom 21.01.2012

Wie schön et wor luurt he!
Triumpf vor heimischer Kulisse am 21.01.2012
Gelungene Kostümsitzung der Großen Karnevalsgesellschaft

"Andrea Jansen hat alles zu verantworten, was hier heute Abend abläuft" mit diesem Satz sprach Präsident und Sitzungsleiter Holger Miebach der Literatin der Großen Karnevalsgesellschaft Dank und Anerkennung für eine gelungene Kostümsitzung seiner Gesellschaft aus. Und wahrlich, das von ihr unter schwierigsten Bedingungen zusammengestellte Programm konnte sich sehen lassen. Prinz Bernd I. und sein Gefolge hatten vor einem nahezu ausverkauften Haus viel Spaß und ihre helle Freude. Getreu des diesjährigen Prinzenmottos "Die Welt es rund un kunterbunt" war für jeden Geschmack etwas dabei. Und so überraschte es auch nicht, dass am Ende der Sitzung, schon weit nach Mitternacht, Holger Miebach dem Publikum sein strahlendstes Lächeln schenkte, und ein sichtlich zufriedener Prinz den Saal verließ.

Nun, der Prinz hatte mindestens zwei Gründe zur Zufriedenheit. Erstens hatte er sich überzeugt, dass die Große Karnevalsgesellschaft keine Mühen gescheut hatte, um ihm einen kurzweiligen Abend zu bereiten. Zweitens hielt er eine wichtige Insignie seiner macht, das Narrenzepter, wieder in der Hand, das ihm in einem klitzekleinen Moment der Unachtsamkeit stiebitzt worden war. Aber generös, wie Herrscher nunmal sind, verzieh er jener despektierlichen Untertanin sofort, nachdem er, allerdings nach Zahlung eines 10-Liter Obulusses, das wichtige Utensil ausgelöst hatte. Aber so ist es eben, wenn man einer mitreißenden Veranstaltung beiwohnt, dann können kleine Dinge schon mal schnell zur vermeintlichen Nebensächlichkeit werden.

Und mit den Kleinen war es ja auch losgegangen. Kaum hatte der Prinz mit seinen Damen in der Ehrenloge Platz genommen, da wuselte es in rot-weiß, so dass ihm und dem Publikum die Augen übergingen. 22 herzige Jungen und Mädchen, das Kindertanzkorps der GKG, erfreute mit einem herrlichen Tanz. Sandra Brischke, Marika Pilz und Claudia Hund hatten als Betreuerinnen ganze Arbeit geleistet. Als die neugierigen Kinderaugen dem Prinzen ins Gesicht schauten, da sahen sie, dass er von ihrer Vorstellung begeistert war. Was er in Form einer süßen Belohnung auch zum Ausdruck brachte. Der Boden war bereitet für die 13jährige Silke Jansen die mit ihrem Lied "Mer han e Hätz för Kölle" das Publikum in den Bann zog. Was gut für das folgende Zwiegespräch war. Monika und Dieter Trojahn plauderten als "Der Schöne und das Biest" über dies und das in und um Worringen und darüber hinaus. Sehr interessiert lauschte das Publikum der Vorstellung des "Worringen Retters". Eine feine Rede, die mit viel Beifall und Zustimmung bedacht wurde.

Ilona Kircher bewies anschließend mit dem Song der Gruppe Brings "Wem jehürt die Stadt", warum sie zum festen Kreis der Gesangsinterpreten der GKG gehört. Dieter Pilz und Stefanie Schulz standen als "e zänkisch Pärche" erstmals gemeinsam auf der Bühne. Dieser mit gepfefferten Witz garnierte Beitrag über Mann- und Frauansichten wurde mit viel Gelächter, manch zustimmendem Kopfnicken sowie kräftigem Applaus honoriert. Und kaum hatten Marika und Anna-Maria Pilz mit dem Lied "wenn am Himmel de Stääne danze", das Publikum auf die Beine getrieben und die Tanzgruppe "de Dilldöppcher" den Saal zum Kochen gebracht, war auch schon Pause.

Genauso schnell verging auch die zweite Hälfte der Sitzung. Die Majorettengarde bewies, trotz kleiner Besetzung, dass sie in der Lage ist, das Publikum im Handumdrehen aus dem Pausenschlaf zu holen. Zur Strafe ließ sie der so bewegte Saal erst nach einer stürmisch gefeierten Zugabe von der Bühne. Und da man schon mal stand, war es genau der rechte Moment für Marietta Wirtz, die mit dem gefühlvollen Schunkelwalzer "Et kütt, wie et kütt" von Marie-Luise Nikuta Erinnerungen an die gute, alte Zeit auferstehen ließ.

Danach hieß es, gut hinzuhören. Andrea Jansen und Marika Pilz plauderten in einem herrlichen Zwiegespräch viel aus dem Blöschen. Manch ein Geheimnis in und um den Worringer Karneval und den amtierenden Prinzen wurde gelüftet. Um den Prinz versöhnlich zu stimmen, erhielt er von beiden einen großen Beutel einer seiner Lieblingsspeisen. Was aber nicht notwendig gewesen wäre, denn er verzieh den Beiden huldvoll jede Indiskretion. Herzliches Gelächter und viel Applaus begleitete die "Zwei Wiever" von der Bühne.

Sarah Steven ebenfalls ein Gesangsstar der GKG stand dann mutterseelenallein auf der Bühne und sang dazu das passende Lied "Ich bin alleine hier". Plötzlich tauchte Dennis Grün, gern gesehener Gast bei den Sitzungen der GKG neben ihr auf und sang mit . Der Saal war hingerissen. Doch dann stimmten sie, sehr zur Begeisterung des Publikums, das Lied "Stammbaum" der Bläck Fööss an, mit ungeahnten Folgen. Denn kaum waren die ersten Takte des Refrains "So sin mer all he hin jekumme..." ertönt, da standen Prinz, Hofnarr, Prinzengattin und Hofdamen hinter ihnen und krönten den Gesang mit einer flotten Tanzeinlage. Naja, und dabei schien der Prinz wohl einen Moment unaufmerksam gewesen zu sein. Aber darüber wurde ja schon berichtet.

Zwei Freunde die auf dem Heimweg von einer Kegeltour waren, trafen sich zufällig an der Straßenbahnhaltestelle. Das daraus entstandene Zwiegespräch wurde von Herbert Meudt und Willi Thoma routiniert vorgetragen. Der teils derbe Humor sorgte für viel Heiterkeit. Daniel Miebach, Claudia Hund und Marika Pilz, bewiesen danach mit dem von ihnen gewählten Lied "Ich liebe das Leben" von Vicky Leandros, dass es nicht unbedingt ein populäres Karnevalslied sein muss, um das Publikum aus dem Häuschen zu bringen. Sie wurden für diesen schönen Beitrag frenetisch gefeiert.

Sieben schrille junge Frauen stürmten die Bühne und mit dem Lied "En Kölle jebütz" der Cölln Girls gab es ordentlich was auf die Ohren. Der Saal bebte. Die Tänzerinnen der Majorettengarde Stefanie Schulz, Sarah Steven, Annamaria Pilz, Yasemin Müller, Katharina Piedboeuf, Jessica Büscher) verstärkt durch ihre Trainerin Julia Jansen hatten sich diesen netten Act ausgedacht.

Nun war alles vorbereitet für den ultimativen Höhepunkt der Sitzung. Hans-Josef Dittebrand und Dieter Pilz intonierten auf der Bühne den Funkenmarsch der GKG, die Saaltüren öffneten sich und die Truppe marschierte, begeistert empfangen, herein. Oh ja, die Anwesenden waren schon gespannt auf die vielen Neuen. Besonders Augenmerk richtete sich, wie sollte es auch anders sein, auf die neue Marie, Joeline Piegsa. Erst seit wenigen Monaten im Training, war es doch überraschend, wie souverän sie an der Seite von Thomas Müller, dem bewährten Tanzoffizier agierte. Das Publikum war überrascht. Angespornt durch die Leistung und den Willen ihrer Marie tanzten auch die Funken mit ihrem neuen Koch Fabian Kircher, was das Zeug hergab. Selbst eine Zugabe steckten die Jungs locker weg, was dem Präsidenten sichtlich überraschte. Zu seiner Zeit als Funkenkommandant schien es noch anders gewesen zu sein. Thomas Bochem, der neue Kommandant war in der Tat erstaunt, ob der Energieleistung seiner Truppe. Aber an sich war das kein Wunder, weiß man doch vom Sport, das ein Heimspiel ungeahnte Kräfte freisetzt.

Einen schöneren Schlusspunkt und ein schöneres Schlussbild, die ganze Bühne in rot-weiß, aufgelockert durch die Farbvielfalt des Prinzen mit seinem Gefolge und über allem der gelöst lächelnde Präsident stehend, konnte es nicht geben. Da war es nur noch eine winzige Petitesse, dass der Elferrat fast verdurstet wäre.

Text: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Die Vereinsfamilie ist sehr, sehr traurig

Unvergessliche Worte: "Dieter, dass kannst Du nicht verstehen, Du bist nicht aus Worringen". Unvergesslicher Moment: Patron Pankratius gesungen zu Ehren seines Sohnes anläßlich der Messe an Karnevalssonntag 2011. Unvergessliche Kritik: "Dieter, das war nichts", nach einem Auftritt bei der Kostümsitzung der GKG. Und nun ist er nicht mehr unter uns, der Sänger aus der Lohn, Kaspar Jansen, bei den "echten" Worringern nur "der Käpp" genannt. Ein Mann knorrig, wie eine Eiche und genauso unerschütterlich und treu in seiner Liebe zu seinem Worringen, seiner Großen Karnevalsgesellschaft, seinem Worringer Heimatfest. Seine Verdienste um den Worringer Karneval und seinen Verein aufzuzeigen, hieße Eulen nach Athen tragen. Und wir, die Vereinsfamilie trauern um einen unserer Großen. Ein Urgestein, ein Stück lebendiger Geschichte unserer Gesellschaft haben wir verloren. Aber wir trösten uns mit dem Gedanken, dass er immer bei uns sein wird und am Rosenmontag aus der Himmelspooz auf den närrischen Lindwurm, der sich durch Worringen schlängelt, schauen wird. Und viele von uns sehen ihn noch am Rosenmontag 2011 stolz winkend vor dem Wagen seines Sohnes und Worringer Prinzen Wuschel I. fahren. Wer konnte schon ahnen, dass es ein Abschiedswinken war. Unser tiefes Mitgefühl gehört seiner Familie.

Text: Dieter Trojahn

11.11. Feier des Festkomitee am 12.11.2011

Wie schön et wor luurt he!

Funkenappell am 05.11.2011

Ich glaub es geht schon wieder los, das darf ja wohl nicht wahr sein. Das oder ähnliches dachte die aktive Reihe und Reservisten des Funkenkorps als sie den Stellungsbefehl zum diesjährigen Appell vor sich hatten. Es war mal wieder so weit, der Beginn der kalten Jahreszeit ist Funkenappellzeit. Traditionell eine Woche vor der 11.11. Feier des Festkomitees Worringer Karneval findet das Funkenappell im Wachlokal der Funken, dem "Zint Tünnes", statt.

Ab 19.00 Uhr fanden sich alle im Wachlokal ein und wurden kurze Zeit später vom letztjährigen Kommandanten Thomas Schindler begrüßt und aufgefordert sich erst einmal am Büffet zu stärken welches die Funkenwirtin Rosi Stetzkowski bereitgehalten hatte. Als alle sich an Speis und Trank gestärkt hatten pfiff der Spieß zum Appell. Nachdem sich alle parat gemacht hatten übergab Thomas Schindler das Wort an unseren Kommandanten der Reserve und Präsident der Großen Karnevalsgesellschaft Holger Miebach. Dieses machte er aus gegebenem Anlass, der Kommandant der Reserve hatte einen Wechsel an der Spitze des Funkenkorps vorzunehmen. Aus dem Amt als Kommandant schied Thomas Schindler aus. Holger Miebach dankte Thomas Schindler für seinen unplanmäßigen Einsatz als Kommandant in der letzten Session, die für die Funken und die Große Karnevalsgesellschaft als voller Erfolg verbucht werden kann. Anschließend wurde Thomas Schindler wieder zum Kommandanten der Reserve ernannt. Zum neuen Kommandanten wurde Thomas Bochem ernannt und mit den üblichen Accessoires ausgezeichnet. Er übernahm anschließend die Leitung des Appells und als nächstes wurde als neuer Vize-Kommandant Dominik Jansen ernannt. Da der neue Spieß Marco Hucklenbroich leider nicht anwesend sein konnte wurde der Appell mit dem mittlerweile 33 Jahre aktiven Funken Dieter Jansen der Fahnenoffizier fortgesetzt. Im Anschluss wurde Fabian Kircher als neuer Koch ernannt. Der neue "weiße Riese" des Funkenkorps erhielt vom Kommandanten den großen Kochlöffel welchen er die letzten 10 Jahre als Koch durchs Dorf getragen hat. Als nächstes wurde das langjährige Tanzpaar Maria Hecker und Thomas Müller nach vorne aufgerufen. Maria Hecker wurde nach 8 Jahren als Mariechen des Funkenkorps unter großen Applaus der Anwesenden verabschiedet. Thomas Müller wurde in seiner Uniform begutachtet und bekam ein neues Mariechen an die Seite gestellt. Joeline Piegsa wurde zu neuen Mariechen ernannt und mit Kölsch un Halven Hahn an der Fahn des Funkenkorps vereidigt. Die Funken Daniel Stetzkowski, Sasha Rein, Daniel Schrijnemakers und Robin Kiss wurden begutachtet und mit neuen Schulterklappen ausgezeichnet.

Das Funkenkorps kann sich in diesen Jahr glücklich schätzen, denn mit Simon Morrees, Lukas Rösgen und Rainer Linnig gleich 3 neue Funken mit Kölsch und Halven Hahn an der Fahn vereidigt werden konnten.

Nach einer kleinen Pause ging es mit den "Auszeichnungen" weiter, Daniel Schrijnemakers wurde zum "Primus der Funken" für gute Leistungen in der letzten Session ausgezeichnet. Sasha Reis wurde zur "Wildsau" und Robin Kiss zur "mini Wildsau" der letzten Session ernannt.

Den Trägern des Funkenehrenordens, Inge Hecker, Trudi Wirtz und Robert Schneider, wurde standesgemäß für ihren Einsatz für das Funkenkorps gedankt. Und natürlich auch unserer Funkenwirtin Rosi Stetzkowski für die gute Verpflegung zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten. Nun waren die Reservisten an der Reihe, wobei als erstes Robert Hecker zum "Verbindungsoffizier des Korps der Reserve" ernannt wurde. Nach dem auch alle Reservisten ihre Uniform vorgezeigt und diese auf Vollständigkeit geprüft wurde, stand ein Spippeföttche mit alle Mann auf dem Programm. Der Funkenmarsch wurde ebenfalls von allen mitgesungen und der neue Kommandant Thomas Bochem beendete den offiziellen Teil des Appells mit drei mahl Ruut Wiess Allaaf.

Das tat der Stimmung und der Gemütlichkeit des Abends aber keinen Abbruch und so wurde noch einige Stunden weiter gefeiert.

Text: Thomas Bochem
Bilder: Ellen Vollmer

Wie schön et wor luurt he!

Sommerfest der GKG am 02.07.2011

Wie schön et wor luurt he!

Funkentour in die Eifel am 18.-19.06.2011

Im Laufe der letzten Session gab es viele Gelegenheiten mit dem einen oder andern Mitglied zu plaudern. Ein Resultat von diesem Plaudereinen ist die diesjährige Funkentour in die Eifel. Bei irgendeinem Event der letzten Session unterhielten sich Funken mit unserem Pressesprecher Dieter Trojahn. Dabei wurde die Idee geboren unserem lieben Pressesprecher und seine Gattin Monika an Ihrem Wohnort in Honerath in der Eifel einen Besuch abzustatten.

Ein Wochenende im Juni wurde ausgewählt und das Wochenende geplant. Da gleichzeitig die World Series by Renault vom 18. bis 19. Juni Station auf dem Nürburgring machte war der Wochenendplan perfekt. Von Worringen ging es Samstagmorgens um 10 Uhr nach einem gemeinsamen Frühstück im "Zint Tünnes" los. Es ging direkt zu Nürburgring wo die Funken eine interessante Mischung aus Formel-1-Atmosphäre und Volksfeststimmung erwartete. Gegen späten Nachmittag wurde dann das Gemeindehaus von Honerath bevölkert. Vorher bescherten die Funken, auf Ihre eigentümliche Weise, der Dorfkneipe einen Jahresumsatz als sie auf Ihren Pressesprecher warten mussten. Das Gemeindehaus wurde kurzerhand zum Funken Domizil und es wurde gegrillt, gerutscht, geschaukelt, gekickert das ein oder andere Bitburger getrunken, getanzt, gesungen und viel gelacht. Am nächsten Morgen wurde gemeinsam Aufgeräumt und wieder die Heimreise angetreten. Und was macht ein Funke wenn er Sonntagsnachmittag nach Hause kommt? Er geht natürlich zum Tag der offenen Tür der Feuerwehr und lässt das schöne Wochenende ganz gemütlich ausklingen……

Wie schön et wor luurt he!

Funken Fritten-Essen mal anders….. am 21.05.2011

Normalerweise findet nach der Session, zu Zeiten an denen andere ein Fischessen veranstalten, das traditionelle Funken Fritten-Essen statt. In diesem Jahr haben die Funken dieses mit einem "Danke schön Grillen" bei unserm lieben Reservisten Dieter Pilz und seiner Gattin Marika verbunden. Sie hatten die Funken in der letzten Session tatkräftig beim Hofburgbau für seine Tollität Prinz Wuschel I. unterstützt. Bei herrlichem Wetter wurde das Fritten-Essen in dieser Form zu einem durchaus wiederholungswertem Event.

Wie schön et wor luurt he!

Generalversammlung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen
Überwältigender Vertrauensbeweis für Holger Miebach

"Ohne Dich hätte manches nicht so geklappt, wie es geklappt hat". Mit diesen anerkennenden Worten des Dankes an Peter Schmidt, verabschiedete Präsident Holger Miebach seinen Vizepräsidenten, der wegen gestiegener familiärer und beruflicher Verpflichtungen schweren Herzens dieses Amt aufgab. Sicher ungewollt, hatte Holger Miebach damit die verbindende Klammer zu allen Berichten gefunden, die anläßlich der Generalversammlung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen von 1926 e.V. abgegeben wurden. Es hätte nur des Austauschs des Wortes "Dich" durch "Euch" bedurft und jeder anwesenden Person im Saal des Vereinshauses wäre klar gewesen, warum die Regentschaft von Prinz Wuschel I. so außerordentlich erfolgreich verlaufen war. Und so war es am Ende auch nicht wirklich verwunderlich, dass es bis auf das Amt des Vizepräsidenten keine Veränderungen im geschäftsführenden Vorstand gab. Die Zufriedenheit der knapp 80 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder drückte sich auch in den Wahlergebnissen aus. So wurden alle Vorstandsmitglieder nahezu einstimmig gewählt. Zuvor hatten die Vereinsmitglieder Ihrem Prinzen, Ihrem Ehrenpräsidenten und Ihrem Präsidenten durch stehende Ovationen allerhöchsten Respekt und Anerkennung für Ihre außerordentlichen Leistungen im Jahr der Prinzengestellung durch die Große Karnevalsgesellschaft gezollt.

Im Vorstand vertreten sind (v. li.): Gabi Jansen (Schatzmeisterin), Markus Skozek (Leiter Wagen- und Bühnenbau), Gerti Kircher (Geschäftsführerin), Dieter Trojahn (Pressesprecher), Holger Miebach (Präsident), Andrea Jansen (Literatin), Thomas Gaugler (Schriftführer), Wolfgang Jansen (Vizepräsident), Heinz-Wolfgang Annas (Senatspräsident).

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Dieter Trojahn

Manöverkritik 2011

"Ich möchte keine Minute missen" mit diesen Worten umriss Wolfgang Jansen, der als Prinz Wuschel I. die Worringer Narrenschar durch die überaus lange Session 2010/2011 geführt hatte, das Erlebte. Uneingeschränkt stimmte ihm die überschaubare Zahl von Mitgliedern zu, die sich zur Manöverkritik im Hotel Mattheisen eingefunden hatte. Auch ihnen war die Freude über eine gelungene Prinzengestellung durch die Großen Karnevalsgesellschaft anzumerken. Folglich war niemand auf Krawall gebürstet und so konnte Präsident Holger Miebach am Ende dieser Veranstaltung resümieren: "Die Menschen haben es gern getan, sonst wäre das Ergebnis nicht so überzeugend ausgefallen"!

Zuvor hatte Holger Miebach die Anwesenden in einem Parforceritt noch einmal durch alle Veranstaltungen gejagt, die von der GKG ausgerichtet wurden oder zu denen die Mitglieder der GKG eingeladen waren. Da blitzte es oft in den Augen auf, wenn die Erinnerung an wunderschöne Momente wieder kam, oder es wurde gescherzt, wenn etwas vermeintlich nur suboptimal gelaufen war.

Text: Dieter Trojahn

Veilchendienstag am 08.03.2011
Alles hat einmal ein Ende
Karnevalsdienstag in Worringen

Als ich heute morgen die Augen aufschlug, fühlte ich plötzlich zwei Herzen in meiner Brust. Da war einerseits die Sorge um meine Leber, meine Füße, meinen Magen, meinen Geldbeutel, denn die waren in den vergangenen fünf Tagen heftig strapaziert worden; andererseits die Traurigkeit wegen meines Prinzen, meines Kostüms, meines Zylinders, meines Prinzenordens, meiner rot-weißen Brille, denn die sah bzw. trug ich heute das letzte Mal. Um Mitternacht werde ich auf die Knie sinken und unter Tränen singen: "Am Aschermittwoch ist alles vorbei". Aber der Blick auf die Uhr bestätigte, bis dahin waren es ja noch einige Stunden und da gab es ja noch einiges zu erleben.

