| Sommerfest vom 24. bis 26.07.2007 |
| Petrus kann nur `ne Ruut-Wieße sein Bericht vom Sommerfest von Dieter Trojahn
Als hätte es noch eines Beweises bedurft, so putzte Petrus pünktlich zum Beginn des
Sommerfestes den Himmel, so dass wie in all den anderen Jahren dem Sommervergnügen nichts
mehr im Wege stand. Und so konnte der Präsident am Samstag eine größere Schar und am
Sonntag einen erlesenen Haufen Familienmitglieder und deren Anhang herzlich begrüßen.
Vielleicht lag es ja daran, dass es für einige am Samstag sehr lang geworden war, dass das
Häuflein Rot-Weißer sich am Sonntag etwas in den weiten des Hundeplatzes verlor. Egal
entgangen ist denen, die nicht wollten oder konnten, allemal einiges. Doch der Reihe nach. Wie jedes Jahr eröffnete der Präsident am Samstag um 18.00 Uhr das Sommerfest. Aber Halt, da war doch schon vorher etwas. Richtig, erstmals wurde am Freitag eine Disco für us Pänz und deren Freunde und Freundinnen angeboten. Natürlich war der Vorstand sehr,sehr gespannt auf die Resonanz des Angebots für die Jungen und Mädchen im Alter von 9-14 Jahren. Von 17.00 – 20.00 Uhr wummerten die Bässe und das Vereinsheim erbebte bis in die Grundfesten. 35 Kindern fanden sich ein und erlebten einen vergnüglichen Spätnachmittag-Frühabend. Geboten wurde neben der Musik so einiges. Z.B. die Getränkekarte: Da gab es doch, und das war nur einer der Renner, eine Schlammbowle. Oder, den unter großem Hallo der Anwesenden durchgeführten Wettbewerb „Die GKG sucht Worringens overnext Top-Modell“. Jungen und Mädchen machten gleichermaßen mit Feuereifer mit, und der Jury fiel die Wahl nicht leicht. Aber da ja nur einer der Sieger/die Siegerin sein konnte wurden schließlich folgende Entscheidungen bekanntgegeben und am Sonntag vom Präsidenten Holger Miebach dafür geehrt. Bei den Jungen trugen sich in die Siegerliste ein: 2. Platz: Robin Kiss; 1. Platz: Julian Hund; bei den Mädchen; 3. Platz: Anna-Maria Pilz; 2. Platz: Kim Rütt und 1. Platz: Sarah Steven. Der Präsident dankte Gerti Kircher und den anderen Betreuerinnen für ihr Engagement und den tollen Erfolg, den dieses neue Angebot errungen hat. Nun jedoch zurück zum Samstag: So wird Thomas Baumann vermutlich jedesmal beim Lied „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ zusammenzucken. Erinnert es ihn doch an die Mühsal, die es ihm bereitete, das erste Kölsch zu zapfen . Aber dank der Unterstützung einer kompetenten Fachfrau mußte doch niemand in den folgenden Stunden durstig bleiben. So bestätigte sich wieder einmal der Artikel 3 des Kölschen Grundgesetzes. Im Verlaufe des Abends hatte der Präsident Holger Miebach die angenehme Pflicht zwei verdienten Mitgliedern die Senatorenwürde zu verleihen. Lilo Fleischhauer als Ehrensenatorin und Matthias Cress erhielten die Auszeichnung aus der Hand des Präsidenten. Irgendwie hatte Lilo Fleischhauer aber schon gewußt, dass ihr an diesem Abend eine besondere Ehrung zu teil wurde, denn sie hatte sich präpariert. Sie bedankte sich bei den Anwesenden mit ihrem Lieblingslied von der LilaLilo. Das entsprechende Outfit hatte sie auch dabei. Aber Fortuna meinte es an diesem Abend nun wirklich gut mit Lilo. Nicht nur das sie eine schöne Urkunde bekam, Nein, der Hauptreffer der wiederum von Bernd und Annegret Hund hervorragend vorbereiteten Tombola ging auch an Lilo Fleischhauer. An dieser Stelle soll aber auch Trudi Wirtz erwähnt werden, die eine Vielzahl von Preisen zur Tombola beisteuerte. Naja, und bei soviel Ehre und Ehrungen durfte einer nicht fehlen. Klaus Steven wurde für 25 Jahre aktive Mitwirkung bei den Funken ausgezeichnet. Eine Leistung auf die er wahrhaft Stolz sein kann. Bevor nun beim Jungvolk die Discomania ausbrach, wurde noch der Vereinspokal ausgespielt. Holger Miebach und Peter Schmidt hatten sich hierzu das Spiel „Frag doch mal die Eule“ einfallen lassen. Da sich dieses Spiel an den Spieleklassiker „Frag doch mal die Maus“ anlehnte, können nur Unerfahrene überrascht gewesen sein, dass der Vereinspokal von den Rhingdüvel erobert wurde. Auf die Plätze 2 und 3 wurden die Interpreten und der Senat verwiesen. Nun gab es aber wirklich kein Halten mehr, und es graute schon der Morgen,als die letzten unentwegten Tänzer und Tänzerinnen in den Zelten verschwanden oder den Heimweg antraten. Übrigens, der Schlaf der Zeltenden wurde, falls sie es nicht selbst bemerkt haben sollten, vom standhaften Präsidenten und dem ebenso standhaften Reservefunk Dieter Pilz bewacht. Oder waren sie beide nur sesshaft geworden? Egal, manch einer musste ob der Erlebnisse der verstrichenen Nacht aus dem Frühschoppen einen Spätschoppen machen. Aber zu später Mittagsstunde noch bevor die Kinderbelustigung begann und Trudi Wirtz ihr Kuchenbüffet herrichtete, qualmte der Grill schon wieder und das Kölsch floss, wenn auch nicht mehr in Strömen. Ja, und als das Fest sich dem Ende zuneigte erscholl plötzlich ein Ruf: „Hilfe, mein Ring ist weg“. Kurz darauf, hätte man sich tatsächlich an Ascot erinnert fühlen können. (Das ist da, wo feine Damen den Rasen nach dem Poloturnier wieder flach treten). Eine Wiese voller wuselnder Kinder und suchend blickender Erwachsener traten auch hier die Wiese platt. Nur in diesem Fall suchten alle Augenpaare den Ehering vom frisch verheirateten Jürgen Miebach. Was mag sich der Ring bloß dabei gedacht haben, als er unbemerkt vom Finger geglitten war? Ja, was mag es bedeuten, das Julia Michel als einzige den Weitblick bewies und in einer Ecke schaute, wo er eigentllich garnicht hätte sein können. Aber heureka, der Ring war wieder da. Der Plumps des Steins, der Jürgen vom Herzen fiel, war deutlich zu spüren. Als der Präsident traditionell mit dem Einholen der Fahne das Sommerfest für beendet erklärte, da waren sich die noch Anwesenden einig, dass es wieder sehr schön gewesen war, dass es sonntags ruhig hätten noch ein Paar Mitglieder mehr sein können, dass zuviel Kuchen übrig geblieben war, das zuwenig/zuviel gegessen und getrunken wurde, dass das große Zelt zuweit/zu nah aufgebaut war, dass jemand zu laut geschnarcht hatte, usw. Naja, eben wie in jedem Jahr und trotzdem war es wieder einmalig. Luurt doch ens die Bilder! |