| Sommerfest vom 23. bis 24.08.2008 |
| Es hätte auch ganz anders kommen können Bericht vom Sommerfest von Dieter Trojahn
Manch sorgenvoller Blick galt am Samstag, 23.08.2008 den drohenden Wolkengebirgen über dem Vereinsheim des
Hundesportvereins. Hatte doch der Vorstand der Großen Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen von 1926 zum
traditionellen Sommerfest eingeladen, und bisher hatten die Rot-Weißen doch immer Glück mit dem Wetter.
Nach kurzer Beratung am Samstagvormittag beschloss das Organisationskomitee, vorsichtshalber weitere Zelte
aufzubauen. Und die schienen auch angebracht, denn mit der Eröffnung des Festes öffnete auch der Himmel seine
Schleusen. Mit Blitz und Donner ging es also los. Aber es war, wie sich am Ende des Festes (am Sonntagnachmittag)
herausstellte, nur der Hinweis von oben, dass es auch ganz anders hätte kommen können. Und so feierten die Rot-Weißen wiederum ein rauschendes Fest ohne dem Rauschen des Regens lauschen zu müssen.. Da die Wagenbauer an beiden Tagen das Feuer des Grills hüteten, sie hatten vorsichtshalber immer ausreichend Löschwasser in Form eines Pittermännchens zur Verfügung, war für Deftiges stets gesorgt. Aber auch für die Leckermäulchen stand am Sonntag das von Trudi Wirtz wieder liebevoll vorbereitete Kuchenbüfett bereit, und manch ältere Naschkatze konnte beim Anschleichen beobachtet werden. Und damit niemand Durst leiden musste, zapften die Funken, was das Zeug hielt. Sie stellten wiederum erfolgreich unter Beweis, dass einem gestandenen Funk vor einem Zapfhahn nicht bang wird. Nur mit der Wasserversorgung schien es anfangs zu hapern, aber dank des dem Narren im Blut liegenden Organisationstalents konnte auch dieser Mangel schnell behoben werden Nun könnte auf den ersten Blick der Eindruck entstanden sein, dass das Sommerfest ein reines Ess- und Trinkfest sei. Doch weit gefehlt ! Das war nur die herrlichste Nebensache der Welt. Galt es doch auch sein Glück bei der Tombola zu versuchen, oder beim Ausspielen des Vereinspokals mitzuwirken, oder das Tanzbein zu schwingen, oder andächtig der Jubilarehrung zu lauschen, oder gebannt auf die Informationen zur Vorbereitung der Sitzungen 2009 zu schauen, oder über den Sommerurlaub zu plaudern, oder an den Kinderbelustigungen teilzunehmen, oder sich einfach zu freuen, Teil einer so aktiven Karnevalsgesellschaft zu sein, oder, oder, oder. Das Ausspielen des Vereinspokals erfolgte dieses Mal in Form eines nichtolympischen Siebenkampfs mit so närrischen Sportarten wie Mensch-ärgere-dich-nicht (dabei wurde ein Funk mit vor Ärger hochrotem Kopf gesichtet, der den Sinn des Spiels wohl noch nicht so richtig verstanden hatte), dem Quiz Eins, Zwei oder Drei (in dem das Wissen über Worringen und insbesondere dem Worringer Karneval unter Beweis zu stellen war), einem Kickerturnier (für das so heftig trainiert wurde, dass ein erkleckliches Sümmchen an Nutzungsgebühr für das Kindertanzkorps dabei heraussprang), Dosenwerfen, Torwandschiessen. Und so zogen sich die Disziplinen über die zwei Tage hin. Letztlich konnten sich Dank dieser gelungenen Spielemischung die Dilldöppchen als Siegerinnen und neue, stolze Besitzerinnen des Vereinspokals präsentieren. Sie punkteten insbesondere bei den eher sportlichen Spielen. Platz 2 errangen die Interpreten gefolgt von den Wagenbauern. Den undankbaren 4. Platz belegte der Vorstand, was eindeutig am mangelnden Training lag. Der Präsident beispielsweise hatte sich sehr intensiv auf die Jubilarehrung vorbereiten müssen. Galt es doch neben der Ehrung für 25 Jahre Treue (Dieter Pilz) und 40 Jahre Treue (Fritz Jacoby, Günter Klein und Bernd Hund) auch eine Laudatio für drei langjährige und sehr verdienstvolle Mitglieder der GKG zu halten. So outete sich der Präsident Holger Miebach als karnevalistischer Ziehsohn von Paul-Heinz Wirtz, dem für seine herausragenden Verdienste um die Gesellschaft die Ehrenmitgliedschaft verliehen wurde und von Robert Schneider, der seinen zahlreichen Ehrenorden auch den für 50 Jahre Mitgliedschaft hinzufügen durfte. Nicht zu vergessen, die Ernennung von Wolfgang Annas zum Ehrenmitglied, der in seinen Verdiensten, den vorher genannten kaum nachsteht. Und wem das viele Zuhören und Zuschauen zuviel wurde, für den gab es auch etwas zu lesen. So konnten sich die Besucher ( und das taten nahezu alle) informieren, dass statt der gewohnten Kostümsitzung in der Session 2009 ein Fastelovendsspill zur Aufführung kommen wird. Gab es auch hinsichtlich des Inhalts noch wenig Konkretes, so war doch die Neugierde geweckt, und jeder ist gespannt, was da kommen wird Luurt doch ens die Bilder! |