So trieb mich eine böse Ahnung schon früh aus dem Haus. Wie sich herausstellte, hatte ich transzendente Notsignale der Eifelmusiker empfangen, die irgendwo bei Köln im Stau steckten. Doch warum der Musikchef mit leerer Handybatterie durch die Gegend fuhr, weiß nur er allein. Jedenfalls war ich nicht der einzige vorm "Zint Tünnes" der ein wenig besorgt dreinschaute. Wie vom lieben Gott bestellt, hielt fünf Minuten vor Abmarsch zum Frohnhof ein Bus mit Eifler Kennzeichen und heraus sprangen die Eifellandfunken, unsere Musiker. Erleichtert pfiff Knibi zum Abmarsch und wir machten uns mit Prinz Wuschel I. auf den Weg.

Zogen wir morgens um 10.15 Uhr noch ziemlich leichtfüßig los, wurden nach jeder Station, die wir besuchten die Füße immer schwerer. Es lag mit Sicherheit nicht an den Getränken, die wir unterwegs zum Ausgleich des Flüssigkeitsverlusts zu uns nahmen. Und als wir von der letzten Station in Richtung Vereinshaus aufbrachen, da waren unser aller Schritte eher schleppend. Armer Prinz Wuschel I., so etwa muss sich König Heinrich IV. bei seinem Gang nach Canossa gefühlt haben. Tapfer schritt Prinz Wuschel zwar aus, doch als er unter dem Jubel des schon zahlreich im Vereinshaus versammelten Volks, den Saal betrat, da glitzerten doch einige Tränen in seinen Augen. Wen konnte das verwundern, nach solch einer begeisternden Regentschaft..

Und so konnte trotz intensivster Bemühungen der beiden Klasse-DJ´s das rot-weiß gekleidete Völkchen im Saal nicht wirklich ausgelassen feiern. Zuviel Abschied stand auf der Tagesordnung. Und es war besonders der Abschied der alten Fahrensleute, der unter die Haut ging. So verabschiedete der Präsident der GKG den "ewigen" Fahnenoffizier der Majorettengarde Dennis Seegers sowie drei langjährige Tänzerinnen aus dieser sympathischen Tanzgruppe (Ilona Kircher, Jacqueline Werckx, Jasmin Drabicki). Aber auch die gut Ute, Ute Miebach gab ihr Amt als Interimstrainerin auf. Hans-Peter Büttgen, der 20 Jahre stets zuverlässig die Vereinsfahne trug und im Rosenmontagszug immer an der Spitze ging, trat in den wohlverdienten Ruhestand. Aber damit war's immer noch nicht genug der Schmerzen und der Tränen. Auch für das Funkenkorps gab Holger Miebach radikale Veränderungen bekannt. Thomas Bochem, der 10 Jahre als Koch den Löffel schwang, wird ihn abgeben. Thomas Schindler, der kurzfristig als Kommandant aus der Reserve geholt wurde und dem Funkenkorps wieder Kopf und Stimme gab, wird ehrenhaft zurück in die Reserve kehren. Dies alles waren schon heftige Verluste, doch sie standen in keinem Verhältnis zu dem, was Holger Miebach zum Schluss bekannt gab. Das Funkenkorps wird sich schweren Herzens vom Besten was sie haben trennen. Maria Hecker und Thomas Müller, dieses über aus sympathische und harmonische Tanzpaar hört auf. Dies Nachricht trieb vielen im Saal und auf der Bühne die Tränen in die Augen.

Holger Miebach ließ die beiden ein ungestörtes Stippeföttche tanzen. Etwas, was sie in den sechs gemeinsamen Jahren als Tanzpaar nie erleben durften. Sie genossen es sichtlich und die Zuschauer gönnten es ihnen von Herzen. Und als das Publikum lautstark rief: "Wir wollen Euch tanzen sehen", da ließen sie sich nicht lange bitten. Ein letztes Mal wirbelten beide über die Bühne. Aber von Tränen blind, bekamen viele das garnicht mehr so richtig mit.

Völlig unbemerkt näherte sich die Zeiger der Uhr der mitternächtlichen Stunde. Zeit für Klaus Dittgen, Präsident des Festkomitees das Ende der Session 2011 ein zu läuten. Ein letztes Mal sang Marietta Wirtz den Prinzenschlager, ein letztes Mal sprach Prinz Wuschel I. zu seinem Volk, dass inzwischen aber nicht mehr närrisch war. Doch, jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne. Und während das rot-weiße Herz sich schmerzlich zusammen zog, lachte das vierfarbige.

Text: Dieter Trojahn

Rosenmontag am 07.03.2011
Der bewegte Prinz
Rosenmontagszug in Worringen

Vermutlich hat sich das noch niemand gefragt, aber dennoch ist es eine sehr interessante Frage: Was haben Stefan Ameis und Helmut Annas mit Frau Holles Goldmarie zu tun? Nun, wer am Rosenmontag diesen nicht enden wollenden Kamelleregen von Prinz Wuschel I. sah, konnte sich schon fragen, ob er die alle aus dem Ärmel schüttelt. Doch ohne fleißige Helfer geht das nicht, weder bei Frau Holle noch bei Prinz Wuschel I:. Mit einem gravierenden Unterschied, die Goldmarie (Frau Holles Helferin) konnte mit ansehen, welch Freude ihre Wohltaten den Kindern bereiteten. Prinz Wuschels Helfer aber nicht. Sie brachten ein großes Opfer, indem sie den Rosenmontagszug im "Kellergeschoss" des Prinzenwagens verbrachten, um säckeweise das Naschwerk ans Tageslicht zu befördern. Aber anhand des Jubels und Getöse, dass in ihr Verlies drang, konnten sie sicher sein, das ihr Werk ein gutes und wichtiges war.

Zwei Etagen höher stand ein Prinz, der dem Vernehmen nach Höhenangst haben soll. Davon war aber nicht wirklich etwas zu merken. Zwei ganz andere Ängste beschäftigten ihn, wenn er überhaupt Zeit fand darüber nachzudenken, bei dem Jubel um ihn herum. Erstens, dass ihm ja nicht die Kamelle ausgehen und zweitens, dass dieser Triumphzug viel zu schnell endet. Doch beide Ängste waren völlig unbegründet. Denn als man ihm am Ende seiner "Dienstfahrt" am Rosenmontag ins Gesicht schaute. Da sah man nur eins: Zufriedenheit. Zufriedenheit über den herrlichen Wagen, den ihm seine Wagenbauer geschaffen hatten; über den strahlenden Himmel, um den er so oft gebetet hatte; über dieses fantastische, närrische Volk, dass seinen Weg nahezu lückenlos säumte; über dieses mit nichts auf der Welt vergleichbare Gefühl einmal Prinz zu sein, in Worringen am Rhein. Wie hatte er doch selbst gesagt: "Viele fühlen sich berufen, doch nur wenige werden ausgewählt". Und da stand er am Ende des so kunterbunten Rosenmontagszuges, der wiederum mit der Präzision eines Uhrwerks von Zugleiter Paul-Heinz Wirtz durchgeführt wurde, auf dem Zilleckensplätzchen inmitten seines Gefolges und war zutiefst dankbar. Selten hatte man Wolfgang Jansen so bewegt gesehen. Er, der nun weiß Gott schon, sehr viel in und um den Worringer Karneval erlebt hat, stand da, wie verzaubert. Sicherlich kannte er aus den Erzählungen vieler ehemaliger Prinzen, von denen einige zu seinen engsten Freunden gehören, was da mit einem passiert, wenn man am Rosenmontag durch Worringen rollt. Doch eine Erzählung emotional nach zu empfinden ist eine Sache, es selbst am eigenen Leib zu spüren, aber eine ganz andere.

Deshalb war es nur zu verständlich, dass bei manchem der Eindruck entstand, Prinz Wuschel I. schreite wie auf Wolken, als er inmitten seines Gefolges zum Mittagessen entschwand. Zurück blieben reichlich närrische Zugteilnehmer, die nicht nur wegen des schönen Wetters noch keine Lust hatten, nach Haus zu gehen.

Text: Dieter Trojahn

Kinderzug am 06.03.2011
Karnevalssonntag in Worringen

Da hatte selbst der hartgesottenste Karnevalist einen Kloß im Hals, falls er am Karnevalssonntag die "Hellije Mess an Fastelovend 2011 en St. Pankratius zo Wurringe" besucht hatte. Waren die Menschen durch die, dem Anlass entsprechende, sehr familiäre Predigt von Pastor Stephan Weißkopf schon sehr aufmerksam geworden, so waren sie hellwach, als sie bemerkten, dass dä Orjelsmann Eckhard Isenberg während der Kommunion immer wieder ein Paar Takte des Prinzenschlagers einfließen ließ. Als jedoch Kaspar Jansen mit Hermann-Josef Boes zu Ehren seines Sohnes Prinz Wuschel I. das wunderschöne Lied "Patron Pankratius" sang, da mussten viele doch schon heftig schlucken. Welch ein bewegender Moment, als Kaspar Jansens volltönende Stimme das Kirchenschiff füllte. Und aus tiefstem Herzen stimmten viele, wenn auch leise ein: Patron Pankratius, hald dich un uns em Schuss.

Als die Menschen nach der Messe hinaus in den herrlichen Sonnenschein traten, war in ihren Gesichtern so viel Freude zu sehen. Und diese Freude schien ansteckend zu sein. Denn als der Kinderzug am Nachmittag durch Worringen zog, da hatten sich viele, viele am Zugweg eingefunden. Das spornte nicht nur die Kinder an, sondern auch den Prinzen, seinem Hofstaat und den sehr zahlreichen Mitgliedern seiner Gesellschaft. Der KiKa, als Organisator des Kinderzugs hatte wieder ganze Arbeit geleistet. Die Lehrerschaft, die Eltern und die Kinder waren sehr kreativ bei der Gestaltung diverser Mottowagen und dazu passender Kostüme, so dass ein hübsch anzusehender närrischer Lindwurm durch Worringen zog.

Mittendrin Prinz Wuschel I., der sichtlich die vielen aufmunternden und begeisterten Zurufe genoss. Für ein Bad in der Menge gibt es keine bessere Gelegenheit für einen Worringer Prinzen. Dies wissend, kostete Prinz Wuschel I. dies auch bis zur Neige aus. Doch er wäre ein schlechter Prinz, wenn er die Leistung seiner jüngsten Untertanen nicht gebührend honorieren würde. Und so verteilte er an die Pänz weitere Kamelle-Probierbeutel. Schließlich wollte er ihnen ja die Nase lang machen, für den Kamelleregen am folgenden Tag, um den sie ihn ja selbst gebeten hatten.

Text: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Karnevalssonntag am 06.03.2011

Gratulationscour und Ball des Festkomitee
am 05.03.2011

Ein Prinz zum Verlieben

Ein vielstimmiges Aaaaah und Oooooh ertönte aus der Lohn am frühen Abend des Karnevalssamstags. Die zahlreichen Menschen, die sich vor der Hofburg seiner Tollität Prinz Wuschel I. versammelt hatten, zeigten damit ihrer Bewunderung für ein himmlisches Spektakel. Nachdem schon der traditionelle Fackelzug zur Abholung des Prinzen für einiges Aufsehen gesorgt hatte, beeindruckte das Höhenfeuerwerk zu Ehren des Prinzen die Anwesenden mächtig. Die Prinzengesellschaft hatte sich nicht lumpen lassen, und offensichtlich noch einige Feuerwerkskörper extra oben drauf gelegt. Wer eine Orgie in rot und weiß am Himmel erwartet hatte, sah sich glücklicherweise getäuscht. Der Karnevalsprinz von Worringen ist nun mal oberster Repräsentant aller Jecken jedweden Colörs. Und folgerichtig färbte sich der Himmel in grün, blau, weiß, gelb, orange, rot, rosa, lila und, und, und....... !

Jubel und Beifall brandete auf, nachdem der letzte Feuerwerkskörper den Himmel zum Glühen gebracht hatte und begleitete den Prinzen und sein Gefolge bis in den Saal des Vereinshauses. Hatte Prinz Wuschel I. geglaubt, dass das Geschenk seiner Gesellschaft an diesem Abend nicht mehr zu toppen sei, so sah er sich getäuscht. Denn die zahlreichen Geschenke und guten Wünsche, die ihm an diesem Abend überreicht wurden, entzückten ihn sichtbar. Aber egal, ob es der Berg von Nougat und Marzipan in Form des Hundes Wuschel von der Bäckerei Schüler war, oder die Tanzdarbietungen der Tanzkorps der Worringer Karnevalsgesellschaften, oder die Präsente der italienischen Freunde des Worringer Karnevals, sie konnten die Liebeserklärungen seiner Freunde und seiner Familie an diesem Abend nicht überbieten. Die schönste machte ihm seine Frau Andrea, die sich als Vorsitzende des Schnupfvereins aus bekannten Gründen vertreten lassen musste. Sie ließ durch ihren Stellvertreter ausrichten, dass Prinz Wuschel I. der beste und liebste Prinz sei, den sie kennen würde.

Text: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Karnevalssamstag am 05.03.2011

Wagenbauerfete am 04.03.2011

Ein Meisterstück: Fete der Wagenbauer

Wenn es zu später Stunde aus der "Bürgerstube" im Vereinshaus schallt: "Mer sin vun d'r Jroße Karnevalsgesellschaft Rut-Wiess", dann wissen Insider, dass die Wagenbauer ihre Fete feiern. So traditionell wie dieses Ereignis der Wagenbauer am Karnevalsfreitag ist auch, dass Rudi Michel, der Schöpfer der GKG-Hymne, als Vorsänger diese anstimmt. Ein Chor aus rauen Kehlen und feinsten Stimmchen fällt dann immer ein. Und schon liegen sich alle in den Armen und geben ein fantastisches Bild der Geschlossenheit ab. Wenn aber, wie in diesem Jahr der Prinz mit seinem Hofstaat aus den Reihen der GKG kommt und sozusagen das Sahnehäubchen unter all den Feiernden bildet, dann erreicht die Stimmung ungeahnte Höhen.

Am Freitag, 04. März war es wieder soweit. Wagenbauerchef Michael Pleißner hatte eingeladen, und wer nicht mindestens 200 Kilometer weg war oder mit heftigem Fieber im Bett lag, liess sich diesen Abend nicht entgehen. Hartmut Warnke moderierte mit launigen Worten und konnte manch Überraschung ankündigen. Besonderer Stolz lag in seiner Stimme, als er Prinz Wuschel I. in perfektem Trappatoni-Deutsch meldete: "Wir haben fertig". Gemeint war der wundervolle Prinzenwagen, in den sich Prinz Wuschel I. auf Anhieb so verliebte, dass er sogar zweimal die Wagenbauhalle in Rheinkassel besuchte. Den Ritterschlag für ihr tolles Werk erhielten die Wagenbauer, als sie aus dem Munde des Prinzen die Worte vernahmen: "Ich freue mich schon tüchtig, dass ich am Montag auf diesem Wagen fahren darf."

Leider hatte der Prinz an diesem Abend noch andere Verpflichtungen, aber nachdem er das Versprechen gab, später wieder zukommen, ließ man ihn gehen. Fürsorglich stellten einige Wagenbäuerinnen ein paar Leckereien vom feinen Büffet auf die Seite, damit der Prinz und sein Hofstaat zu späterer Stunde auch noch etwas zu essen bekamen. Denn draußen kündigten sich die Ihrefelder Zigeuner an. Wie gut das die Bürgerstube zwei Türen hat. Während aus der einen Tür der Prinz mit seinem Gefolge verschwand, drängten zur anderen Tür die Ihrefelder mit klingendem Spiel herein. Nachdem sie ihren musikalischen Gruß überbracht hatten und sich unter die Feiernden mischten traten Jacqueline Piegsa und Ilona Kircher auf, die mit ihrem tollen Bringsmedley die ohnehin schon überbordende Stimmung noch weiter anheizten.

Doch plötzlich waren einige leere Stühle zu entdecken, was war geschehen? Kann es denn etwas Schöneres geben, als eine zünftige Handwerkerfete? Für einige wenige wohl schon. Ihnen war der Auftritt des FC bei Borussia Dortmund wichtiger als das Heimspiel bei ihrer Familie. Denen, die es bemerkten, trübte es nur kurz die Stimmung, wie ein kleines Wölkchen am strahlenden Sommerhimmel. Denn in passender Weise sangen Marika Pilz mit ihrer Tochter Anna-Maria "Dat jeht vorbei"; und so war es auch.

Hartmut Warnke bedankte sich bei Michael Pleißner und Willi Thoma, dass sie ihre Mann- und Frauschaft immer wieder angetrieben haben, um dieses Prachtstück eines Prinzenwagens aus der Feder von Ehrenpräsident Robert Schneider auf die Räder zu stellen. Der Ehrenpräsident war an diesem Abend auch anwesend, und er wurde häufig gesichtet, wie er dem ein oder anderen Wagenbauer Worte der Anerkennung zukommen ließ.

Der Prinz kam, wie versprochen nach einiger Zeit wieder. Seine Tochter Silke und die Hofsängerin Marietta Wirtz sangen das Lied "D'r neue Prinz kütt us d'r Lohn", was die Stimmung zum Sieden brachte. Und so saßen die Wagenbauer mit dem Prinz, seinem Hofstaat und vielen Gästen noch einige gemütliche Stunden beieinander, fachsimpelten, schunkelten, sangen lauthals und hatten einfach nur viel Spaß miteinander.

Text: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Karnevalsfreitag am 04.03.2011

Eröffnung des Worringer Straßenkarnevals
am 03.03.2011

Prinz Wuschel I. eröffnet den Straßenkarneval

Ob es wirklich daran gelegen hat, dass das Kölner Dreigestirn den Papst besucht hat, oder ob es die vielen,vielen Gutwetter-Wünsche bewirkten, die Prinz Wuschel I. mit auf den Weg bekommen hatte, jedenfalls, wer sich an diesem Weiberdonnerstag über das Wetter beklagte, dem war nicht mehr zu helfen. Ein so ungetrübter, sonniger Himmel wirkte ansteckend. Das spiegelte sich nicht nur im Gesicht des Prinzen, seines Hofstaats und allen Mitgliedern seiner Gesellschaft wieder, sondern auch bei allen bunt kostümierten Jecken, die ihm bei seiner Ankunft auf dem Zillickensplätzchen einen triumphalen Empfang bereiteten. Und die waren so zahlreich, wie seit vielen, vielen Jahren nicht mehr. Als Prinz Wuschel I. nach dem lautstark von allen herunter gezählten Countdown den Worringer Straßenkarneval offiziell für eröffnet erklärte, brachen schier alle Dämme. Angestachelt durch die Bombenstimmung auf und vor der Bühne machten nicht nur die Sunshine Bläser ihrem Namen alle Ehre, sondern alle, die durch Gesangs- und Tanzdarbietungen den Prinz und das Publikum erfreuten, mobilisierten noch einmal die letzten Reserven.

Und so zog ein sichtlich zufriedener Prinz von der Bühne. Hatte er sich doch davon überzeugen können, dass seine närrischen Gebote offensichtlich auf fruchtbaren Boden gefallen waren. Dies aber nicht nur bei den großen sondern auch bei den vielen kleinen Jecken. Das konnte er dem guten Brauch folgend begutachten, als er noch vor der Eröffnung des Straßenkarnevals die Kinder der Hauptschule und der konfessionellen Kindergärten besuchte. Wären seine Freudespeicher nicht schon bis zum Bersten gefüllt gewesen, hier hätte er sie noch auftanken können. Es ist ja hinlänglich bekannt, dass Kinderaugen nicht lügen. Und wer in die Augen von us Pänz beim Anblick des Prinzen blickte, der konnte närrischen Treiben in Reinkultur erblicken. Alle hatten sich auf das prächtigste kostümiert. Mit kindlichem Eifer sangen und tanzten sie zu jecken Tön. Nicht nur dem Prinz verschlug es angesichts eines solchen Knubbels Freud die Sprache.

Eigentlich brauchte er es nicht. Aber er wollte anscheinend auf Nummer sicher gehen. Jedenfalls hatte der Prinz für jedes Kind einen Probierbeutel mit Kamelle mitgebracht. Vorsichtshalber auch noch einen Button mit seinem Konterfei, damit die Kinder beim Rosenmontagszug schnell noch einmal nachgucken können, ob es denn auch der richtige Prinz ist, der ihnen mit vollen Händen die Kamelle zuwirft. Tja, lieber Prinz Wuschel, da kriegst Du ordentlich was zu tun.

Text: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Weiberfastnacht am 03.03.2011

Mittwoch vor Weiberfastnacht am 02.03.2011

27.02. bis 01.03.2011

Abschlusssitzung des Festkomitee Worringer Karneval
am 26.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Endlich geht es richtig los!

Er kann Prinz! Mit diesen anerkennenden Worten aus den Reihen seines Hofstaats ist kurz und knapp die tolle Leistung beschrieben, die Prinz Wuschel I. in seiner bisherigen Regentschaft gezeigt hat. Und das dies der vollen Wahrheit entspricht, lässt sich insbesondere in den Gesichtern seines Hofnarren und seiner Hofdamen ablesen. Hat man die Gelegenheit auch abseits des offiziellen Protokolls den Hofstaat mit seinem Prinzen zu treffen, zeigt sich dem aufmerksamen Beobachter sehr schnell, dass hier ein hoch professionelles Team am Werk ist. Die lange Vorbereitungszeit zahlt sich nun aus. Jeder und jedem im Hofstaat ist seine Aufgabe in Fleisch und Blut übergegangen. So ist es nicht wirklich verwunderlich, dass wo immer Prinz Wuschel I. mit seinem Hofstaat auftaucht, er in Handumdrehen die Herzen der Menschen gewinnt.

Sie leben für alle sichtbar das Prinzenmotto der Session: Mit Kind un Kejel, Frau un Mann jon mer d'r Fastelovend an. So scheint diese überaus lange Session für Prinz Wuschel I., seinem Hofstaat aber auch für die Mitglieder der Prinzengesellschaft, der Große Karnevalsgesellschaft kein Problem zu sein. Abnutzungserscheinungen, aufgesetztes Lächeln, in der Tasche geballte Fäuste, LMA-Syndrom? Alles Fehlanzeige. Im Gegenteil es verstärkt sich der Eindruck, sie wollen so bald noch gar nicht aufhören. Das ist sehr, sehr gut. Denn es dauert ja nicht mehr lange. Dann beginnt der Straßenkarneval. Und da ist es nur zu gut, wenn ein gut aufgelegter Narrenherrscher im Kreise seines ebenso strahlenden Gefolges den Massen so richtig einheizt. Dafür gibt es ab Donnerstag, 03. März 2011, 11.11 Uhr reichlich Gelegenheit.

Doch dafür braucht es eine ganz wichtige und eine etwas weniger wichtige Voraussetzung: Eine unübersehbare Menge bunt kostümierter Jecken auf dem Zillikensplätzchen und möglichst schönes Wetter.

Text: Dieter Trojahn

Hofburg und Wagenflotte luurt he!

Stunksitzung im Restaurant Matheisen
am 26.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Wageneinweihung in der Wagenbauhalle in Rheinkassel
am 26.02.2011

Superhandwerker zeigt sich beeindruckt
Prinz Wuschel I. in der Wagenbauhalle Rheinkassel

Im ersten Moment stockte mir der Atem, als ich dieses Ungetüm in der Wagenbauhalle in Rheinkassel stehen sah. Aber nach einigem Nachdenken und nach näherer Inaugenscheinnahme kam ich dann doch von allein darauf. Ein so prächtiger Prinz mit so einem herrlichen Hofstaat bedarf ja nun wirklich einer standesgemäßen Karosse, wenn er sich am Rosenmontag seinem närrischen Volk zeigt. Dabei hätte ich nur Prinz Wuschel I. anschauen müssen. Er war am Samstag, 26.02.2011 sehr gern der Einladung der "Vereinigten Worringer Wagenbauer", wie die fleißigen Handwerker der Großen Karnevalsgesellschaft, der KG Äänze Kääls, der KG Närrische Grielächer, des MGV, der KG Immerfroh und des Comitato Italiano scherzhaft genannt wurden, gefolgt. Die unverhohlene Freude stand ihm ins Gesicht geschrieben nicht nur wegen seines prächtigen Wagens, sondern auch wegen der schönen Mottowagen, die allesamt sicherlich wieder für ein unvergessliches Erlebnis beim Worringer Rosenmontagszug sorgen werden.

Und so besuchte der Prinz die Wagenbauer der einzelnen Gesellschaften, lobte ihr Ideenreichtum und die solide handwerkliche Arbeit. Er ließ sich gern auch Details erklären, was ihn zu dem Fazit veranlaßte: "Ich als der geborene Superhandwerker kann mir manches vorstellen von dem, was ich heute gehört habe, manches aber auch nicht". Damit sorgte er für viel Heiterkeit nicht nur bei den Wagenbauern sondern auch bei den vielen Gästen, die ebenfalls der Einladung gefolgt waren. Selbst aus dem "fernen" Ehrenfeld war eine bunt gekleidete Truppe angereist. Die seit Jahren eng mit den Wagenbauern der GKG verbundenen Ihrefelder Zigeuner hatten eine musikalische Abordnung geschickt. Und während diese mit klingendem Spiel die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf sich zog, schlichen einige Leute aus dem Tross schon um den Wagen. Auch ihren Gesichtern sah man an, welch Aufsehen dieser tolle Wagen am Karnevalsdienstag im Ihrefelder Veedelszoch erregen wird.

Das schien dem Ehrenpräsidenten der GKG, Robert Schneider nicht entgangen zu sein. Denn er veranlasste schnell, dass Prinz Wuschel I. und sein Hofstaat qua Signatur am Prinzenwagen, diesen zu ihrem Eigentum erklärten. So wurde sichergestellt, dass er nicht abhanden kommen kann. Die Wagenbauer der GKG freuten sich über diese schöne Geste. Drückt sich hierin doch der Respekt und die Achtung vor der phantastischen Leistung der Männer und Frauen um den Leiter Wagenbau Michael Pleißner aus, die in einem ungeheuren Kraftakt dieses Ungetüm auf die Räder gestellt haben.

Text: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Prinzenabend des Funkenkorps im "Zint Tünnes"
am 25.02.2011

„Dat selbe Prozedere wie jedes Johr, Prinz?“,
„Dat selbe Prozedere wie jedes Johr, Funken!“ säät dr Prinz.
Auch in diesem Jahr wurde mit der Tradition, den amtierenden Worringer Prinzen zu den Funken einzuladen, nicht gebrochen. Die Funken hatten Prinz Wuschel I. mit seinem Hofstaat in ihr Wachlokal den "Zint Tünnes" eingeladen. Er ist der Einladung gerne gefolgt wie man sehen kann hatten sie reichlich Spaß. Das mit Spannung erwartete Spiel mit dem Prinzen leitete der Hofnarr Markus Hund, unser Vizekommandant der Reserve, in gewohnt sicherer Marnier. Das Wissen des Prinzen über die Grosse KG und das Funkenkorps wurde auf die Probe gestellt. Er bewies seine Fachkundigkeit über den Worringer Fasteleer und erspielte sich und den Hofstaat einige Kamellebeutel für den Rosenmontagszug.

Wie schön et wor luurt he!

Karnevalistischer Abend des Kirchenchor
am 25.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Empfang des Stadtbezirk 6 im City Center
am 25.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Gemütlicher Abend in "Gabriels Pinte" am 24.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Übergabe des Prinzenwagen durch die Wagenbauer
am 24.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Besuch des Tambocorps Frisch Auf am 24.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Gemütlicher Abend im "Burghof" am 23.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Prinzenempfang im Heimatarchiv am 23.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Gemütlicher Abend in der Taverne "Worringer Hof"
am 22.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Einladung in die Pizzeria "La Grotta" am 20.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Kindersitzung der KG Löstige Junge am 20.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Sitzung der KG Immerfroh am 19.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Prinzenempfang der Dorfgemeinschaft
Langel Rheinkassel Kasselberg am 19.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Schmückgemeinschaft St. Tönnisstraße am 19.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Besuch von Fritz Nitsche am 19.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Besuch des Wagenbau Richtfestes der KZG
Jecke vom Berg am 19.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Gremienabend mit Wagenbauer und Interpreten
am 18.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Gemütlicher Abend "Zum Anker" am 17.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Kindersitzung der Grossen KG am 13.02.2011

Heut ist so ein schöner Tag!
Kindersitzung der Prinzengesellschaft vor ausverkauftem Haus

Heut ist so ein schöner Tag. Sicherlich ungewollt brachte Dennis Grün es auf den Punkt, der als DJ Dennis in der Kindersitzung der GKG mit diesem fetzigen Lied (Fliegerlied) debütierte. Das galt zumindest für all jene, die das Glück hatten, eine Karte für die Sitzung am Sonntag, 13. Februar 2011 zu ergattern. Ausverkauftes Haus und das schon Tage vor der Veranstaltung, wann hatte es das schon mal gegeben bei einer Kindersitzung der GKG? Offensichtlich hat Prinz Wuschel I. mit seinem Motto -Met Kind un Kegel, Frau un Mann jon mer d'r Fastelovend an- genau den Zeitgeist getroffen. Wie anders ist es sonst zu erklären, dass sich schon lange vor Öffnung des Saales eine lange Schlange bunt kostümierter Familien vor den Türen des Vereinshauses bildete. Und am Ende der Veranstaltung waren sich alle einig: Das war Spitze!

Was für ein Gewusel, viel mehr als der sprichwörtliche Püngel Flüh, im Saal, als Sitzungsleiter Paul der Clown, alias Paul-Heinz Wirtz die Pänz sowie deren Anhang begrüßte und die Veranstaltung eröffnete. Zehn Jahre war es her, dass er die Kindersitzung das letzte Mal leitete, doch es zeigte sich schnell: gelernt ist eben doch gelernt. So erwies er sich als würdiger Vertreter von Andrea Jansen, die als Gattin des amtierenden Prinz Wuschel I., das Ereignis von den Ehrenplätzen aus betrachtete. Und jeder im Saal sah, dass nicht nur sie, sondern der Prinz mit seinem gesamten Hofstaat ihre helle Freude daran hatten, was auf und vor der Bühne sowie im Saal passierte. Die Kinder waren so richtig jeck. Was bei den Saalordnern insbesondere vor der Bühne höchste Aufmerksamkeit und manch-mal auch beherztes Eingreifen erforderte.

Überhaupt hatte sich Prinz Wuschel I. optimal vorbereitet, um den närrischen Nachwuchs fix auf seine Seite zu ziehen. Bei seinem triumphalen Einzug übte er nämlich schon Mal das Kamelleschmeißen. Und als er probehalber sein Narrenzepter, den Pajass des Hofnarren und die Sträußchen der Hofdamen den Kindern überließ, punktete er mit der Maximalzahl. Gebannt schauten sie, naja, zumindest die meisten, auf die Bühne und verfolgten das Geschehen. Mächtig beeindruckt waren sie von den Tanzdarbietungen des Kindertanzkorps der GKG, der Jugendtanzgruppen Dilldöppcher und Rhingdüvel sowie des Funkenkorps mit seinem Tanzpaar und der Majorettengarde. Diejenigen aber, die nur gelegentlich einen Blick auf die Bühne warfen, schauten sich schnell einige Tanzschritte ab, um das so gelernte sofort im Saal in die Tat umzusetzen. Das war einfach zu herrlich, so dass die Erwachsenen auch nie lange sitzen blieben. Als dann zum Tanz auch noch Gesang von Silke Jansen, Marietta Wirtz mit dem Prinzenschlager, Sarah Steven, Anna Maria Pilz mit ihrer Mama Marika und DJ Dennis hinzukam, da tobte der Saal des Vereinshauses. Christian Gaugler gelang es mit einer, die Kinder ansprechenden Büttenrede die Wogen ein wenig zu glätten, was aber spätestens vorbei war, als Siegfried Weigl gefolgt vom Bundestambourkorps Frisch Auf Köln-Worringen auf die Bühne zog.

Ein solcher Knubbel Freud im Saal stachelte natürlich die Auftretenden zu Höchstleistung an. Und so wurde jeder Beitrag mit einer Rakete quittiert, so dass Paul der Clown, nicht nur wegen des Bützchen der Marie am Ende auf Wolke sieben zu schweben schien. Aber auch der Prinz schien am Ende der Veranstaltung aus dem Saal zu schweben. So dass mit Fug und Recht zu sagen ist: Wer die Kindersitzung der GKG am Sonntag erlebt hat, weiß, dass die Zukunft des Worringer Fasteleer gesichert ist.

Als nach gut zwei Stunden Paul der Clown die Sitzung beendete, schien es für die Pänz auch wirklich genug zu sein. Was man unschwer daran erkennen konnte, dass die Kinder sichtlich müde waren und viele Eltern sich auf einen ruhigen Sonntagabend freuen konnten.

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Ralf Loesch

Wie schön et wor luurt he!

Familiennachmittag der KG Immerfroh am 13.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Karnevalistischer Abend Kolping am 12.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

2 Sitzung des Männer Gesang Verein am 12.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Kostümfest der KZG Jecke vom Berg am 12.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Schmückgemeinschaft "In der Lohn" am 12.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Wagenabnahme KG Löstige Junge am 12.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

1 Sitzung des Männer Gesang Verein am 11.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Gemütlicher Abend in der Gaststätte "Tascar Folgar"
am 10.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Stippvisite beim 40 Geb. von Olaf Göbbels
am 10.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Gemütlicher Abend in der Gaststätte "Haus Schlösser" am 09.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Eröffnung der Ausstellung 125 Jahre Festkomitee in der Kreissparkasse Köln am 08.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

2'te KKK Sitzung KG Närrische Grielächer
am 05.02.2011

Was treiben die da bloß?

Am Sonntagabend war's. Ich saß gemütlich vor einer leckeren Pizza bei meinem Lieblingsitaliener in unserem schönen Worringen und ließ das Wochenende Revue passieren. Der FC hatte den Bayern die Lederhosen ausgezogen, meine Stammtankstelle hatte die Benzinpreise nennenswert gesenkt und das Frühstücksei war beim Kochen auch nicht angebrannt.. Also doch ein Superwochenende dachte ich, und lehnte mich zufrieden zurück.

Da betrat ein Trupp Worringer Stadtindianer das Lokal. "Moment", dachte ich, "bin ich hier etwa im falschen Film?" Beim genaueren Hinsehen stellte ich fest, dass es alles weibliche Indianer waren, also Indianerinnen, und die nahmen doch tatsächlich am Nebentisch Platz. Nun war es vorbei mit meiner himmlischen Ruhe und der beschaulichen Nachbetrachtung des Wochenendes. Meine Ohren bekamen ordentlich Arbeit. Schnell war mir klar, und es war ja auch nicht wirklich zu überhören, die kamen von einer Karnevalssitzung. So aufgekratzt, wie die waren, muss das ja eine wirklich außergewöhnliche Sitzung gewesen sein. Ich spitzte also die Ohren. Da war die Rede von Mädchensitzung und...... Blöde, immer wenn es interessant wurde, senkten die Damen die Stimmen. Um dann um so herzhafter aufzulachen, wenn die Anekdote über das gerade Erlebte zu Ende war.

Meine Ohren erreichten inzwischen schon elefantöse Ausmaße, aber es wollte mir nicht gelingen, auch nur irgendetwas zu erfahren. Nun wusste ich ja schon, dass diese Mädchensitzungen immer etwas Besonderes sind, wie sonst könnten Männer mit allen möglichen und unmöglichen Tricks versuchen, sich in die Sitzung einzuschleichen. Himmel, wie kommt man denn nur an Informationen, wie es da so zugeht?

Es dauerte ein Weilchen bis ich bemerkte, dass die Damen wohl ein Spielchen mit mir trieben. Entnervt gab ich auf. Und komisch, kaum blendete ich das Geflüster, das Gekichere und das Gelächter am Nebentisch aus, setzte der Verstand bei mir wieder ein. Die Lösung lag doch quasi auf der Hand. Ich kenne doch jemand, den ich fragen kann. Der ist doch von Amts wegen bei jeder Sitzung dabei, also auch bei dieser. Und ich bin sicher, dass er bestimmt den gleichen Knubbel Spaß gehabt hat, wie die Ladies von nebenan. Sein Name: Prinz Wuschel I.

Text: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Sitzung der KG Änze Kääls am 05.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Bierprobe im Worringer Getränkemarkt am 05.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Empfang KIKA und Fründe am 05.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Gremienabend Funken und Majoretten am 04.02.2011

Wie schön et wor luurt he!

Besuch der Gaststätte "Zint Tünnes" am 30.01.2011

Wie schön et wor luurt he!

KKK Sitzung der KG Närrische Grielächer am 30.01.2011

Wie schön et wor luurt he!

Stippvisite beim Geb. von Männi Paschen am 29.01.2011

Wie schön et wor luurt he!

Sitzung der KG Löstige Junge am 29.01.2011

Wie schön et wor luurt he!

Gremienabend mit Senat und Vorstand am 28.01.2011

Wie schön et wor luurt he!

Worringer Originale
Kaspar Jansen

Seit 1949, als er mit dem Lied "Immer wieder neue Lieder singt man hier am Rhein" erstmals Worringer Bühnenluft schnuppern durfte, freute sich das Publikum bei den Sitzungen der Großen Karnevalsgesellschaft auf einen Gesangsvortrag von Kaspar Jansen.

Kaspar Jansen wurde am 02.04.1925 in Worringen geboren. Nach seiner Schulzeit lernte er das Handwerk des Huf- und Wagenschmiedes bei Schmette-Caspar. Nach Krieg und Internierung in Frankreich kehrte er im November 1949 wieder in sein geliebtes Worringen zurück. Übrigens: Der erste Worringer, der ihn nach seiner Kriegsheimkehr begrüßte, war der damalige Präsident der Großen Karnevalsgesellschaft, Josef Hüsch. 1949 lernte er seine spätere Frau Sibylle auf einem Karnevals-Ball des Worringer Männer-Gesang-Vereins kennen, die er dann 1951 heiratete. Bis zu seiner Pensionierung 1984 arbeitete Kaspar Jansen bei Bayer als Ausbilder.

Seine karnevalistische Laufbahn begann 1941 als 16-Jähriger mit dem Eintritt in die Große Karnevalsgesellschaft. Mehr als 40 Jahre stand er als Schlagersänger auf der Bühne. Unvergessen sind die Auftritte mit seinem Bruder Franz-Josef Jansen. 15 Jahre lang trat er zusammen mit ihm auf den 11.11.-Feiern und den Abschlusssitzungen des Festkomitees auf. Mit Marga Pitzler und Renate Wahle bildete er die Gruppe "Alt Wurringe". Zudem sang er in der Session 1980 für Prinz Rudi I. (Rudi Michel) den Prinzenschlager, der gleichfalls von ihm getextet wurde ("Freud, Humor un Wetz stonn he an d'r Spetz") Neben dem Prinzenschlager stammen weitere, insgesamt über 100 Lieder aus seiner Feder.

Beim Gesang blieb es aber nicht. Als Literat zeichnete er sich für viele Jahre für die Gestaltung der Sitzungen verantwortlich. Für diese Leistung ernannte ihn die Große Karnevalsgesellschaft zum Ehrenliteraten.

Höhepunkt seines Vereinslebens war aber zweifellos die Prinzengestellung im Jahr 1986, als er als Prinz Kaspar IV. die Worringer Jecken begeisterte. Passend zum erlernten Beruf wählte er das Motiv für seinen Prinzenorden aus. Ein Hufeisen mit dem Prinzenmotto "Su lang d'r Toon om Maat noch steht - weed Fastelovend he jefeet" ziert den Orden.

Auch im hohen Alter trat Kaspar gelegentlich als Sänger im Karneval auf. Zusammen mit Hermann-Josef Boes sang er des Öfteren - zum Beispiel während der sogenannten "Karnevalsmesse" - das Lied "Patrona Pankratia". Aber auch auf der Jubiläumssitzung anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Großen Karnevalsgesellschaft im Jahre 2001 begeisterte er das Publikum mit einem Gesangsvortrag.

Wenn nun sein Sohn Wolfgang dieses Jahr den Narrenthron besteigt, hat Kaspar Jansen gleich zweifachen Grund zu feiern: Zum einen sein 25-jähriges Prinzenjubiläum und zum anderen seine 70-jährige Mitgliedschaft bei der Großen Karnevalsgesellschaft.

Ohne Zweifel gehört Kaspar Jansen zu den verdienstvollen Mitgliedern der Großen Karnevalsgesellschaft, der noch lang nicht daran denkt, sich auf das Altenteil zurückzuziehen, und rege am Vereinsleben teilnimmt.

125 Jahre Festkomitee Worringer Karneval
am 22.01.2011

Wie schön et wor luurt he!

Neujahrsempfang des Bürgervereins in Kooperation mit der Schützenbruderschaft St. Johann-Baptist 1992 e.V. am 23.01.2011

Wie schön et wor luurt he!

Sitzungsball der KG Närrische Grielächer von 1902
am 22.01.2011

Wie schön et wor luurt he!

Prinzenempfang am HIT-Markt am 22.01.2011

Wie schön et wor luurt he!

Prinzenempfang der Nachbarschaft und Freunde am 21.01.2011

Drei wer? Prinz Wuschel I. empfängt die freunde und die Nachbarschaft

Sein außergewöhnliches mathematisches Talent stellte Prinzenführer Holger Miebach unter Beweis als er Sextanten durch zwei dividierte und daraus Dreitanten wurden. Aber worum ging es eigentlich dabei? Nun, die "Dreitanten" waren gekommen, um Prinz Wuschel I. anläßlich eines Empfangs, den er für seine Freunde und seine Nachbarschaft gab, ihre Aufwartung zu machen. Und wie es sich für liebevolle "Tanten" gehört, hatten Sie natürlich etwas mitgebracht. Und so standen plötzlich drei Menschen im Arbeitsdress, am Freitagabend, 21. Januar 2011 auf der Bühne im Forum der Grundschule, An den Kaulen. Sie intonierten sehr zu des Prinzen und seiner Gäste Freude, das Krätzchen der Bläck-Fööss von den Profis von der Eierquell. Und wie bog sich das faszinierte Publikum erst vor Lachen, als sich noch eine selbstgereimte Strophe zu dem herrlichen Text der Bläck Fööss gesellte. Wurde darin doch die zwei linken Daumen von Prinz Wuschel gekonnt auf die Schüppe genommen. Nun galt es ja noch aufzulösen, wer sich denn hinter diesem herrlichen Trio verbarg.

Holger Miebach rief in Erinnerung, dass Prinz Wuschel I. seine karnevalistischen, aber auch sonstigen Sangeskünste ja nicht nur solo, sondern auch immer wieder in verschiedenen Gruppen unter Beweis gestellt hatte. So war er auch einige Jahre als Mitglied eines Sextetts über Worringens Bühnen getingelt. Der Name der Truppe war sehr naheliegend, die Sextanten. Und damit kam Holger Miebach auch zur Lösung der schwierigen mathematischen Aufgabe. Wenn von sechs Mitgliedern der Sextanten nur drei (Hans-Heinrich Lierenfeld, Hermann-Josef Lierenfeld, Jörg "Schummel" Schumacher) auf der Bühne stehen, also die Hälfte, dann müssen es Adam Riese zu Folge Dreitanten sein.

Doch zuvor hatte Prinz Wuschel I., umgeben von seinem Hofstaat, seiner Freude Ausdruck gegeben, dass nahezu alle Freunde und Nachbarn seiner Einladung gefolgt waren. Und manch anerkennendes Aaah und Oooh war aus deren Reihen zu hören, über diesen prächtig anzusehenden Prinzen umgeben von seiner Familie, seinem Hofnarren und seinen Hofdamen. Ein herrliches Bild in rot und weiß. Die Nachbarn machten ihm, der ja soviel Musik in seinem, sicher rot-weißen Blut hat, ein wunderschönes Geschenk. Mit klingendem Spiel zogen die "Ihrefelder Cheyenne" auf die Bühne. Gekonnt trug dieses feine Tambourkorps bekannte kölsche Karnevalsweisen vor. Im Handumdrehen waren alle im Saal auf den Beinen und schunkelten und sangen lauthals mit. Eine gelungene Überraschung, wie Prinz Wuschel I. feststellte.

Nachdem die Funken, als Leibgarde des Prinzen, mit ihrem besten Stück "ihrer Marie" mit reichlich Stippeföttche und dem begeisternden Tanz von Maria Hecker und Thomas Müller ihre Aufwartung gemacht hatten, ging man zum gemütlichen Teil über. Und so setzte sich Prinz Wuschel I. zu seinen Freunden und den Nachbarn und alle verbrachten angeregt plaudernd noch einige schöne Stunden zusammen. Und viele,viele waren froh, dass sie doch noch etwas länger sitzen konnten, hatten sie doch kurz zuvor ihre Kondition beweisen müssen. Robert Hecker, der an diesem Abend die Funken kommandierte, zeigte, dass er noch nichts verlernt hatte. Er forderte das Publikum ultimativ zum Stippeföttche auf, und dem wollte sich auch keiner widersetzen. Ach, hätten sie doch bloß vorher gewusst, wie lang ein Kommandant so ein Stippeföttche-Tanz dehnen kann. Selbst als die Funken schon in engem Kontakt mit der kühlen Blonden waren, stand das Publikum noch in der Stippeföttche-Grundstellung. Aber alle hatten trotzdem viel Spaß dabei.

Text: Dieter Trojahn
Bilder: Ralf Loesch

Wie schön et wor luurt he!

Herrensitzung der KG Änze Kääls am 16.01.2011

Prinz Wuschel I. besuchte am Sonntag mit seinem Hofstaat die Herrensitzung der KG Änze Kääls. Zur Freude der anwesenden Herren übernahm die Majoretten Garde die Begleitung des Hofstaates in den Saal des Vereinshauses. Fast alle männlichen Mitglieder des Funkenkorps, seiner eigentlichen Leibgarde, weilten ebenfalls unter den Herren im Saal und konnten Ihren Prinzen mit seinem Hofstaat und den Majoretten einen schönen Empfang bereiten. Die KG Änze Kääls hatten wieder einmal ein schönes Herrensitzungsprogramm zusammengestellt.

Wie schön et wor luurt he!

Prunksitzung der Grossen KG am 15.01.2011

Für unseren Prinzen und unser Worringer Heimatfest geben wir nur unser Allerbestes, schienen sich die Interpreten und die Tanzkorps gedacht zu haben. Selbst das Publikum wollte dem in nichts nachstehen. Damit waren beste Voraussetzungen für die Prunksitzungen der Großen Karnevalsgesellschaft am Freitag, 14. Januar und Samstag, 15. Januar geschaffen. Und wer bei diesem sehenswerten Programm überhaupt die Zeit fand, den Blick einmal auf Prinz Wuschel I. zu lenken, der sah auch einen Prinzen in Höchstform. Er und sein Hofstaat hatten sichtlich riesiges Vergnügen an dem ausgezeichneten Programm, dass in bewährter Weise von den Literatinnen Andrea Jansen und Rosi Stetzkowski zusammengestellt wurde. Eine schönere Liebeserklärung an den Prinzen kann es fast nichtgeben.

Volles Haus stellte Holger Miebach, Präsident der GKG jeweils fest, als er den Saal des Vereinshauses in Köln-Worringen als Sitzungsleiter mit seinem Elferrat betrat. Und er spürte die freudige Erwartung des närrischen Volks, dass gekommen war, um zu sehen und zu hören, was die diesjährige Prinzengesellschaft ihrem Prinzen zu Ehren auf die Beine gestellt hatte. Doch zuerst galt es, Prinz Wuschel I. und seinen Hofstaat zu empfangen. Frenetischer Jubel brauste auf, als er begleitet von seiner Leibgarde, den Funken der GKG und seinem kompletten Hofstaat in den Saal einzog. Er genoss sichtlich das Bad in der Menge. Mit seiner im reinsten Worringer Platt vorgetragenen Rede eroberte er die Herzen der Anwesenden im Sturm. Und als er mit seiner Frau Andrea, seinen Kindern, den Hofdamen und dem Hofnarren in der Ehrenloge Platz genommen hatte, zog nicht nur zu seiner Verzückung das Kindertanzkorps der GKG auf die Bühne.

Die Kinder waren schon ein wenig aufgeregt, aber kaum erklangen die ersten Takte des Liedes "Op de Welt" von de Rheinländer, fingen sie an, zu marschieren. Sandra Brischke und Marika Pilz hatten dieses Lied für den Prinzen gewählt, und die 15 Kinder tanzten voller Begeisterung. Ein herrlicher Püngel Flüh, der das Publikum in Raserei versetzte. Einen besseren Auftakt für eine Sitzung kann man sich kaum vorstellen. Und als ob es galt, die gute Kinder- und Jugendarbeit der GKG zu dokumentieren, folgte der 16jährige Christian Gaugler, der als "'ne Nohbarsjung", wieder mit einer ausgezeichneten Rede für viele Lacher sorgte. Ihm folgten die beiden Jugendtanzgruppen "Rhingdüvel" und "Dilldöppchen", die erstmals gemeinsam auftraten. Ilona Kircher und Tina Stamm hatten für die 4 Jungen und 10 Mädchen eine wunderschöne Choreographie zum Höhnersong "Viva Colonia" ausgearbeitet. Das Publikum dankte dies mit einer gewaltigen Rakete.

Danach kündigte Holger Miebach eine besondere Überraschung für Prinz Wuschel I. an. Seine Hofsängerin, Marietta Wirtz und seine jüngste Tochter, Silke verließen die Loge und griffen zu den Mikrofonen. Sie überraschten ihn mit dem von Heinz Schnitzler eigens für diesen Anlass komponierten und von Marietta Wirtz getexteten Lied "D'r neue Prinz kütt us d'r Lohn". Nicht nur der Prinz war sehr gerührt. Ihnen folgte das Zwiegespräch eines etwas seltsamen Pärchens. Hatte es doch einen Hannoveraner, wie sich herausstellte, ausgerechnet an Weiberfastnacht nach Köln-Worringen verschlagen. Die Verwicklungen, die sich daraus ergaben und manche für einen Hannoveraner merkwürdige Worringer Eigenarten wurden in diesem herzerfrischenden Gespräch unter großer Belustigung der Anwesenden zwischen Dieter Trojahn und seiner Ehefrau Monika aufgearbeitet. Eine gelungene Premiere der beiden, die sich erstmals mit einem Zwiegespräch auf die Bühnen wagten.

Damit war der Boden bereitet für die "Pappnasen". Gert Neurath hatte wieder einen schönen Text geschrieben und als Gabi Neurath, Inge Schwickart und Margret Warnke das Publikum aufforderten "Nemm dinge Nachbar en d'r Ärm", ließ sich dies auch nicht lange bitten. Derart in Stimmung gebracht, kamen die "Pappnasen aber nicht ohne ihren Gassenhauer "Das ist Karneval" als Zugabe von der Bühne. Nun bestieg "ein Tierfreund" (Hans-Josef Dittebrand) die Bütt und sorgte für schallendes Gelächter, als er über allerlei Mißverständnisse berichtete, die der ungewöhnliche Hundename "Sex" anrichtete.

Bevor es in die Pause ging, kamen die "Dilldöppcher" noch einmal auf die Bühne und zeigten eine perfekte Tanzleistung. Ilona Kircher, als Leiterin hatte die 10 Mädchen auf den Punkt genau topfit gemacht. Erst nach einer Zugabe, ließ das begeisterte Publikum die Truppe von der Bühne.

Kaum hatten die Menschen im Saal ihre Lachmuskeln etwas entspannt und die vom Klatschen heißen Hände gekühlt, ging es mit einer weiteren Tanzdarbietung der Extraklasse weiter. Die Majorettengarde zog auf die Bühne. Die jungen Frauen ließen mit einer tollen Darbietung zu Shakiras Song "Waka, Waka" noch einmal WM-Gefühle aufsteigen. Sitzungsleiter Holger Miebach sprach sicherlich allen aus der Seele, dass Ute Miebach, die diese Truppe kurzfristig übernommen hatte, hervorragende Arbeit geleistet hatte. Der lautstark geforderten Zugabe kamen die Damen gern nach und sie tanzten ihre "Standard"-Nummer, die auch nach 19 Jahren noch nichts an Attraktivität eingebüßt hat. Etwas verdutzt war der Saal, als plötzlich zwei Hofdamen (Anne Jansen, Christina Sturm) in den Reihen der "Majos" auftauchten. Bei diesen wohlbekannten Klängen hatte es sie nicht mehr auf den Sitzen gehalten.

Es folgten die "Lästermäuler" (Karin Först, Manuela Löhr, Dagmar Schotten, Claudia Büchel, die am Samstag durch Marika Pilz vertreten wurde), die in gewohnt charmanter Weise über Vorkommnisse im Worringer Karneval und Worringen überhaupt lästerten. So nahmen sie lästerlich auf's Korn, dass es trotz intensivster Suche nicht gelungen war, eine neue Straße in Worringen mit einem bekannten Worringer Frauennamen zu versehen. Sicherlich war es nur Zufall, dass ihnen Marika Pilz mit ihrer Tochter Anna-Maria folgten, die mit dem Lied der Paveier "Dat jeht vorbei, dat es nit schlimm" die persiflierten Ereignisse schnell wieder vergessen ließen. Ein Quizmaster und sein Kandidat in Gestalt von Willi Thoma und Herbert Meudt erheiterten das Publikum heftig. Erfuhr es doch hier, was Adam zu Eva sagte, als sie ihm offenbarte, dass sie schwanger war.

Und nachdem Jaqueline Piegsa und Ilona Kircher, wie auch schon im vergangenen Jahr mit einem Medley von Bringssongs die Menschen im Saal auf die Stühle getrieben hatten, marschierte das Funkenkorps der GKG auf die Bühne. Maria Hecker und Thomas Müller als Tanzpaar wirbelten wie entfesselt über die Bühne und auch die Funken wuchsen über sich hinaus, zumal sich der Hofnarr Markus Hund noch zu Ihnen gesellte. Ein würdiger Abschluss einer hervorragenden Sitzung mit einem tollen Publikum, wie Holger Miebach bemerkte. Er konnte mit Fug und Recht behaupten, das alle Auftretenden Hervorragendes geleistet hatten. Was sich auch aus dem beschwingten Schritt des Prinzen ablesen ließ, als er überaus zufrieden die Sitzung seiner Rot-Weißen verließ.

Bericht: Dieter Trojahn
Bilder: Robert Hecker / Ralf Loesch

Wie schön et wor luurt he!

Prunksitzung der Grossen KG am 14.01.2011

Wie schön et wor luurt he!

Prinzenempfang der Gesellschaft am 09.01.2011

Wir gratulieren Prinz Wuschel I.!

Das "Narrenherrschen" auch harte Arbeit bedeuten kann, musste der seit Samstag, 08.Januar 2011 regierende Prinz Wuschel I. bereits einen Tag nach seiner glanzvollen Proklamation erfahren. So galt es doch bei zwei Veranstaltungen unzählige Hände zu drücken, Glück- und Segenswünsche sowie kleine Aufmerksamkeiten entgegen zunehmen. Als Dank dafür waren von Prinz Wuschel I. in wenigen Stunden ca. 30 Kilogramm fein veredeltes Metall in Form der sehr gelungenen Prinzenorden zu bewegen.

Offensichtlich hatte Prinz Wuschel I. den arbeitsintensivsten Teil seiner Regentschaft direkt an den Beginn gelegt. Er hatte zu einem Empfang in die Räumlichkeiten der Worringer Filiale der Kreissparkasse Köln eingeladen. Die muntere Gästeschar aus ehemaligen Prinzen von Worringen, dem Festkomitee Worringer Karneval, Vertretern aller ortsansässigen Vereine und Institutionen, Vertreter von Vereinen der Nachbardörfer sowie Honorationen aus Worringen und Umgebung waren gern der Einladung gefolgt, um Prinz Wuschel I. zu gratulieren.

Ralf Lünsmann, als Hausherr verhehlte seine Freude nicht, dass Prinz Wuschel I. seine Räumlichkeiten für den Empfang ausgewählt hatte und verriet sogleich ein Geheimnis. Bereits 1976 während einer Ferienfreizeit der katholischen Jugend in Oberstdorf sei bei Wolfgang Jansen, so Prinz Wuschels bürgerlicher Name, wohl schon der Wunsch entstanden, einmal Prinz zu sein. Überhaupt schien dies das beherrschende Thema in den Ferientagen bei den jungen Männern aus Worringen gewesen zu sein. Denn nur so ist es zu erklären, dass bereits 4 Teilnehmer dieser Ferienfreizeit Karnevalsprinz von Worringen geworden sind, erklärte Lünsmann unter schallendem Gelächter der Anwesenden. Die Atmosphäre lockerte sich immer mehr und in trauter Runde wurde noch manch Anekdötchen um den Prinzen und den Worringer Fasteleer ausgetauscht und manch Erinnerung geweckt.

So war es nicht wirklich verwunderlich, dass seine Gäste schon erstaunlich textsicher den Refrain des von Hofsängerin Marietta Wirtz vorgetragenen Prinzenschlager mitsangen. Alle waren sich einig, dass das Prinzenmotto: Met Kind und Kegel, Frau un Mann jon mer d'r Fastelovend an, mitten in die Worringer Karnevalsseele trifft. Leider musste Prinz Wuschel I. die fröhliche Runde schon bald verlassen, galt es sich doch auf die nachmittägliche Familienfeier vorzubereiten.

Doch bevor er ging, gab ihm Ralf Lünsmann noch ein Versprechen mit auf dem Weg, dass Prinz Wuschel I. sehr gern hörte. So war dem Banker der Paragraf 4, der von Paul-Heinz Wirtz vorgelesenen 11 närrischen Paragrafen, gut haften geblieben. Bittet der Prinz darin doch um eine großzügige Behandlung von Kreditwünschen für klamme Karnevalisten. Und Ralf Lünsmann versprach, bei Vorlage eines zweckgebundenen Deckels für rasche, unbürokratische Hilfe zu sorgen. Was Prinzenführer Holger Miebach zu der Bemerkung veranlasste, das ein Prinzendeckel doch schon mal beachtliche Ausmaße annehmen könne.

Als die letzten Gäste den Empfang des Prinzen verliessen, fanden sich schon die ersten Familienmitglieder der Großen Karnevalsgesellschaft im Forum der Grundschule ein. Die GKG hatte den Prinz von Worringen, der in dieser Session aus ihren Reihen kommt, eingeladen, um ihm standesgemäß zu gratulieren. Als Prinz Wuschel I. das prall gefüllte Forum betrat, merkte man ihm sofort die Freude und das Glück an. Seine Gesellschaft, seine Vereinsfamilie, die ihn vor fast zwei Jahren einstimmig zum Prinzen gewählt hatte, war nahezu vollständig erschienen, um ihm zu gratulieren und ihm zu huldigen. Er genoss sichtlich das Bad in der Menge seiner Rut-Wießen. Als das Kindertanzkorps ihm zu Ehren tanzte, und er das Maskottchen der Gruppe in den Händen hielt, sah man ihm deutlich die Dankbarkeit für und die große Verbundenheit mit seiner Karnevalsgesellschaft an. So war es nicht wirklich verwunderlich, dass ein derart emotionalisierter Prinz, es sich nicht nehmen ließ, seine Vereinsfamilie damit zu überraschen, was ihn groß in der Großen gemacht hat. Voller Inbrunst und Gefühl sang er das Lied "Rheinmädel" von Willi Ostermann. Und so feierte die Große Karnevalsgesellschaft sich und "ihren" Prinzen.

Bericht: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Prinzenempfang in der Kreissparkasse am 09.01.2011

Wie schön et wor luurt he!

Proklamation von Prinz Wuschel I. am 08.01.2010

Prinz Wuschel I. zum Narrenherrscher ernannt

Nervös und noch mit leeren Händen und blanker Brust stand er am Samstag gegen 19.00 Uhr unter den lustig flatternden Fahnen vor seinem Haus. Im Kreise seines Hofstaats wartete Wolfgang Jansen, der Wuschel, dass es doch bitte endlich losgehen möge. Er hörte zwar schon das klingende Spiel des Tambourkorps "Frischauf", dass nomen et omen auch so aufspielte; ja aber wo blieben sie denn? Tausend Gedanken schossen ihm durch den Kopf. Was ist, wenn man ihn einfach vergessen hatte? Was ist, wenn sie den Weg verfehlt hatten? Was ist, wenn sie für einen ganz anderen Termin aufspielten?

Und, und , und.... und dann kamen sie endlich die Ecke herum, zuerst seine zukünftige Leibgarde, die Funken, dann die Musik und endlich eine beachtliche Zahl von Mitgliedern seiner Gesellschaft. Puuuuh, Wuschel entspannte sichtlich. Es war also doch alles kein Traum. Nachdem Präsident Holger Miebach, wie es sich für einen ehemaligen Funkenkorpskommandanten gehört, "militärisch" korrekt gemeldet hatte, dass die Truppe zur Abholung der zukünftigen Tollität von Worringen angetreten sei, ging es endlich los für den Wuschel. Jetzt wurde es ernst, und ihm dämmerte, dass ihm ein schwerer Gang bevorstand. Aber im Kreise seiner Vereinsfamilie fiel im der Weg ins Vereinshaus zu seiner Proklamation doch leicht. Auf Grund der vielen aufmunternden Worte, die ihm am Wegesrand und aus den geöffneten Fenstern und Türen zu flogen, ahnte er schon, dass dies wahrlich kein Gang nach Canossa, sondern das Schreiten ins närrische Paradies war. Wie gut, dass er eine alte Worringer Tradition wiederbelebte, den Treck durch's Dorf auf dem Weg zur Proklamation.

Aber dort angekommen, kam schon wieder diese Übung, die er nicht leiden kann - das Warten. Doch er musste. Schließlich hatte das Festkomitee noch die Prinzenkette auf Hochglanz zu putzen. Erschwerend kam hinzu, dass sich Vorjahresprinz Arno I. nicht ohne Widerstand von den Insignien der Macht - Narrenzepter und Prinzenstandarte- trennen wollte. Außerdem hatte der Vorsitzende des Bürgervereins, Bernd Jansen noch eine rote Tasche zu packen, die neben dem Dorfschlüssel noch eine Menge rotes Zeugs enthielt. Einige Besucherinnen sah man noch schnell die Brille putzen, schließlich wollte man den schmucken Prinz in rot-weiß völlig ungetrübt betrachten.

Dann endlich, endlich flog die Tür zum Saal auf. Der Präsident des Festkomitees, Klaus Dittgen bat den designierten Prinzen von Worringen samt Leibgarde und Hofstaat auf die Bühne. Und Wuschel kostete die Chance eines ersten Bades in der Menge voll aus. Unter orkanartigem Beifall stieg er die Treppen zur Bühne empor. Klaus Dittgen fackelte auch nicht lange, hing dem Wuschel die Prinzenkette um, Vorjahresprinz Arno I. drückte ihm widerstrebend das Narrenzepter in die Hand und damit war Prinz Wuschel I. proklamiert und in Amt und Würden. Da wurde Prinz Wuschel I. doch erstmal ein wenig blass. Es fehlten im zwar nicht die Worte, aber wenn man die zwei Wörtchen "in spe" verliert, dann ist klar, jetzt ist es ernst. Zur Vervollkommnung erhielt sein Standartenträger, Rainer Linnig noch die Prinzenstandarte, und Bernd Jansen überließ ihm für die nächsten 2 Monate auch noch den Dorfschlüssel. Und da stand er nun, und so langsam stieg ihm eine unbändige Freude ins Gesicht. Das anwesende Narrenvolk wollte jetzt aber auch seinen Herrscher sprechen hören, was dieser auch gern und mit viel Inbrunst tat. An den Reaktionen der Anwesenden konnte man spüren, er sprach ihnen aus der Seele.

Als Paul-Heinz Wirtz die 11 Närrischen Paragrafen seiner Tollität verlas, herrschte zuerst etwas Verblüffung. Das hatte es ja schon geraume Zeit nicht mehr im Worringer Karneval gegeben. Aber als allen klar wurde, dass auch das närrische Leben bestimmten Geboten folgen muss, wurde begeistert applaudiert. Und alle sind gespannt, was von den Paragrafen in den Köpfen der Worringer hängen bleiben wird.

Damit der frisch gebackene Narrenherrscher an seinem ersten Arbeitstag auch tüchtig viel Freud hatte, wurde vom Literaten des Festkomitees, Karl-Heinz Wendling ein Programm der Spitzenklasse zusammengestellt. So boten alle im Festkomitee vertretenen Gesellschaften nur das Beste an Gesangs-, Tanz- und Redebeiträgen.

Bericht: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Die Gesellschaft holt ihren Prinzen zur Proklamation ab.

Wie schön et wor luurt he!

Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde am 06.01.2011

Wie schön et wor luurt he!

Wo die bunten Fahnen wehen, ist Prinz Wuschel I. zu Haus.

Am Sonntag, 02. Januar nachmittags wurden die Bewohner der Straße in der Lohn durch das klingende Spiel des Tambourkorps Frischauf aus der Mittagsruhe geweckt. Ihm folgte eine Schar fröhlicher Menschen. Darunter viele Männer deren Kopfbedeckungen darauf hindeuteten, dass es sich wohl um eine karnevalistische Veranstaltung handelte. Und richtig, das traditionelle Fahnenhissen vor dem Haus des Prinzen fand statt. In dieser Session herrscht Prinz Wuschel I. über die Wurringer Jecke. Seine Residenz befindet sich in der Lohn Nr. 9.

Damit jeder Bürgerin und jedem Bürger bewußt wird, dass dieses Haus für die nächstes Wochen ein besonderes Haus ist, hatten sich Mitglieder aller im Festkomitee Worringer Karneval vertretenen Vereine, des Festkomitees und des Bürgervereins versammelt, um einer schönen Tradition des Worringer Karnevals nachzukommen. Das Fahnenhissen stand auf dem Programm. Es ist ein schöner Brauch. Zeigen so die Vereine doch schon wenige Tage vor der Proklamation, ihre enge Verbundenheit mit dem zukünftigen Prinzen. Aber auch interessierte Einwohnerinnen und Einwohner hatten sich eingefunden und starrten gebannt auf die acht Fahnenmasten. Der Präsident der Rot-Weißen, Holger Miebach gab die Reihenfolge vor. Und so stiegen nach und nach die Fahnen der Rot-Weißen, der Grielächer, der Blau-Weißen, der Schwarz-Weißen, des MGV, der Grün-Weißen, des Festkomitees und des Bürgervereins an den Masten empor. Alle, naja, fast alle erreichten ihr Ziel, die Mastspitze. Trotz Zusicherung von Holger Miebach, dass alle Masten vorher getestet seien, blieb eine Fahne unter großem Gelächter hängen. Und nun rätselten sicherlich viele, warum es ausgerechnet die Farbigste war. Aber Jecke wären nicht Jecke, wenn sie sich durch solch ein kleines Mißgeschick aus der Stimmung bringen liessen. So ist nunmal der Worringer Fasteleer, nicht alles ist perfekt, aber in jedem Fall handgemacht.

Bericht: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Weihnachtsfeier in der Feuerwache am 04.12.2010

Die diesjährige Weihnachtsfeier der Gesellschaft fand in ungewohnten Räumlichkeiten statt. Da der kath. Kindergarten umgebaut wird und somit das St. Tönnishaus nicht zur Verfügung stand, konnte dank unserer ortansässigen Freiwilligen Feuerwehr deren Räumlichkeiten in der Feuerwache für unsere Weihnachtsfeier genutzt werden.

Die Feuerwache war auch ziemlich schnell nach Beginn der Veranstaltung gefüllt. Einige Kinder des Kindertanzkorps sangen, unter Begleitung von Marika Pilz, einige Weihnachtsliedchen so das rechtzeitig vor dem Erscheinen des Nikolauses die richtige Weihnachtsstimmung aufkam.

Der Nikolaus nahm sich zuerst den "Kleinen" GKG-Mitgliedern mit Lob und Tadel an und übereichte jedem Kind eine Nikolaustüte. Im Anschluss daran kamen auch einige der "Grossen" GKG-Mitgliedern dran, die in diesem Jahr einiges geleistet oder noch vieles vor sich haben. Sie bekamen alle samt mehr Lob als Tadel zuhören. Leider war es zu diesem Zeitpunkt etwas laut im Saal, so das man nicht immer alles verstehen konnte was beim Nikolaus so alles gesprochen wurde.

Nach dem der Nikolaus uns wieder Richtung Männer Gesangsverein verlassen hatte, wurde das Buffet eröffnet und der Abend klang dann so langsam aus.

Wie schön et wor luurt he!

Prinz Wuschel I. erhält die Prinzenmütze am 21.11.2010

Ein schmucker Prinz im Karneval

Ein klein bischen mulmig war es Prinz Wuschel I. wohl schon, als er vor die Kaffeklatschgesellschaft trat. Hatte seine Frau doch alle Frauen eingeladen, die sich am Erwerb der Prinzenmütze finanziell beteiligt hatten. Und waren auch nicht alle der Einladung gefolgt, so traf Prinz Wuschel I. doch auf eine beträchtliche Schar an- und aufgeregter Frauen, die den "Mattheisen" bis auf den letzten Platz füllten.

Bei Kaffee und von den Frauen der Grossen Karnevalsgesellschaft gebackenem Kuchen waren die Damen schon derart in Stimmung gekommen, dass es schier ein Glück war, das der Prinz gerade noch rechtzeitig eintraf. Sehnsuchtsvoll schauten sie schon nach der Tür. Und als er endlich eintrat, flogen ihm die Herzen förmlich entgegen. Daniela Miebach begrüßte ihn auf's herzlichste und schritt auch gleich zur Tat. Sie drückte ihm die Prinzenmütze auf das Haupt. Ein Raunen ging durch die Reihen, denn mit der prächtigen Mütze und den herrlichen Federn sah er doch schon ganz schön "Prinzen like" aus. Als der designierte Prinzenführer und amtierende Präsident der Gesellschaft, Holgr Miebach dann auch noch selbst Hand anlegte, um der Mütze und den Federn den richtigen Sitz zu geben, da sahen sie ihn schon alle vor ihrem geistigen Auge, den schmucken Prinz im Karneval.

Prinz Wuschel I., ganz Kavalier der alten Schule, bedankte sich artig für dieses wunderschöne Geschenk und überreichte jeder anwesenden Dame eine rote Rose zum Zeichen der Dankbarkeit und Verbundenheit. Als dann der Wunsch nach dem einen oder anderen Bützchen laut wurde, zierte er sich nicht lange. Ihm, als erfahrenen Worringer Karnevalisten, ist diese Übung schon in Fleisch und Blut übergegangenen. Ja, und als dann aus "tausend" glücklichen Kehlen der Prinzenschlager erklang, war das Eis endgültig gebrochen, und der Prinz schaute nun mutig drein. Und die Damen konnten endgültig sicher sein, dass ihr Prinz so gut "behütet" ein Garant für eine tolle Session 2011 sein wird.

Text: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

11.11.Feier des Festkomitee am 13.11.2010

Zukünftigen Prinz Karneval von Worringen vorgestellt
Prinzensession der Rot-Weißen eröffnet

Ein vernehmbares "Boooah" entfuhr dem zukünftigen Karnevalsprinz von Worringen. Ein Stoßseufzer der Erleichterung, die aus tiefstem Herzen kam. Er hatte wohl nicht damit gerechnet, dass seine in fehlerfreiem Worringer Platt vorgetragene Rede als designierter Prinz soviel Beifall, Zuspruch und Euphorie bei den zahlreich anwesenden Närrinnen und Narren auslösen würde. Und so verließen die Besucher der 11. im 11. Feier im Worringer Vereinshaus den Saal mit der Gewißheit, dass auch der neue Prinz dem Motto"Für unser Heimatfess, dunn mer unser allerbess" treu bleiben wird.

Wer eine Orgie in rot und weiß am Samstag, 13. November 2011 im Vereinshaus erwartet hätte, sah sich getäuscht. Offensichtlich beginnt das neue Konzept des Festkomitees Worringer Karneval zu greifen. Und so konnte der Präsident des Festkomitees, Klaus Dittgen höchst erfreut in einen sehr gut gefüllten Saal blicken. Auf Grund seines Gewandes wies er daraufhin, dass es sich bei dieser Veranstaltung nicht um einen Musikantenstadl oder den Grand Prix der Volksmusik handele. Aber deshalb schien auch niemand gekommen zu sein, denn alle blieben und erlebten eine bunte Mischung aus Gesang, Tanz, und einem Redebeitrag. Und damit niemand an seinem Stuhl festklebte, gab es zwischendurch Gelegenheit, das Tanzbein zu schwingen.

Aber den sehr zahlreich anwesenden Mitgliedern der Großen Karnevalsgesellschaft fiel es erstmal schwer, sich darauf einzulassen. Sie fieberten nur einem einzigen Programmpunkt entgegen. Um 22.45 Uhr war es endlich soweit. Klaus Dittgen rief, nachdem das Funkenkorps der Rot-Weißen auf die Bühne gezogen war, eine Abordnung, wie er es nannte, der Großen Karnevalsgesellschaft auf die Bühne. Diese schien direkt von einer Bergtour zu kommen. Oder hatte sie sich nur dem Outfit des Präsidenten des Festkomitees angepasst?

Egal, Klaus Dittgen entdeckte in ihnen den neuen Prinz von Worringen mit seinem kompletten Hofstaat, der in dieser noch ganz jungen Session von der GKG gestellt wird. Nun kam er nicht umhin, das bestgehütete Geheimnis von Worringen zu lüften. Das war wohl weniger, wer der neue Prinz ist, als vielmehr, wie er zu seinem Namen gekommen ist. Es ist ja durchaus nicht untypisch im Worringer Karneval, dass der Prinz einen Spitznamen hat und diesen auch trägt. Das aufmerksame Publikum erfuhr, dass der neue Prinz seinen Spitznamen schon in der Kinderzeit bekam. Er identifizierte sich im höchsten Maße mit einer Figur aus dem Hohnsteiner Puppentheater, das Anfang der 1970er Jahre eine beliebte Kindersendung im Fernsehen war. Und so begrüßte er unter heftigen Gelächter und mit viel Beifall: Prinz Wuschel I.

Text: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Funkenappell am 06.11.2010

Der diesjährige Funkenappell fand im Wachlokal der Funken, dem "Zint Tünnes" in unserer geliebten Heimat statt. Pünktlich fanden sich die aktiven Funken, die Reservisten und die geladenen Gäste ein um dem alljährlichen Appell beizuwohnen.
Beim Appell wird die Uniform eines jeden Funken auf Vollständigkeit und Aussehen überprüft, neue Funken aufgenommen, anstehende Beförderungen vorgenommen und sich vill Spaß jemaat.


In diesem Jahr wurde ein Führungswechsel vorgenommen. Thomas Schindler ist nun neuer Funkenkorpskommandant. Er übernahm das Amt von seinem Vorgänger Markus Büttgen welcher aus persönlichen Gründen in den Reservisten Status übergeht. Mit Robin Kiss wurde ein neuer Funke vereidigt, welcher nach anfänglichen Schwierigkeiten die Aufnahme Zeremonie mit Kölsch un halven Hahn bravourös meisterte. Zum neuen Spieß wurde Dominik Jansen befördert. Sonst blieb alles beim Alten und der ein oder andere neue Stern oder Balken wurde auf den Schulterklappen befestigt. Nun kann die neue Session beginnen, die Funken sind wieder bestens gerüstet für all das was da so kommen mag!


Wie schön et wor luurt he!

Augenblicke - Die beseelten Augen von Worringen

Neulich war's. Ich hatte mich mal wieder aus meiner sicheren Eifel herausgetraut. Der Gaumen lechzte nach einem frisch gezapften Kölsch in rheinisch-frohnatürlicher Umgebung. Und da konnte es nur Worringen sein, diese touristenfreie Zone, wo man noch als Mann ungestört an der Theke mit anderen Männern steht und so herrlich selbstvergessen dem Schaum im Glas zuschaut und den neuesten Dorfnachrichten im echten 3D-Format lauscht.

Wenn sich der Auswärtigenkomplex gelegt hat schaut man langsam hoch, um zu gucken, wer denn da noch so mit einem eröm steht. Das kann, je nach Gemütsverfassung, nach ein oder mehreren Kölsch der Fall sein. Und da fielen mir seine Augen auf. Da stand einer, der mir irgendwie bekannt vorkam, mit breiter Brust, hocherhobenen Haupts und kühnem Blick. Es dämmerte mir. Hatte ich jenem Kerl nicht voriges Jahr im April meine Stimme gegeben. Ja richtig, er war's, der designierte Prinz von Worringen stand da vor mir. Aber damals sah er irgendwie noch anders aus. Was hatte sich denn bloß so geändert?

Mein Hirn arbeitete fieberhaft. Der Reaktor lief heiß. Überhitzung drohte, aber glücklicherweise erkannte die Wirtin meine Situation und sorgte für reichlich Kühlkölsch-Nachschub. Wie gut! Und irgendwann fiel es mir ein. Der Mensch hatte ja vor wenigen Tagen seinen Arbeitsvertrag als Prinz unterschrieben und jetzt glomm die Vorfreude in seinen Augen. Also pirschte ich mich ran. Ich wollte sehen, was da so in seinen Augen blitzte. Na, zuerst sah ich nur Schalk und noch einmal Schalk. Das war schon mal eine gute Voraussetzung für einen Narrenherrscher. Dann sah ich seine triumphalen Einzüge mit dem Hofstaat in die vollen Säle. Dann sah ich….. "Halt, stopp!", dachte ich mir, "es geht ja bald los!. Dann kannst Du doch alles live miterleben". Ich lehnte mich also entspannt wieder an die Theke, nahm einen ordentlichen Zug, und mein Herz füllte sich mit der gleichen Vorfreude auf die kommende Session, wie ich sie beim erwartungsfreudigen, zukünftigen Prinz von Worringen in den Augen sah.

Ich bin sicher, dass es nicht nur mir so geht.

Text: Dieter Trojahn

Vorbereitungen laufen planmäßig

Am Mittwoch, 27.10.2010 um 20.00 Uhr findet in der Gaststätte "Haus Worringen", Alte Neusser Landstrasse 273 eine Mitgliederversammlung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen von 1926 e.V. statt. Präsident Holger Miebach geht von einer regen Beteiligung aus, da nicht nur über die Vorbereitungen zu den Kostümsitzungen und der Kindersitzung der Session 2011 berichtet wird, sondern auch die Ausgabe der Eintrittskarten erfolgt. Die GKG stellt in der Session 2011 den Prinz Karneval, deshalb haben die Literatinnen Andrea Jansen und Rosemarie Stetzkowski dem Anlass entsprechend ein Spitzenprogramm zusammengestellt. Die Interpreten und die Tanzformationen der GKG proben fleißig und sind für die Veranstaltungen in der neuen Session schon gut gerüstet.

Für die kommende Karnevalszeit sollten sich Freunde der Jeckenzeit folgende Termine bereits rot im Kalender anstreichen:

Samstag, 13. November 2010: 11. im 11. Feier mit Vorstellung des Prinzen für die Session 2011
Samstag, 08. Januar 2011: Prinzenproklamation
Freitag, 14. Januar 2011: Kostümsitzung der GKG
Samstag, 15. Januar 2011: Kostümsitzung der GKG

Alle Veranstaltungen finden im Saal des Vereinshauses, St.-Tönnisstr. 68 in Köln-Worirngen statt und beginnen um 20.00 Uhr.

Die GKG auf der Worringer Kirmes 18. bis 20.09.2010

Auch in diesem Jahr waren wir wieder bei der Worringer Kirmes mit 2 Ständen vertreten. Karin Först war wie schon so oft beim Kinderschminken aktiv, und an dem von unserem Vize-Präsident kreierten Golfplatz konnte sich Groß und Klein versuchen und die besten Golfer wurden Kirmessonntag prämiert.

Bilder vom 2010_09_18_Kirmessamstag
Bilder vom 2010_09_19_Kirmessonntag
Bilder vom 2010_09_20_Kirmesmontag

Sommerfest 03.07.2010


Wie schön et wor luurt he!

60 Jahre Funkenkorps am 29.05.2010

In Worringen gibt es immer einen Grund zu feiern - nicht selten kommt es dabei vor, dass mehrere Festivitäten auf denselben Tag fallen. So geschehen am vergangen Samstag, als das Funkenkorps der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen von 1926 e. V. sein 60jähriges Bestehen feierte. Während Millionen vor dem Fernseher den Sieg von Lena Meyer-Landrut beim "Eurovision Song Contest" verfolgten, fand die Jubiläumsfeier des Funkenkorps bei freiem Eintritt im Vereinshaus statt. Vier parallel laufende Veranstaltungen im Ort taten ihr Übriges, dass Plätze im Saal unbesetzt blieben. Auch der amtierende Tanzoffizier Thomas Müller gehörte zu den Funken, die wegen dringender privater Gründe nicht anwesend sein konnten. Der Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch, denn das Programm hatte neben großer Tombola und DJ einiges zu bieten.

He jeht et wigger......
Wie schön et wor luurt he!

Bitte lächeln!

Fototermin beim Dienstagstreck

Donnerwetter! Wie hatten sie sich doch alle so fein heraus geputzt an diesem Dienstag. Kein Wunder, war es doch wieder an der Zeit für das große Familienfoto. Klugerweise wurde dazu der traditionelle Dienstagstreck genutzt. Eine schmissige Blaskapelle war extra aus der Eifel angereist. Es war zwar nicht unbedingt Absicht, aber es zeigte schon Wirkung, dass auch die Kapelle rot-weiß gekleidet war.

So zog die Kapelle mit klingendem Spiel durchs Dorf, und wie weiland beim Rattenfänger von Hameln vergrößerte sich der Tross Rot-Weißer von Station zu Station. Als er endlich den Eingang zum Fronhof erreichte, deutete sich ein Verkehrsinfarkt an, da der Autoverkehr auf der St.-Tönnis-Str. fast völlig zum Erliegen kam. Eine aufgeregt schwatzende Menge in rot-weiß zog hinter der Kapelle und der Vereinsfahne her. Auch das Funkenkorps und die Majorettengarde waren schon lange vor dem geplanten Fototermin fast vollzählig erschienen. So konnte sich die GKG bei herrlichstem Wetter - es besteht nun wirklich kein Zweifel, dass Petrus ein Herz für rot-weiß hat - in all Ihren Facetten beim Gang durch die Gemeinde präsentieren. Und es wurde nicht nur der Präsident mit stolz geschwellter Brust gesichtet.

Dann stand dieses ganze Schmölzje im Fronhof und es begann die hohe Kunst des Stiffelns. War gar nicht so einfach, diese Menge Mensch in Höhe und Breite so zu positionieren, dass alle auf dem Bild Platz fanden. Aber dank des umsichtigen Einsatzes des Präsidenten, seiner Gattin und des Vizepräsidenten sowie des beherzten Eingreifens der Fotografin, kam doch ein schönes Bild zu Stande. Das Ergebnis wird in der Festschrift des kommenden Prinzenjahrs zu besichtigen sein.

Das Lächeln, dass die Fotografin auf die Gesichter zauberte, hielt auch noch den Rest des Tages an. Ja, mit jeder Stunde die es auf Mitternacht zu ging, schien es sogar noch zu zunehmen. Was ja auch kein Wunder war. Denn als Prinz Arno I. sich bei der zahlreich im Vereinshaus erschienenen Narrenschar für die herrliche Zeit seiner Regentschaft bedankte und dem nachfolgenden Prinzen eine ebenso schöne Zeit wünschte, brauste bei den vielen anwesenden Rot-weißen ein riesiger Jubel auf. Und während auf der einen Seite reichlich grün-weiße Tränen der Trauer flossen, standen auf der anderen Seite reichlich rot-weiße Tränen der Freude und Erwartung in den Augen.

Text: Dieter Trojahn
Fotos: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Zieht Euch warm an!

Impressionen vom Rosenmontagszug 2010

´ne echte Wurringe Jeck hätt im Hätze Sunnesching! Und wie gut, dass das so ist! Wie anders wäre es sonst zu erklären, dass bei , naja, sagen wir´s mal in der höflichen Variante, Schmuddelwetter, ein solch strahlender Rosenmontagszug zustande kam. Angelockt von dieser "Jeckensonne" säumten tausende Zuschauer den Zugweg. Prinz Arno I. strahlte so sehr, dass niemand die Sonne wirklich vermisste. Solcher Art auf Betriebstemperatur gebracht, schmolzen Schnee und Eis auf dem Zugweg derart schnell, dass die befürchtete Sturzorgie verhindert werden konnte. Nur die Kinder bekamen beim Kamelleklauben schon mal feuchte, kalte Finger. Was aber nicht weiter schlimm war, denn die Schätze, die es zu bergen galt, versüßten in Handumdrehen die Mühen. Der Prinz und die Zugteilnehmer leisteten ganze Arbeit, um das Versprechen des Prinzen einzulösen, dass er während der Kindersitzung der GKG gegeben hatte. Einen Kamelleregen, der Vorrat bis zum Sommer bringt.

Doch bevor es los ging an diesem winterlichen Rosenmontag, gab es noch hohe Anforderungen an die Kreativität der Originalgruppe. Da in unserer Gesellschaft Mitglieder des Moskauer Klubs der Eisbären eher rar vertreten sind, galt es sich Gedanken zu machen: Was unter der Schwimmbotz anziehen? Das trug sich dann in etwa so zu:

Unterhose, lange Unterhose, Schwimmbotz an und raus vor die Tür. Brrrrrrrr, klapper, klapper. Rein ins Haus, Schwimmbotz aus, zweite lange Unterhose an, Schwimmbotz drüber und raus vor die Tür. Brrrrrrr, klapper, klapper. Rein ins Haus, Schwimmbotz aus, Radler drüber, Schwimmbotz an, raus vor die Tür. Und...., und....., Brrrrrrr, klapper, klapper. Rein ins Haus. Schwimmbotz aus, dritte lange Unterhose drüber. Raus vor die Tür. Und....., und...... Ja, so geht's. Die gleichen Lagen auch für obenrum und fertig ist der Olympiasieger von 1924. Ääääääh, was mache ich eigentlich, wenn ich mal muss?

So oder ähnlich bekleidet wurde der Aufstellungsort erreicht. Dort gab es viele Strategien des Anwärmens zu bestaunen. Die Majorettengarde sang kölsche Lieder und schunkelte sich warm. Anderen wurde angesichts des schönen Mottowagens unserer Gesellschaft so richtig warm ums Herz. Wieder andere füllten unaufhörlich Heißgetränke in sich hinein. Auch Hochprozentiges verfehlte seine Wirkung nicht. Selbst Glimmstängel schienen wärmende Wirkung zu haben. Rudelbildung trug ebenfalls zum Warmhalten bei. Schunkeln sowieso; und dann war da noch diese so sehr wärmende Vorfreude auf den bevorstehenden Zug durchs Dorf.

Endlich ging es los. Die Kapellen hatten vorsichtshalber überwiegend heißere Rhythmen gewählt, und die zahlreichen Zuschauer am Zugweg trugen mit Kamelle- und Strüßjerrufen auch dazu bei, dass niemand frieren musste; denn es gab ja immer was zu tun. Und so zog ein herrlich bunter Lindwurm von sehr gut aufgewärmten Jecken durch die wieder so prächtig geschmückten Straßen.

Text: Dieter Trojahn
Fotos: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Kinderzug am 14.02.2010

Jedes Johr im Winter wenn es widder schneit,
kütt der Fastelovend un mir sinn all bereit..

Wie schön et wor luurt he!

Wir sind die Wagenbauer!

Impressionen von der Wagenbaufete 2010

"Es ist ja noch richtig Leben in den Wagenbauern" stellt Hartmut Warnke fest. Zuvor haben Ilona Kircher und Jacqueline Piegsa mit ihrem Brings-Medley das Wagenbaupersonal der GKG und dessen Gäste so richtig in Stimmung gebracht. Karnevalsfreitag ist's, Michael Pleißner, Willi Thoma und deren Crew haben zur traditionellen Fete der Wagenbauer geladen. Und trotz der widrigen Wetterverhältnisse sind viele, viele Rut-Wieße in "Brandkamps Bürgerstube" gekommen. Kein Wunder, die Einladung ist heiß begehrt und die Veranstaltung ein absoluter Geheimtipp.

Ein sehr gut aufgelegter und schlagfertig agierender Hartmut Warnke führt durch ein kleines, aber feines Programm. So haben es sich auch die Knallbonbons und Marietta Wirtz nicht nehmen lassen, ebenfalls ihre Aufwartung bei der Wagenbaufete zu machen. Genauso wie Prinz Arno I., der mit seinem gesamten Hofstaat dem Wagenbaupersonal die Ehre erweist. In seiner kurzen Rede verdeutlicht er die große Wichtigkeit und Notwendigkeit der Wagenbauer und Wagenbauerinnen aller im Worringer Rosenmontagszug engagierten Gesellschaften. Er lobt den großen Fleiß und zeigt unverhohlen seine Vorfreude auf den absoluten Höhepunkt seiner Regentschaft. Und während der Prinz durch seine Anwesenheit der Veranstaltung noch mehr Glanz verleiht, melden sich Freunde an.

Schätzungen werden angenommen. 20 Jahre, 25 Jahre, 30 Jahre, wer bietet mehr? Über 35 Jahre schon existiert die enge Verbindung zwischen dem Wagenbau der GKG und den Ihrefelder Zigeunern. Sie sind gern gesehene Gäste und ein fester Programmpunkt bei der Wagenbaufete. Heureka, wie hauen die auf die Pauke. Da fällt doch prompt die Uhr von der Wand, so bebt das Haus. Magnetisch angezogen von den als Zigeuner gekleideten Inge und Robert Hecker bahnen sie sich mit klingendem Spiel einen Weg durch die Gaststube. Angefeuert vom frenetischen Beifall. Schön, dass sie ein wenig Zeit bis zu ihrem nächsten Auftritt mitgebracht haben. So erfreuen sie alle mit ihrem perfekten Spiel und sorgen auch dafür, dass vom wieder üppigen Büffet nicht zuviel übrig bleibt.

Dann schmeißt DJ Axel den Riemen auf die Orgel und das muntere Wagenbauervölkchen beweist, dass es nicht nur mit Akkuschrauber, Stichsäge, Leim und Pinsel umgehen kann. Mit lockeren Hüften werde gewagte Schrittfolgen aufs Tanzparkett gezaubert. Ja, ja, das Improvisieren liegt dem echten Wagenbauer im Blut. Mit knappen Mittel das Optimum zu bringen, das gelingt augenscheinlich auch beim Tanzen. Doch plötzlich liegen sich alle in den Armen und selig rot-weiße Wölkchen ziehen durch "Brandkamps Bürgerstube". Was ist die Ursache? Ganz einfach, Rudi Michel hat es sich trotz vorgerückter Stunde nicht nehmen lassen, die Hymne der GKG anzustimmen. "Wir sind von der Großen Karnevalsgesellschaft Rut-Wiess" so tönt es durch den Raum und in manchem Auge sieht man Tränen der Rührung, aber auch des Stolzes blitzen.
Wie stellte doch Hartmut Warnke gleich fest?

Bericht/Fotos: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Und trotz alledem; do sin mir dobei!

Eröffnung des Worringer Straßenkarnevals

Schon Tage vorher ging der Blick immer wieder sorgenvoll zum Thermometer und auf die diversen Wetterkarten, -nachrichten und -prognosen. Aber der so sehr herbeigesehnte Durchbruch bei den Temperaturen kam einfach nicht in Sicht. Und beim Blick nach draußen an diesem Donnerstag morgen, diesem Donnerstag, diesem einzigartigsten auf der ganzen Welt, trieb es einem schon den einen oder anderen Schauer über den Rücken. Abwechselnd waren es Kälte- und Freudenschauer. Wie also den Drang nach warmen Ofen und Plumeau eintauschen gegen die Lust auf Pappnas, jecke Sachen, jet ze laachen und mitzumachen? Da war schon am frühen Morgen die Kreativität gefragt.

Der Blick fiel auf die Play-Taste des CD-Players. Kurz drauf gedrückt und rrrrrummms schon ging es los, dieses Zucken in den Beinen, dieser unaufhaltsame Drang zum Mitsingen und Schunkeln. "Schön ist das Leben, scheißegal.....". Genau, das ist es doch! Da auf dem Zillekensplätzchen da warten sie alle, die schon immer allen Wetterkapriolen zum Trotz all die Jahre dem Prinzen zu jubeln, wenn er endlich, endlich den Straßenkarneval eröffnet. Und ehrlich, bei Regen Sturm, Schnee aber auch Sonnenschein haben wir hier schon gestanden. Undenkbar, heute nicht zu dabei zu sein.

Also hinein in die Tiefen des Kleiderschranks und raus mit der warmen Ungerbotz, besser noch ´ne Zweite und den ach so modischen warmen Unterhemden, Pullovern usw.. Wie aber jetzt noch irgendwas Kostümähnliches, zumindest Buntes drüber? Ja, das funktioniert ! Wer auf dem Plätzchen war, der konnte es sehen. Wurringer Jecke haben es einfach drauf. Und so blieb Prinz Arno I. und allen anderen die von der Bühne aufs närrische Volk blickten der Anblick einer tristen, froststarrenden Menge Mensch erspart. Wie all die Jahre zuvor kam, kaum dass die ersten närrischen Klänge ertönten, Stimmung und Bewegung auf. Vielleicht sogar vielmehr Bewegung als sonst, denn die machte ja so richtig warm. Aber trotzdem waren alle doch ein bisschen dankbar, als der letzte Ton der Sunshinebläser verklungen war, Prinz Arno I. mitsamt seines Hofstaates im Kreise seiner Gesellschaft abgerückt war, und endlich die warmen Gaststätten aufgesucht werden konnten.

Eisprinz Arno I. mit seiner Eisprinzessin Silke werden sicherlich lange in Erinnerung bleiben. Gelang es ihm doch zumindest in seiner Amtszeit den Klimawandel zu stoppen, ja vielleicht sogar ins Gegenteil zu verwandeln.

Bericht/Fotos: Dieter Trojahn

Wie schön et wor luurt he!

Kindersitzung am 07.02.2010

Muss Prinz ArnoI. noch Kamelle nachordern?
Ausgelassene Fröhlichkeit bei der Kindersitzung der GKG

"Für jecken Nachwuchs ist in Worringen ja reichlich gesorgt", so die Meinung einer Besucherin der diesjährigen Kindersitzung der Großen Karnevalsgesellschaft am Sonntag, 07. Februar 2010. Und in der Tat: Es blieb kein Stuhl frei im Saal des Vereinshauses. Eine große, bunt kostümierte kleine Jecken-Schar hatte sich mit ihrem "Aufsichts"-Personal eingefunden. Begeistert verfolgten sie das von Andrea Jansen liebevoll vorbereitete Programm. Im Gegensatz zu den sinkenden Außentemperaturen, stieg das Saalthermometer mit jedem Vortrag. Und am Ende der Sitzung war festzustellen, dass sich alle sehr heftig mit dem Karnevalsfieber infiziert hatten. Wie gut, dass die tollen Tage vor der Tür stehen, so dass es ausreichend Gelegenheit zur Behandlung des Fiebers gibt. Mit einer donnernden Rakete dankte das Publikum Andrea Jansen und allen, die zum Gelingen der Sitzung beigetragen hatten, für diesen herrlichen, kurzweiligen, närrischen Nachmittag.

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Wie schön et wor luurt he!

Prinzenabend mit Prinz Arno I am 05.02.2010

Es war mal wieder soweit. Der Prinzenabend des Funkenkorps stand auf dem Programm. Vor diesem Termin hatten schon einige der Amtvorgänger unseres diesjährigen Prinzen Arno I ein komisches Gefühl. Sie fragten sich was erwartet mich und meinen Hofstaat an diesem Abend? Wer seine Amtsvorgänger mal fragt wie sie Ihren Prinzenabend in den Reihen der Funken in Erinnerung haben, der wird durchweg positives berichtet bekommen. Und auch in diesem Jahr hatte der Hofstaat um Prinz Arno I viel Spaß mit dem Funkenkorps und den weiteren geladenen Gästen. Selbst das Spiel, das in diesem Jahr von unserem Reservisten und Vize-Präsidenten Peter Schmidt geleitet wurde, konnte Prinz Arno I und seinem Hofstaat nicht schocken. Alles in allem war es einen schönen Abend, der Prinz Arno I und seinem Hofstaat hoffentlich lange in Erinnerung bleibt.

Wie schön et wor luurt he!

Kostümsitzung am 15.01.2010

Grandioses Debüt bei der Kostümsitzung der Großen Karnevalsgesellschaft
Funkenkorps und Majorettengarde erstmals mit gemeinsamer Tanzdarbietung

"Stimmung gut, Sitzung gut". Mit diesem knappen Statement brachte der Vizepräsident der GKG Peter Schmidt das Geschehen bei der Kostümsitzung auf den Punkt. Und in der Tat konnte sich das Programm der Literatinnen Andrea Jansen und Rosemarie Stetzkowski mit Fug und Recht Sehen und Hören lassen. Holger Miebach führte trotz des Auftauchens einiger ungebetener Gäste auf der Bühne, wie immer, souverän durch ein ausgewogenes Programm von Gesangs-, Rede- und Tanzdarbietungen. Zwei Ereignisse ließen einen ohnehin strahlenden Präsidenten noch mehr strahlen. So bereitete nicht nur ihm der Auftritt von Silke Jansen und die gemeinsame Tanzdarbietung des Funkenkorps und der Majorettengarde eine unbändige Freude. Am Ende der Sitzung war klar: Ein Jahr vor dem Prinzenjahr sind die Interpreten und die Tanzgruppen bereits in außergewöhnlich guter Form, so dass der Präsident, der kommende Prinz und die gesamte Gesellschaft voller Zuversicht in die Zukunft blicken können.

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Weihnachtsfeier am 19.12.2009

Wie schön et wor luurt he!

Schreck in der Morgenstunde

Wie werktäglich jeden Morgen, so trabe ich auch heute zu sehr früher Stunde, so gegen 8.00 Uhr, noch mit fast geschlossen Augen zum Bahnhof. Der Zug steht schon abfahrbereit. Aber irgendwie rumort noch ein Haufen Volk auf dem Bahnsteig herum. Zugegeben, sie sind etwas merkwürdig gekleidet. Doch ich denke mir nichts dabei. Es kann ja auch daran liegen, dass meine Brille vom schnellen Lauf noch beschlagen ist, oder weil meine Augenlider ihren Dienst noch nicht voll umfänglich aufgenommen haben.

Also schnell den Einlassknopf gedrückt und zum Stammplatz gestrebt. Aber, der Schritt verharrt in der Luft. Was in Dreiteufelsnamen macht der Typ mit der putzigen Königskrone und dem Bademantel da auf meinem Platz? Und oweh, da sind ja noch mehr davon. Daneben sitzen Hexen und Bienen und Piraten und Clowns und jede Menge andere jeck kostümierte Gestalten. Die ersten Sektkorken knallen, die ersten Kölschflaschen werden entkorkt und die kleinen Feiglinge machen mit großem Klopfen auf sich aufmerksam. Nun brabbelt der Lokführer irgendein unverständliches Zeug in sein Mikrofon. Ich verstehe es zwar nicht, aber die Wirkung ist erstaunlich, denn plötzlich stürmt der Haufen Volks auch noch den Zug und verwandelt ihn nun endgültig in das, woran ich mich jetzt wieder gewöhnen muss: einen Narrenzug.

Da sitze ich schön in der Falle in meinem Business-Outfit auf der Fahrt nach Kölle. Mein Platz besetzt, neben mir eine sexy Biene, die mir sofort ins Ohr flötete " Drink doch ene mit". Und ehrlich, es dauert nur wenige Sekunden und meine Augen sind auf voller Betriebstemperatur. Plötzlich fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Heureka! heute ist doch der 11.November. Das Ende des Sommerschlafs für alle Jecken. Die hier mussten ja auch schon früh aus den Löchern kriechen, wollen sie den Startschuss in die jecke Session 2010 nicht verpassen. Und dann kommt Freude auf bei mir: Es geht wieder los! Wurringe Alaaf! Rut-Wiess Alaaf! Prinz Kamelle! Und schon begannen Augen und Ohren zu weiden. Wieviel Schönes gab es doch schon zu hören und zu sehen. Ausgesprochen hübsch Kostümierte; laut und freudig gesungene Karnevalslieder, freundliche Neckereien und erste Karnevalsflirts. Schon hat mich das Karnevalsfieber erwischt.

Doch, das wiederum hätte ich nicht so gern gesehen undgehört: Milchgesichter schon mit Hochprozentigem am Hals, blöde Sprüche und üble Anmache. Hoffentlich nur eine Ausnahme in der noch so jungen Session.

Text: Dieter Trojahn

Funkenappell am 07.11.2009

Ein schönes Wochenende liegt hinter uns, denn es war mal wieder Funkenappell. Wochenende? Appell ist doch immer nur Samstags oder? Ja normalerweise schon, aber einige haben bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags gefeiert. Also stimmt das mit dem Wochenende ja doch. Zusätzlich hat es sich unser, bei den Funken in weiten teilen beliebte 1. Fußball Club Köln, nicht nehmen lassen uns am Sonntagabend noch einen nicht allzu ruhmreichen Sieg zu schenken. Also alles in allem ein schönes Wochenende!!!

Wie schön et wor luurt he!

Herrentour am 25.10.2009

Machen wir ne Herrentour an die schöne Ahr, trinken wir Burgunder nur, das ist sonnenklar.
Spätestens um Mitternacht ist die Sehnsucht groß.
Nach dem Glas vom Altbierfaß und der ganze Verein singt dann los:

"Ja sind wir im Wald hier, wo bleibt unser Altbier, wir haben in Düsseldorf die längste Theke der Welt. Ja, ja, ja, ja.
Ja sind wir im Wald hier, wo bleibt unser Altbier….. STOP!!!!

1. Ging die Herrentour nicht an die Ahr, sondern an den schönen Rhein zu Kölle
2. trinken wir seltenst Burgunder
3. Bei uns ist nicht erst nach Mitternacht die Sehnsucht groß….
4. un Altbier jitt et schon mal ja nit..
5. Die längste Theke kann ruhig in Düsseldoof bleiben, denn wo mir sinn is Kölle!!!

Wie schön et wor luurt he!

Et wor Kirmes em Dörp......

GKG... mittendrin statt nur dabei!

Wie schön et wor luurt he!

Karla über die neuen Funken....

Überall ist es zu lesen "der neue OB", "der neue FC", "der neue Wopper mit angry Onions" aber wer schreibt mal über "die neuen Funken"? Niemand. Da muss erst die gute alte Karla Kolumna aus dem "Sommerschlaf" erwachen um ein paar Anekdötchen über unsere Funken loszuwerden, gerade über "die neuen Funken" gibt es nämlich so einiges zu berichten.

Es ist soweit, es ist soweit, die Funken trainieren wieder, oder sagen wir lieber - ein Haufen junger Männer trifft sich zweimal die Woche zur Herzgymnastik. Zumindest sieht momentan doch eher danach aus als nach dem alt bekannten "Stars and Stripes". Kommen sogar alte Funken aus dem Takt ähnelt es sogar ein wenig den Kindertanzgruppen unseres Ortes. Üben üben üben, so hieß es schon in der Grundschule und da unser Korps auch in der selbigen trainiert habe ich keinen Zweifel daran dass diese Philosophie auch gelebt wird.

Sind da doch feste Regeln die es einzuhalten gibt um einen Funkentanz zu erlernen. Hüpfen, Bein hoch, Hüpfen, Marschieren…und bis acht zählen ist schließlich auch eine Sache die schon in der Grundschule erlernt wurde…

Sommerfest am 22.08.2009

Das diesjährige Sommerfest fand mal wieder unter der Obhut von Petrus bei herlichem Wetter statt.

Wie schön et wor luurt he!

Fußball Ortsturnier am 08.- 09.08.2009

Ein Ereignisreiches Wochenende sollte es im August auf Seiten der Funken werden. Und das wurde es, Garanten hierfür waren einige vor Ort auf dem Worringer Sportplatz am Erdweg. Die aktive Reihe (fast komplett), ein viel zu großes Zelt, Bier und ein rundes Leder sollten diese Garanten sein.

Das Ortsturnier (Blitzturnier) in Köln Worringen stand ins Haus. Leider war die Teilnahme der Worringer Karnevalsvereine wieder erschreckend gering, jedoch waren auch so genügend Mannschaften angetreten (19 an der Zahl) um den heiß begehrten Cup auszuspielen…die einen mit mehr, die anderen mit weniger Ergeiz.

Zu den Spielen kann man sagen, dass die Funken sich trotz einer sehr starken Gruppe in der sie sich behaupten sollten wesentlich stärker auftraten als noch im vergangenen Jahr. Nach einer Niederlage gegen die Worringer Fründe sahen die Zuschauer ein ungeschlagenes Funkenkorps. Alles funktioniere so wie es gewünscht war, die Abwehr hielt dicht und der Sturm knipste in einer Tour. Der 1.FC Köln wäre neidisch auf solch ein Spielsystem.

Bei Musik und viel Bier wurden zwei wunderschöne Tage verlebt. Am Samstag Abend trafen sich die Funken geschlossen auf der SG-Mallorca-Party und rockten ordentlich die Hütte…einige wieder bis in den frühen Morgen….es sind doch immer die selben… Sonntags wurde dann "bei Rosi" noch ein leckeres Gulasch zu sich genommen und das Wochenende war wieder viel zu schnell vorbei.

…im nächsten Jahr würden sich die Funken jedoch über wesentlich mehr Besuch aus Reihen der GKG freuen.

Wie schön et wor luurt he!

Karla über den Frühling......

"Frühling lässt sein blaues Band, wieder flattern durch die Lüfte…" so heißt es schon im Deutschunterricht auf der Schule und ja, es ist doch etwas dran an dieser Jahreszeit. Blätter und Vögel kehren zurück, verliebte Pärchen laufen schmusend durch den Park (..und einem gerne auch einmal fast vor's Auto), die Luft schmeckt nach Freiheit und Sportler werden zu Athleten.

Auch die Funken spüren diesen "drive" des Frühlings, sieht man sie doch mittlerweile in Fintness-Studios ihre Körper Formen und auf den Worringer Ascheplätzen Fußball spielen. Eine richtige Sportgemeinschaft sind sie wohl geworden. Nun denn, wenn sie nun noch so tanzen wie sie schwitzen, dann kann man an dieser Stelle schon sagen, das sich einiges tun wird auf den Bühnen Worringens wenn diese gestählten Buben ihre Tänze präsentieren.

(Für jeden der Interesse hat: Mittwochs ab 18 Uhr, Fußball im "Affenkäfig"! Mehr dazu im Forum)

Karla Kolumna

Harmonie in Rot und Weiß am 04.04.2009
Generalversammlung 2009 der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen von 1926 e.V.

Ja, sind wir denn schon fertig? Ungläubig schaute manch Anwesender erst auf die große Uhr im Saal des Vereinshauses und dann auf die eigene Uhr. Und tatsächlich, in einer für eine Generalversammlung der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen Rekord verdächtigen Zeit war die umfangreiche Tagesordnung abgearbeitet. Holger Miebach wusste genau was er tat, denn schließlich sollte ja auch noch Zeit zum Feiern bleiben. Das wurde dann auch noch ausreichend getan, so dass mit Fug und Recht zu sagen ist: Dieser Prinz versteht es, zu feiern. Er beherrschte sein närrisches Vereinsvolk von der ersten Sekunde an. Aber oh weh, es sind ja noch 92 Wochen bis zu seiner Proklamation, wie der alte und der neue Präsident, Holger Miebach akribisch feststellte. Schade, weil das Warten jetzt schon schwer fällt; Gott sei Dank, weil es ja noch soooo viel zu tun gibt.

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Fritten essen mit Schwein…

Alle Jahre wieder treffen sich die Funken in einem Worringer Lokal ihrer Wahl zum traditionellen Frittenessen. Die aktive Reihe sowie die Reservisten werden zu diesem "Event" eingeladen. In diesem Jahr kamen alle aktiven der Einladung nach, die Reserve war leider kaum bis gar nicht vertreten, was in Anbetracht der am nächsten Tag stattfindenden Jahreshauptversammlung jedoch irgendwie verständlich war, sind die Meisten doch Familienväter und müssen das Haus und die Frau hüten…

Der Kommandant, Markus Büttgen, begrüßte die Funken frecherweise zunächst im Sitzen, was umgehend durch den Spieß bemängelt wurde, sodass die Begrüßung im Stehen fortgesetzt werden musste. Zur Freude aller durfte der Kommandant nicht nur das alte Leder begrüßen sodern auch 5 neue tanzwütige junge Männer füllten die Stühle des "Haus Schlösser".

Nach einigen gefühlten Stunden des wartens war es dann endlich soweit und das Essen (meistenfalls Schnitzel mit Pommes) stand zum "wegspachteln" bereit. Nach getaner Tat und noch einem "Absacker" ging es ab in das neue Stammlokal der Funken "Gabriels Pinte", dort wurde der Biergarten eingeweiht und das ein oder andere Gläschen Kölsch und "grüner" getrunken. Um ca. 3.00 Uhr morgens verließen die letzten Funken leicht bis stark alkoholisiert die "Pinte" in Richtung Heimat.

Ein gelungener Abend zum Ende der Fastenzeit…an die sich jeder Funke mit Sicherheit gehalten hat…der eine mehr, der andere weniger…

Karla Kolumna

Karla über die "Wirtschaftskrise"….

Man schaltet den Fernseher ein, man schlägt die Zeitung auf, man dreht das Radio auf und man unterhält sich mit Arbeitskollegen über das eine Wort was mit Sicherheit Chancen hat das "Wort des Jahres 2009" zu werden. Das Wort was jeden beschäftigt und viele beängstigt heißt "Wirtschaftskrise". Ein Wort welches nach nichts aussieht, aber dessen klang eine ganze Welt zum Zittern bringt. Krieg, Hass, Massenarmut, Gaza-Konflikt, an all diese Wörter haben wir uns gewöhnt, aber "WIRTSCHAFTSKRISE"…was nun? Wasserflaschen kaufen und im Keller auf bessere Zeiten hoffen?? Nein!

Nehmen wir als Beispiel für die gar nicht so schlechte Wirtschaft doch einmal unser Funkenkorps. Zu Zeiten der Rezession feiern sie doch glatt 5 Neuzugänge, sprich "Neueinstellungen" ein klares 1:0 für die Funken - Opel denkt über Massenentlassung nach - die Funken schaffen neue Plätze in der Reihe, gut über die monatliche Vergütung lässt sich streiten, jedoch ist es doch eher metaphorisch als realistisch gemeint…Nicht nur die Erweiterung der Reihe ist mehr als Antizyklisch, nein auch die WIRTSCHAFT profitiert von den Funken, gibt es doch da eine "Pinte" in diesem Dorf die ganze Kartons von "grünem" und Fässerweise das Bier bereithält nur weil die Funken einen "gemütlichen Abend" machen wollen.

Die Zeiten sind nicht so schlecht, die Köpfe der Leute sind zu negativ. Schaut man sich um und betrachtet das ganze mehr oder weniger nüchtern, dann geht es uns allen noch gut und das wird sicher so bleiben. Nur der Optimist wird glücklich sterben und bis dahin soll es doch noch lange dauern und schöne Jahre sollen folgen.
Ein älterer Mann erzählte mir einst einen noch älteren Witz der eine wahre Aussage beinhaltet "Das Geld gehört in die Wirtschaft"…die Funken freuen sich sicher über Gäste beim Stammtisch

Karla Kolumna

…und schon war es vorbei!
Da freut man sich das ganze Jahr auf eine Woche dessen und ausgerechnet diese, so kommt es einem vor, vergeht im Fluge. Karneval ist nun nach dem Fischessen der GKG am vergangenen Samstag endgültig vorbei…meint man, jedoch geht es nun wie jedes Jahr los mit den Vorbereitungen der neuen Session, keine Zeit sich lange auszuruhen - tüchtig sollt ihr sein, so hieß es doch schon immer, das gilt nun auch für Karneval, denn in diesem Jahr steht der GKG etwas besonderes bevor, die Wahl des Prinzen Karneval für die übernächste Session.

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Rosenmontag 23.02.2009
Am Aschermittwoch ist ja bekanntlich alles vorbei. Und nach sechs tollen Tagen lechzt der Körper nach Ruhe und Entspannung. Es gibt nur noch ein Ziel: die heimische Couch. Aber kaum läßt man sich auf dieser nieder, streckt die müden Glieder aus und will selig schlummern, geht es los: Ein Ohrwurm jagt den nächsten. Es scheint, das Hirn hat einen Sprung in der Platte.

Ja, ich bin Kölle. Einmal Prinz zu sein, muss nicht sein. Rut und wieß, natürlich liebe ich dich. Der treue Husar, na wunderbar. Da sin mer dobei...... und, und, und. Hört es denn garnicht auf? Doch, aber bitte nicht so schnell. Zu schön waren sie wieder, die Tage unseres Worringer Heimatfests, die schönen Stunden in trauter rut-wießer Familienrunde. Und jetzt ist alles vorbei!
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Bilder vom Kinderzug am 22.02.2009
Bilder vom Rosenmontagszug am 23.02.2009
Bilder vom Dienstagstreck am 24.02.2009

Gelungenes Abschlussfest der Wagenbauer am Freitag, 20. Februar 2009
"Rocky Horror Picture Show" im Zint Tünnes
Wie gut, dass unsere Wagenbauer zu den ganz Ausgeschlafenen gehören. Denn sonst hätte Prinz Markus am Freitag vermutlich fast allein in der Gaststätte "Zint Tünnes" gestanden. Weil ihm der Besuch bei unse-ren Wagenbauern so wichtig war, hatte Chefwagenbauer Michael Pleißner den Beginn der Abschlussfete kurzerhand um eine Stunde vorverlegt. Und so platzte der Prinz mit seinem Gefolge mitten hinein in die letzten Vorbereitungen des opulenten Wagenbauerbüfetts. Aber die Wagenbauer wären nicht Wagenbauer, wenn sie mit solch kleinen Unwägbarkeiten nicht umgehen könnten. Also wurde der Tzatziki bei Seite ge-stellt, das Zündholz zum Anfeuern der Brennpaste wieder gelöscht und stattdessen mit breiter Brust der Prinz mit seinem Gefolge empfangen.

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Wie schön et wor luurt he!

Worringer Karnevalsregel bestätigt
Gelungene Openair-Veranstaltung zur Eröffnung des Straßenkarnevals
Da war es wieder! Dieses besondere Gefühl, dass den Worringer Karnevalisten im allgemeinen und die Frauenwelt im besonderen schon früh morgens an diesem Tag erfasst. Seit dem 11.11. fiebert frau/man diesem Tag entgegen: Dem wichtigsten Tag des Jahres für alle jecken Weiber!. Und wenn die Lautsprecher der Prinzenkarosse bereits in der Früh das Dorf mit jecke Tön beschallen, dann klingt es doch so ganz anders als sonst. Da erwacht der Karnevalsbazillus im Blut, die Ohren fangen an zu rauschen, der trübe Blick wird klar, der schlurfende Schritt wird fester. Und bei Schülers Udo seinem Leckerbäckerladen stehen die Wiever hinter der Theke, gar jeck anzusehen. Hoppla, ja ist denn heut schon wieder Karneval? Ja, Schlafmütz, es ist wieder soweit. Nun aber die Beine in die Hand genommen. Am Zillekensplätzchen regen sich schon geschäftige Hände. Keine zwei Stunden mehr und da tobt hier der Bär. Und das Wetter? Die Standardfrage. Hängt von der Antwort doch ab, wie viellagig das Kostüm gezwiebelt werden muss. Und wie wetterfest die oberste Lage sein sollte, um frühzeitige Erscheinungen des Auflösens oder des Schlappmachens zu vermeiden.

Aber, wie lautet doch eine alte Worringer Karnevalsregel: Je schöner der Prinz mit seinem Gefolge, desto schöner das Wetter an Weiberfastnacht in Worringen. Stimmt! Wer dabei war, kann es nur bestätigen. Denn kaum betritt Prinz Markus I. mit seinem zahlreichen Gefolge den wohl gefüllten Platz, stehen nicht nur unsere Funken Spalier. Es bildet sich auch eine Gasse, durch die der Prinz wie auf Wolken schreitet. Es scheinen eben jene zu sein, die wie von Zauberhand beiseite geschoben, dem herrlichsten Sonnenschein Platz machen. Hei, wie freut sich da die bunte Narrenschar. Aber ehrlich gesagt; es kann garnicht anders sein. Denn nomen est omen, so sind doch die Sunshinebläser aus Mönchengladbach angereist. Und die machen ihrem Namen im Verlauf des Vormittags wirklich alle Ehre. Aber nicht nur die. Der Literat des Festkomittes, unser Wolfgang Jansen hat zu Ehren des Prinzen und zur Erbauung des Publikums einen kleinen, feinen Ausschnitt der Interpretenriege aller im Festkomitee Worringer Karneval angeschlossen Vereine zusammengestellt. Und so dauert es garnicht lange, bis sich alle in den Armen halten und zu wunderschönen Klängen schunkeln. Da ist es auch nicht wirklich wichtig, dass es deutlich nach 11.11 Uhr ist, als der Prinz den Straßenkarneval für eröffnet erklärt. Zumal, so behaupten zumindest Insider des Worringer Karnevals, hier die Uhren doch ein wenig anders gehen. Egal, es ist ein lustiges Stelldichein von organisiertem und nicht organisiertem Karneval. Und als gegen 13.00 Uhr der letzte Ton verklungen ist, und nur noch das Geräusch der Kehrbesen zu hören ist, die dieses Mal von Mitgliedern unserer Gesellschaft geschwungen werden, kann wieder nur festgestellt werden, alle die nicht dabei gewesen sind, haben wirklich etwas verpasst. Zu deren Trost sei gesagt, die Veranstaltung ist so gut, dass sie jedes Jahr wiederholt wird. Also, nehmt die Kalender zur Hand und notiert schon mal den Termin.
Achja, irgendwie hatte der Prinz spätnachmittags wohl noch eine Termin außerhalb Worringens, denn manch einer mit aufgelöstem Kostüm, oder schlappgemachten, fragte sich urplötzlich, wo den der Sonnenschein geblieben ist. Aber Gott sei Dank waren die meisten Kehlen schon so gut befeuchtet, dass es auf das bischen von oben schon nicht mehr ankam
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Bericht/Fotos: Dieter Trojahn

Prinzenabend mit Prinz MarkusI 13.02.2009
Endlich war es wieder soweit, die Funken luden zum alljährlichen Prinzenabend im Zint Tünnes ein. Der Einladung folgten der gesamte Hofstaat des Prinzen Markus I., einige ehemalige Prinzen, die Vereinsführung der GKG sowie alle aktiven Funken und eine Vielzahl an Reservisten.
He jeht et wigger......

Wageneinweihung mit Prinz MarkusI 07.02.2009
Wie schön et wor luurt he!

Achtung ansteckend - dä kölsche Bazillus - eine Generation und ihr Werdegang!
Was ist da nur los im nördlichen Köln, was die Dorfbewohner gerne Worringen nennen, da kommt eine ganze Generation und belebt das "Kölsche" wieder. Nää wat is dat schön.
Gehen wir ins Detail. Seit geraumer Zeit treiben unsere aktiven Funken sich sehr gerne Abends und Nachts in unserem Dorfe herum und beglücken die Worringer Wirte mit Ihrer geselligen und sehr friedlichen Anwesenheit. Da werden wie aus dem Nichts, alte Kölsche Lieder gesungen von Ostermann über Millowitsch bis hin zu den Jungens von Brings, alles wird lauthals mitgesungen. Es wird geschunkelt und gelacht. Ein herrliches Spiel was da vor sich geht. Gerne wird das auch von älteren Herrschaften an der Theke mit einer Runde dankend angenommen…vielleicht auch damit sie mal `ne Minute ruhig sind, aber bedanken tun sie sich sehr nett.
He jeht et wigger......

Obama erbarme dich!
Nach nur einem Tag im sogenannten "Bunker" des Wagenbaus, habe ich mich umgehend dazu entschlossen der GKG und allen Lesern einen Bericht über diese Verhältnisse darzubieten. Ich weise darauf hin, dass es sich wirklich für jedes Mitglied der GKG einmal lohnt den "Bunker" unter der Villa Maus zu besuchen. (jetzt kann auch keiner sagen er wüsste nicht wo der Bunker ist…)

Am Samstag den 24.01.2009 veranstalteten die Wagenbauer ihren Tag der offenen Tür - ja eine Tür haben sie sogar…Diese Feierlichkeit haben sich leider viel zu wenig Mitglieder der GKG und eine erschreckend hohe Anzahl Funken zum Anlass genommen den Wagenbauern ein Präsent vorbei zu bringen und sich den "Bunker" einmal näher anzuschauen. Bei lecker kühlem Bier (warum es kühl blieb erkläre ich später) und einem netten Buffet wurde sich über den Sinn des Lebens und die Entstehung der Menschheit unterhalten.

Doch was ich dort sehen und fühlen musste, brachte mich darauf dem neuen amerikanischen Präsidenten, Brack Obama, umgehend eine Mail zu schreiben. Ich schrieb diese Mail mit dem Tenor sich doch bitte erst einmal den Bunker anzuschauen bevor er Guantana Moe schließt, denn die Zustände sind auch in Worringen unmenschlich. Es war kalt, mindestens minus 300 Grad Celsius, die Nasen liefen schneller als der "Hustensaft" durch die Kehlen der Männer. Eine Camping-Toilette und ein Fass zwecks Umfüllmaßnahmen ersetzen jegliche Hygiene. Menschenrechte adé!

Die Farbe an der Decke sah aus wie aus Eis…war es Eis? Man weiß es nicht. Der Sinn der rot weißen Mützen ist auf jeden Fall erkannt worden, selbst der Vize der Funken hat es sich nicht nehmen lassen auch ein solches Mützchen anzuziehen und sich somit schon einmal für den Wagenbau anzumelden. Eine Vermutung von mir, das es dort nur so kalt sei weil dort Eisbären und Iglus gebaut werden wurde leider umgehend verworfen.

Ein schöner Tag war es aber. Es wurde viel gelacht und die Gremien Funken & Wagenbau sind wieder ein Stück näher zusammengerückt…was sicher auch an der Kälte lag.

Ich bitte zu beachten, dass alle oben genannten Aussagen auf Witze und Gespräche des gesamten Tages basieren, wir sind alle froh, dass wir den Bunker haben. Aber ich appelliere an ALLE MITGLIEDER der Gesellschaft, besucht den Wagenbau und bringt den Jungs was nettes mit, wenn es eine Frau oder einen Mann gibt der gerne Schals stickt, nur zu, ich zahle sicher auch ein bis zwei Wollknäuele! Die Jungs verdienen höchsten Respekt!

Danke für den schönen Tag, wir werden uns sicher revangieren.

Karla Kolumna
Peter Doll (in dankbarer Zusammenarbeit mit D. Trojan)

Tag der offenen Tür bei den Wagenbauern
Wie haben sie das nur gemacht? Trotz intensivster Suche, auch in den verborgensten Winkeln, war das Geheimnis nicht zu lüften. Dabei ist doch hinlänglich bekannt, dass die Wagenbauer wahre Wunder vollbringen, - die Kulisse anlässlich unseres Fastelovendsspills am 16. und 17.Januar 2009 legt beredt Zeugnis davon ab -, doch was ihnen beim Tag der offenen Tür am Samstag, 23. Januar 2009 in ihrer Wirkungsstätte (auch Bunker genannt) gelang, ist einfach nur als tolles Stück zu bezeichnen. Aber vermutlich bleibt es immer ein Rätsel, wie die Wagenbauer um ihre "Führungskräfte" Michael Pleißner und Willy Thoma die zur Hauptfigur des diesjährigen Mottowagens passende adäquate Temperatur lieferten.
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Drömeröm um dat "Fastellovendsspill"
Wie schön et wor luurt he!

Kindersitzung vom 18.01.2009
Nur "Klein"-Ecki kennt die richtige Antwort, Silke Jansen mit grandiosem Debüt!
Das hat es bisher noch nicht gegeben. Die Kindersitzung der Großen Karnevalsgesellschaft findet in einer Bahnhofshalle statt. In der herrlichen Kulisse des Fastelovendsspills der GKG mit dem Titel "Om Bahnhoff es d'r Düvel loss" begrüßt Andrea Jansen als Sitzungsleiterin alle kleinen und großen Kinder.
Der Saal ist fast bis auf den letzten Platz besetzt, als das nahezu zweieinhalbstündige Programm beginnt. Zu ihrer Unterstützung hat Andrea Jansen Christian Gaugler und einen der jüngsten Fünkchen, Benni Pilz gewählt. Wie sich im Verlauf der Sitzung herausstellt, eine gute Wahl.
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Wie schön et wor luurt he!

"E Fastellovendsspill" vom 16 und 17.01.2009
Was für ein grandioses Bild zum Abschluss. Die Bühne des Vereinshauses ist ein Meer in rot und weiß. Und mittendrin ein stolzer Präsident Holger Miebach. Er hat auch allen Grund dazu. Ist ihm doch kurz zuvor vom sichtlich beeindruckten Präsidenten des Festkomitees Worringer Karneval Klaus Dittgen bescheinigt worden, dass die Große Karnevalsgesellschaft mit ihrem Fastelovendsspill einen weiteren Meilenstein im Worringer Karneval gesetzt hat.
Diesen Dank gibt Holger Miebach gern weiter an den Ehrenpräsidenten der GKG Robert Schneider. Schließlich ist es dessen Penetranz und Sturheit zu verdanken, dass es der Gesellschaft gelungen ist, ein denkwürdiges Spektakel auf die Beine zu stellen. Den Besuchern des Fastelovendsspills mit dem Titel "Om Bahnhof es d'r Düvel los" wird am 16. und 17. Januar 2009 ein Spektakel geboten, das so schnell nicht seines Gleichen finden dürfte.
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Wie schön et wor luurt he!

Jetzt geht's los !
Wagenbauchef Michael Pleißner ist sehr zufrieden.
Ruckzuck ist die Bühne frei. Da staunen die Wagenbaukollegen des MGV nicht schlecht. Das von ihnen auf die Bühne des Vereinshauses gestellte Bühnenbild für die karnevalistischen Abende ihrer Gesellschaft ist in knapp einer Stunde von den Bühnen- und Wagenbauexperten der GKG unter Leitung von Michael Pleißner fein säuberlich zerlegt und gestapelt.
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Die Große KG auf großer Fahrt - siebter und letzter Teil!
Worringen (gkg): Die Große KG begibt sich auf große Fahrt, und mittlerweile steht auch endlich fest, wohin die Reise gehen soll. In den letzten Wochen konnten die Leser von WorringenPur und die Besucher unserer Homepage www.grossekg.de unsere Bemühungen um die Festlegung eines Zielortes verfolgen, die Mitglieder unserer Gesellschaft durch halb Europa und beinahe sogar bis nach Afrika führten.
Im letzten Teil waren dann schließlich alle Lösungsbuchstaben beisammen, und mit viel Nachdenken und einer Portion Kreativität war es daraufhin möglich, dem lang gesuchten Reiseziel zu guter letzt doch noch einen Namen zu geben: DÜSSELMAGEN!
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Weihnachtsfeier 20.12.2008
Die Grosse Karnevalsgesellschaft fand sich auch dieses Jahr wieder in den heiligen Hallen des Worringer Karnevals zu Ihrer Weihnachtsfeier ein. Der Nikolaus besuchte die schon sehr gespannten Kinder und hatte auch die ein oder andere Überraschung für die Erwachsenen parat. Einen kleinen Auszug aus der Feier könnt Ihr in der Bildergalerie sehen.

Die Große KG auf großer Fahrt, Teil VI
Worringen (gkg): Traurige Gesichter bei der GROSSEN. Präsident Holger Miebach ist ratlos, der Verzweiflung nahe. Am 16. und 17. Januar 2009 findet im Worringer Vereinshaus das Fastelovendsspill statt, dann begibt sich die GKG auf große Fahrt. Und immer noch weiß keiner der Verantwortlichen, wohin die Reise geht. Wer wurde nicht alles mobilisiert, um das Ziel auszukundschaften.
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Die Große KG auf großer Fahrt, Teil V
Worringen / Südfrankreich / Schalkenmehren (gkg): Ein Geheimnis ist gelüftet! Markus Thönnessen ist der kommende Prinz Karneval in Worringen. Im letzten Teil unserer "Großen Fahrt" noch als Pfadfinder für uns unterwegs, wurde er mittlerweile auf der 11.11-Feier den Worringer Narren vorgestellt. Was nicht vorgestellt werden konnte, war das Ziel der großen Reise der Großen Karnevalsgesellschaft. Denn auch der kommende Prinz konnte der Großen KG nicht bei der Suche nach dem Ziel für deren Fahrt auf dem Fastelovendsspill am 16. und 17. Januar 2009 helfen. Dormagen war nicht - wie von ihm ursprünglich vermutet - das Ziel, obwohl in diesem Ortsnamen ein D, A, E und M vorkommt.
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Gewinnspiel für das "Fastelovendsspill" am 16. oder 17. Januar 2009 im Worringer Vereinshaus
Die GROSSE KG begibt sich auf große Fahrt. Doch wohin fährt die GROSSE KG? Und von wo startet die sie? Fragen über Fragen, aber wer kennt die Lösung? Mit etwas Glück sind Sie dabei auf der großen Fahrt. Denn wer der Lösung am nächsten kommt, dem winken zwei Freikarten für das "Fastelovendsspill" am 16. oder 17. Januar 2009 im Worringer Vereinshaus.
....hier gehts zum Gewinnspiel!

Funkenappell 08.11.2008
Am Samstag den 08.11.2008 hat unser Kommandant die aktive Reihe, die Reservisten und die Gönner mit einem Stellungsbefehl in den Zint Tünnes geordert, damit das alljährliche Appell zwecks Überprüfung der optischen und tänzerischen Darbietung stattfinden konnte.
Diesem Befehl folgten selbstverständlich alle aktiven Funken sowie eine Vielzahl an Reservisten und Gönnern jeweils mit Anhang.
He jeht et wigger......

Die Große KG auf großer Fahrt, Teil IV
Worringen/Dormagen/Zons (gkg):
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, steht doch die 11.11.-Feier vor der Tür. Und bekanntlich wird dort der kommende Worringer Narrenherrscher vorgestellt, dessen Name bis dato ein gut gehütetes Geheimnis ist.
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Die Große KG auf großer Fahrt, Teil III
Und weiter geht's mit den Reisevorbereitungen der Großen KG, die ihre Sitzungen am 16. und 17. Januar 2009 in ein "Fastelovendsspill" umwandeln und sich dabei auf große Fahrt begeben wird.
Voller Motivation und in Vorfreude dieser tollen Reise hatten sich in den vergangenen Wochen bereits einzelne Mitglieder der Gesellschaft auf den Weg gemacht, um zum einen ein geeignetes Ziel festzulegen und zum anderen auch gleich die beste Möglichkeit ausfindig zu machen, dorthin zu gelangen. Was sich bislang als gar nicht so einfach herausstellte, da der Vereinsvorstand in seiner grenzenlosen Weisheit (oder wie auch immer man diesen Zustand auch nennen mag) sich immer neue Vorgaben einfallen ließ. Wobei mittlerweile dann immerhin folgendes feststeht: Die Große Fahrt soll mit der Eisenbahn absolviert werden, das große Ziel der Großen Fahrt beginnt mit einem "D", und ein "E" gibt es an irgendeiner Stelle des Namens auch noch...
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Die Große KG auf großer Fahrt, doch wohin? Teil II
Worringen / Mallorca (gkg): Die GROSSE KG Köln-Worringen wird sich in der kommenden Karnevalssession auf große Fahrt begeben. Soviel war auch an dieser Stelle vor kurzem ja schon zu lesen, und auch, dass es etwas mit den Sitzungen der Gesellschaft zu tun hat, die am 16. und 17.01.2009 über die Bühne des Worringer Vereinshauses gehen werden. Ebenso hat sich, vor allem unter den Besuchern des Kirmesstandes der GKG, mittlerweile herumgesprochen, dass es sich hierbei diesmal gar nicht um die sonst üblichen Kostümsitzungen handelt, sondern um etwas, das unter dem Titel
"E Fastelovendsspill" steht!
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Die GROSSE KG begibt sich auf große Fahrt!
Doch wohin mag die Reise gehen? Und wie kommt man dort am besten hin? Und wo startet man am besten? Fragen über Fragen, aber wer kennt die Lösung? Einen ersten Versuch, entsprechende Antworten zu finden, unternahm jetzt der Pressesprecher der GKG, Dieter Trojahn, bei einem Besuch in Bad Pyrmont.
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Sommerfest vom 23. bis 24.08.2008
Es hätte auch ganz anders kommen können.
Manch sorgenvoller Blick galt am Samstag, 23.08.2008 den drohenden Wolkengebirgen über dem Vereinsheim des Hundesportvereins. Hatte doch der Vorstand der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen von 1926 zum traditionellen Sommerfest eingeladen, und bisher hatten die Rot-Weißen doch immer Glück mit dem Wetter. Nach kurzer Beratung am Samstagvormittag beschloss das Organisationskomitee, vorsichtshalber weitere Zelte aufzubauen. Und die schienen auch angebracht, denn mit der Eröffnung des Festes öffnete auch der Himmel seine Schleusen. Mit Blitz und Donner ging es also los. Aber es war, wie sich am Ende des Festes (am Sonntagnachmittag) herausstellte, nur der Hinweis von oben, dass es auch ganz anders hätte kommen können. ....hier gehts weiter!
Luurt doch ens die Bilder!

Worringer Blitzturnier 09. und 10.08.2008
Nach jahrelanger Abstinenz haben wir wieder einmal am Worringer Fußball Blitzturnier teilgenommen. Dank der Organisation unseres Vizekommandanten Daniel wurden sogar neue Trikots angeschafft. Mit viel Spaß an der Freud wurde ein hervorragender 7. Platz errungen und die Endrundenteilnahme nur knapp verpasst.
He jeht et wigger!

Das Sommerloch
Wir stecken drin…. mitten drin……… im Sommerloch!
Aber was ist das überhaupt? Ein Sommerloch?

Was der Sommer ist, muss man ja nicht erklären, der ein oder andere hat bestimmt schon mal einen herrlichen Sommer erlebt. Es ist warm, die Sonne scheint und man kann endlich die müden Knochen mit Sonnenenergie betanken. Leider hatte ich bei der Wahl des Zeitraumes für meinen Jahresurlaub kein Glück und die Hälfte der Zeit habe ich mich wie im Herbst ge-fühlt. Man sollte doch Urlaub machen, wenn die GKG Sommerfest feiert, denn dann ist es immer warm und schön. Nur leider hätte das zur Folge, das keiner mehr hingeht und dann würde das Sommerfest ja keinen Sinn mehr machen und nicht stattfinden, was wahrscheinlich wiederum zur Folge hätte, dass das Wetter schlecht ist. Na ja, darum freuen wir uns halt lieber wieder auf ein Sommerfest mit schönem Wetter, welches vom 23.08. - 24.08. stattfindet.

Bei Wikipedia findet man verschiedene Erklärungen für die Bezeichnung Loch: Unter einem Loch versteht man im Allgemeinen einen Hohlraum. Wir stecken in einem Hohlraum? Wenn man die vermeintlich karnevalslose Zeit als Hohlraum sieht, mag das stimmen. Im Golfsport ist ein Loch das genormte Ziel einer Spielbahn, meistens gibt es 18 Stück davon. Ich hoffe mal nicht, dass es 18 Sommerlöcher gibt und es ist eigentlich auch kein Ziel für uns, in eines zu fallen. Bei Blasinstrumenten gibt es Tonlöcher, das hört sich meistens gut an. Nur in einem Tonloch stecken wir auch nicht, denn man munkelt dass unsere Interpreten schon lange auf Hochtouren arbeiten.

In Schottland gibt es auch ganz viele Löcher, in einem soll sogar Nessie, das Seeungeheuer, stecken. Schottland soll zwar sehr schön sein, doch da möchte ich momentan auch nicht hin.

Dann gibt es noch Wurmlöcher. Über die Wurmlöcher freut man sich in der Regel nicht, aber sie haben auch etwas Positives. Der Name Wurmloch stammt von der Analogie mit einem Wurm, der sich durch einen Apfel hindurch frisst. Er verbindet also zwei Seiten desselben Raumes (der Oberfläche) durch einen Tunnel. Aus einem Tunnel geht es auch meistens wieder raus, also kann das gar nicht so schlecht sein. Wurmlöcher gibt es auch in der Astrophysik, dort sind auch die schwarzen und die weißen Löcher zu finden.

Ein Weißes Loch ist ein hypothetisches Objekt der Astrophysik und stellt das Gegenteil eines Schwarzen Lochs dar. Während das Schwarze Loch Masse in sich aufnimmt, stößt das Weiße Loch Masse aus. Da ein Weißes Loch dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik widersprechen würde, ist die Existenz Weißer Löcher sehr hypothetisch. Ein weiterer Grund, warum Weiße Löcher sehr unwahrscheinlich sind, ist der, dass ein Weißes Loch innerhalb kurzer Zeit so viel Materie ausstoßen würde, dass diese wiederum zu einem Schwarzen Loch kollabieren würde, welches das Weiße Loch verschlucken oder es zu einer Reaktion kommen würde, in der sich Schwarzes und Weißes Loch gegenseitig neutralisieren. Ein Weißes Loch ist das, was unter Umständen hinter einem Schwarzen Loch ist (in Kruskal-Szekeres-Koordinaten). Eine andere Vorstellung ist die, dass ein Weißes Loch das entgegengesetzt zur Zeitachse ablaufende Schwarze Loch ist. Beide sind durch Wurmlöcher miteinander verbunden. Dieses Wurmloch könnte auch einfach ein Schwarzes Loch sein, welches ein Loch in die Raumzeit bei geeigneter Krümmung gerissen hat - wie ein Trichter, nur mit zwei Seiten, eine zum Eingang, eine zum Ausgang der Materie. Alles klar?

Trotzdem wäre mir ein weißes Sommerloch lieber als ein schwarzes, denn das würde uns wenigstens wieder ausspucken. Ich hoffe mal nicht, dass die Farben schwarz und weiß irgendetwas mit einem ortsansässigen Karnevalsverein zu tun haben.

Zu guter Letzt hab ich dann doch noch die Beschreibung vom "Sommerloch" gefunden: Das Sommerloch ist eine Bezeichnung der Medien, besonders der Tagespresse und der Nachrichtenagenturen, für eine nachrichtenarme Zeit, die vor allem durch die Sommerpause der politischen Institutionen bedingt ist. Und da in Karnevalsvereinen auch schon mal Politik gemacht wird, scheint das am ehesten auf unseren Zustand zu passen.

Nur so ganz leise still und heimlich deutet sich an, dass auch dieses Sommerloch bald ein Ende hat. Einige Ereignisse in der kommenden Session werfen so langsam Ihre Schatten voraus, und wenn alles so wird wie wir es erhoffen, dann können wir uns auf eine super geile Fastelovendszick freuen.

Es gibt aber auch noch Bilder vom Frohnhoftag und der Vatertagstour, die vor dem Sommerloch entstanden sind.

Bilder von der Vatertagstour am 1.05.2008!
Bilder vom Frohnhoftag am 1.06.2008!

WANTED!
Funken, jung, jeck suchen.......... DICH!

Wenn Du, männlich, zwischen 16 und 99 Jahre alt, mit dem karnevalistischem Bazillus angesteckt und ein "positiv" bekloppter Mensch bist, dann bist Du bei uns genau richtig.

Nein... das hier ist keine Partnervermittlung,

Das Funkenkorps der Grossen Karnevalsgesellschaft Köln- Worringen von 1926 sucht männlichen Nachwuchs für die "aktive" Reihe der Funken.

Wenn Du Spaß am Karneval hast, dir vorstellen kannst an tänzerischen Darbietungen auf der Bühne mitzuwirken, Du ein zuverlässiger Mensch bist und gerne mächtig viel Spaß im Karneval hast, dann bist Du bei uns genau richtig.

Die Fähigkeit, die unteren Extremitäten im 90° Winkel anheben zu können, gilt als mindest Anforderung an einen Funken. Wenn Du dich darüber hinaus noch Rhythmisch zur Musik bewegen kannst, übertrifft das schon fast alle Erwartungen die an Dich gestellt werden.

Sollten wir Dein Interesse geweckt haben dann Melde Dich doch einfach bei unserem Kommandanten:
Markus Büttgen
Gilbachstr. 10
41540 Dormagen
Tel.: 0173 / 2732256
Kommandant@funkenkorps.de

Bilder der Session 2007/2008
Dank unserem "aktiven Mitglied" Karin Först, gibt es neue Bilder aus der vergangenen Session.
Einen herzlichen Dank hierfür. Werft mal einen Blick hinein, es lohnt sich....
Bilder vom Kinderzug am 03.02.2008!
Bilder vom Rosenmontagszug am 04.02.2008!
Bilder vom Rosenmontag nach dem Zug!
Bilder vom Dienstagstreck am 05.02.2008!
Bilder vom Fischessen am 22.02.2008!
diverse Schnappschüsse aus der Session!

Bericht von der Generalversammlung 14.03.2008
Wenn das kein gutes Omen ist!
Fast auf die Sekunde genau mit Beginn des neuen Tages beschlossen die anwesenden Mitglieder nahezu einstimmig die Gründung einer neuen Karnevalsgesellschaft mit dem Namen "Grosse Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen von 1926". Vorausgegangen war ein Kraftakt von Dr. Holger Miebach, der in wahrhaft herkulischer Manier in einem 2 Stunden dauernden Lese-, Rede- und Antwortstehen-Marathon den Weg bereitete, das die neue Gesellschaft in das Vereinsregister des Amtsgerichts Köln eingetragen werden kann und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch die Finanzbehörden eingeholt werden soll. Wie schon aus dem Namen ersichtlich, ändert sich am Sinn und Zweck des neuen Vereins nichts gegenüber der nun nicht mehr existierenden Karnevalsgesellschaft gleichen Namens. Die Vereinsfarben waren und sind rot-weiß. Das Motto lautet nachwievor: Von Zoten frei die Narretei. Und es geht auch dem neuen Verein ausschließlich um unser heimatliches Brauchtum, den Worringer Karneval.
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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
sagte sich offenbar Hans Moers bei der Generalversammlung und tatsächlich ist es ihm gelungen, die wesentlichen Ergebnisse in seinem Kunstwerk festzuhalten. Seht selbst!

Bilder des Wagenbau aus der Session 2007/2008
Hier findet Ihr eingige Bilder vom dem hervorragend gestaltetem Wagen unserer Originalgruppe. Der Wagen hat das Motto: "Kölsches Doping" voll und ganz getroffen und zählte zu den schönsten Wagen im Worringer Rosenmontaszug.
Außerdem gibt es noch Bilder von der Wagenbauerfete die am 01.02.2008 stattfand.
Luurt doch ens die Bilder!

Rosenmontagszug 04.02.2008
Oh lieber Gott, gib uns Wasser …..

vielleicht wurde das Lied der Bläck Fööss in dieser Session zu oft gesungen;
vielleicht mussten einige erhitzte Gemüter gekühlt werden, die sich auf Grund von Ereignissen im diesjährigen Karneval zu sehr in Rage geredet hatten;
vielleicht sollten all die jecke, kleine Pänz, die am Zugweg standen begossen werden, damit sie schneller wachsen;
vielleicht hat sich der Himmel nur den vielen Tränen der Freude und der Rührung unseres Prinzen Stefan II. angeschlossen;
vielleicht, vielleicht, vielleicht.

Aber eines ist sicher: Der Wurringer Jeck ist wetterfest!

Nur so ist es zu erklären, dass sich trotz langsam aufweichender Kostüme, durchnässter Kleidung, nasser Schuhe, aus der Fasson geratener Frisuren und verlaufender Schminke ein gut aufgelegter närrischer Rosenmontagszug durch unser Worringen bewegte. Und frei nach dem Motto -Un wenn de Jecke trecke, do sin mir all dobei - säumten bis zum Schluss zahlreiche Schaulustige den Zugweg.

Die bekamen ordentlich was für die Augen und Ohren geboten. So sorgten wir mit unseren Originalkostümen, wie auch schon im vergangenen Jahr, wieder für viel Aufsehen und waren ein echter Hingucker im Zug. Wo hatte man vorher schon so große Kölschgläser gesehen , die auch noch tanzen konnten. Selbst als der Schaum schon zerfiel und das Gebräu zunehmend dank Petrus Hilfe gepanscht wurde, waren wir immer noch eine Augenweide, vor allem, wenn bei den Zuschauern angesichts unseres tollen Mottowagens, plötzlich der Bezug hergestellt wurde (und mancher am Rande ja auch schon gedopt schien). Eine tolle Idee, die von den ExpertInnen des AK Rosenmontag und den Wagenbauern hervorragend umgesetzt wurde. Nicht zu vergessen im Gesamtbild unserer Gesellschaft das Kindertanzkorps, die Dilldöppcher, die Rhingdüvel, die Majoretten und die Funken, die alle dem Unbill des Wetters trotzten und wacker aushielten. Wir waren wiederum GKG-like, einfach großartig.

So erreichten wir überwiegend tropfnass aber in guter Stimmung und ziemlich geschlossener Formation das Zillekensplätzchen, um hier auf den Prinz zu warten. Naja, und vielleicht wollten wir und auch die ZugteilnehmerInnen der anderen Gesellschaften ein bischen gelobt werden. Doch der Festkomiteespräsident und der Prinz verabschiedete uns mit einigen dürren Worten und auf einmal, so schien es, standen eine beträchtliche Anzahl begossener Pudel auf dem Platz herum. Aber Jecke wären nicht Jecke, wenn sie sich davon unterkriegen ließen und nachdem alle Heim gegangen waren und sich trocken gelegt und das Kostüm gewechselt hatten, ging die Party erst richtig los. Es wird allerdings gemunkelt, dass einige Familienmitglieder der Rut-Wieße auf der Suche nach dem geeigneten Kostüm das, des Couch-Potato gewählt haben sollen.

Bericht: Dieter Trojahn

Hier ein paar Bilder vom Kinder- und Rosenmontagszug!
Wenn noch jemand Bilder von den Umzügen hat, lasst diese bitte dem Webmaster zukommen!

Prinzenabend mit Prinz StefanII 27.01.2008
Auch in diesem Jahr wurde wieder der amtierende Prinz im Worringer Karneval, in diesem Jahr Prinz StefanII, zu einem gemütlichen Abend eingeladen. Nach dem alle sich an dem hervorragenden Buffet gestärkt hatten, gab es einige Programmpunkte.
Dem obligatorische Stippefötchen mit Funken, dem Hofstaat sowie einigen Gästen fogte ein Gesangbeitrag vom Marika und Anna-Maria Pilz. Anschließend lies das berüchtigte Spiel mit Prinz StefanII nicht lange auf sich warten, welches er mit bravur meisterte. Die durch das Spiel gewonnenen Kamelle für Rosenmontag spendete er unserem Kindertanzkorps. Die Lästermäuler boten den Anwesenden mal wieder ein Funkenspezial aus Ihrem Programm und zu guter letzt sangen die Knallbonbons.
He jeht et wigger!

Wagenübergabe am 26.01.2008
Nä, wat is der schööööön!!!
"Nur wenn der Wagenbauer mit dem janze Hätz dobei ist, dann kann der Wagen och jod weede", so sprach einer unser Wagenbauexperten anläßlich der Wagenübergabe am 26.01.2008. Und jeder der da war, und von der GKG waren es nicht wenige, konnte nur eines sagen: "Die Wagenbauer der GKG müssen ein riesiges Herz haben, denn der Wagen ist einfach nur wunderschön !!!" Und alle freuen sich schon auf den Rosenmontag, um vor diesem Wagen her zutrekke.
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Mitgliederbereich mit Forum
Hallo liebe Mitglieder der Großen Karnevalsgesellschaft.
Von nun an findet Ihr unter der Rubrik Eulenspiegel den neuen Mitgliederbereich.
Dort findet Ihr auch ein Forum in dem über dies und das diskutiert werden kann.
Die Zugangsdaten für den Mitgliederbereich erhaltet Ihr beim Webmaster.
Einfach eine E-mail senden und auf Antwort warten. webmaster@grossekg.de

Kindersitzung am 19.01.2008
Wenn kleine Sheriffs, Clowns, Feen, Prinzessinnen, Piraten, Polizisten, Feuerwehrleute und und und ..... das Vereinshaus bevölkern, Andrea Jansen im rot gepunkteten weißen Rock das Einmaleins für Sitzungseleven erklärt , Rakete auf Rakete im Saal empor donnert und die Prinz-Kamelle-Rufe auch das taubste Ohr erreichen, ja dann ist die Kindersitzung der GKG angesagt. Am Samstag war es wieder soweit. Und trotz des etwas ungünstigen Samstagnachmittagstermin fanden sich reichlich kleine Jecken mit Begleitung ein. Als der Prinz wegen seiner verhuddelten Strumpfhosen, so erklärte es Andrea Jansen den Kindern, verspätet den Saal betrat, verschlug es ihm schier die Sprache angesichts der kostümierten Gesellschaft, die ihn mit großen kindlich neugierigen Augen ansah und ihn begeistert empfing. Denn da war man ja schon mitten im Programm und entsprechend war die Stimmung. ....hier gehts weiter!
Vorab schon mal einige Bilder!

Kostümsitzung am 18.01.2008
Getreu dem diesjährigem Motto des Wurringer Karnevals "Olympische Narreteien" war das von Andrea Jansen und Rosi Stetzkowski zusammengestellte Programm für die Kostümsitzung 2008 der GKG wahrhaft olympisch. Nicht nur die Anzahl der Beiträge auch die Inhalte verlangten vom Sitzungspräsidenten, vom Prinzen Stefan II. und seinem Hofstaat sowie dem sehr zahlreich erschienenen Besuchern gut trainierte Lachmuskeln, ein ausgeprägtes Stehvermögen, Schunkeltraining sowie Textsicherheit und Raketenkenntnisse. Am Ende einer gelungenen Sitzung konnte Präsident Holger Miebach, der mit geschicktem Timing und seiner Erfahrung als Sitzungsleiter über die ein oder andere Hürde hinweghalf, dem Publikum und dem Prinzen eine ausgezeichneten Kondition und damit die Erfüllung der närrischen Olympiaqualifikation bescheinigen. ....hier gehts weiter!
Luurt doch ens die Bilder!

Weihnachtsfeier 22.12.2007
Unsere Weihnachtsfeier fand diesesmal an einem ungewöhnlichen Tag und zu anderer Uhrzeit statt. Selbst der Nikolaus kam diesesmal nicht nur einmal für die Kinder. Am späteren Abend wurde er nochmal gesichtet und die älteren (Vorstands-)Mitglieder bekamen was zuhören. Alles in allem war es ein gelugener Nachmittag bzw. Abend der bestimmt in dieser Form nochmals wiederholt wird. Aber seht selbst!

Funkenappell 03.11.2007
Das obligatorische Funkenappell vor dem Sessionsstart fand in dem Wachlokal des Funkenkorps, der Bürgerstube des Worringer Vereinshauses, statt. An diesem Abend durfte unser Kommandant neben der leider nicht ganz vollzähligen aktiven Reihe, auch eine vielzahl von Reservisten und Gästen begrüßen. Et wor widder ens schön ävver luurt selvs.
Luurt doch ens die Bilder!

Kirmes im Dörp 14. bis 17.09.2007
GKG mittendrin statt nur dabei...
Bei der diesjährigen Kirmes waren wir auch wieder mit einem Stand vertreten.
Neben dem allseits beliebten Kinderschminken, konnte man sich auch noch
beim Schwämmewerfen "op die huhe Diere" vergnügen. Aber seht selbst...
Luurt doch ens die Bilder!

Sommerfest vom 24. bis 26.08.2007
Petrus kann nur `ne Ruut-Wieße sein
Als hätte es noch eines Beweises bedurft, so putzte Petrus pünktlich zum Beginn des Sommerfestes den Himmel, so dass wie in all den anderen Jahren dem Sommervergnügen nichts mehr im Wege stand. Und so konnte der Präsident am Samstag eine größere Schar und am Sonntag einen erlesenen Haufen Familienmitglieder und deren Anhang herzlich begrüßen. Vielleicht lag es ja daran, dass es für einige am Samstag sehr lang geworden war, dass das Häuflein Rot-Weißer sich am Sonntag etwas in den weiten des Hundeplatzes verlor. Egal entgangen ist denen, die nicht wollten oder konnten, allemal einiges. Doch der Reihe nach. ....hier gehts weiter!
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Kinderdisco beim Sommerfest vom 24.08.2007
Nun sind auch endlich die Bilder der Kinderdico online. Luurt doch ens die Bilder!

Rhingdüvel Familientag 19.08.2007
Die Radtour des ersten Rhingdüvel Familientag ging nach Hackhausen zur Minigolfanlage. Dort wurde mehr oder weniger erfolgreich Minigolf gespielt. Nach dem sich alle bei Speis und Trank gestärkt hatten gab es noch ein spannendes Fußballmatch.
Luurt doch ens die Bilder!